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Diabetes in Zusammenhang mit SD-Unterfunktion/Blutzucker messen

fdiZilewin9N2 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich bin in Sachen Diabetes ziemlich unerfahren, deshalb hab ich einige Fragen an euch.

Erstmal vorab: Im Oktober letztes Jahr wurde bei mir eine SD-Unterfunktion festgestellt (Hashimoto). Meine SD ist noch 4ml groß von 18 die es max. sein dürfen. Ich nehme momentan 100mg L-Thyroxin ein. Ein neuer Befund sollte aber diese Woche beim Hausarzt eintrudeln, mal sehen ob ich höher dosieren muss, das Volumen ist bei 4ml geblieben, so viel hat mir mein Doc bei der Untersuchung gesagt.

So, da ich aber immer noch nicht alle Beschwerden los bin und es wohl öfter auch einen Zusammenhang zwischen SD-Unterfunktion und Diabetes gibt, riet mir mein Nuk auch mal in die Richtung zu testen. Anscheinend kann man die SD nur richtig einstellen wenn vorhandener Diabetes richtig eingestellt ist und umgekehrt. Jedenfalls liegt nicht nur SD-Unterfunktion in der Familie sondern auch Diabetes. Welcher Typ genau bei wem kann ich gar nicht sagen. Ich weiß nur, dass meine Mutter (45) seit Jahren schon Tabletten deshalb nehmen musste und nun Insulin spritzen muss da es plötzlich schlimmer wurde.

So, nun meine Fragen:

Stimmt es, dass es einen Zusammenhang zwischen SD-Unterfunktion und Diabetes gibt?

Sollte ich bei meinem Hausarzt darauf bestehen, dass er mich testet? Und wenn ja, wie sieht so ein Test aus?

Ich hatte mir auch überlegt, den Blutzucker mal in der Apotheke heute testen zu lassen. Ich hab seit gestern Abend um 10 nichts mehr gegessen, hatte heute früh einfach keine Zeit und daher würde es sich evtl. ja anbieten, mal den Blutzucker nüchtern messen zu lassen. Ich weiß, es ist nicht besonders aussagekräftig aber es wäre für mich wenigstens ein Anhaltspunkt ob ich zum Arzt gehen sollte oder nicht.

Oh, ich hatte vergessen zu erwähnen dass ich im Oktober mit Beschwerden wie juckende Haut, Verspannungen, Kopfschmerzen, schnelle Gewichtszunahme und Müdigkeit zum Arzt ging. Mittlerweile sind 3kg runter, ich kann allerdings nicht sagen ob durch Unistress oder eben die Medikamente. Juckende Haut hab ich auch immer noch und Verspannungen auch...zu den ganzen Beschwerden kam dann letztes Jahr im Frühjahr auch noch eine Sehschwäche. Momentan bin ich bei -1,5 und -1,75, allerdings ist das auch so 'ne Sache bei uns in der Familie, da muss jeder eine Brille tragen.

So..ich glaube, das war erstmal alles wichtige vorweg.

Also, wie schätzt ihr die Situation ein? Ich würde schon gern auf Nummer sicher gehen und mich testen lassen, andererseits weiß ich nicht ob das nicht irgendwie unnötige Panikmache ist...

Antworten
mxariuon Laus0 wien


deine mama hat wohl einen DM2.ja es kommt öfter vor dass hashimoto+diabetes2 hand in hand gehen.warum das so ist kann ich allerdings nicht sagen.einige deiner beschwerden können drauf hindeuten,dass dein BZ nicht im rahmen läuft.

müdigkeit,gewichtszunahme,sehprobleme,juckreiz

ich würde mal zum hausarzt gehen,und einen hba1c abnehmen lassen.das ist eine blutabnahme,die den durchschnittlichen BZ-verlauf der letzten 6-8 wochen wiederspiegelt.

in familen wo diabetes gehäuft ist,ist die chance es auch zu bekommen recht gross.auch wenn man nicht übergewichtig,bewegungsfaul ist

S.chl`itzau<gex67


Ein einzelner und einsamer Blutzuckerwert hat doch gar keine Aussage.

Auch nicht nüchtern.

