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Einmal Insulin, immer Insulin?

sIchreckElichkraxnk hat die Diskussion gestartet


Bisher versuche ich mit Metformin Tabletten die Zuckerwerte in den Griff zu bekommen. Die Bauchspeicheldrüse schlägt aber nicht mehr auf die Tabletten an.

Mein Diabetesberater meinte, wenn ich Insulin nehmene würde, also in Form von Injektion, dann gäbe es immer noch einen Weg zurück zu den Tabletten.

Ist es nicht so, dass die Bauchspeicheldrüse Ihre Funktion einstellt, wenn sie merkt, dass genügend Insulin von außen zugeführt wird?

Antworten
acgnexs


Hast Du Übergewicht?

AOhornCblatxt


Ist es nicht so, dass die Bauchspeicheldrüse Ihre Funktion einstellt, wenn sie merkt, dass genügend Insulin von außen zugeführt wird?

Das würde ja eine denkende Bauchspeicheldrüse vorraussetzen....

Der Körper ist eine Chemiefabrik. Alle !!! KH werden vom Körper in Zucker umgewandelt. Es geht gar nicht anders.

Sprich: gebe ich dem Körper so wenig KH wie möglich und komme so zu einem ketogenen Stoffwechsel, ist da nüschte, was vom Insulin "geregelt" werden müßte.

Es gibt auch keine Blutzuckerschwankungen. Woher auch?

Man lese das Buch: Diabetes heilen in 28 Tagen von Dr. Rainer Limpinsel

Man muß natürlich völlig umdenken, aber dann hat man eine gute Chance bei Diabetes 2 den BZ zu regulieren.

Bei mir funzt es wie verrückt. WEnn ich eine Stunde nach dem Essen einen Zucker von 129 habe, der nach 2 Stunden dann unter Hundert liegt, ist alles in Butter.....

Brauche ich Insulin, ist es logisch, dass ich da die Folgen von KH wegspritzen muß...

R"aiDnerx8


@ Schrecklichkank

Ist es nicht so, dass die Bauchspeicheldrüse Ihre Funktion einstellt, wenn sie merkt, dass genügend Insulin von außen zugeführt wird?

Das ist Quatsch. Die zeitige Gabe von Insulin sorgt dafür, dass die BSD unterstützt und geschont wird. Dadurch bleibt die Restfunktion länger erhalten.

Die Idee ist gut, deinen BZ erst einmal mit Insulin besser in den Griff zu bekommen. Wenn du später wieder auf Tabletten zurückgehen willst, dann ist das jederzeit möglich, falls die Tabletten bei dir noch ausreichend wirken. Eine zwischenzeitliche Insulintherapie wird die Chancen dafür nicht verschlechtern, sondern eher verbessern.

Beste Grüße, Rainer

sgchOreck[lZichkr6axnk


Sprich: gebe ich dem Körper so wenig KH wie möglich und komme so zu einem ketogenen Stoffwechsel, ist da nüschte, was vom Insulin "geregelt" werden müßte.

Also ist Heilfasten die richtige Kur.

Emhemarliger Nu5tzeWr (#3_2573_1)


Klingt als hättest du einen Typ II Diabetes, den kann man beeinflussen mit Gewichtsreduktion. Sport und der richtigen Ernährung.

Heilfasten ist mit Sicherheit nicht das richtige für dich und

Sprich: gebe ich dem Körper so wenig KH wie möglich und komme so zu einem ketogenen Stoffwechsel, ist da nüschte, was vom Insulin "geregelt" werden müßte.

damit ist auch nicht Heilfasten gemeint ..

Bist du denn nun Übergewichtig?

S/maramgdauge


Ich habe jahrelang gespritzt (Faktor 1,8) und habe Metformin 1.000 eingenommen. Nach Gewichtsreduktion (-20kg) und einer kontrollierten Ernährung (vor allem was Kohlenhydrate angeht) bin ich von der Nadel weg. Seit 2 Jahren! Und ich hoffe, es bleibt noch lange so.

Es gibt also einen Weg zurück für einen Typ2 Diabetiker @:)

s~chreckplichkxrank


Zitat aus dem Äzteblatt

Der Plan sah eine Beschränkung der Energiezufuhr auf 600 Kilokalorien am Tag vor. Davon entfielen 510 Kilokalorien auf eine orale Nährstofflösung (ironischerweise von einem Hersteller, der auch zahlreiche energiedichte Nahrungsmittel vertreibt, die das Feuer der gegenwärtigen Adipositas-Epidemie sind). Der Rest der Kalorien verteilte sich auf variable Gemüsemahlzeiten, die primär die Compliance verbessern sollten.

Was nicht immer gelang: Drei Teilnehmer stiegen in den ersten Wochen aus, die anderen elf absolvierten allerdings die 8-wöchige Rosskur. Danach waren sieben von ihrem Diabetes befreit. Der durchschnittliche HbA1c-Wert der Teilnehmer sank innerhalb kurzer Zeit von 7,4 auf 6,0 Prozent, was ein aus diabetologischer Sicht vorzügliches Ergebnis ist.

Die Nüchternblutzucker hatten sich bereits in den ersten 7 Tagen der Diät gebessert, ebenso die Insulinwirkung auf die Leber. Später kam es zu einer Normalisierung der Funktion der Beta-Zellen. Kernspintomographische Untersuchungen zeigten, dass sich auch die Verfettung von Leber und Pankreas zurückbildeten.

Sie ist nach Ansicht der Autoren ein wesentlicher Grund für den Erfolg der Diät. Taylor vermutet, dass toxische Zwischenprodukte des Fettstoffwechsels für die Störung der Betazellfunktion und die Insulinresistenz verantwortlich sind. Dies sind die beiden wesentlichen Auslöser des Typ-2-Diabetes mellitus.

Ob die "Heilung" vom Diabetes von Dauer ist, dürfte vom weiteren Ernährungsverhalten der Teilnehmer abhängen. Unter der Diät hatten sie im Durchschnitt 15 kg abgenommen. Ihr BMI lag mit 28,7 kg/m2 noch im Bereich des Übergewichts. Ausschlaggebend für die Pathogenese des Typ-2-Diabetes mellitus sind aber nicht die angehäuften Fettspeicher, sondern die aktuelle Stoffwechselsituation.

Diese hatten sich bei drei Teilnehmern wieder so weit verschlechtert, dass ihre orale Glukosebelastung die erneute Entwicklung eines Typ-2-Diabetes mellitus anzeigte, obwohl der HbA1c-Wert noch nicht wieder angestiegen war und die Gewichtszunahme der Teilnehmer (im Durchschnitt 3,1 kg) noch nicht auf die drohende Gefahr hinwies.

Slvenjxa 87


Es gibt 2 Typen von Diabetes. Bei Typ 1 ist die Bauchspeicheldrüse kaputt. Das lebensnotwendige Insulin muss gespritzt werden.

Bei Typ 2 benötigt der Körper – in der Regel durch Fehlernährung – mehr Insulin als die Bauchspeicheldrüse produziert. Hier zur Insulinspritze zu greifen statt die Ernährung umzustellen, käme einem Drogenkonsum gleich. Der Mensch würde "süchtig" nach Insulin, damit er so weiterleben kann wie es ihm Spaß macht.

EYhemaligekr Nutzer (N#32573x1)


Wie schön das hier auf Fragen gar nicht eingegangen wird. Ich bin raus *:)

ANhornb.latt


Also ich esse ca. 2000 kcal pro tag, manchmal mehr. Wozu fasten??

Man muß eigentlich nur verstanden haben, dass KH in Glucose umgewandelt werden muß, der Körper kann nichts anderes. Ob mit 2000 kcal oder mit 600 ist dabei belanglos.

Ich halte mit 2000 kcal mein Gewicht. Und meinen Normalblutzucker....

AihorNnbl$atxt


Also ich esse ca. 2000 kcal pro tag, manchmal mehr. Wozu fasten??

Man muß eigentlich nur verstanden haben, dass KH in Glucose umgewandelt werden muß, der Körper kann nichts anderes. Ob mit 2000 kcal oder mit 600 ist dabei belanglos.

Ich halte mit 2000 kcal mein Gewicht. Und meinen Normalblutzucker....

Ich komme auf höchstens 70 KH pro Tag.

MzeisOter,_Gxlanz


Eine unterstützende Insulinabgabe hat viele schon von der Nadel befreit. Bewegung und ausgewogene Ernährung sind beim Typ 2 eine Möglichkeit, von den Medis wegzukommen. Manchmal reichts aber nicht, weil der Körper mehr braucht. Dann ist Insulin (oder auch orale Antidiabetika) nicht das Zeichen, dass man ernsthaft krank ist, sondern die Therapie, die man braucht, um normal zu leben. Beim Typ 2 ist die Mischung aus allen Möglichkeiten wohl das Mittel zum Zweck. Pseudomedizinische Heilversuche sind mitunter gefährlich, also bitte darauf verlassen, was der Arzt und die Ernährungsberatung empfehlen. Und den Körper kennen und verstehen lernen.

sEchr6eckl|i.chwkranxk


Bei mir ist gestern diabetische Neuropathie festgestellt worden. Bekannte sagen zu mir: "Du rauchst nicht, Du trinkst nicht und bist tot krank". Ja, was soll ich sagen. Es ist nunmal so. Meine Gene sind auch sehr, sehr schlecht, wenn ich auf die Erkrankungen meiner Eltern zurückblicke.

Bei mir sind die Symptome, ausgetrocknete Haut, Durchfall und Verstopfung am gleichen Tag. Stechen in den Füßen. Wie ein Krampf fühlt es sich an. Rückenbeschwerden wie bei Bandscheibenvorfall.

Die Frage ist ob man so überhaupt noch seinen Beruf ausüben kann. Oder gilt das als unbedeutend ?

Ich muss an die ganze Fehlbefunde der letzten Jahre nachdenken. Darmspieglung 2008. Angeblich Reizdarm. Heute kommt heraus, Polyneuropathie.

R7aCinxer8


@ schrecklichkrank

Heute kommt heraus, Polyneuropathie.

Und dann denkst du allen Ernstes nach, ob du Insulin bracuhst oder nicht? Lies dir mal [[http://forum.logi-methode.de/index.php?page=Thread&threadID=19608 die Geschichte]] vom Anfang bis zum Ende durch, das beantwortet wohl deine Frage.

Um die PNP zu mildern oder sogar zurückdrehen zu können, brauchst du eine exzellente BZ-Führung. Wenn du die anders hinbekommst, dann kannst du es auch so versuchen. Die besten Chancen hast du aber mit Insulin.

LG Rainer

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