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Diabetischer Zeh - schon Pechschwarz. Noch zu retten?

M]iss6Lynn hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen,

Mein Dad hat seit ca. 4 Jahren Diabetes.

Nun habe ich gestern gesehen wie sein kleiner Zeh aussieht (vorher nur Beschreibungen).

Der komplette Zeh ist Pechschwarz. Im Verlauf seitlich sieht es so aus als kommt der knochen durch. Richtung verse wird er "heller".

Dann sieht es so aus, als zieht die "infektion"? Schon langsam in Richtung MIttelfuß....

Hab viel gegoogelt, viel über die Problematik gelesen.

Und das End-vom-Lied war immer Amputation.

Er ist nun seit 2 Wochen (endl) in Behandlung. Bekommt Antibiotikum und Verbände + Haut entfernt.

Nur der Zeh, ist der noch zu retten?

Ist es nicht sinnvoller evtl gleich in der Ambulanz eines Fußzentrums vorzusprechen?! Habe Angst, dass es schlimmer wird...

Mein Dad ist natürlich absolut "Beratungs"-resistent, will heißen "ist ja alles nicht so wild, ich soll kein Faß aufmachen" und meiner Mum ists anscheinend egal...

Waere über Erfahrungen dankbar! Danke!

Antworten
Dsahli+eng:axrten


Was du tun sollst?

Keine Ahnung - man kann einen erwachsenen Menschen schwer zwingen, zum Arzt zu gehen, sich behandeln zu lassen, gut für sich zu sorgen ....

Du hast doch nun sicherlich schon diverse Male auf die Problematik hingewiesen?

Er ist in ärztlicher Behandlung und wird dort sicherlich ein paar Takte gesagt bekommen.

Und du?

Lebe DEIN Leben!

Sei da, wenn deine Eltern Hilfe brauchen - aber mische dich nicht in deren Leben ein, solange sie selbst noch in der Lage sind, es so zu führen, wie sie es wollen und für richtig halten.

D5ahli@engarxten


Ach so ... ja, Ergänzung .... zum eigentlich Thema Diabetes: fies, ganz fies! Der Verlauf ist schlimm - und tückisch, weil man eben oft keine Schmerzen merkt. Und natürlich greift das in den ganzen Körper ein - zerstört Organe usw. Amputationen sind sowieso oft nötig bei schwerem Verlauf ...

Aber das hast du ja alles selbst schon gegooglet.

Mpis%sLynxn


Ja du hast Recht!

Die eigtl Frage war, ob das noch heilbar ist (der schwarze Zeh), oder ob es da eigtl kein zurueck mehr gibt.

Da hat google nicht so viel geholfen.

Lg

DaahElipengartxen


Einfach Antwort: wenn sich dein Vater nicht richtig an die empfohlene Behandlung hält, dann wird es auch nicht besser werden - dann fault erst der Zeh ab, dann der Fuß, dann das Bein. Amputation ist die logische Folge - falls er das dann überhaupt noch erlebt. Und zig andere Sachen kommen ebenfalls dazu - blind werden z.B.

BRen,itaBx.


Ein schwarzer Zeh dürfte nicht richtig durchblutet sein. Das wird wohl kaum besser.

MmissxLynn


In Behandlung ist er.

UNd fest davon überzeugt, dass es wieder wird ...

r_ a xl f


Wer behandelt ihn.

Wahrscheinlich ein Arzt. - Dann fragt ihr ihn am besten.

p&anaus-e-3x8


Miss Lynn

ich kenne das von einem Bekannten, leider kann ich dich nicht ermutigen. aber das genau gleiche ist dem Bekannten auch passiert. heute ist er auch Beinamputiert, bei ihm haben sie auch zuerst den Zehen amputiert dann den Fuss das Fussgelenk usw. er sagt heute die Ärzte haben im von Anfang an geraten gerade den Fuss zu amputieren damit die Fäulniss gestopt wird. aber er wollte nicht. heute sagt er hätte er auf den Rat der Ärzte gehört hätte er die Beinamputation verhindern können. weil wenn man den Herd nicht grossräumig entfernt er immer weiter geht. wenn du Interesse hast könnte ich Dir die Adresse des bekannten geben, aber nur unter grösster Verschwiegenheit. Lg.

R6ain5exr8


Ist es nicht sinnvoller evtl gleich in der Ambulanz eines Fußzentrums vorzusprechen?! Habe Angst, dass es schlimmer wird.

Ja, es ist auf jeden Fall besser, gleich in der Ambulanz eines Fußzentrums vorzusprechen und ja, es wird immer schlimmer werden.

Deshalb ist es sehr sinnvoll, sich gleich in die Hände von Spezialisten zu begeben. Die können mit den richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit die schlimmen Auswirkungen möglichst gering halten am besten dafür sorgen, dass es nur langsam schlimmer wird.

Alles Gute für deinen Dad, Rainer

B\ördxie


Gewebe welches schwarz ist, ist nicht zu retten, da abgestorben.

Es gilt, das Ausmaß des Gewebeverlustes so klein wie möglich zu halten.

Der typische diabetische Fuß wird eher nicht schwarz. Vermutlich handelt es sich hier um eine Durchblutungsstörung (die allerdings oft durch Diabetes mitverursacht ist), eine pAVK.

Behandeln sollte nicht der Hausarzt, sondern jemand mit entsprechendef Erfahrung.

Eine Diagnostik des Gefäßstatus der Beine ist erforderlich. Es kann der Verlust der Extremität drohen.

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