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Müde, abgeschlagen und Konzentrationsschwächen

JqimboGtbs hat die Diskussion gestartet


Hi!

Seit ca. einem Jahr fühle ich mich müde und abgeschlagen und habe Schwierigkeiten, mich zu konzentrieren.

Das sind immer längere Phasen, dazwischen geht es mir dann wieder ganz normal.

Zum Beispiel ging es mir die letzten drei Wochen gut, davor die 3 Monate hatte ich die beschriebenen

Probleme und seit heute geht es wieder los.

Ich war schon bei mehreren Ärzten, als ich das vor ca. einem Jahr hatte, hat mein Hausarzt einen

Eisenmangel diagnostiziert, der mit Eisentabletten behandelt wurde. Hatte dann eine zeitlang

gedauert, bis die gewirkt haben und dann war für 2-3 Monate Ruhe.

Seitdem habe ich immer wieder diese Phasen, mein Blut wurde noch einige Male untersucht, aber

es lag kein Eisenmangel mehr vor und auch sonst war alles in Ordnung.

Ich (m, 23) ernähre mich normal, rauche und trinke nicht und treibe Sport.

Hat jemand von euch eine Idee, woran es liegen könnte ?

Antworten
r:in4cxhen


hallo,

liegt dein ferritin-wert (wegen des eisenmangels) über der mitte des normbereiches oder liegt er nur in der unteren hälfte des normbereiches, wodurch der arzt dann darauf schließt, dass du keinen eisenmangel mehr hast?

ansonsten mal schilddrüse überprüfen lassen... und evtl. liegen auch noch andere nährstoffmängel vor...

gruß

rinchen

JFimb_otxbs


Danke für deinen Beitrag.

Der Ferritinwert lag bei 85.

Liegt so ziemlich in der Mitte des Normbereiches, oder ?

Schilddrüse ist auch überprüft worden.

Was ich seltsam finde, ist, dass es dann auch wieder Phasen gibt, in denen es mir ganz normal geht. Das ist doch für irgendeine Mangelerscheinung sehr ungewöhnlich

J&imfboxtbs


Hallo, hat einer von euch noch ne Idee ?

War zuletzt ca. eine Woche lang wieder voll da und heute wieder diese Abgeschlagenheit und Konzentrationsmängel.

rKinc_hexn


hallo,

es ist echt schwierig diese symptome zuzuordnen. es ist nichts richtig konkretes. hast du evtl. noch andere beschwerden?

wie sehen deine schilddrüsenwerte aus? hast du die zufällig zur hand (dann stell sie mal hier rein)? eine sd-erkrankung (vor allem unterfunktion/ hashimoto) wird oft über jahre hinweg übersehen...

ansonsten vielleicht mal den cortisolwert bestimmen lassen. ein zu niedriger cortisolwert kann auch zu abgeschlagenheit,... führen.

dann gibt es eine stoffwechselstörung namens hpu/kpu/pyrrolurie, welche auch zu diesen symptomen führen kann. evtl. wäre das auch eine möglichkeit.

hattest du vor beginn dieser beschwerden eine schwere infektion? chronischer ebstein-barr-virus kann sich, glaube ich, auch so äußern. diabetes??

wie sehen denn sämtliche werte der roten blutkörperchen aus? sind da noch auffälligkeiten? vielleicht liegen auch andere gründe für eine anämie vor anstatt eisenmangel: folsäuremangel, vitamin b12-mangel (evtl. auch perniziöse anämie: antikörper gegen instrinsic-factor).

gruß

rinchen

Apic ha2m004


Es kann natürlich alles Mögliche sein - ich empfehle in so einem Fall aber gerne einen Borreliosetest.

Gabrielle

J8im~boxtbs


Danke für eure Beiträge.

Glaube eigentlich nicht, dass es irgendwelche Mangelerscheinungen sind, da dieses phasenweise Auftreten dafür gar nicht typisch ist.

Schilddrüse war bei der letzten Untersuchung (noch nicht so lange her) in Ordnung.

Leider habe ich mich auch immer mit der Aussage "Ist alles in Ordnung" zufriedengegeben, d.h. bis auf den Ferritin-Wert kann ich keine Werte liefern.

Gerade weil es nichts konkretes ist, werde ich wohl nicht drumherum kommen einen Arzt aufzusuchen.

Die Sache ist die, dass ich deshalb auch schon bei mehreren Ärzten war, aber da wurde mir am Ende meistens nur Sachen gesagt wie "schlafen sie sich aus" oder "trinken sie viel und machen sie sport", eben irgendwelche Alibiaussagen, anstatt eben weiterzuuntersuchen um die Ursache zu finden.

Deswegen habe ich wenig Lust wieder einen Arzt aufzusuchen, aber irgendwie muss es ja mal vorankommen.

Habe jetzt einen neuen Arzt wärmstens empfohlen bekommen, ich hoffe, dass der mir helfen kann.

s=ilviPe0x7


Hallo,

als ich deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich, dass dieser von mir stammen könnte. Ich habe die gleichen Symptome wie du und hatte im letzten Jahr auch einen Eisenmangel, der inzwischen behoben ist. Meine sonstigen Blutwerte (B12, Schilddrüse usw.) sind auch ok. Allerdings wurde jetzt festgestellt, dass ich vor einiger Zeit Pfeiffersches Drüsenfieber hatte. Mir wurde gesagt, dass man die Krankheit nicht unbedingt bemerken muss, wenn man ein gutes Immunsystem hat. Und die Symptome wie ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Vergesslichkeit wurden nun als Nachwirkungen darauf geschoben. Ich glaube es ja noch nicht. Der Arzt hat gesagt, dass es noch ein paar Monate dauern kann und hat mir homöopathische Medikamente verschrieben (anabol-loges und Contramutan). Aber wie gesagt, ich glaube noch nicht daran, dass mir damit geholfen ist. Ich wäre dir dankbar, wenn du mal Bescheid geben könntest, falls du noch eine andere Ursache finden kannst.

JCuli"a% H.


@silvie

dass mit dem drüsenfieber kannst du aber getrost glauben. guck mal bei infektionen unter "Epstein Barr Virus", da sind viele leute, die zum teil seit jahren mit den nachwirkungen des drüsenfiebers zu tun haben, mich eingeschlossen.

schöne grüße

s)iDlvize07


@julia

Habe ich gemacht, danke. War sehr interessant, wie vielfältig doch die Auswirkungen sein können. Aber hast du denn einen Tipp, was man gegen die Nachwirkungen tun kann? Ich will ja nicht hoffen, das ich auch so lange damit zu kämpfen hab. Übrigens: tolle Homepage ;-) ^

siilvNie0|7


:)^ Der sollte natürlich da hin.

JAuXliAa H.


@silvie

dankeschön :-)

leider ist der einzige tipp, den ich gegen die nachwirkungen geben kann, der, dass man sich schonen muss, wenn man merkt, dass man nicht so kann, wie man will. du schreibst ja bei "infektionen", dass du das PDF, als es akut war, gar nicht so mitgekriegt hast. wurde denn jetzt eine reaktivierung festgestellt? wie sind deine EBV-titer-werte? man muss unbedingt auf den körper hören und ihn nicht überfordern. ich habe das 3jahre, nachdem ich EBV hatte und es sich offensichtlich chronifiziert hat, gemacht. ich lebte so, als sei alles normal. letztes jahr im sommer kam dann der totalzusammenbruch, seitdem studierunfähig, fast nur noch zuhause, ein immunsystem wie ein sieb etc etc.

ist ja schonmal nett, dass dein arzt diesen zustand als real anerkennt. ist bei vielen nicht so. viele ärzte wissen immer noch nicht, was EBV anrichten kann. vielleicht kann er dir ja einen guten heilpraktiker empfehlen, auch wenn er sich ja wohl selber auch mit homöopathie auskennt. von schulmedizinischer seite aus ist eine behandlung schwierig, obwohl derzeit einige von den langzeit EBVler eine behandlung bei dr. grothusen in hamburg versuchen. berichte dazu stehen auch im EBV-faden hier, oder in diesem extra für betroffene eingerichteten forum hier

[[http://humax.oyla2.de/cgi-bin/hpm_homepage.cgi]]

viele grüße

JtimTbOotxbs


Bezüglich des Pfeifferschen Drüsenfiebers kann ich mich nicht an Symptome erinnern, die das untermauern würden, aber es scheint ja auch nicht immer so eindeutig zu sein.

Was ich auch sehr seltsam finde: Die Phasen, in denen ich müde bin und Konzentrationsstörungen habe, als auch die, in denen es mir ganz normal geht, werden immer kürzer. Vor einiger Zeit waren es noch mehrere Monate, in denen ich die Beschwerden hatte und letztens waren es nur noch einige Tage.

FEr4uki


Hallo Jimbotbs *:)

vielleicht kann ich Dir ja helfen...ich kann Dir gaaaaanz kurz meine Geschichte erzählen. Gleiche Symptome wie Du gehabt, 1996, dann von Arzt zu Arzt.

Hat nie jemand was festgestellt. Wollte mir dann Venen ziehen lassen (Krampfadern), und musste vor der OP ein Röntgenbild von der Lunge machen lassen. Röntgenbild wurde gemacht...durfte gleich zum Lungenarzt.

Diagnose: Sarkoidose. Die hab ich jetzt seit ca. 1996. Die Sarkoidose ist eine Autoimmun Erkrankung, kann jedes Organ befallen, zu 90% befällt es die Lunge. Manche haben lange oder sogar nie Symptome aber manche mehr oder sogar sehr stark. Bei einigen wirds von Zeit zu Zeit schlimmer, dann wieder besser, dann wieder schlimmer... Müdigkeit und Konzentrationsschwäche treten bis zu 90% bei den Erkrankten auf.

Aber auch viele andere Symptome. Sehr viele laufen mit dieser Krankheit herum ohne es zu wissen und wundern sich, so wie ich auch damals, wieso es ihnen nicht so gut geht immer müde und schlapp...

Ganz doof erklärt, bei der Sarko schaltet aus irgendeinem Grund das Immunsystem nicht mehr ab. Also es kämpft und kämpft, und greift den eigenen Körper an, Autoimmun halt. Dadurch kommt es am betroffenen Organ zu Granulombildung und eventuell zur Vernarbung.

So, wieder viel zu viel geschrieben. Hoffe ich hab Dich jetzt nicht verwirrt. Frage doch mal Deinen Doc, bzw oder vielleicht mehrere. Leider kennen sich viele Ärzte mit dieser Krankheit noch nicht so aus. Es gibt sie zwar schon lange, man forscht aber noch warum und wieso sie überhaupt entsteht. Gibt unterschiedliche vermutungen. Schau doch mal bei [[http://www.sarkoidose.de]] rein.

hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen, und meld Dich mal. Würd mich interessieren wie es weitergeht.

Also, toi toi toi

Tschüss

Fruki *:)

d ylaxra


Hallo Jimbotbs

lass dein Blut mal auf Pfeifersches Drüsenfieber testen. Habe die selben Symptome wie du, bin von den Ärzten zum Teil mit dem Kommentar " Sie sind völlig gesund " wieder nach hause geschickt worden.

Erst als einer auf die Idee kam das mit zu testen wurde es entdeckt.

Die Erkrankung selber habe ich gar nicht bemerkt sondern auch nur diese ständige Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Konzentrationsschwäche usw.

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