» »

Laufend Zuckerschock. Ärztin tut nichts

l:ady`minpion hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Onkel leidet seit jahren an diabetes typ 2 und muss sich regelmäßig insulin spritzen. er ist seit zwei jahren bei seiner neuen ärztin, nachdem der vorgänger in ruhestand gegangen ist. leider hat er aber öfters zuckerschocks bekommen. beim allerersten musste er ins krankenhaus, weil es richtig schlimm war. dann hatte er danach immer wieder welche gehabt, die wir selber hinbekommen haben. wenn er seine ärztin darauf anspricht, dann tut sie nichts. im gegenteil. sein zucker geht immer nachts runter. und obwohl er ihr immer gesagt hat wie schlimm schon seine zuckerschocks waren, bekam er als antwort von seiner ärztin: sie haben doch genug zucker zuhause, di sie nehmen können.

letzte nacht hat es so komisch gepoltert, habe mich gewundert, als ich dann ins zimmer kam von meinem onkel, lag er auf den boden total starr. habe ihm hochgeholfen, ihm zucker und eistee gegeben und es ging zum glück wieder. ich selber finde das nicht normal und habe ihm auch nahe gelegt, sich einen anderen arzt zu suchen der ihn vielleicht richtig einstellt. wenn er das wieder seiner ärztin sagt, sagt sie wieder, das sei normal. ich finde das nicht normal. vielleicht geht der zucker schon ein bisschen runter nachts, aber doch nicht so schlimm.

wenn mein onkel allein gewesen wäre.... will gar nicht daran denken.

aber was sagt ihr dazu? das ist doch alles nicht normal und er müsste doch neu eingestellt werden, damit sowas nicht passiert.

ich mache mir richtig sorgen und habe auch angst um ihn

Antworten
LNouismiaxna


Zum einen braucht es einen ordentlich Arzt, mit dem man die Insulintherapie besprechen kann.

Zum anderen muß man auch selbst darauf achten, wieviel man spritzt.

Was Du beschreibst klingt nach einer Unterzuckerung, dann hat er entweder zu wenig gegessen oder zuviel Insulin gespritzt.

Führt er ein Tagebuch über die Broteinheiten, die er zu sich nimmt und die Insulineinheiten, die er dafür spritzt?

Pqlüstchbixest


Kannst du ausschließen, dass dein Onkel durch sein Verhalten diese Schocks auslöst?

L;ouisixana


PS: Wenn das nur nachts passiert, sollte sein Basalinsulin angepasst werden, das muss er mit dem Arzt besprechen.

lIa8dyEminyion


er führt ein tagebuch dazu und da sind seine werte und einheiten in ordnung.

h2erzen!sgutex69


wann nimmt er am abend seine letzte mahlzeit zu sich und was isst er dann? bewegt er sich nach der letzten mahlzeit sehr viel?

hat er einen spritzplan? wie sind seine werte ... schreib uns doch mal die werte der letzten woche u wieviel er pro mahlzeit gespritzt hat.

er sollte auch nochmal vor dem schlafen gehen messen und bei einem zu niedrigen wert noch eine halbe oder ganze be zu sich nehmen. so steht es zb in meinem spritzplan.

wie ist sein langzeitwert? der steht in dem kleinen blauen diabetikerausweis, da werden 1x im quartal, gewicht, blutdruck u der langzeitwert in der praxis aufgeschrieben und 1x im jahr die laborwerte u die ergebnisse der untersuchungen der füße usw.

ist die ärztin deines onkels nur die hausärztin oder diabetologin.insulinpflichtige diabetiker sollten 1x im quartal zum diabetologen.

was für ein messgerät benutzt er denn?

falls seine ärztin diabetologin ist und ihr seine unterzuckerungen egal sind

solltet ihr mit ihm einen anderen diabetologen aufsuchen und den onkel mal zur richtigen einstellung ins krankenhaus einweisen lassen.

sollte er nochmal unterzuckern dann ruft den notarzt, dann wird das sowieso untersucht. alles gute für den onkel @:)

WZilles_Pnur_vers^tehexn


Hausarzt oder richtiger Diabetologe?

Rtainerx8


sein zucker geht immer nachts runter.

Eindeutig zu viel Basalinsulin, da hilft nur weniger basal spritzen.

bekam er als antwort von seiner ärztin: sie haben doch genug zucker zuhause, den sie nehmen können.

Eindeutig ungeeignete Ärztin, da hilft nur der Arztwechsel - am besten zu einem Diabetologen.

Beste Grüße, Rainer

MseistGer_G7lanz


Unbedingt eine Neueinstellung bei einem anderen Arzt.

Hat er sich mit seiner Krankheit auseinandergesetzt oder verlässt er sich auf die Ärztemeinung? Es ist wichtig, dass man sich vom Arzt beraten lässt, aber auch in der Lage ist, seine Therapie selbstständig anzupassen, wenn mal was nicht funktioniert. Als Sofortmassnahme könnte er, wie hier auch schon geschrieben wurde, mal das Basalinsulin stark reduzieren. Oder einen anderen Spritzzeitpunkt wählen, sodass die Unterzuckerungen nicht nachts passieren. Aber unbedingt professionelle Hilfe suchen, die da auch ein Problem erkennt, wenn eins vorhanden ist.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diabetes oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Stoffwechsel und Hormone · Übergewicht


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH