» »

Taube Beine

DViabetyesE1986Blxn hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin 28 Jahre alt und seit 15 Jahren Typ Mody Diabetiker. Aufgrund von nichtachtsamkeit und teilweise Dummheit (Ja, ich gebe es zu!), bin ich seit dieser Zeit auch schlecht eingestellt.

Beruflich bin ich extrem eingespannt und somit habe ich kaum Zeit mich um Arzttermine zu kümmern. Alles keine Entschuldigung, ich weiß, allerdings ist es jetzt so wie es ist!

Ich habe nun seit knapp 2 Monaten (zumindest kommt es mir so lang vor), Taube Beine und Stechen und Schmerzen in den Füßen. Beim Laufen geht es und nach dem Schlafen oder Liegen, ist es ganz extrem. Bei meiner Diabetologin kam vor ein paar Wochen beim Test heraus, dass es vermutlich keine Folgeerscheinungen des Diabetes sind, ich es aber vom Neurologen abklären sollte. Nun ist es seit 1 1/2 Wochen dauerhaft das problem - Taube Füße, Taube Beine, Schmerzen.

Was kann das sein? Ich hoffe das ich diese Woche einen Termin beim Neurologen bekomme. Ich beginne schon angstvorstellungen von Amputationen zu bekommen :-(

Antworten
poe`lztierx86


Wie kann deine Diabetologin ausschließen, dass es eine Diabetes induzierte Polyneuropathie ist? Die Symptome klingen jedenfalls durchaus danach.

D2iabet=es1*986Blxn


Sie hat die üblichen Tests an meinen Füßen gemacht und sie meinte, dass diese nicht dafür sprechen. Total komisch.

p_elzZti&er8x6


kommt auf die Art der Polyneuropathie an. Bei Diabetes sind oft zunächst die kleinen Nervenfasern betroffen (small fiber Neuropathie), was mit einer klinischen Untersuchung nicht festzustellen ist (im Gegensatz zu einer large fiber Neuropathie)

BNlech>pirxat


pelztier:

Bei Diabetes sind oft zunächst die kleinen Nervenfasern betroffen (small fiber Neuropathie), was mit einer klinischen Untersuchung nicht festzustellen ist

Das ist so nicht ganz zutreffend. Ich habe einst als Entwickler in der Medizintechnik gearbeitet und war mit dem Thema befasst. Das Frühstadium einer Schädigung der kleinen Fasern lässt sich ziemlich zuverlässig (und wissenschaftlich validiert) über eine Prüfung des Temperatursinns erkennen. Früher wurden dazu Reagenzgläser, gefüllt mit unterschiedlich warmen Wasser benutzt, heute gibt es dafür einfacher anwendare Vorrichtungen. Weiter sind Tests der Sensitivität mittels einer speziellen Stimmgabel oder einem Monofilament weit verbreitet, wenn auch nicht ganz so aussagefähig.

Diabetes-irgendwas:

Welche Tests wurden bei dir vorgenommen?

p[elztIier8x6


@ Blechpirat

Stimmt. Der Temperatursinn wird aber nicht bei der üblichen Untersuchung auf Oberflächen- und Tiefensensibilität überprüft.

BGlBerchp?iraxt


Yep. Fehler im System ;-)

B9lech&piraxt


Ergänzung wg. fehlender Editierfunktion:

Es gibt zum Glück Ärzte, die diese Prüfung trotz fehlender Gebührenordnungsziffer trotzdem vornehmen ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diabetes oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Stoffwechsel und Hormone · Übergewicht


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH