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Hba1c innerhalb der Toleranz, Nbz neuerdings bei 100

E-arthb$ond~ingpxoint hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe einen Dreijahresvergleich (eine Probe jährlich) meiner Blutwerte vorliegen. Kleines Blutbild. Darin ist der NBZ seit der vorletzten Probe bei 100, der Hba1c aber in der Norm.

Die restlichen Blutwerte sind alle in Ordnung. Cholesterinwerte top, Triglyceride top.

Ich bin 49 Jahre, NR, Nichttrinker, bin sehr schlank, sportlich und recht fit, Bewegung reichlich als Ausgleich zu sitzender Tätigkeit. Ich fühle mich eigentlich gesund. Bei der Ernährung wird schon mal gesündigt aber grundsätzlich achte ich auf Ausgewogenheit. Aber: Kohlenhydrate reichlich, Kaffee reichlich....

Der Arzt meinte, er könne eine beginnende Diabetes nicht ausschließen, vermutlich will er die Sache beobachten. Aber mir ist das im Augenblick zu wenig.

Wie soll ich mit diesen Werten umgehen? Überlege, zum Internisten zu gehen und einen Gegencheck machen zu lassen.

Danke

Antworten
Z5wackx44


Bei 100 halte ich einen Internistenbesuch für übertrieben, insbesondere da der Hba1c normgerecht ist (Was anderes bestimmt der Internist auch nicht). Wenn Du langfristig Bescheid wissen willst, kaufst Du Dir am besten ein BZ-Meßgerät und prüfst Deinen BZ selbst.

C~allmiope


Darin ist der NBZ seit der vorletzten Probe bei 100

NBZ? Nüchterner Blutzuckerwert?

der Hba1c aber in der Norm.

Dann ist doch alles gut, oder nicht?

Evtl. einfach doch mal eine zweite Meinung einholen. Kann ja nicht schaden.

C*all3iopxe


Wenn Du langfristig Bescheid wissen willst, kaufst Du Dir am besten ein BZ-Meßgerät und prüfst Deinen BZ selbst.

Dem stimme ich zu. Mehrmals am Tag messen und schon bist du auf der sicheren Seite.

Euarth%bonJdiJngRpoixnt


Danke für die Antworten. An einen Selbsttest hab ich auch gedacht. Könnt ihr mir ein Gerät vorschlagen?

C^allRi}ope


Mein Mann hat ein Contour-Messgerät und ist damit zufrieden.

Als Nichtdiabetiker muss du das Gerät aber selbst bezahlen, von daher würde ich die Preise vergleichen, besonders bei den Messstäbchen. Die können echt ins Geld gehen, wenn man sie selbst bezahlen muss.

E$aArthbo9ndin<gpoixnt


Danke.

Wenn die Zuckerwerte nicht auffällig sind, würde ich die Messungen nach einer bestimmten Zeit wieder beenden.

Wenn doch Diabetes, dann schaut die Sache ohnehin ganz anders aus.

CAall:iFoKpe


Wenn doch Diabetes, dann schaut die Sache ohnehin ganz anders aus.

Auf jeden Fall. Mein Mann hatte bei seinem unbehandelten Diabetes Werte um 500. Ab da solltest du dir dann Sorgen machen. :-D

Wenn die Zuckerwerte nicht auffällig sind, würde ich die Messungen nach einer bestimmten Zeit wieder beenden.

Genau, oder zumindest verringern.

Hmaruxkies


Wie war denn der Hba1c genau? Bei einem Wert unter 5,7 ist ein Diabetes praktisch ausgeschlossen. Dennoch kann die Nüchternglukose schon verändert sein. Man spricht hier von einer gestörten Nüchternglukose. Heutzutage gilt 100 mg/dl als Grenze, somit wäre Dein Wert zumindest grenzwertig. (warst du lange genug nüchtern vor der Blutentnahme?)

Ich finde die Idee mit der Selbstmessung (für kurze Zeit) auch nicht schlecht, da Du so auch siehst, was (Bewegung, Nahrungsmittel) Deinen Nüchternblutzucker eventuell beeinflusst. Sollten die Werte zu hoch sein, kannst du ja einen Termin beim Internisten machen und Dich beraten lassen.

Ich habe in der dritten Schwangerschaft einen recht ausgeprägten Diabetes gehabt und nachdem danach ein Belastungstest (oGTT) völlig unauffällig war, waren 9 Monate später die Nüchternwerte (wieder) ansteigend (ca. 100- max. 108). Der Hba1c war mit 5,2 noch völlig normal. Bei mir wirkt sich Bewegung wirklich positiv aus, nur 30 min. Fahrrad oder Crosstrainer abends und meine Werte morgens sind deutlich besser und ich habe den Kohlenhydratanteil reduziert und die Ernährung (wieder) umgestellt. Hiermit liegen meine Werte zumindest wieder unter 100.

E/arthbond~ingp+oinxt


Offenbar ist man sich in Fachkreisen bei der Bewertung dieser Daten nicht einig. Manche Fachleute meinen, man solle nur noch den Hba1c zur Bewertung von Diabetes heranziehen, andere (Wikipedia) sind der Meinung, Diabetes kann auch bei normalem Hba1c vorliegen....

Ich kann den Wert im Moment nicht konkret nennen, da ich die Unterlagen gerade nicht da habe.

Aber der Hba1c war irgendwas mit 4,x.

Blutentnahme ca. 13 Std nach der letzten Aufnahme von Nahrung oder Flüssigkeit außer Wasser.

Abendessen (warme Mahlzeit) gegen 20.00 Uhr, Blutentnahme dann gegen 9.00 Uhr

Das könnte vllt. ein Hinweis sein. In den letzten Jahren esse ich relativ spät, Mittag nur kalt, Abendessen dafür reichlich mit der Familie, dazwischen gerne Obst.

Mich stört, dass der Nüchternblutzuckerwert nun bereits zum zweiten Mal an der Grenze war. Der Wert der ersten der drei Messungen lag bei 85, dann 104 und zuletzt 100. Der Hba1c variierte analog zu NBZ, jedoch innerhalb der Normwerte.

EAartohabondinxgpoint


Ah jetzt ja.

Den Prozentwert weis ich gar nicht.

HbA1c (in mmol/mol) lag glaub ich bei 30.

mittlerer Blutzucker in mmol/l könnte 4,x gewesen sein.

Ich schau lieber nochmal auf die Auswertung. :-/

EBarth/bond]ing#p~oint


Also Hba1c in 2015 / 2014 / 2013

4,9%, davor 4,4%, davor 4,5% - Norm: kleiner als 6,2 %

30 mmol/mol, davor 24, davor 26 - Norm: kleiner als 40 mmol/mol

M"eistger}_Glxanz


Gesünder wirds nicht. Sind Top-Werte.

Der Arzt wittert also möglicherweise einen beginnenden Diabetes wegen eines einzigen Nüchternwerts?

ESarjthbomndin`gpoin5t


Sieht fast so aus...

SsilbBerNmondaugxe


Auf jeden Fall. Mein Mann hatte bei seinem unbehandelten Diabetes Werte um 500. Ab da solltest du dir dann Sorgen machen. :-D

Naja...500 ist dann das andere extrem...

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