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Diabetis Typ 2: Nach Metformin und Januiva nun Lyxumia

ALufD*erArbexit hat die Diskussion gestartet


Ich bin seid 10 Jahren Typ 2 Diabetiker.

Meine Zuckerwerte schwanken, genau wie mein Gewicht... zwischen 100 KG und 145 KG war alles dabei.

Gelegentlich, wenn ich eine schlechte Phase hatte und auch viel Gewicht, ist mein HB1C-Wert über die 8% Hürde geschossen... mal 8.5 oder so.. meistens hab ich mich dann wieder berappelt, mich an die Ernährungsberatungen erinnert und bin dann schnell wieder auf nen 7er Wert gelandet, zwischendurch gabs auch (aber nur kurze Zeiten) Werte um die 6.

Anfang 2011 hatte ich noch einen HB1C bei 7,5 mit 125 KG Gewicht... ich wollte eigentlich weiter runter, bin aber dann Mitte 2012 bei einem HB1C von 11,x bei 145 KG Gewicht gelandet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich nur Januvia – bin dann mit Metformin angefangen. Empfehlung des Hausarztes.

Vor 2 Monaten dann einen HB1C Wert von 10,1 gehabt bei 135 KG Gewicht. Bin dann zum Diabetologen auf Anraten meines Hausarztes... und hatte mich innerlich schon damit angefreundet, nun Insulin spritzen zu müssen.

Aber es kam anders: der hat nun das Januvia abgesetzt und ich bin am Montag mit Lyxumia angefangen. Ziemlich ungewohnt sich nun täglich eine Spritze zu setzen, aber ich bin ja selbst Schuld. Und eine Spritze täglich ist ja noch relativ komfortabel.

Nebenwirkungen habe ich bisher keine... bis auf einen blauen Fleck (die erste Spritze hat wohl direkt ne Ader getroffen). Nebenbei stell ich auch meine Ernährung (soll ich sagen: mal wieder?) um. Wissen ist da – aber in der Anwendung happert es.

Ich habe vor, mich in LOGI einzuarbeiten. Irgendwie entspricht das genau dem Stil, wie ich mich schon länger ernähren möchte – es aber nicht konsequent umgesetzt habe. Ich hoffe das ich dort schöne Rezepte für mich finde.

Da ich (auch wegen dem Gewicht) Rücken und Knieprobleme habe, und ich nach hartem Kampf endlich eine Rehasportverordnung bekommen habe, habe ich mich bereits im Rehasportzentrum bei uns in der Stadt angemeldet... nächste Woche gehts los (die hatten keinen früheren Termin).

Irgendwie erschreckend.... ich lebe seid 10 Jahren damit und bis vor 2 Jahren hatte ich es irgendwie noch in Griff... aber jetzt kommt die Quittung.

Gibt hier Leidensgenossen? Ich finde recht wenig informationen über Lyxumia... ist auch ein recht neues Medikament. Ich hoffe natürlich, das es zusammen mit der Ernährungsumstellung, der Gewichtsabnahme und dem Sport reicht, um ohne Insulin auszukommen. 16 KG will ich bis Ende des Jahres abnehmen – bei dem hohen Übergewicht sollte das auch zu schaffen sein.

Vielleicht auch ein guter Ansporn, denn ich mag mich nicht gern spritzen... ein ganz komisches Gefühl.

Am liebsten würde ich laut rufen: Ja, ich bekomms nun hin. Ich schaff das, nehm ab, ernähre mich gesund, mache wieder Sport. Aber ich bin nun 38 und kämpfe mit dem Gewicht seid ich 6 Jahre alt bin... da hat meine Mutter mich zum ersten Mal auf Diät gesetzt. Ich war zwei Jahre Normalgewichtig (vor ca. 10 Jahren)... mit viel Sport hab mich super gefühlt – bekam eine Herzmuskelentzündung und nahm in 3 Monaten fast 20 Kilo zu... und danach in laufe von 3 Jahren nochmal wieder 25.... hab den Dreh nicht mehr bekommen.... und das ist nun die Quittung... neben den Überlasteten Knien und meinem Rücken... seid einem Jahr leide ich unter Dauerschmerzen.

Obs nun reicht? Ob ich den Dreh nun finde? Ich wünsche es mir so sehr... ich habe eine neue Beziehung, meine Freundin hat zwei wundervolle Kinder. Ich will sie so gerne aufwachsen sehen und nicht in wenigen Jahren im Rollstuhl sitzen, blind werden oder gar sterben.

Sorry fürs Ausheulen :( Bin ja selbst schuld.

Antworten
mbari4on Caus wxien


LOGI ist eine wunderbare möglichkeit den diabetes+das gewicht in den griff zu bekommen.

komm doch rüber zu uns ins LOGI-forum,da findest du viele süsslinge mit wunderbaren erfolgen,die dir gerne mit rat und motivation zur verfügung stehen

;-D

swchnappers)ch+langxe


AufDerArbeit

zu lyxumia oder LOGI kann ich dir leider nix erzählen, aber mein exfreund hatte auch seit seiner kindheit probleme mit dem gewicht und hat sich nach reiflicher überlegung und recherche und auch nach anraten mehrerer ärzte dazu entschlossen, sich einen magenbypass legen zu lassen. dieser eliminiert auch in 99% aller fälle einen bereits bestehenden diabetes. ich weiß, dass hier jetzt ein sturm losbrechen wird, dass eine op kein ausweg ist und man an sich selbst arbeiten muss, aber glaubt mir, ich habe das bei meinem expartner alles hautnah miterlebt und abgesehen davon, dass man nach einer bypass-op zwangsläufig die ernährung umstellen muss, bekommt man auch ein neues bewusstsein für seinen körper und auch die seele ist wieder mit sich im reinen...

nur so zur info, viell kannst du dich ja mal unverbindlich informieren...

alles gute weiterhin! @:)

RVainexr8


Hallo AufDerArbeit,

wärst du nur lieber gleich zu einem Diabetologen gegangen. Ein Versuch mit Lyxumia ist sehr gut, damit könntest du es schaffen. Lyxumia ist ganz neu, dazu gibt es noch nicht allzu viel Erfahrungen. Es wirkt ähnlich wie das GLP1-Analogon Victoza, welches schon ein paar Jahre angewendet wird. Lyxumia soll sogar noch besser verträglich sein und vielleicht sogar ein bisschen besser wirken.

Wenn du Glück hast, dann unterstützt es dich stark beim Abnehmen. Das funktioniert leider nicht bei jedem, aber wenn es bei dir hilft, dann macht es das gut. Es kann dir außerdem zu einem guten BZ-Verlauf helfen, allerdings nur, wenn dein Diabetes noch nicht zu weit fortgeschritten ist. Ich drück dir die Daumen, dass beides bei dir stimmt.

Die Ernährung nach LOGI ist sehr hilfreich, sowohl zum Abnehmen als auch für deinen Diabetes. Bei deiner Medikation brauchst du übrigens nichts zu beachten. Such dir am besten Unterstützung [[http://forum.logi-methode.de/ hier]] im LOGI-Forum, dann wird es diesmal bestimmt funktionieren.

Viel Erfolg, Rainer

APufDeHrATrbexit


Die letzten Tage messe ich regelmäßig meinen Blutzucker.... erstmal ohne was an der Ernährung zu ändern ausser Süßigkeiten wegzulassen.

Werte zwischen 200 und 350... nicht gut. Heute habe ich mal konsequent auf die Kohlenhydrate geachtet (und stark reduziert) so das ich heute Werte zwischen 200-250 hatte und heute nachmittag auf einmal 150 ?!. So einen "tiefen" Wert habe ich schon lange nicht mehr gemessen.

Verrückt oder? Ich hab fast Panik gehabt, das ich nun heute abend sogar unterzuckern würde, wenn ich keine Kohlenhydrate mehr esse... also habe ich eine kleine Portion heute abend gegessen und bin sowohl eine als auch 2 Stunden nach dem Essen bei 196 festgewachsen.

Normalerweise sollte ich mit Metformin + Lyxumia eigentlich gar nicht unterzuckern können... aber heute ist mir bewusst geworden, wie klein der Bereich zwischen "Gesund" (80-110) und "unterzuckert" (<60) ist... weil ich mich an Werte um die 200 "gewöhnt" habe.

Ich grübel vermutlich zuviel... aber ich lebe halt alleine (fernbeziehung, meine Freundin ist 400 km weit weg) und irgendwie hab ich heute angst bekommen. Ich werde morgen mal versuchen, die diabetologin zu fragen... vermutlich muss ich mir überhaupt keine Gedanken um sowas machen – machs aber trotzdem.

Spritzen geht gut, wobei ich mir immer um die Luft in der Nadel gedanken mache... bei Insulinpens hab ich immer wieder gelesen, das die meisten 2 Einheiten "verschiessen" um die Nadel schon mit Insulin zu füllen. Bei meinem Pen mit den festen Einheiten geht das nicht. Und man findet kaum was dazu im Internet. Ich mein – ich schraub ne neue Nadel drauf und spritze dann... natürlich wandert dabei ein wenig Luft in meine Fettschicht. Vermutlich kein Ding – aber ich mach mir über son kram Gedanken. Für die meisten anderen scheint das kein Thema zu sein, man liest nichts darüber.

Ich war früher schon einmal bei einem Diabetologen – da war alles ok. Dann hatte ich einen guten Hausarzt, der mich auch gut behandelt hat. Die letzten 2 Jahre war ich nun bei einem neuen Hausarzt weil ich umgezogen war... der auch meinte, das er Erfahrung und Fachwissen im Bereich Diabetes hätte... ein Trugschluss. Es ist verdammt schwer, gute Ärzte zu finden.

Morgen fahr ich zur Krankenkasse – mir die Rehasportverordnung genehmigen lassen.

Ich werde mich am Wochenende mal mit dem Logi-Forum auseinander setzen, danke für die Tips. Die Diabetologin ist auch Ernährungsberaterin und hat mir auch schon Tips gegeben – mit ihr werde ich auch darüber sprechen. Ich muss mich erstmal in die Materie einarbeiten – das wird sicherlich dauern.

m\arioVn ausz wxien


um dich mal zu beruhigen

das bissi luft macht garnix

nichtmal wenn du dir die ganze penladung luft spritzen würdest.

Werte zwischen 200 und 350... nicht gut.

nicht nur nicht gut, sondern viel viel zu hoch.

wg unterzuckerung brauchst dich nicht fürchten, du wirst dich vielleicht kurzzeitig so fühlen, weil dein körper so hohe werte gewöhnt ist.

Raainxer8


Hallo AufDerArbeit,

du hast Recht, mit Metformin und Lyxumia kannst du (außer vielleicht bei ganz viel Sport oder ganz viel Alkohol) gar nicht gefährlich unterzucken. Deshalb brauchst du vor so etwas keine Angst zu haben.

Du wirst dich allerdings in der nächsten Zeit öfter mal unterzuckert fühlen. Das nennt man falsche Hypo und es tritt auf, wenn du an hohe BZ-Werte gewöhnt bist und die sich normalisieren. Fange nicht an, dagegen anzuessen sondern versuche lieber, es auszuhalten. Nach einer kurzen Übergangszeit wirst du die falschen Hypos losgeworden sein.

LG Rainer

AQufNDerArb=eit


Anfang der Woche hatte ich wieder einen Termin beim Diabetologen.

Inzwischen spritze ich in der 5ten Wochen Lyxumia, habe meine Ernährung stark umgestellt (wenn auch noch nicht perfekt). 5 Kilo abgenommen, eigentlich ohne viel zu hungern.