Du könntest einen Glukosebelastungstest machen lassen und den Langzeitwert bestimmen lassen. NIcht jeder mit einem Schilddrüsenproblem hat auch Diabetes.

Wegen der genetischen Disposition solltest Du aber Zucker meiden wie die Pest. Entgegen der Aussagen der Industrie und auch der Pharmaindustrie ist Zucker die Hauptursache für Diabetes. Man lese mal das Buch

Hans-Ulrich Grimm: Garantiert gesundheitsgefährdend

Wie uns die Zuckermafia krank macht.

fliZidleinx92


Ich werd morgen mal bei meinem Hausarzt anrufen und mir einen Termin geben lassen. Ich muss sowieso hin wegen meinem SD-Befund, da werd ich das mal ansprechen und nach dem Blutttest fragen.

Mir ist klar, dass nicht jeder mit Hashi auch Diabetes bekommt oder andersrum.

Aber wie ich gelesen hab, verläuft ja v.a. Typ 2 Diabetes eher schleichend und das hätte ich dann doch lieber im Auge behalten bevor es irgendwann so weit ist und ich mir auch Insulin spritzen muss oder es noch schlimmer kommt und irgendwelche Spätfolgen auftreten.

Erhöhten Blutdruck hab ich schon seit längerer Zeit, wurde bei meinem FA festgestellt. Da war er immer so um die 140/90, einmal sogar 160/90 aber da war ich im Stress und musste zum Termin rennen. Aber Verschlimmerung, egal ob Sehkraft, Blutdruck oder Gewicht, muss echt nicht sein.

Wie sinnvoll ist es denn generell, sich so sein BZ-Messgerät zuzulegen? Mit den Werten könnte mir meine Mutter helfen, als Betroffene und Krankenschwester kennt sich sowieso aus. Ich überlege deshalb, weil ich es schon gerne im Auge behalten möchte.

Vorhin war ich nämlich noch in der Apotheke (ich weiß, ein einziger Wert sagt nichts aus) und die hat einen Wert von 91 gemessen, nachdem ich seit 22h nichts mehr gegessen hatte. Sie meinte dann, mit familiärer Vorbelastung sollte man den BZ ca. 1 Mal im Monat kontrollieren lassen. Aber das ist doch ein bisschen wenig oder?

mqarEion0 auxs wien


warum isst du 22h nix ???

lass mal einen hba1c machen,dann überleg ma weiter

f`iZilSeixn92


Seit 22 Uhr gestern hatte ich nichts mehr gegessen. Heute morgen war dafür keine Zeit mehr, erst wieder in meiner Mittagspause. Das ist aber bei mir nicht die Regel, normalerweise frühstücke ich schon.

mQariogn auZs wien


aha-falsch verstanden-tut leid

SBchli?tzaugxe67


Diabetes im Anfangsstadium ist heilbar.

Buch: Stopp Diabetes von Katja Richert

Man hat es absolut selbst in der Hand, man muß natürlich seine Ernährung umstellen. KH meiden wie die Pest, KH's werden immer in Glucose umgewandelt, was dann schließlich als Fett im Körper ansetzt.

Ernährung nach LOGI hilft.

R;aiTn=erP8


Erhöhten Blutdruck hab ich schon seit längerer Zeit, wurde bei meinem FA festgestellt. Da war er immer so um die 140/90, einmal sogar 160/90 aber da war ich im Stress und musste zum Termin rennen. Aber Verschlimmerung, egal ob Sehkraft, Blutdruck oder Gewicht, muss echt nicht sein.

Hallo Fizilein,

der BD wird in Ruhe gemessen. Dass der bei Stress, nach Aktivitäten und beim Doc (Weißkitteleffekt) höher liegt, dass ist klar. Wenn du bei deinem Doc 140/90 hast, dann ist dein Ruhe-BD vielleicht nur 120/70, also keineswegs zu hoch. Erfahrene Ärtze berücksichtigen den Weißkitteleffekt. Ehe du dich gegen angeblich zu hohen BD behandeln lässt, lass mal eine 24-Stunden-Messung machen. Von dieser 24-Stunden-Messung lässt sich der Ruhe-BD und der durchschnittliche BD gut ablesen.

