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Zehamputation eine Gehbehinderung?

bXrigittue@ özkxaya hat die Diskussion gestartet


Mein name ist brigitte

ich habe eine oder auch mehrere fragen zum thema zeh amputation

hier erst einmal der grund meiner fragen

ich habe einen guten freund der hat diabetis und hat im letzten jahr am rechten fuss eine zeh amputation

und in diesem jahr am linken zwei zehen die ab genommen werden mussten

und zwar die zwei zehen nach dem grossen zeh

bei der ersten amputation im letzten jahr hat die heilung ungefähr 4 monate gedauert und es heilte sehr schlecht aber mein bekannter kam damit im kopf klar jetzt bei der zweiten op heilt es laut arzt sehr gut und schnell zusammen aber im kopf kommt mein bekannter nicht klar er hat das noch nicht verarbeitet

diese op ist jetzt knapp 3 wochen her

was kann ich tun um ihn zu helfen damit klar zu kommen und was muss er tun

ich bedanke mich jetzt schon fürveventuelle antworten

gruss brigitte

nun zur nächsten frage wenn der fuss soweit wieder ok ist was man so ok nennen kann kann er dann wieder mit dem auto fahren ? Und die letzte frage ist ist diese amputazion eine gehbehinderung und kann er beim amt ein antrag auf mehrbedarf stellen ?

Antworten
TSrixiOane6x4


Hey,

soviel ich weiß gibt es einen GdB nur bei Verlust aller Zehen, also denke ich nicht, daß hier eine Gehbehinderung anerkannt wird, aber das denke ich nur, bitte nachfragen.

Allerdings kann man durch eine Diabetes einen GdB erhalten. Die Voraussetzungen dafür beim Amt erfragen.

Auto fahren sollte gehen, man muß eben auf eine extrem stabile Sohle bei den Schuhen achten.

Die Anschaffung eines Automatik-Fahrzeugs wäre sinnvoll.

Das ist alles was mir gerade dazu einfällt. Ich wünsche Deinem Bekannten alles Gute.

DbieKr[uemxi


Welcher Mehrbedarf ergibt sich denn bei deinem Bekannten?

Wichtig für das Gangbild ist vor allem die Großzehe, wenn sie erhalten bleibt, dürfte eigentlich kaum etwas am Gangbild zu erkennen sein, insofern ist eine gravierende Gehbehinderung eher nicht gegeben. Autofahren-klar, mit stabilen Schuhen spricht da nichts dagegen.

bKrigit$te 3özkayxa


Ich danke dir für deine prommte antwort trixiane er wird zum amt gehen dann sehen wir ja was die sagen er hatte eh schon Den gedanken gehabt auf automatik umzusteigen mal sehen im moment ist er ehr daneben mit seinen gedanken is ja Uch irrgendwo normal 3 zehen innerhalb eines jahres abgenommen zu bekommen aber ich weiss nicht wie ich ihn dabei helfen kann das zu verarbeiten ausser für ihn immer da zu sein mehr liegt leider nicht in mejner macht

Den grossen zeh hat er noch Kruemi er bekommt immer so eine art stromschläge ins bein wenn er ruhig liegen bleibt oder still sitzt beim laufen hat er das ni ht i momrnd sin die fäden no h drin nächten mittwoch werden die entfernt ich hoffe dann geht es ihm etwas besser

danke euch für eure antworten

A/hoTrnbl!att


Fehlende Zehen können erhebliche Beschwerden machen, weil die Zehen den Fuß stützen und beim Abrollen eben einen Zweck erfüllen.

Mir wurde durch einen Unfall der kleine Zeh im Knochen versteift, da fehlt auch ein Stück. Da war ich noch jung und hüpferig. Ab dann nicht mehr. Ich brauchte allein 1 Jahr, damit ich wieder richtig den Fuß gebrauchen konnte, viel Physiotherapie, zumal die zum richtigen Gehen benötigten Reflexe gestört waren.

Und mit Diabetes spürt man ja oft durch Neuropathie den Fuß nicht mal richtig.

Anzunehmen, das heilt mal schnell und alles andere wie Gehen ist ein Klacks, das Denken ist ganz schön naiv.

G"rauaCmsexl


Ja, Ahornblatt hat recht.

Ich selber hatte in den letzten Jahren 3 grosse Fuss-Operationen. Nicht wegen Diabetes, sondern angeborene Deformationen wurden operiert. Nun habe ich "normale Füsse", anzuschauen wie die Füsse anderer Menschen auch - aber schmerzfrei gehen kann ich nicht und auch nicht ohne zu hinken. Physio habe ich immer noch und die hilft schon, braucht halt VIEL Geduld. Darauf muss sich Dein Bekannter, Brigitte, einstellen.

Das mit den "Stromschlägen" kenne ich auch. Mir sagte man, das seien "beleidigte Nerven" - durch die Op werden kleinste Nervchen geschädigt, die sich wieder erholen können (wurde aber nicht "versprochen"...) Bei mir sind die "Stromschläge" weniger geworden und auch nicht mehr so stark. Ferner habe ich auch Krämpfe in den Beinen und die werden mit Magnesium ziemlich in Schach gehalten. Die Krämpfe - sagte man mir - kommen daher, weil die Statik im Bein verändert wird, sobald etwas an den Füssen operiert wird. Wie sehr muss die Statik in den Beinen Deines Bekannten verändert sein, wo ihm jetzt Zehen fehlen! (Ich habe noch alle Zehen - ein paar davon versteift.)

Alles Gute wünsche ich ihm und ganz viel Zuversicht und Geduld. Dasselbe wünsche ich DIR auch.

D:ieK9ruexmi


(Ich habe noch alle Zehen – ein paar davon versteift

ich bin mir nicht so sicher, ob Versteifen nicht sogar "schlimmer" ist, als Zehamputation. Denn wir rollen ja über die Zehen beim Gehen ab, steht kleiner und großer Zeh, leidet das Gangbild nicht so sehr, wie möglicherweise bei einer Versteifung. andererseits kann man nach Amputation lange mit Phantom/Nervenschmerzen zu tun haben-ähnlich wie bei Fingeramputationen.

Wichtig ist auf jeden Fall eine gute postoperative Schmerztherapie, denn durch Schmerz entlastet man, das verändert weiter die Statik / Muskulaturbeanspruchung und man kann in einen echten Teufelskreis kommen......

bpriAgitteO öz`kayxa


Ich denke mir das man da sehr viel geduld aufbringen muss aber ich stehe zu ihm und werde ihn den halt geben egal wie lange das dauert ich finde es klasse von euch das ihr mir tipps und radschläge gebt ich bin vorher noch nie in so eine lage gewesen mein bekannter redet weningstens schon mit mir darüber und auch über die op das was 7ch nicht verstehen kann er hatte 10 tage vorher eine op unter vollnarkoseda haben die ihm die venen erweitert und 10 tage später noch eine op wegen der amputation is das nicht schätlich zwei vollnarkosen in so kurzer zeit ?

D`i"eKru=exmi


in der Regel steckt man Vollnarkosen ganz gut weg. Lieber 2 kürzere Narkosen innerhalb von 10 Tagen, als eine lange. Ich nehme mal an, das Erweitern der Blutgefäße sollte für eine bessere Durchblutung sorgen und somit auch den Heilungsprozeß nach Amputation begünstigen. -ist aber nur Spekulation, da ich ja nicht weiß, welche Gefäße sie erweitert haben.

A3hornblpatt


Wenn eine 2. Op notwendig ist, muß man das wohl akzeptieren, eine Belastung für den Körper ist es durchaus.

Wenn man bedenkt, dass zum Beispiel Menschen mit Unfällen sehr oft hintereinander operiert werden müssen, ist das auch nicht schön, aber sie werden auch wieder gesund.

Ich würde mir da nicht sooo viel Gedanken machen.

G!rau amsxel


@ Krümi

das, was Du "so nebenbei" geschrieben hast... tröstet mich irgendwie! Ich habe die linke Grosszehe versteift und am rechten Fuss die Zehen zwei und drei. Zwei Jahre nach der letzten Op. kann ich noch immer nicht gehen ohne zu hinken. Ich freunde mich jetzt mit dem Gedanken an, dass ich wohl die letzten 35 Jahre meines Lebens hinken werde - und dass ich 100 werde, ist ja auch wenig wahrscheinlich...

xMchrxi


hallo,

jetzt möchte ich mich auch mal zum thema äußern und mal etwas positives schreiben.

ich habe selber eine zehenamputation. mir wurde ein kleiner zeh abgenommen. ich habe von dem zeh nicht viel mehr, als einen kurzen stumpf.

der zeh wurde unter lokaler betäubung abgenommen, was ich als sehr schonend empfand. bis auf den einstich der narkosespritze war von der gesamten operation absolut nichts zu spüren - NULL schmerzen. es wurde dann präventiv ein schmerzmittel gegeben, bevor die betäubung nachlies, und während der folgenden tage wurde das beibehalten - mit dem ergebnis, daß, ob man es glaubt oder nicht, die amputation sowie die zeit danach, absolut schmerzfrei verlief. einzig das ziehen der fäden nach ca12 tagen war unangenehm. weiterhin war es sehr ungewohnt, das erste mal wieder ohne krücken zu laufen, allerdings von nun an mit vier zehen am betreffenden fuß. es waren keine schmerzen am stumpf, sondern die muskuläre umstellung im fuß, die deutlich zu spüren war, da der kleine zeh absolut keine funktion mehr hat und aufgrund des kurzen stumpfes keine kraft mehr aufbringen kann, muß dessen funktion nun vom vierten zeh übernommen werden, was zu wirklich heftigem muskelkater im fuß während der ersten zeit der umstellun führte. heute spüre ich davon garnichts mehr. mein stumpf fühlte sich in der anfangszeit relativ taub an, aber auch das hat sich im laufe der zeit gegeben. heute fühlt er sich ähnlich an, wie ein zeh - deutlich weniger fein strukuiriert vom gefühl her, aber kejnesfalls mehr unangenehm taub und auch überhaupt nicht schmerzempfindlicher als ein normaler zeh.

also ich kann jeden beruhigen, dem eine solche amputation bevorsteht - solange die wundheilung gut verläuft, ist es wirklich halb so schlimm wie es klingt!

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