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Insulinresistent

RGesi\stexnti hat die Diskussion gestartet


Kurz zu meiner Geschichte:

Ich bin 29. Jahre jung und seit ca. 10 Jahren übergewichtig. Durchschnittsgewicht: 115 Kilo.

Im Mai 2013 wurde ich schwanger. Die Schwangerschaft verlangte mir alles ab. Ich konnte zehn Monate nur liegen.

Von jetzt auf Gleich fiel meine vorher gewohnte, tägliche Aktivität komplett auf 0 runter.

Vorher habe ich, trotz meines Gewichts, aktiv getanzt, bin täglich 1,5 Stunden walken gewesen und stand 30. Minuten täglich auf dem Crosstrainer.

Steppaerobic und Zumba gehörten ebenso zu meinem Tag. Mir ging es blendend. :)^

Meine Kind ging es die ganze Schwangerschaft über gut. Ich hatte leichen Bluthochdruck und eine Unterfunktion der Schilddrüse. Beides regulierte sich nach der Entbindung im Feburar 2014.

Ich nahm in der Schwangerschaft nur 9. Kilo zu. Zwei Tage nach der Entbindung waren die wieder runter.

Ich nahm bis April weitere 5. Kilo ab ohne irgendwas geändert zu haben. Mir ging es blendet und ich freute mich sehr darüber. Da wog ich dann 110 Kilo. Ich wollte defintiv weiter abnehmen! Schon alleine für mein Kind. x:)

Im Mai setzte ich das L Thyroxin 50mg ab. Und kurz darauf ging es los.

Ich fühle mich aufgeblasen, hatte keinen Durst mehr. Meine Haare fielen wie verrückt aus und meine Fingernägel wurden wieder brüchig. Ich begann zu zu nehmen. Teilweise 2. Kilo an einem Tag.

Sämtliche Abnehmversuche scheiterten an der Tatsache, dass ich mir mühsam über Wochen 4. Kilo runter kämpfte und plötzlich, ohne eine Sünde waren sie von einem Tag auf den anderen wieder drauf!

Ich hätte abdrehen können! :°(

Ich ging zu meiner damaligen Hausärztin und liess mein Blut checken. Alles gut, meinte sie. Ich sollte mich mit meinem Gewicht abfinden und gut. ":/

Ich wurde immer schwerer und schwerer. Selbst Nulldiäten bzw Reduktionsdiäten brachten nichts. Ich gingen höchsten 4. Kilo die nach nur einem Tag plötzlich über Nacht wieder da waren. :°(

Ich bin bald verzweifelt und wurde fast depressiv. Irgendwann der Schock! 126 Kilo!!! :°( An meiner Lebensweise hat sich nichts verändert ausser dass ich durch mein Kind nicht mehr soviel Sport machen konnte uns wesentlicher weniger Schlaf bekam.

Vorletzte Woche habe ich mich dann, nachdem ich schon fast depressiv wurde, endlich aufraffen können, und bin zu einem anderen hier im Ort ansässigen Hausarzt gegangen. Er ist dafür bekannt, Leuten mit Übergewicht gut zu helfen und sein Sohn ist Sportfachmann und betreibt ein Sportstudio auf medizinischer Basis.

Der Doc stellte mich auf den Kopf und nahm mir Blut ab.

Alle Werte sind absolut in der Norm. Nur meine Insulinresistenz nicht. Mein wert liegt bei 2.39+.

Er meint, dass es daran liegen kann, dass ich so schwer bzw gar nicht abnehmen kann.

Nun habe ich eine Überweisung zum Diabetologen/Endokrinologen in der Tasche. Mein Termin ist aber erst am 22.05.

Kennt sich jemand damit aus und kann mir was zu der Problematik sagen?

Ich bin hilflos und mache mir große Sorgen. :°(

Antworten
EchUe malige&r Nutzer% (#282877x)


Mit der IR kenn ich mich so gar nicht aus.

Im Mai setzte ich das L Thyroxin 50mg ab. Und kurz darauf ging es los.

Warum hast du abgesetzt? Wie waren deine Werte und wie schaut die SD jetzt aus?

zBuendrst-ofxf


Liegt vielleicht ein Cushing-Syndrom vor?

RzesiBst{entxi


Ich habe abgesetzt weil es meine Werte erlaubt haben.

Zwei Blutteste meinten, ich sei ohne Thyroxin in der Norm.

Alle meine Werte sind in der Norm. Nur eben diese Insulinresistenz nicht.

Ich denke nicht, dass Cushing vorliegt. Ich habe keine Symptome. Keine Umverteilung des Körperfettes, keine hohen Cholesterinwerten, kein erhöhtes Durchgefühl. Eher das Gegenteil ist der Fall.

S9pezialOwidde


Zum Enokrinologen zu gehen find ich schonmal nicht verkehrt. Hast du schon eine Körperfettverhältnissmessung machen lassen? So kann man herausfinden ob ein Problem mit Wassereinlagerung im Gewebe vorliegt, das kann auch extreme Gewichtsveränderungen verursachen, die auch sehr schnell passieren. Das Gewebe wirkt dann sehr aufgedunsen, das ist dann aber kein Fettproblem.

lgoveacbl&e<x3


Ich habe mich nur am Rande mit dem Thema mal beschäftigt, da es im Raum stand, ob ich es vllt habe. Endokrinologe ist schon mal der richtige Weg. Er wird dir wahrscheinlich auch sagen, ob deine SD vllt doch noch weiter Unterstützung braucht.

Er wird dir auf jeden Fall helfen können! :)_ @:)

R@esiiste#ntxi


Ich habe Ödeme. Vor allem in den Beinen. Seit der Schwangerschaft haben sie mich nicht mehr verlassen. %-|

Es nervt so unglaublich wenn der Kopf es so sehr will und der Körper einfach nicht mit macht.

Jahre habe ich auf den großen Kick zum abnehmen gewartet und jetzt ist er da und dann spielt mein Körper nicht mit.

Klasse. :(v

l oveaTble<x3


Das wird besser. Nur leider musst du auf diesen Termin warten. Mach dir bis dahin nicht so ein Stress @:)

Atkafria


Hallo,

ich hab auch Insulinresitenz und bin jetzt schwanger.

Als erstes, warte den Termin beim Edokrinologen/diabetologen ab.

Wenn du wirklich eine Insulinresistenz hast, empfehle ich dir auf jeden Fall die Ernährung umzustellen.

Alles mit Zucker weglassen, wenn du Kohlenhydrate isst, dann bitte Vollkorn. Die erhöhen die Blutzucker nicht so schnell. Also Weizenbrötchen sind verboten, lieber vollkorn und am besten sogar selber machen. Beim Bäcker ist häufig auch noch Weizenmehl drin. Dunkles Brot, heißt nicht gleich Vollkorn, häufig wird Malz oder ein Syrup zum dunkel färben verwendet.

Dann keinen Alkohol trinken, das wird auch alles in Zucker umgewandelt.

Was die Süßigkeiten angeht, ist klar, dass man drauf verzichten sollte. Es gibt aber alternativen. Zum Beispiel, wackelpudding aus der Tüte selber machen und statt Zucker dort Süßstoff zu tun.

Dreh am besten beim Einkaufen alles mal um. Du wirst dich wundern, wo alles zucker drin ist...

Ich hab so (und mit Metformin) 9 kilo abgenommen und halte das Gewicht (wobei ich die regeln mittlerweile etwas gelockert habe...). Der Anfang ist recht schwer, aber wenn man den ersten Monat um hat, ist es eigentlich kein Thema mehr.

Ich drück dir die Daumen, dass alles gut ist.

B,enQitaBx.


Sich so KH arm wie möglich ernähren. Paläo, LCHF, sehr geeignet.

AVntigoxne


Ich habe Ödeme. Vor allem in den Beinen. Seit der Schwangerschaft haben sie mich nicht mehr verlassen.

Sowas hatte ich nach der zweiten Schwangerschaft noch über ein Jahr lang. Wassereinlagerungen v.a. am Busen, so dass ich abends drei BH-Größen mehr brauchte als morgens.

Da half zum Glück eine Hormoncreme lokal aufgetragen.

Hormonveränderungen sind doof. >:(

cehi


Ich wette, deine SD, die in der Norm ist, ist tatsächlich ziemlich Schrott. Warum? Erfahrung. Vor allem haben Hausärzte in der Regel nicht so viel Ahnung von einem intakten SD-Regelkreis. Es gibt neue Normbereiche (TSH bis 2,0 oder bis 2,5), es gibt freie Werte, die bei dir garantiert nicht bestimmt (oder beachtet) wurden, es gibt Antikörperwerte, die bestimmt werden müssen UND es muss ein Ultraschall von der SD gemacht werden und zwar mit vernünftiger Beurteilung hinsichtlich der Größe und des Aussehens der Schilddrüse. Ich gehe jede Wette ein, dass deine SD nicht ordentlich beurteilt wurde und sich neben der Insulinresistenz (die sich übrigens mit Metformin gut behandeln lässt) noch eine Unterfunktion verbirgt. Der Endotermin ist also absolut richtig und wichtig für dich.

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