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iabetes Typ 1 diagnostiziert :(

N6iklnas442


Hm gibt es wirklich was viel schlimmeres? Ich meine ein Tumor oder ein geht unter Umständen auch wieder weg und um ein amputiertes Bein muss man sich auch nicht kümmern. Wir müssen jeden Tag jeder Zeit selbst unsere bz Werte in Ordnung bringen und können das Leben vielleicht weniger genießen als andere.

Das mit der Akzeptanz fällt mir noch ganz schön schwer

Hcatsc@he#psuxt_


Ich würde mich davon lösen, ob es etwas Schlimmeres gibt. Es ist subjektiv und was bringt es dir, ein anderer elendig an Lungenkrebs stirbt? Fühlst du dann Erleichterung, weil sie eine Steigerung gibt? Ich vermute, Nein. Wenn jemand nur einen Schnupfen hat, empfindest du dann die Bestätigung oder Erleichterung, dass keiner so leidet wie du? Wage ich auch zu bezweifeln.

Die Akzeptanz kommt nicht über Nacht, solche Diagnosen müssen auch verarbeitet werden. Glaub mir, hier sind einige, die ein Päckchen zu tragen haben und nur die wenigsten haben innerhalb von einer Woche wieder das Leben angelächelt. Das dauert.

H-atsJcheps-ut_


Oh man, handy.

Es fehlt ein "wenn" und das "sie" ist ein "es"

B>eni!tBaBx.


Meine Freundin, inzwischen 63, hat seit dem 10. Lebensjahr Diabetes. Wer es nicht weiß, merkt rein gar nichts.

Und als Neuling braucht man wirklich einen guten Diabetologen, kompetente Ernährungsberatung. Ich bin mit Diabetes 2 bei den Ernährungs-Docs bekannt aus der Visitesendung. Die Ernährungsberater sind wirklich super, nach neuesten Erkenntnissen wird da das Essen zusammengestellt.

Buch dazu: Die Ernährungs-Docs: Diabetes

GU: Diabetes Kochbuch

Ich hatte früher Diabetologen, wo deren Berater von der Pharmaindustrie ausgebildet waren mit dümmsten Empfehlungen, Hauptsache man nimmt Medikamente und ansonsten kann alles so bleiben wie es ist.

Heute ist mein Essen ausgeglichen, weil so zusammengestellt, dass es gar keine großen Schwankungen in den Werten gibt.

Low carb ist angesagt, entsprechend gute Kochbücher sind auch auf dem Markt.

Wenn man erst einmal in dieser Ernährung Fuß gefaßt hat (bei mir hat es schon 3 Monate gedauert, bis ich das im Griff hatte), dann macht man alles spielend.

Selbst Kuchen sind kein Problem, ich nehme Xucker, wenn ich denn überhaupt mal Appetit drauf habe.

Ich liebe Eis. Gekauftes geht ja nun gar nicht. Also habe ich investiert in eine Eismaschine mit Kompressor. In 40 Minuten habe ich, unter Verwendung von Xucker, ein tolles Eis, Rezepte sind meist auf 4 Portionen ausgelegt, 3 friere ich ein. Meist mache ich Frozen Yoghurt mit Heidelbeeren oder auch mal ein verwegenes Ziegenkäses, da ist gar kein Zucker beigefügt.

Brot: da backe ich, so im Netz zu finden, "Das beste Brot der Welt". Hat KH's aber da aus Hafer, was eh super gut für die Bauchspeicheldrüse ist, macht es nur einen moderaten Anstieg, es gibt keine Spitzen oder extreme Schwankungen.

Das Rezept ist nicht nur super lecker sondern läßt sich, statt in der Form zu Brot gebacken auch flach ausgestrichen wie Müsliriegel handhaben. Habe ich immer für unterwegs dabei, wenn es mir nicht möglich ist, entsprechend dem Diabetes zu handeln. Schmeckt in jeder Lebenslage, nehme ich zu jedem Kaffeeklatsch mit, wo andere ihre Sahnetorten essen. Man kann

, wenn man einen Hauch Süßes mit drin haben will, Gojibeeren oder einen kleingeschnittenen Streifen Mango (vorher etwas eingeweicht) mit in den Teig geben. Wenn ich das mache, gebe ich 20 g davon dazu, das ist wegen des Eigenzuckergehalts auf die gesamte Menge dann kein wirkliches Problem.

Mqeisther_XGl$anxz


Du kannst einem frisch diagnostizierten Typ-1-Diabetiker, der die ganzen Veränderungen noch als riesige Wand vor sich sieht, doch nicht mit Therapieempfehlungen, die für Typ-2-Diabetiker perfekt sind, kommen.

Niklas442 muss Medikamente nehmen, damit alles beim Alten bleibt. Die Veränderung, die er ohne Medikamente, sprich Insulin, erfahren würde, wäre recht einschneidend und auch endgültig. Friedhof einfach. Drum ist auch der Hinweis auf Lowcarb sicher nett, aber für ihn nun echt nicht zentral. Mit Lowcarb erreicht man zwar eine flachere Blutzuckerkurve und allgemein bessere Werte. Aber spritzen muss man trotzdem. Also warum nicht grad normal gesund, wie jeder andere Mensch essen? Man kann mit Insulin normal leben und muss nicht zwingend seine Ernährung umstellen. Man darf natürlich. Oder man macht einfach, wonach man grad Lust hat.

BZenimtaB.


Nun mal ganz ruhig. Ich empfehle Ernährungsberatung vom Feinsten eigentlich, Bücher, ein gutes Brot und selbst hergestelltes Eis.

Das zeigt auch, wie man entspannt mit dem Diabetikerleben umgehen kann. Und eigentlich wurscht, ob Diabetiker 1 oder 2.

Ernährung wird in den empfohlenen Kochbüchern nun echt nicht unterschieden zwischen 1 und 2.

M2eister_kGlanz


Natürlich. Aber die Bedeutung von Lowcarb ist halt eine andere, je nachdem, ob man 1er oder 2er ist. Als 1er lebt man auch ganz entspannt mit richtigem Brot.

BlenitavBx.


Wenn man gute Berater hat, wird man eines Besseren belehrt. Weil eben normales Brot eben doch mehr zu Zucker umgewandelt wird als Brot mit extrem niedrigen glykämischen Index. Genau so etwas erfährt man aber in einer seriösen Beratung. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

h]erlzensg?ute69


der beste berater für jemand mit der neuen diagnose diabetes ist immernoch der diabetologe und die entsprechende diabetikerschulung ... gerade wenn man unsicher ist. es gibt viele arten sich gesund zu ernähren. ich habe typ 2 und ernähre mich gesund und auch ohne lowcarb. ich habe es mit gesunder ernährung und bewegung geschafft, dass ich von 60 einheiten insulin pro mahlzeit geschafft habe ... ich brauche kein insulin mehr.

ein diabetiker typ 1 muss eben auch noch auf andere dinge achten und insulin spritzen. das beste ist von anfang an beim doc alles zu fragen, was man auf dem herzen hat u natürlich sollte man seinem arzt u dem ärzteteam vertrauen ...

jeder muss für sich rausfinden, was für ihn gut ist und wenn man unsicher ist mit hilfe.

alles gute :)* :)* :)* :)* @:)

p1la}ce!s


Finde Typ2-Ernährungstipps hier auch unangebracht. Typ 1 ist einfach was anderes.

Ich ernähre mich total "normal", achte nicht auf low carb usw. sondern esse wie zuvor. Mein Hba1C liegt bei 6,6, ich komme damit bestens klar.

Du wirst dich irgendwann daran gewöhnen, musst dein Brot nicht selbst backen und kannst auch weiterhin - hin und wieder mal - bei McDoof essen wenn du das möchtest. :-)

hXerzenWsguQte69


genau :)^ ... deshalb sage ich ja ... den Doc fragen u am Anfang die Schulungen und dann findet man schon heraus, was für einen selbst gut ist und was nicht.

B/eNnixtaB.


Es gibt viele Diabetiker, die haben ihre Schulungen vor Jahren gemacht. Treffen auf immer die gleichen Berater, die auch mit Fortbildung, sprich neuesten Erkenntnissen nix am Hut haben. Das Wissen von gestern wird nicht hinterfragt....

So erging es mir in einer Klinik mit Ernährungsassistenten, die hatten echt den Level von 1990.

Wenn ich das hier. von manchen lese, kommt es mir vor, als wenn die Diabetesbücher von den Ernährungs-Docs umgeschrieben werden müßten, so viel Bullshit steht drin. Low Carb? Braucht man nicht. Mäc-Doof ist auch nicht schlimm.

Überhaupt unterscheidet man beim Kochen nicht zwischen Diabetes 1 und 2. Scheint hier auch niemand zu wissen.

Und die Autoren und Oecothrophologen offensichtlich auch nicht.

MXeister/_Glaxnz


Darum gehts nicht. Bringt aber das Thema auch nicht weiter, wenn man sich jetzt darum zankt.

Gesund essen tut jedem gut, ob Diabetiker oder nicht. Zu viel Zucker ist für alle schädlich, ob Diabetiker oder nicht. Ich denke, das können wir als gemeinsamen Nenner anschauen.

p4leactes


Ich habe meine letzte Schulung 1998 gemacht und mir den Rest mit gesundem Menschenverstand und Grundkenntnissen der Ernährung angeeignet.

Wenn ich das hier. von manchen lese, kommt es mir vor, als wenn die Diabetesbücher von den Ernährungs-Docs umgeschrieben werden müßten, so viel Bullshit steht drin. Low Carb? Braucht man nicht. Mäc-Doof ist auch nicht schlimm.

Nein, Low Carb braucht man nicht und wenn man nicht täglich hingeht, ist Mc Doof auch nicht schlimm. Sieht mein Internist übrigens genauso, mein Hba1c auch. Was hast du denn für Probleme, dass du dich hier so aufführst?

Koch doch einfach wie du willst, aber lass andere in Ruhe. Du hast die Weisheit nicht für dich gepachtet, Benita.

B&enitxaB.


Ich habe die Weisheit nicht selbst erfunden, ich übernehme die moderne Weisheit anderer, die sich wissenschaftlich damit auseinandersetzen. Und was man 1998 wußte, ist eben in einigen Dingen überholt. Man spritzt sich das dann zurecht, wenn man dann mal dies und dann mal das isst, so macht meine Freundin das auch, die seit über 50 Jahren Diabetes hat. Mit inzwischen fatalen Folgen. Aber: ihre Sache...

Nach Möglichkeit keine Spitzen aufkommen lassen, LOGI (Low Glycemic and Insulinemic) ist das Ziel, was ein moderner Diabetiker durch intensive Beratung lernen und umsetzen kann.

Und einem frischen Diabetiker Typ 1 die ollen Kamellen von 1998 zu erzählen, halte ich nun echt für ... genau :(v

Je mehr ein Neuling über empfehlungswerte Dinge erfährt, umso besser. Aber ich sehe schon, Ratschläge sind mal wieder Schläge mit der Peitsche....

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