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Diagnose Prädiabetes

h&ello_c5ookBixe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

seid gestern habe ich es schwarz auf weiß, es ist Prädiabetes.

Die Ärzte hatten es schon vermutet und vor zwei Wochen hab ich den oralen Glucosetest gemacht und meine Werte waren nüchtern 114, nach einer Stunde 157, nach zwei Stunden 170. Ich hatte während dem Test schlimme Kreislaufprobleme, ich dachte ich stehe nie wieder auf.

Diagnose:

- PCO

- Vitamin D Mangel

- Hyperandrogenämie

- Pathologische Glucosetoleranz

Verordnung vom Arzt:

- Metformin 500, Abends eine, nach zwei Wochen Morgens und Abends.

- Versuchen weiter abzunehmen (168cm/72kg - wobei mir keiner glaubt, dass ich "so viel" wiege)

- auf zusätzlichen Zucker und kalte Kohlenhydrate verzichten

-> in vier Wochen nochmal vorsprechen und eine Antikörper Diagnostik ??? ? machen

Das mit dem Abnehmen funktioniert schleppend, ich war schon immer eine FRAU. Nie dick, einen Mini-Bauchansatz, aber sehr sportlich. Treibe 3-4 mal die Woche Sport - alles was Spaß macht ;-) Klettern, Zumba, Freeletics, Joggen und Fitnessstudio.

Ich hab die letzten zwei Wochen so viel über Insulinresistenz, Diabetes, Prädiabetes, Hormone, Essen, Abnehmen, etc. gelesen. Fühle mich in einem dunklen Dschungel und sehe kein Licht. So viele Werte, Zahlen, Do's and Dont's :°(

Das schlimmste für mich ist, dass ich meinen Alkoholkonsum wirklich runter schrauben muss. Das hört sich jetzt an, als hätte ich ein Alkoholproblem. Das hab ich wirklich nicht. Aber ich bin ein seeeehr geselliger Typ :)_ und trinke gerne in netter Runde 1-x Gläser Wein. Ich weiß, ich Maßen ist das auch in Ordnung, aber ich habe das Gefühl mein Leben besteht fortan nur noch aus verboten und aufpassen.

Es ist irgendwie alles doof. Ich liebe das Leben und habe das Gefühl ich bekomm von allen Seiten (gesundheitlich) auf die Finger "haue". Dann kommt natürlich das Gewissen, dass schlechte Gewissen. Eigentlich darfst du jetzt kein Nutella-Brot essen, eigentlich darfst du jetzt keine Nudeln essen, eigentlich solltest du den leckeren dritten Hugo mit der erfrischenden Minze nicht trinken,... :p>

Es stehen so viele Geburtstage, Hochzeiten und Weinfeste bei uns an und ich soll mich immer zurückhalten, weil mein Körper diesen blöden Zucker nicht verpacken kann??!!!

Ich weiß nicht, was ich mir erhoffe, aber vielleicht etwas Unterstützung und etwas Licht in meinem Dschungel. ":/

Antworten
YNaHbxb


Tja, was soll man dir denn Antworten? ???

Im Gegensatz zu vielen Anderen hast du JETZT noch mal die Chance die Kurve zu kriegen, aber mit deiner "wasch mich, aber mach mich nicht nass" Einstellung wirst du da nicht weit kommen.

Es nützt nun mal nichts, du sollst deine Ernährung umstellen, sofern du weiter gesund bleiben willst. MÜSSEN tust du das natürlich nicht, und es steht dir auch weiterhin frei im Selbstmitleid zu zerfließen, aber du solltest dir halt bewusst sein, was es für Konsequenzen haben wird.

Ist es wirklich so schlimm, seiner Gesundheit und vor allem seinen Leben zu liebe auf Sachen zu Verzichten? Oder ist es Schlimmer in ein paar Jahren einen Fuß zu verlieren weil man unter einem Diabetischen Fuß, leidet? Und wofür alles? Für einen kleinen Moment "Spass" bzw Geschmack im Mund?

h7e<rzpegnsogute6x9


so schlimm, wie du das jetzt denkst ist es nicht. klar musst du dein leben umstellen, aber das kannst du schaffen.

lass dich bloß nicht verunsichern, wenn der diabetes gut eingestellt ist kannst du damit alt werden.

am besten wäre es,wenn du zu einem diabetologen in behandlung gehst u bleibst. da bist du in den besten händen, deine fragen werden beantwortet u alle wichtigen untersuchungen werden regelmäßig gemacht.

ich empfehle dir eine diabetikerschulung, die werden dort auch meistens angeboten.

du musst nicht auf alles verzichten, du musst nur lernen mit den lebensmitteln umzugehen. auf dein glas wein ab und zu musst du nicht verzichten und auch mal ein nutellabrot darfst du genießen, nur eben in maßen.

fang bloß nicht an diabetikerprodukte zu essen, die schaden viel mehr und haben oft noch mehr kalorien. was du allerdings meiden sollstes sind süße getränke wie cola, fanta u säfte. obst darfst du auch, aber immer dran denken je süßer das obst umso mehr fruchtzucker. aber verzichten musst du nicht.

sehr gut ist, dass du sport machst, denn bewegung ist sehr wichtig.

ich habe seit 20 jahren diabetes und ja am anfang dachte ich mein leben sei vorbei, aber diabetologen u schulungen halfen mir sehr. falls du in anderen fäden von mir schaust erschrick nicht. ich habe noch andere krankheiten u bin deshalb sehr übergewichtig .

aber auch da steht mir der diabetologe super zur seite. ich nehme früh u abend metformin1000 und ich spritze insulin. meine werte sind super und das ist das wichtigste.

ich habe auch nicht immer nur verzichtet, da ich aber durch krankheit starkes übergewicht habe u endlich abnehmen kann verzichte ich erstmal auf einiges und das hilft beim abnehmen. ich habe auch durch meine schwerbehinderung nicht so die möglichkeit sport zu machen, aber ich bewege mich.

die werte sind super und das ist wichtig.

über die spätfolgen solltest du dich auch informieren, aber lass dir von anderen im forum keine angst machen. mit einem gut eingestellten diabetes muss es nicht soweit kommen.

mein motto : ich habe diabetes, aber der diabetes hat mich nicht .....

mach so schnell wie möglich eine schulung und stelle deine fragen.

du kannst es mit gesunder lebensweise schaffen ganz normal zu leben u dann wirst du die tabletten vieleicht gar nicht mehr brauchen. :)_ @:)

YiaHbxb


@ herzensgute69,

ich weiß auch, dass Diabetes kein Todesurteil ist, aber die gute TE hat ueberhaupt noch kein Diabetes sondern nur eine Vorstufe, und hat somit im Gegensatz zu anderen die Chance bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmen zu können ob sie ueberhaupt daran erkrankt oder nicht. Deinen Beitrag halte ich deshalb für nicht hilfreich, da er der TE suggeriert, dass sie eigentlich ueberhaupt auf nichts verzichten muss, weil Diabetes heutzutage ja eh gut therapierbar ist, und die Abstriche bei der Ernährung eh nur halb so wild sind.

Das hat was von ich unternehme nichts, außer jammern, gegen meine Nierenprobleme obwohl ich um die Konsequenzen bestens beschied weiß, weil meiner Tante geht es ja trotz Dialyse blendend :(v

Nochmal Klartext: die TE hat die Möglichkeit wieder vollkommen gesund zu werden. Aber es ist ihre Entscheidung, wenn sie sich lieber bemitleidet, weil sie ja so ein geselliger Mensch ist und sich ein Leben ohne Alkohol und Zucker nicht wirklich vorstellen kann, wird sie halt irgendwann Insulin spritzen müssen. Und spätestens dann wird sie ihr heutiges Verhalten bereuen. Aber es ist halt schwer gegen die eigene Bequemlichkeit anzukämpfen.

B:eauytifu1lDauy89


Ich habe ebenfalls eine Insulinresistenz und nehme seit gut 1.5 Jahre Metformin morgens und abends und hab noch nie auf Kohlenhydrate oder Zucker verzichten müssen... Klar, ohne diese Sachen könnte man eine Insulinresistenz auch so ausmerzen aber dank der Tabletten muss ich auf rein gar nichts verzichten und mein Insulinwert sinkt stetig und bleibt auch dort! :)^

So eine Diagnose ist nicht das Ende des Lebens... Eine Insulinresistenz kannst du mit etwas drauf schauen auch wieder loswerden! Es ist eine der besseren Diagnosen die man im Leben bekommen kann! :)^ :)_

cflaZirxet


@ YaHbb

Warum gehst du die TE so aggressiv an? Es ist doch ziemlich normal und verständlich, dass ihr die Umstellung erst mal schwer fällt. Sie hat nirgends geschrieben, dass sie nichts ändern wird.

rOenateSd\rousxch


ich drücke dir die Daumen

hCerzeTnsguxte69


YaHbb

so hart wie du das geschrieben hast fand ich auch nicht toll, ich wollte der te nur mut machen und raten sich beim diabetologen rat zu holen, der weiß es am besten.

