» »

Diabetes diagnostiziert

bpilxdebu


@ Xirain

Man braucht alles beide. Kohlenhydrate sind der wichtige Energielieferant, damit man im Training überhaupt genügend Power hat. Deswegen ist es auch ratsam, 2-3 Std vor dem Training eine kohlenhydratreiche Nahrung zu sich zu nehmen (Nudeln, Reis, Haferflocken etc.), damit hier Fortschritte zu sehen sind bzgl. mehr Gewicht stemmen etc.. Selbst will ich ja auch an Gewicht zulegen (85-90kg) und dafür brauche ich Kohlenhydrate. Eiweiß alleine hilft da nicht. Das benutzt man häufig komplett isoliert, wenn man abnehmen möchte und gleichzeitig Muskeln aufbauen möchte. Wenn ich nun nur auf Eiweiß umschwenke, dann wird der Aufbau komplett "dumm" verlaufen. Ich werde zwar Muskeln aufbauen, aber größtenteils mein jetziges Gewicht beibehalten, wenn nicht sogar abnehmen. Das wird nicht ästhetisch aussehen.

BtebnitaxB.


Man baut keine Muskeln auf mit KH's.

Und ein guter Ernährungsberater, auf dem neusten Stand, rechnet einem genau aus, wieviel KH's, wieviel E und wieviel Fett pro Mahlzeit gegessen werden darf. Entsprechend meinem Körpergewicht sind das bis zu 120 g KH's mit glycämisch niedrigem Wert, 25 g Fett und 25 E pro Mahlzeit.

Sehr gutes Buch: Diabetes. Ernährungsmediziner-Docs.

Alle LOGI Bücher mit ebenso tollen Rezepten. Wichtig ist immer der glykämische Index, der niedrig gehalten werden muß. Erspart Medikamente, Insulin und bei Diabetes 2 kommt man in den Bereich von völlig normalen Werten ohne jegliche Medikamente.

b.ildNebu


Danke, werde darauf bestimmt noch von der Ärztin hingewiesen. Wie sind den normalerweise die Blutzuckerwerte von Leuten die Diabetes haben?

Sie diese nüchtern bereits hoch, oder erst nach einer Mahlzeit? Reicht da schon eine kleine Mahlzeit, wie bspw. 2 Brote aus, die 40g Kohlenhydrate haben, damit es den Spiegel in die Höhe treibt?

OfldBrside


@ bildebu

Hast Du Dich auch nur ansatzweise mal darüber informiert was bei Diabetes im Körper passiert? Was fehlt?

Kann es sein, dass Du Dich da gerade extrem in Etwas hineinsteigerst?

Dir wurde noch gar kein Diabetes vom Fach/mann/arzt diagnostiziert, weder Typ1 noch Typ2.

Du hast lediglich ein paar Werte mit denen Du jetzt rumjonglierst.

Du sagst selbst, Dir geht es absolut prima. Und da wo es nicht so prima läuft, die Müdigkeit z.B., das kannst Du leicht erklären.

Es gibt Fälle, da bleibt eine Diabeteserkrankung (zu) lange unentdeckt, das stimmt. Das heißt aber nicht, dass der Betroffene keine Beschwerden hätte. Diabetes ist in vielen Fällen eine Zufallsdiagnose, auch das stimmt. Denn die Beschwerden, die er hat, werden oft anfangs auf andere Dinge geschoben. Aber Du hast doch gar keine Beschwerden!

Sie diese nüchtern bereits hoch, oder erst nach einer Mahlzeit? Reicht da schon eine kleine Mahlzeit, wie bspw. 2 Brote aus, die 40g Kohlenhydrate haben, damit es den Spiegel in die Höhe treibt?

Ist ein Diabetiker medikamentös gut eingestellt, dann sind sie -in der Regel- nüchtern nicht unnormal hoch. Isst er allerdings etwas, dann muß er dementsprechend spritzen. Oder, das ist völlig abhängig vom Diabetestypus, er nimmt seine Tabletten und diese sorgen für einen Ausgleich.

X_irxain


Bei Prädiabetes reicht oft auch eine Tabletten-Einnahme um den Zuckerspiegel zu senken.

(Du hast ja nichtmal ein Langzeithoch)

Ich denke wichtig wäre auch mal ein Tagesprofil zu erstellen.

BKenitaiBx.


Ich mit Diabetes Typ 2 lasse meine Werte nie über 130 steigen. Nie.

Ich habe mich von Anfang an gegen Tabletten entschieden. Wie die Ernährungs-Docs immer posaunen: man kann Typ 2 so runterdrosseln, dass er zwar diagnostisch vorhanden ist, aber nicht "ausgeübt" wird.

Mein Nüchternzucker ist unter 100, eine Stunde nach dem Frühstück ca. 125 und dann dröselt er um die 100 herum.

Es gibt also die tierische Schwankung zwischen 90 und 130.

Mit dem richtigen Essen ist das alles möglich. Mein Eis mache ich in der Eismaschine, Zucker wird durch Xucker ersetzt, ganz sparsam. Kuchen, Torten, alles kein Problem, Schokolade auch nicht. Rezepte unter Low Carb.

Brot backe ich selbst. Eiweißbrot nach den Rezepten der Ernährungs-Docs.

Getränk: ich nehme Bio Zitrusfrüchte, in Scheiben geschnitten, die kommen die wahlweise mit Ingwer oder Minze oder Lavendelblüten in eine Karaffe mit Wasser, eine Flasche steht immer in der Kühlschranktür.

Null Kalorien, null Zucker, äußerst erfrischend.

BTen5i)taBx.


Klar, die Pharmaindustrie bearbeitet das Hirn, man könne alles essen, man brauche nur Metformin etc. So betete der Ernährungsberater das von meiner 1. Diabetesärztin. Von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen keine Spur.

Da hört man Sätze wie: man braucht Kohlenhydrate, sonst kriegt man Gehirnschäden. 8-) %-|

Die sind in keinster Weise daran interessiert, dass man mit Nahrung auch wieder zu total normalen Werten kommen kann.

Und die Gehirnfunktion ist voll in action....

B\en#itaxB.


Gilt natürlich nur für Typ 2.

O;ldBKridxe


@ BenitaB.

Also Du hälst somit Deine Diabetes weitestgehend über die Ernährung in Schach?

Mein Partner hat Typ1, da funktioniert es nur mit Insulinspritzen. Er passt auch immer sehr gut auf, rechnet gut, kann gut einschätzen (nach knapp 20 Jahren mittlerweile). Trotzdem passiert es ohne erkennbaren äußerlichen Einfluß ab und zu, dass der Wert zu hoch ist (das Höchste was ich in knapp zwei Jahren mitbekommen habe, war allerdings auch "nur" 190).

Wobei es ja schlimmer ist wenn der Wert zu niedrig rutscht. Er merkt das dann recht schnell, ich weiß aber, dass es Diabetiker gibt, die das nicht merken. Das endet dann eventuell fatal. Wir haben auch eine Notfallspritze hier die ich ihm geben kann wenn er in einen solchen "Schock" rutscht.

Aber im Normalfall muß er eben "aufstocken", mit Traubenzucker, er mag aber lieber Schokolade ("wenn ich schon was Süßes essen muß, dann will ich es auch ausnutzen, auch wenn's dann länger dauert bis der Spiegel wieder hochgeht" ;-)) - nach 15 Minuten ist es dann besser und wieder so um die 100. Woran genau das liegt, dass das mal passiert und mal nicht (ist so im Schnitt ein Mal die Woche der Fall, dass er so bei 60-70 ist) - das weiß er nicht.

Aber so insgesamt: Er kann im Grunde Alles essen, es muß nur einer gewissen Kontrolle unterliegen. Ok, jeden Tag ein Stück Schwarzwälder, eine Tafel Schokolade etc. wäre nicht so prickelnd, macht er auch nicht obwohl er ein Fan davon ist - aber so insgesamt geht doch Alles.

b!ildxebu


Ja BenitaB. du hast Recht. Das kann alles mögliche sein. Wenn eine Fachärztin sich auf die Werte beruft, dann wird sie aber dieses Urteil fällen. Ich frage mich in dem Sinne nur, ob da nicht vielleicht die Psyche eine Rolle spielen kann. Ob die erhöhten Werte nicht dadurch zustande kommen könnten?

Ich habe wie im Eingangspost erwähnt oft nicht die Kontrolle über meinen Körper. Ob es ähnliche Fälle gibt, keine Ahnung, im Internet habe ich dazu nie etwas gefunden. Die Ärzte konnten mir da auch nie helfen und meinten, dass das einfach so bei manchen Menschen sei. Fakt ist aber, dass ich bspw. aufgrund meiner Flugangst früher, bereits nen Tag zuvor erbrechen musste. Und ich rede nicht von 1-3mal am Tag...nein alle 20 Minuten auf dem Klo, auch wenn nichts mehr im Magen war. Das ist bis heute geblieben und hat sich im Vergleich zur Kindheit verschlimmert. Tabletten helfen da nicht. Diese Angewohnheit kommt mittlerweile auch, wenn ich wirklich mal krank bin und eine Magen-Darm Grippe habe. Aber auch wenn ich nur 2-3 alkoholische Getränke trinke. Es wird nicht nur der Restalkohol "ausgebrochen" und es hört dann auf... nein es geht den Ganzen Tag und die Ganze Nacht so weiter alle 20 Minuten, sodass ich immer 5kg an Gewicht verliere, wie eine Leiche aussehe und komplett wichtige, eingelagerte Nährstoffe verbraucht, zerstört habe.

Es ist jetzt leider etwas unglücklich verlaufen, aber ob die Prüfungsphase da vielleicht einen kleinen Anteil hat? Ich hatte eine kleine Panikattacke letztens am Abend, zittern tu ich schon immer, neige zur Nervosität, überspiele das alles aber immer, sodass man mir das nicht anmerkt. Komplett verspanntes Gefühl, sobald ich das Haus verlasse. Das sind so meine Indikatoren, weswegen ich nicht sicher bin, ob da ein Zusammenhang bestehen könnte.

Ich habe mir ein Messgerät bestellt und nun heute meinen Nüchternwert gemessen. Der lag bei 93. Danach habe ich was gefrühstückt. (1 Apfel, 2 Sonnenblumvollkornbrote (40g Kohlenhydrate insgesamt) mit Gouda und Margarine, 2 Eier und dann nochmal 2 Gouda Scheiben und 4 Scheiben Putenbrustfilet gepökelt hauchzart. Die letzten beiden Sachen aber ohne Brot. Normalerweise esse ich ansonsten immer 4 solcher Brote in der früh mit einer Scheibe Gouda oder manchmal auch mit 2 Scheiben vom gepökelten Putenbrustfilet hauchzart (soll ja nicht so gut sein bei Diabetes). Mein Wert war nach 1 Std bei 124 und nach 2 Std bei 95. Ich teste mal später nach einer Mahlzeit Reis mit Hähnchen und Gemüse. Da esse ich eigentlich am meisten und will sehen ob ein Wert über 200 rauskommt.

O^ldB{ride


Ganz ehrlich?

Das klingt Alles eher nach einem psychischen Problem.

Ich habe wie im Eingangspost erwähnt oft nicht die Kontrolle über meinen Körper.

Niemand hat die komplette Kontrolle über seinen Körper.

