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Diabetes Typ II, offene Wunde und Wasser in den Beinen?

~gTraumkrcistallx~ hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Letztes Jahr habe ich die Diagnose bekommen, daß ich Diabetes Typ II habe und war seither noch nicht bein Diabetologen. Habe aber Metformin verchrieben bekommen, was ich seitdem auch nehme.

Ich weiß, daß es wichtig ist und werde mich auch am Mo um einen Termin kümmern.

Was ich gerne wüßte, weil ich eine offene Wunde am Bein habe, warum ist die Wundheilung bei Diabetes so schlecht?

Wasser in den Beinen kommt also auch daher?

Kann man denn dann einfach so Entwässerungstabletten nehmen?

Habe einen Pflegedienst, der wegen des Beins zu mir kommt, dieFrau meinte, ich soll das mit dem Wasser in den Beinen klären.

Morgen wird mir auch Blut abgenommen, um alles zu checken.

Wenn ihr ähnliches erlebt habt oder einen Rat wisst, bin dankbar für jede Hilfe!

Antworten
EQhemalige:r Nut zer (#1K49187x)


DM 2 und Wasser in den Beinen haben m.E. nichts miteinander zu tun.

Diabetes kann erschwerte Wundheilung zur Folge haben, aber ich glaube nur, wenn Du hohe Werte hast. Auf jeden Fall wirds höchste Eisenbahn, dass Du Dich um einen Termin beim Diabetologen, aber auch beim Allgemeinmediziner kümmerst, damit Du anständig eingestellt werden kannst.

Entwässerungstabletten solltest Du nicht "einfach so" nehmen, weil man auch damit eine Menge falsch machen kann und die Einnahme ärztlich begleitet werden sollte.

RIainexr8


Hallo Traumkristall,

gut, dass du einen Termin beim Diabetologen gemacht hast. Der wird deinen Diabetes kompetent behandeln.

Schlecht heilende Wunden treten bei Diabetikern häufig auf, wenn sie schlechte BZ-Werte haben. Neben der richtigen Wundpflege ist es ganz wichtig, den Diabetes und die BZ-Werte in den Griff zu bekommen. Ich befürchte, dass du sehr schlechte BZ-Werte hast und dass du dich dringend um deinen Diabetes kümmern musst. Deshalb ist der Gang zum Diabetologen so wichtig.

Wegen dem Wasser in den Beinen frage den Diabetologen und auch deinen Hausarzt. Um die Ursache dafür rauszufinden, ist eine gründliche Untersuchung notwendig. Es könnte z.B. mit dem Herz zusammenhängen und weitere Untersuchungen in diese Richtung erfordern. Kümmere dich um deine Gesundheit. Viele Sache können im Anfangsstadium sehr gut behandelt werden und können unbehandelt zu schweren Krankheiten führen.

LG Rainer

~yTrnaumIkrisHtallx~


Danke für Eure Antworten!

Eigentlich hätte ich schon Ende letzten Jahres einen Termin beim Facharzt, also Diabetologen gehabt, aber dann kam ein unerwarteter Klinikaufenthalt dazwischen.

Dort haben die Pfleger einmal in der Woche ein BZ-Tagesprofil gemacht und die Werte waren alle so zwischen 100 und 140, letzteres nach dem Mittagessen.

Eine Pflegerin meinte zu mir, daß ganz wichtig ist, eine Diät zu machen, bei der ich auch Übergewicht abbauen soll und Sport, dann könnte der Krankheitsverlauf dadurch zumindest stark verlangsamt werden. Hört sich logisch an, dann kann ich also durch entsprechende Ernährung das Ganze hoffendlich etwas eindämmen. Ich hatte auch schon zwei Termine bei einer Ökotrophologin wegen Ernährungsberatung. Das waren interessante Gespräche, die mir vor Augen geführt haben, daß ich kaum etwas über unterschiedlichen Zucker und Kohlenhydrate gewußt habe.

Zu Beginn meiner Erkrankung konnte ich mit der Diagnose nicht viel anfangen und hatte sie auch nicht richtig ernst genommen, weil zu dem Zeitpunkt psychische Probleme bei mir im Vordergrund standen.

Aber als ich gehört habe, was alles durch Diabetes hervorgerufen wird und auch wegen der Wunde, will ich jetzt mich wirklich drum kümmern.

Vor allem bin ich noch relativ jung, 35 Jahre, da sollte ich mir wirklich die Zeit nehmen, um noch mal die Medikation abzuklären und mehr über gesunde Ernährung zu lernen.

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