außerdem schrieb ich, dass sie ihr leben umstellen , aber nicht auf alles verzichten muss. gesunde ernährung u bewegung sind das a und o, aber man muss auf nichts verzichten.

die te muss erstmal mit der diagnose klar kommen u mit einem guten arzt kann sie das schaffen. es bringt nichts auf jemanden, den die diagnose gerade umgehauen hat gleich derart drauf rum zu drücken ... das macht ihr doch nur noch mehr angst.

ich sage auch nicht, dass die abstriche bei der ernährung halb so wild sind. es ist auf jeden fall eine umstellung, die man schaffen kann ohne auf alles verzichten zu müssen. man gewöhnt sich schnell an die lebensweise, aber zuerst muss sie wieder zu sich kommen.

der beste weg ist der weg zum diabetologen u schulung.

ich finde meinen beitrag hilfreich, denn ich habe ihr geschrieben, dass sie ihre diagnose nicht mit meiner vergleichen kann.

wie du selbst sagst hat sie noch keinen diabetes u somit muss man ihr da auch nicht gleich mit der keule von abgennommenem fuß oder diabetischem fuß angst machen.

ein arzt oder die schwester in der schulung macht das einfühlsamer u trotzdem gut verständlich.

übrigens habe ich seit 20 jahren diabetes u meine werte sind super und nicht immer ist ungesundes essen schuld an einem hohen wert. da reichen schon eine entzündung im körper oder verrückt gewordene hormone aus.

ich wollte mit meinem betrag keinesfalls sagen, dass das leben mit diabetes leicht ist, es gibt viel schlimmeres und wenn sich die te an das hält was der diabetologe sagt, hat sie eine super chance erst gar keinen diabetes zu bekommen. ich denke, dass sie das verstanden hat.

mein diabetolge hat mir die spätfolgen auch erklärt, aber er hat mir keine angst gemacht.

das mit deiner tante tut mir leid, aber hier kann keiner was dafür. @:)

h1el<lo_cooxkie


Nicht streiten!!!!! :|N

Herzensgute69:

Danke für deine lieben Worte. Du triffst damit ins Schwarze! Im ersten Moment war es einfach ein kleiner Schlag ins Gesicht. Man kann super damit Leben, nur im ersten Moment weiß man nicht wo oben oder unten ist.

Ich habe mich gleich, auf Empfehlung einer Kollegin die auch eine Insulinresistenz hat, in Karlsruhe bei einer Ernährungsberatung gemeldet und gleich Termine für den Oktober bekommen.

Ich möchte wirklich keine Diabetes bekommen, deswegen werde ich das auch richtig in Angriff nehmen und mir gleich professionelle Hilfe holen.

renatedrousch:

Es tut mir sehr leid, dass es dich und deine Tante so erwischt hat. Ich weiß, dass ich es noch selbst in der Hand habe. Nur ging es mir am Mittwoch sehr schlecht und wollte einfach darüber schreiben/ sprechen. Meine Endokrinologin ist fachlich super, jedoch menschlich eine absolute Null. Hilfe habe ich mir gleich geholt und werde natürlich alles dafür tun, dass ich keine Diabetes bekomme. Und ich weiß auch, dass es Leute gibt, die es viel schlimmer erwischt hat. Eine Krebsdiagnose, ein Autounfall, etc. das ist mir klar. Nur hab ich am Dienstag Abend den Brief mit der Diagnose bekommen und war einfach so niedergeschlagen und wollte meinen Frust loswerden. Mein Mann versteht nicht wirklich was ich habe, das versteh ich bisher ja selber nicht so wirklich, aber er hat nicht wirklich "Mitleid". Er meinte nur: Du machst ein riesen Fass auf, du hast doch keine Diabetes. :-o Nein die habe ich nicht, es hätte viel schlimmer kommen können. Nur wie gesagt, der erste Moment, das "annehmen" war und ist erstmal etwas schwierig.

SIunsh1ine_v86


Hallo Hello_Cookie.

Du musst das so sehen. Niemand verbietet dir was, wenn dann solltest dies nur du tun um eben um den blöden Diabetes herum zu kommen. Ich habe meine Diagnose Insulinresistenz seit 12.7. Seither rühre ich keinen Zucker mehr an (nur Birkenzucker) und lasse die schnellen KHs weg. Auch Alkohol trinke ich nicht mehr. man muss eben für sich entscheiden ob einem die Gesundheit oder Alkohol und Nutellabrote (hihi) wichtiger sind. Da hab ich mich eindeutig für die Gesundheit entscheiden. Ich war auch auf einer Hochzeit habe ein Glas Sekt getrunken. Solange du das nicht jede Woche machst ist das vermutlich auch nicht so schlimm. Aber wichtig ist einfach, dass man sich an die Ernährung hält. Und sich eher selten was gönnt.

