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Diabetes diagnostiziert

R:ainker8


Hallo bildebu,

es ist sehr gut, dass dein Diabetes so früh entdeckt wurde und vor Allem, dass er von vornherein richtig als LADA eingestuft wurde.

Bei LADA ist es ganz wichtig, dass die BSD von Anfang an mit einer kleinen Dosis Basalinsulin unterstützt wird. Wahrscheinlich reichen 4 oder 6 Einheiten Lantus für so eine Unterstützung aus. Das wäre eine Dosis, bei der kaum Hypos zu erwarten sind und schwere Hypos auf keinen Fall auftreten können. Die Erfahrung zeigt, dass sich ein LADA mit so einer basalen Unterstützung langsamer entwickelt und du ihn viel länger ohne große Probleme im Griff behalten kannst. Dränge darauf, von Anfang an Basalinsulin zu bekommen. Ernährung und Sport, vielleicht auch das Vit. D helfen ein kleines bisschen, aber richtig hinauszögern kannst du die Verschärfung nur mit Insulin.

Alles Gute, Rainer

bSilldebuu


Ja, sie hat mir zu einer Beraterin geraten. Sie war sich selbst nicht sicher ob bei meinen Werten bereits Basalinsulin nötig wäre, weil eine Gefahr der Unterzuckerung besteht. Aber ich werde das dann ansprechen und wahrscheinlich einnehmen. Wie oft muss ich dann diese geringe Dosis pro Tag spritzen?

Vitamin D muss ich ja sowieso nehmen, weil auch hier ein Mangel besteht. Bestätigt also den Verdacht, dass ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und Diabetes vorherrscht. Hoffe mal, dass die in der Forschung das bereits seit Jahren ausgiebig untersuchen, ist ja nicht von der Hand zuweisen.

b*il@d}ebu


Noch eine Frage an dich Rainer.

Heißt der Befund von Antikörpern sicher, dass ich demnächst eine Diabetes bekommen werde, oder kann es sein, dass sich meine Werte ein leben lang nicht verändern, Diabetes somit nicht ausbricht, obwohl ich Inselzell-Antikörper im Blut habe? Mein Wert ist "noch" stabil, seitdem ich jetzt einen Monat messe. HBCA 5,2.

Hier wird erwähnt, dass in fast 80% der Fälle bei Nachweis von Antikörpern, Diabetes in den nächsten 10 Jahren ausbrechen wird. 10 - 20 % bleiben trotz dieser Antikörper vom Diabetesausbruch ein Leben lang verschont:

"Wie wird Sie das Diabetesrisiko eingeschätzt?

Wie bei vielen anderen medizinischen Tests, ist auch die Bestimmung von Diabetes-spezifischen Antikörpern nur ein Maß für die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Ein positives Testergebnis bedeutet nicht, daß Sie unvermeidlich einen Diabetes bekommen werden. Das Diabetesrisiko bei einem negativen Antikörpertest liegt unter 1%, also nahe dem Risiko der Normalbevölkerung. Jedoch ist dies keine absolute Garantie, nicht an Diabetes zu erkranken.

Ihr Screening-Test könnte drei Resultate haben:

1. Nachweis von mindestens zwei verschiedenen Antikörpern:

Etwa 1 von 20 mit einem Diabetiker verwandten wird einen stark positiven Test haben. Frühere Studien haben gezeigt, daß ca. 40 % derjenigen mit Nachweis von mindestens zwei verschiedenen Antikörpern innerhalb von 3 Jahren einen Diabetes entwickeln werden, 60-70% innerhalb von 10 Jahren. Einige Personen mit dem Nachweis von mehreren Antikörpern werden im Verlauf vieler Jahre oder auch während ihres ganzen Lebens nicht an Diabetes erkranken, diese repräsentieren aber nur 10 - 20 % aller untersuchten Personen.

Der Nachweis von mehreren Antikörpern bedeutet, daß Sie innerhalb von 10 Jahren wahrscheinlich einen Diabetes bekommen werden, das heißt aber nicht, daß der Diabetes unvermeidlich ist.

2. Nachweis von nur einem Antikörper:

Einer von 20 mit einem Diabetiker verwandten wird in diese Kategorie fallen. Nachuntersuchungen haben gezeigt, daß der Test bei diesen Personen im Verlauf der Zeit häufig negativ wird, bei wenigen aber kommt es dazu, daß auch weitere Antikörper nachgewiesen werden. Jene mit nur einem positiven Test sind für die Studie nicht geeignet, aber es wird ihnen eine jährliche Blutkontrolle angeboten, um ihre Antikörper im Auge zu behalten.

Der Nachweis von nur einem Antikörper bedeutet, daß für Sie die hohe Chance besteht, niemals an Diabetes zu erkranken, aber Sie sollten sich regelmäßig untersuchen lassen.

3. Ein negativer Test:

Dies bedeutet, daß es für Sie sehr unwahrscheinlich ist, an Diabetes zu erkranken. Die Chance einer Erkrankung liegt nahe dem Risiko von Familien, bei denen kein Typ 1 Diabetes bekannt ist."

[[http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/fachthemen/praevention/index.html?TextID=1477]]

Frage mich, ob die Frühdiagnose tatsächlich eine Frühdiagnose ist, oder ob ich vielleicht das Ganze schon mehrere Jahre mit mir rumschleppe, nur dass das Ganze eben stabil geblieben ist.

Ich fühle mich ehrlich gesagt in meinem Körper nicht ganz gesund und wohl. Oft müde und schlapp, unkonzentriert. Oft ein Druck im Kopf und etwas benommen. Es wurde oft erwähnt, dass ich etwas fertig ausschaue und so habe ich mich auch gefühlt. Nur eben nicht seit diesem Jahr, sondern bereits seit 3-4 Jahren. Ob das durch Diabetes kommt? Meine Blutzuckerwerte sind momentan normal, daran können diese Symptome also gerade jetzt im Moment nicht kommen. Kann Diabetes Typ 1 vielleicht ein Symptom für eine andere Ursache sein? Vielleicht ein Tumor oder so, wo ich mich mal untersuchen lassen sollte?

bsilZdebxu


Noch eine Frage an dich Rainer.

Heißt der Befund von Antikörpern sicher, dass ich demnächst eine Diabetes bekommen werde, oder kann es sein, dass sich meine Werte ein leben lang nicht verändern, Diabetes somit nicht ausbricht, obwohl ich Inselzell-Antikörper im Blut habe? Mein Wert ist "noch" stabil, seitdem ich jetzt einen Monat messe. HBCA 5,2.

Hier wird erwähnt, dass in fast 80% der Fälle bei Nachweis von Antikörpern, Diabetes in den nächsten 10 Jahren ausbrechen wird. 10 - 20 % bleiben trotz dieser Antikörper vom Diabetesausbruch ein Leben lang verschont:

"Wie wird Sie das Diabetesrisiko eingeschätzt?

Wie bei vielen anderen medizinischen Tests, ist auch die Bestimmung von Diabetes-spezifischen Antikörpern nur ein Maß für die Wahrscheinlichkeit zu erkranken. Ein positives Testergebnis bedeutet nicht, daß Sie unvermeidlich einen Diabetes bekommen werden. Das Diabetesrisiko bei einem negativen Antikörpertest liegt unter 1%, also nahe dem Risiko der Normalbevölkerung. Jedoch ist dies keine absolute Garantie, nicht an Diabetes zu erkranken.

Ihr Screening-Test könnte drei Resultate haben:

1. Nachweis von mindestens zwei verschiedenen Antikörpern:

Etwa 1 von 20 mit einem Diabetiker verwandten wird einen stark positiven Test haben. Frühere Studien haben gezeigt, daß ca. 40 % derjenigen mit Nachweis von mindestens zwei verschiedenen Antikörpern innerhalb von 3 Jahren einen Diabetes entwickeln werden, 60-70% innerhalb von 10 Jahren. Einige Personen mit dem Nachweis von mehreren Antikörpern werden im Verlauf vieler Jahre oder auch während ihres ganzen Lebens nicht an Diabetes erkranken, diese repräsentieren aber nur 10 - 20 % aller untersuchten Personen.

Der Nachweis von mehreren Antikörpern bedeutet, daß Sie innerhalb von 10 Jahren wahrscheinlich einen Diabetes bekommen werden, das heißt aber nicht, daß der Diabetes unvermeidlich ist.

2. Nachweis von nur einem Antikörper:

Einer von 20 mit einem Diabetiker verwandten wird in diese Kategorie fallen. Nachuntersuchungen haben gezeigt, daß der Test bei diesen Personen im Verlauf der Zeit häufig negativ wird, bei wenigen aber kommt es dazu, daß auch weitere Antikörper nachgewiesen werden. Jene mit nur einem positiven Test sind für die Studie nicht geeignet, aber es wird ihnen eine jährliche Blutkontrolle angeboten, um ihre Antikörper im Auge zu behalten.

Der Nachweis von nur einem Antikörper bedeutet, daß für Sie die hohe Chance besteht, niemals an Diabetes zu erkranken, aber Sie sollten sich regelmäßig untersuchen lassen.

3. Ein negativer Test:

Dies bedeutet, daß es für Sie sehr unwahrscheinlich ist, an Diabetes zu erkranken. Die Chance einer Erkrankung liegt nahe dem Risiko von Familien, bei denen kein Typ 1 Diabetes bekannt ist."

[[http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/fachthemen/praevention/index.html?TextID=1477]]

Frage mich, ob die Frühdiagnose tatsächlich eine Frühdiagnose ist, oder ob ich vielleicht das Ganze schon mehrere Jahre mit mir rumschleppe, nur dass das Ganze eben stabil geblieben ist.

Ich fühle mich ehrlich gesagt in meinem Körper nicht ganz gesund und wohl. Oft müde und schlapp, unkonzentriert. Oft ein Druck im Kopf und etwas benommen. Es wurde oft erwähnt, dass ich etwas fertig ausschaue und so habe ich mich auch gefühlt. Nur eben nicht seit diesem Jahr, sondern bereits seit 3-4 Jahren. Ob das durch Diabetes kommt? Meine Blutzuckerwerte sind momentan normal, daran können diese Symptome also gerade jetzt im Moment nicht kommen. Kann Diabetes Typ 1 vielleicht ein Symptom für eine andere Ursache sein? Vielleicht ein Tumor oder so, wo ich mich mal untersuchen lassen sollte?

RwaiRnerx8


Hallo bildebu,

wurde denn bei dir nach allen vier Betazellantikörpern gesucht und nur die Inselzellantikörper gefunden oder wurden die Suche nach dem ersten Test beendet, nachdem die Inselzel-Aantikörper gefunden wurden? Wenn du tatsächlich nur Inselzell-Antikörper hast, dann sind deine Chancen wahrscheinlich ziemlich groß dass sich nichts weiter entwickelt. Aber am Ende wäre eine Aussage darüber nur Wahrsagerei.

Hier [[http://www.labor-gaertner.de/uploads/media/201506_auto-antikkoerper_bei_typ-1-diabetes.pdf]] kannst du mal etwas mehr dazu lesen. Besonders interessant ist für dich vielleicht der Satz "Die Wertigkeit der Inselzell-Ak wird im Vergleich mit den anderen Bate-Zell-Antikörpern zunehmend geringer eingeschätzt".

Zu deiner andauernden Abgeschlagenheit kann ich dir nur den Rat geben, deine SD gründlich untersuchen zu lassen. Autoimmunkrankheiten treten gerne im Doppelpack auf und Typ1-Diabetes bzw. LADA zusammen mit Hashimoto-Thyreoiditis ist nicht besonders selten. Ohne dir Angst einjagen zu wollen, könntest du dir eventuell auch autoimmune Darmerkrankungen, z.B. Zöliakie ansehen. Die treten manchmal mit sehr unspezifischen Symptomen auf. So etwas kannst du eventuell sogar alleine überprüfen, indem du deine Ernährung testweise entsprechend umstellst und beobachtest, ob es dir dann besser geht.

Meine Empfehlung zu einer kleinen Dosis Insulin bleibt bestehen. Damit kannst du dein Chancen erheblich vergrößern ohne einen Schaden daraus befürchten zu müssen.

Alles Gute, Rainer

FSre]acxk


Hallo mein name ist ben ich bin selber letzten sommer einer geworden ( ein dibi) in diesem fall gibt es viele möglich keiten das du ihn von jemanden in deiner familie geerbt hast oder er bei dir schon die ganze zeit war und er jetzt erst ausgebrochen ist zur deiner dritten frage NEIN diabetis hst nichts mit stress zu tuhen aber mal angenommen du ist mais zbs oder sehr viel reis das reicht schon weil alles was stärke hat wird in zucker verarbeitet bei mir waren die typeschen merkmale habe 6-8 lieter wasser am tag getrunken beim wasser lassen hat es sehr doll gebrant und wenn ich einmal getrunken habe konnte ich nichtmehr aufhören also zurück zu dir ich habe nie gehört das stress eine rolle spielt bzw weiss ich es es kann sein (wie bei mir) das er bei dir die ganze zeit war aber das er noch nicht zum ausbruch gekommen ist also würd ich sagen solang du nicht in letzter zeit sehr sehr viel getrunken hast ist alles gut ! Jedoch ist das ein thema womit nicht zu spaßen ist wenn du mehr weisst wäre es gut hier rein zu schreiben im falle des falles das du ihn haben solltest wovon ich jz mal nicht ausgehe dan bescheid sagen habe einen dicken ordner hier :) davon könnte ich per email dir bikder schicken aber jz noch eine kleine info mein wett am anfang war 350bz also sind in dem falle 250 hoch aber nicht zu hoch bewegst du dich viel? Was isst du so ? Wie oft isst du was ? Und wie fühlst du dich am tag so? Ps. Sorry für den langen text :D

FhreXack


Bzw wenn du irgent was wissen möchtest sag bescheid dan guck ich im ordner und geb dir sofort bescheid :)

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