Da mein letzter Langzeitwert schon 3 Monate her ist, ich aber beim Messen inzwischen wesentlich bessere Werte habe, haben wir den HBA1C neu bestimmt. 8,7! Klar, es ist nur eine kleiner Schritt... aber von 10,2 auf 8,7 ist für mich ein großer Erfolg.

Seid 3 Wochen geh ich nun auch regelmäßig zum Sport beim Physiotherapeuten. Das tut mir gut.

Einzig die MRT-Untersuchung heute am Knie war nicht so schön. Zwei Orthopäden hatten mein Knie ja geröngt und mir mitgeteilt, das meine Schmerzen nur von einer Überbelastung kommen würden... Nehmen sie ab, bauen sie Muskeln auf – dann wird das schon wieder. Der Physiotherapeut meinte das der Meniskus gereizt oder beschädigt ist. Das MRT brachte das überraschende Ergebnis: Meniskus und Kreuzband völlig in Ordnung. Aber ein Knorpelschaden von 6mm, da ist ein Stück rausgebrochen. Ich hatte ja immer vermutet das ich mich vor einem Jahr auf dem Crosstrainer verletzt hatte – dies ist nun die Bestätigung. Mein Termin beim Orthopäden ist ende Oktober – da bin ich mal gespannt. Aber das waren keine schönen Nachrichten.

Rhaine7rx8


Hallo AufDerArbeit,

die Verbesserung von deinem HbA1c klingt schon sehr gut. Weil in den HbA1c die BZ-Werte der letzen 8 ... 10 Wochen eingehen, überwiegt in den 8,7 noch die Zeit vor Lyxumia und die Anfangszeit der Einnahme, in er die BZ-Werte ja auch erst langsam zurückgegangen sind. Dein HbA1c mit den neuen BZ-Werten könnte deshalb sogar schon in Richtung 6,5 gehen. Wie liegen denn die gemessenen Werte jetzt?

Ich drück dir die Daumen, dass in 2 Monaten ein HbA1c von 6,5 oder besser rauskommt. Für dein Knie wünsche ich dir natürlich auch, dass du es ohne Riesenprobleme wieder in den Griff bekommst.

LG Rainer

S~chlitvzauxge67


Werte zwischen 200 und 350... nicht gut. Heute habe ich mal konsequent auf die Kohlenhydrate geachtet (und stark reduziert) so das ich heute Werte zwischen 200-250 hatte und heute nachmittag auf einmal 150 ?!. So einen "tiefen" Wert habe ich schon lange nicht mehr gemessen.

Verrückt oder? Ich hab fast Panik gehabt, das ich nun heute abend sogar unterzuckern würde, wenn ich keine Kohlenhydrate mehr esse... also habe ich eine kleine Portion heute abend gegessen und bin sowohl eine als auch 2 Stunden nach dem Essen bei 196 festgewachsen.

Das ist doch ganz logisch. Keine KH's – keine Umwandlung zu Glucose. Wo nix Glucose, da nix Blutzucker hoch – sondern normal.

Diabetologen quatschen einen viel voll. Dass man zauberhafte Werte (ohne zu unteruckern) hinbekommt, wenn man eben KH's äußerst sparsam zu sich nimmt und damit reichlich Medikamente einsparen kann, das lernen die wenigsten Ärzte.

Die hören ja auch nur das, was Phamavertreter so reden. Nämlich iss eigentlich so weiter wie bisher. Dein Werte kriegen wir allemal in den Griff. Dafür produzieren wir ja Tabletten und Insulin.... Milliardengeschäft, warum sollte man da dem Patienten erzählen, er müssen nur das Richtige essen?

mSar_ion a}us winen


Das ist doch ganz logisch. Keine KH's – keine Umwandlung zu Glucose. Wo nix Glucose, da nix Blutzucker hoch – sondern normal.

eben

:)^

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