Du kannst so viele gesunde Alternativen backen, ok es ist mehr Arbeit und das essen gehen ist schwieriger als vorher aber verhungern tut man nicht.

Wenn du Wein trinken möchtest würde ich eben einen sehr trockenen nehmen. ich wünsche dir alles gute, dass du es schaffst. Und glaube mir nach2 Wochen ist der Heißhunger auf Nutella und Co eh weg. Ich denke mir dann immer, lieber esse ich was, das ich darf statt wirklich mit Diabetes da zu stehen. Meine Oma, Onkel und Cousin haben/hatte es auch.

Und Nutella kannst du sicher irgendwie selber machen, Nüsse pürrieren, Kakao pulver rein oder Avocado mit Kako verquirlen und Birkenzucker dazu. (Hab es jetzt selbst nicht ausprobiert aber denke sowas könnte gehen)

Wenn du dich austauschen magst stehe ich dir auch gerne per PN zur Verfügung :-)

mQusicNus_6x5


Vitamin D Mangel

Wie war der Blutwert? Was hat der Arzt gegen den Mangel verschrieben (oder empfohlen)?

h:el~lo}_couokie


Sunshine_86:

Danke! Ich hab eigentlich keine Lust auf Nutella, aber im Kopf ist dieses "das darfst du jetzt nieeeeeee wieder essen, deswegen hast du da jetzt mega bock drauf".

Ich bin einfach durcheinander und möchte wirklich was ändern, deshalb hab ich mir auch direkt bei dem Ernährungsinstitut angemeldet.

Musicus_65:

Muss ich schauen. Habe die Unterlagen zuhause.

Ich soll jetzt Vigantoletten 1000 nehmen. Die nehme ich jetzt auch täglich.

h'erzenhsDgutex69


der kopf gewöhnt sich auch noch dran, das ist nur am anfang so, es dauert nicht lange dann sagt er: ok nutella gibts nicht oft u bleibt ein seltenes highlihgt, gesundes essen schmeckt sowieso viel besser u hält mich gesund :-D

ich verzichte wegen abnehmen auf süßigkeiten kuchen usw. gestern gab es mal einen schokopudding für mich weil ich probleme mit dem kiefer hatte und nichts anderes ging. ich konnte den aber gar nicht essen, der war viel zu süß u das ging gar nicht... für mich gab e s dann einen pürierten apfel :-D

beim diabetologen mußte ich wegen zu niedrigem wert mal 2 traubenzucker essen u einen süßen kakao trinken ... das war einfach nur schrecklich für mich ... weil viel zu süß.

meine schokolade wächst bei uns im garten u möhren tomaten u co haben auch eine kleine süße geschmacksnote @:)

mit der professionellen hilfe bist dui auf dem besten weg. ich wünsche dir alles alles gute. du schaffst das @:) @:) :)_

mNusic*us_6x5


Ich soll jetzt Vigantoletten 1000 nehmen. Die nehme ich jetzt auch täglich.

1000 IE pro Tag (eine Vigantolette) ist besser als nichts, aber in aller Regel zu wenig, um bei Erwachsenen zügig vom Mangelzustand auf einen guten Vit.-D-Spiegel - wenigstens ca. 35 ng/ml - zu kommen. Einen solchen Wert erreichst Du mit einer Vigantolette tgl. vielleicht erst nach einigen Monaten, oder auch gar nicht...

Das Thema "Vitamin-D-Dosierung" wurde hier im Forum schon oft diskutiert, etwa [[http://www.med1.de/Forum/Stoffwechsel.Hormone/722126/ HIER.]] Es gibt dazu auch diverse wissenschaftliche Studien und zahllose Erfahrungswerte von Ärzten und Patienten.

Eine recht ausführliche Darstellung findet sich u.a. [[www.vitamind.net/dosierung hier.]]

Gerade bei Insulinresistenz macht es Sinn, einen Vitamin-D-Mangel [[http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/presse/ddg-pressemeldungen/meldungen-detailansicht/article/vitamin-d-unterstuetzt-koerpereigene-insulinproduktion-und-empfindlichkeit-kopie-1.html zu vermeiden.]]

h*elloB_c,oohkixe


Hallo ihr Lieben,

momentan ist bei mir im Geschäft so viel los. Melde mich am Mittwoch. Sorry!

GLG

hello_cookie

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