Der BD soll übrigens neuedings nicht mehr auf 120...130, sondern nur noch auf 130...140 abgesenkt werden. Wenn du also bei deinen Werten BD-Medis nimmst, dann kann es sein, dass du die 1. umsonst nimmst und 2. der BD zu weit abgesenkt wird. Du wärst nicht die erste, der das passiert.

Beste Grüße, Rainer

fjiZAileixn92


Nein also behandelt wird der Blutdruck sowieso nicht. Der FA ist auch der einzige, der den im letzten Jahr gemessen hat und er hat auch nicht viel dazu gesagt. Ich sollte wohl selber mal öfter messen und schauen, ob er dann immer noch so hoch ist.

Ich bin mir einfach so unsicher in der Sache. Meine Mutter drängt mich, mich testen zu lassen weil erblich vorbelastete wohl eine ca. 40% höhere Chance haben, auch Diabetes zu bekommen. Irgendwas hat sie auch von Insulinresistent erzählt, aber ehrlich gesagt versteh ich nicht viel davon und lese mich momentan etwas ein. Aber ich hätte es, wenn schon, gerne noch in den Semesterferien abgeklärt.

Ich hoffe ja nur, dass mich mein Hausarzt nicht als komplett verrückt abstempelt wenn ich deshalb antanze.

m>a4rionu aus wixen


lass dich testen-dann hast die gewissheit-wie immer die ausschaut.

ich hab meinen diabetes wohl auch familiär"geerbt",obwohl ich süsses nicht mag,immer schlank war,immer viel bewegung gemacht habe.

bei diagnosestellung,auch schon vorher war mein BD auch zu hoch.

seit ich gesunde BZ werte habe,ist er deutlich gesunken.

wenn du deinem hausarzt deine beschwerden sagst,und dass deine familie diabetesbelastet ist,wird er-so er nicht ein trottel ist,sehr dafür sein,einen hba1c abzunehmen.dafür brauchst du nicht nüchtern sein+hast schnell das ergebnis vorliegen.oder er schickt dich zu einem OGTT.

fGiZilexin92


Ich soll heute nach der Arbeit vorbei kommen, die machen keine Termine.

Mal sehen was wird.

Zur Not geh ich eben doch zum Hausarzt meiner Mutter, der ist Allgemeinmediziner und Diabetologe..also falls ich mich nicht gut aufgehoben fühle in der Sache.

f1iZ.ileipn9x2


So, ich war nun heute beim Hausarzt.

Also ich muss auf jeden Fall auf Diabetes getestet werden. Allerdings hat das Zeit bis Mai, denn da muss ich wieder zur Blutabnahme wegen meiner Schilddrüse. Diesmal bei meinem Hausarzt und da wird das dann mit erledigt.

Die Veranlagung hab ich wohl, aber er meint dass es nicht so akut ist dass ich ein BZ-Tagebuch führen müsste und direkt behandelt gehöre. So richtig hab ich nicht verstanden, ob er jetzt diesen Gentest macht (den gibt es ja so viel ich weiß) oder einfach den Langzeitzucker testet. Er meinte, es wäre wichtig zu wissen ob ich die Veranlagung wirklich habe, bspw. im Falle einer Schwangerschaft und natürlich zur Vorsorge.

muarrionK aAu!s wiexn


also wenn ich mir sorgen machen würde,einen DM zu haben,würde ich nicht bis mai warten wollen+auf eine sofortige blutabnahme bestehen.

fhiZiRlCeixn92


Also mein Hausarzt hat mir das so erklärt: ob jemand DM2 hat oder nicht, lässt sich oft schon am Körperbau erkennen. Heißt: Bauchfett ist schlecht, da das wohl irgendwelche Hormone abgibt und so DM2 fördert. "Hüftspeck" dagegen wär harmlos.

Bei mir setzt Fett nicht am Bauch an sondern an Hüfte und Oberschenkel, weshalb er bei mir keine akute "Gefahr" sieht, weshalb es sofort getestet werden müsste.

Das hat mich gestern schon mal beruhigt, deshalb war ich mit den 6 Wochen einverstanden.

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