RPaiunevrx8


Hallo bildebu,

die Werte klingen echt gut. :-)

Egal ob du Diabetes hast oder nicht, wichtig ist nur, wie hoch der BZ bei den Sachen geht, die du isst. Achte bei deinen Mahlzeiten darauf, dass du meistens solche Sachen isst, die den BZ nach 1 Stunde nicht weit über 140mg/dl treiben - dann lebst du gesund.

Alles Gute, Rainer

Ixllxy66


Eine Schilddrüsenunterfunktion ist zu 99,9% chronisch.

Wenn die Werte wieder in Ordnung sind, muss man die Tabletten genau so weiter nehmen damit der Wert genau so bleibt wie er war. Sonst fällt er wieder.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist etwas, was man entweder hat oder eben nicht.

Hat man sie, muss man die Tabletten ein Leben lang nehmen und maximal die Dosis anpassen, wenn die Werte schlecht sind.

Stimmt so nicht.

Ich hatte auch lange Jahre eine Unterfunktion der Schilddrüse. Als dann der Wert wieder im Normbereich lag, konnte ich die Tabletten weg lassen, habe sie auch nie wieder genommen und es passt nach Jahren immer noch :-)

bnildexbu


Danke Rainer.

Glück habe ich in dem Sinne, dass ich so aufgezogen wurde. Ich trinke seitdem ich lebe fast nur Wasser. Süßigkeiten gab es fast nie bei uns im Haus.

Esse seitdem ich trainiere auch nur, wenn es um Kohlenhydrate geht, langkettige. Kein Fast-Food und wenn, dann nur im Notfall oder wenn ich es mir einfach gönnen möchte. Dasselbe bei Süßigkeiten, aber das kommt wenn überhaupt nur in 0-4 Fällen in Monat vor. Es wird also keine allzu große Umgewöhnung für mich. Vielleicht nur noch mehr Gemüse und Obst.

@ OldBride

Ich gedenke mich dort zu verbessern. Ich rede da nicht um den heißen Brei herum. Ich hatte eine soziale Phobie und fühlte mich unwohl vor Menschen. Ich merke das einfach, sobald ich das Haus verlasse, dass es eng in der Magengegend wird und ich vermehrt kurzatmig werde, mich leicht, verlegen schäme. Keine Ahnung woran das liegt. Das war früher schlimmer. Ich habe mich zum Glück deutlich gebessert, Entspannungsübungen mache ich, aber ich bin noch nicht da, wo ich gerne sein möchte. Ich bin mir bewusst, dass bei mir viel meine Psyche ausrichtet. Ob das nun hier wieder der Fall ist, keine Ahnung. Das wäre halt schon extremst. Aber ich glaube, dass ich mal die Ärztin darauf ansprechen werde, vielleicht kann ich Sie ja mal auf den Adrenalin-Wert ansprechen.

X_ira}in


Eine Schilddrüsenunterfunktion ist zu 99,9% chronisch.

Wenn die Werte wieder in Ordnung sind, muss man die Tabletten genau so weiter nehmen damit der Wert genau so bleibt wie er war. Sonst fällt er wieder.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist etwas, was man entweder hat oder eben nicht.

Hat man sie, muss man die Tabletten ein Leben lang nehmen und maximal die Dosis anpassen, wenn die Werte schlecht sind.

Stimmt so nicht.

Ich hatte auch lange Jahre eine Unterfunktion der Schilddrüse. Als dann der Wert wieder im Normbereich lag, konnte ich die Tabletten weg lassen, habe sie auch nie wieder genommen und es passt nach Jahren immer noch :-)

Na dann bist du der eine glückliche Mensch unter 1000. Allerdings litt der TE ja schon 2 mal unter einer Unterfunktion, weswegen eine niedrige dauerhafte Dosis vielleicht der richtige Weg wäre, oder es ist garkeine Unterfunktion vorhanden und er würde "überbehandelt". Das ist auch möglich.

Aber die meisten echten Unterfunktionen sind dauerhaft aufgrund eines degenerativen Prozesses.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diabetes oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Stoffwechsel und Hormone · Übergewicht


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH