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Diverse Symptome die nicht zusammenpassen wollen

cjod y hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte bereits vor 5 Wochen ca. einen Beitrag hier geschrieben. Da es mir heute mal wieder richtig schlecht geht, hab ich mich durchgerungen, nocheinmal zu schreiben. Vielleicht weiß ja jemand von euch was mit mir los ist, bzw. was man dagegen tun kann.

Kurz zu meiner Person: Ich bin männlich, 20 Jahre alt, Auszubildender zum Mediengestalter

Das ganze begann vor nicht ganz 2 Monaten. Meine Eltern waren am Wochenende getrennt verreist und ich dementsprechend alleine zu Hause. Ich hatte mich schon ein paar Tage nicht besonders gefühlt, irgendwie schlapp. Ich hatte nebenher wieder einmal Schmerzen durch eine Tasche (vom Weisheitszahn). Wie gewöhnlich habe ich also den ganzen Tag immer mal wieder mit Kamillan gegurgelt und Paracetamol genommen, da ich zusätzlich noch Kopfschmerzen bekam. Spät am Abend, als ich ins Bett gehen wollte, nach dem Zähneputzen, dachte ich noch bei mir, wie schön es ist, dass die Zahnschmerzen endlich vorbei sind. Ich drehte mich um und mit einmal schnürte sich mein Brustkorb zusammen und mein Herz fing an zu rasen/klopfen. Ich hatte das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Nach ein paar Minuten wurde es etwas besser, jedoch hörte mein Herz nicht auf zu hämmern. Der Versuch, meine Eltern zu erreichen, schlug fehl und so rief ich den Notarzt. Es wurde Puls und Blutdruck gemessen, beides etwas zu hoch, aber das kam wohl auch durch die zusätzliche Aufregung. Ich versuchte dann schlafen zu gehen, jedoch kam ich nicht zur Ruhe. Die ganze Nacht lag ich wach und hatte wirklich Angst, dass mir was passiert. Schon am Freitag, als meine Eltern wegfuhren (Ich bin schon oft allein zu Hause...) bekam ich irgendwie ein ungutes Gefühl. Keine Ahnung warum. Jedenfalls brachte mich mein Bruder am nächsten Tag zur Notstelle, da mein Herz immernoch klopfte und mein Brustkorb sehr verspannt war. Dort wurde ein Infekt der Atemwege festgestellt.

In den folgenden Tagen war mein Kreislauf am Boden. Es fiel mir schwer, überhaupt ein paar Meter zu laufen. Ich blieb so den ganzen Tag liegen, hab auch nicht viel zu mir genommen, da mir sehr schlecht war. Jeden Morgen musste ich mich übergeben. In Folge dessen bekam ich von meiner Hausärztin Maloxan verschrieben, das das Erbrechen am Morgen stoppte, aber nicht die anderen Symptome, die ich nur schwer beschreiben kann. Ich hatte immernoch das Gefühl, mein Herz klopft/schlägt zu schnell, jedoch wurden 2 EKGs gemacht, die nichts schlechtes zeigten. Ich bekam Myosin (ein Mittel gegen Muskelverspannungen und -spasmen), das jedoch auch nichts half. Was mir zusätzlich noch zusetzte war dieses unbestimmte Unruhegefühl, ein ständiges Drücken von innen sozusagen, das mich nicht schlafen lies noch ausruhen lies. So bekam ich Sedacur forte, was mir beim einschlafen wirklich gut geholfen hat, jedoch nicht beim lange schlafen. Im Durchschnitt schlafe ich 6 Stunden pro Nacht.

Jedenfalls wurde ich dann zur Magenspiegelung geschickt, wo eine Gastritis und eine ektope Magenschleimhaut festgestellt wurden. Mir wurde Nexum verschrieben und es ging die letzten Tage auch einigermaßen gut mit dem Magen. Desweiteren soll ich nun noch zur Schilddrüsenuntersuchung (eine Unter- und Überfunktion wurde bereits ausgeschlossen) sowie zum Orthopäden (wo ich sowieso seit Jahren hätte hingehen müssen).

Circa zwei Wochen nach dieser, ich nenne das jetzt einfahc mal so, Panikattacke bekam ich sehr starke Rücken und Nackenschmerzen, was ich mir anfangs durch die Woche rumliegen erklärte. Ich habe oft Rückenschmerzen, aufgrund des vielen Sitzens vor dem Rechner, allerdings nie solange und stark wie jetzt. Gerade als diese besser wurden bekam ich das Gefühl, geschwollene Finger zu haben, sie sind aber nicht geschwollen (wenn, dann nur leicht). Rheuma wurde durch eine Blutuntersuchung auch ausgeschlossen. Dieses gefühl habe ich nun auch in den Füßen. Zusätzlich habe ich seit ca. einer Woche ein Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Beinen, Händen, Füßen und Armen, wobei es in den Beinen am schlimmsten ist. Meine Kniekehlen tun sehr stark wie, fühlt sich an wie Muskelkater.

Am letzten Wochenende ging es mir zum ersten Mal seit Wochen wieder ganz gut, nur leiche Verspannungen und mit einmal ging es wieder los. Nackenschmerzen, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Schwindel und diese innere Unruhe sowie Schmerzen im Leistenbereich/Hoden. Mir ist noch aufgefallen, schon vor ein paar Wochen, dass ich seltsame Striemen in der Hüftgegend (knapp unter der Gürtellinie) habe. Ich dachte daran, dass ich mich nachts vielleicht gekratz habe. Nun habe ich diese Striemen auch auf den Innenseiten der Oberschenkel und zwar sehr groß und sehr bösartig. Ich kann mir kaum vorstellen, wie ich das im Schlaf machen soll. Jedenfalls kann ich mich morgens auhc nicht mehr, was vorher sonst immer ging, an Träume erinnern. Die Schlafstörungen sind also auch noch immer da.

Entschuldigt bitte meine vielleicht etwas konfuse Erzählweise, aber ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll und was wichtig ist.

Beim Arzt wurde mehrmals Blut abgenommen, wobei rauskam, dass die Hepatitis B Impfung bei mir nicht vollständig gelaufen ist. Da ist damals durch einen Arztwechsel ziemlich viel schief gegangen.

Heute früh musste ich mich übergeben, so wie in der Woche nach der "Panikattacke". Desweitern tun mir die Finger ziemlich weh, sind total schlapp. Ebenfalls ist der Schmerz bei den Hoden präsent, sowie in den Knien und am Nacken. Ich habe aufgrund vom Kribbeln und Taubheitsgefühl wirklich große Angst, das was schlimmes mit mir sein könnte. Mir ist jeden Tag nur noch zum heulen zu Mute. Nebenbei trennen sich meine Eltern auch grade, so dass die psychische Belastung natürlich auch noch seinen Teil dazu steuert. Ich kann mich in der Berufsschule nicht konzentrieren, hab Erinnerungslücken (Mir fallen Sachen vom Tag davor nicht mehr ein).

Ich weiß nicht mehr ein noch aus, vielleicht hat ja jemand von euch shconmal etwas ähnliches erlebt. Wahrcheinlich hab ich auch noch ein paar Dinge vergessen.

Ich danke jetzt schonmal für die mögliche Hilfe, damit diese unerträgliche Lage vielleicht ein Ende findet.

Antworten
p~hyBsaHlis


hallo cody *:)

...schau mal bitte in deine mailbox.

lg

c^ody


Danke für deine Antwort. Würde aber, auch wenn das schon eine Hilfe war, trotzdem gerne noch die Meinung von Anderen hören...

c9odxy


Seit gestern Nachmittag habe ich übrigens starke Schwindelgefühle sowie ein eigenartiges Drücken am Kopf. Fühlt sich so ähnlich an als hätte man etwas zu viel Alkohol getrunken.

j7anaa79bxlk


nicht böse sein

aber ich könnte mir gut vorstellen, dass deine Beschwerden vom Kopf her kommen, also pyschisch bedingt sind.Ich will damit nicht sagen, dass du verrückt bist oder dir die Schmerzen einredest, aber die Psyche kann auch Schmerzen und Beschwerden verursachen.

Du warst beim Doc, man hat so gut wie alles gecheckt (EKG, Blut, Magenspiegelung etc) und man hat nix gefunden.

Wenn du was schlimmeres hättest, würde der Arzt dich ins Krankenhaus schicken und dich bis auf den kleinsten cm durchchecken.

Also mach dich nicht verrückt, sondern versuch dich abzulenken und nicht immer an die Beschwerden und event. Krankheiten zu denken.

Deine Beschwerden deuten für mich auf keine bestimmte Krankheit hin und es wäre ein seeehr dummer Zufall, wenn du Rheuma, Herzprobleme, Hebathitis etc auf einmal hättest.

Also keine Panik - genieß das Leben und konzentrier dich auf die Tatsache, dass so gut wie alles gecheckt wurde und nix gefunden wurde - du quasi fit bist!

Trotzdem gute Besserung und liebe Grüße

Agicha2J004


Hallo Cody,

ich denke auf gar keinen Fall, dass Du ein psychisches Problem hast. Deine Symptome passen auf eine bakterielle Misch-Infektion, an der ich auch leide. Ich habe Borreliose, die mir - von mir unbemerkt - Zecken beigebracht haben, zusammen mit anderen Bakterien.

Ich würde Dir empfehlen, Deine Geschichte mal im Boreliose-Forum zu posten: [[http://www.borreliose-forum.de]] (heute wie es scheint leider ausser Betrieb, wird aber sicher bald repariert).

Ich würde Dir auch raten, in diesem Forum oder bei einer Selbsthilfegruppe in Deiner Nähe nach einem Arzt zu fragen, der sich damit auskennt. Da gibt es nämlich leider nur sehr, sehr wenige.

Augrund Deiner Symptome sollten zwei Tests auf Borreliose gemacht werden (ELISA und Westernblot). Beide sind leider unzuverlässig und zeigen die Krankheit nicht immer zuverlässig an.

Die von Dir beschriebenen Striemen deuten auf eine zusätzliche Infektion mit Bartonellen hin. Lass Dich auf diese Bakterien bitte auch testen.

Borrelien und Bartonellen werden mit Antibiotika behandelt.

Ausserdem würde ich wegen der Übelkeit auch noch auf Babesien testen. Dies muss durch einen dünnen Blutausstrich geschehen. Antikörpertests sind kaum aussagefähig. Babesien sind Blutparasiten (ähnlich der Malaria) und werden mit Malariamitteln behandelt.

Da sich Ärzte bis heute wirklich kaum damit auskennen, muss man als Erkrankter selber sehr viel lernen. Daher empfehle ich Dir wirklich dringend den Besuch in o.e. Forum.

Alles Gute,

Gabrielle

LAirak1


Ich glaube wir beide haben das selbe

Musst du zwischen 5 und 8 mal am Tag aufs Klo gehen? Ich glaube es hoert sich fuer mich verdammt nach dem Burn Out Syndrom an. Erkundige dich doch mal im internet nach dem Burn Out syndrom das ist psychisch bedingt und wird auf den Koerper uebertragen. Du findest dort auch Behandlungsmethoden.Kleiner Tipp zum guten Schlafen: Ein bisschen Alkohol getru nken vor dem zu Bett gehen da ist ein Mineral drin der das Hormon hemmt das das alles verursacht.

cPody


Danke nochmals für eure Antworten. In den letzten Tagen hatte ich vor allem folgende Symptome:

Verspannungen (Nacken und Rücken)

Muskelzucken (das meinte ich mit Drücken/Puckern)

kalte Hände und Füße

Kopfdrücken

Kribbeln (Das Gefühl würde ich so beschreiben: Es ist so bei mir als würde ich Nadeln (von Bäumen mein ich) am Körper gehabt haben... Dann kribbelt es so und fühlt sich an wie so ein Pelzmantel oder sowas... schwer zu beschreiben

Ich war nochmal bei meiner Hausärztin, die mir eine Überweisung zum Psychotherapeuten gegeben hat sowie Antidepressiva, die ich aber nicht nehmen werde. Ich bin psychisch sicher labiler als andere, zum Psychotherapeuten werd ich aber mal gehen.

zum Schlaf: Das Einschlafen geht schon gut, nur wache ich wie heute Nacht nach ca. 1 1/2 Stunden auf und es ist so als wär ich hellwach. Danach lieg ich stundenlang so im Halbschlaf rum, bin aber nicht sonderlich müde (ein wenig schon)...

Die Striemen wurden mir von meiner Ärztin als Zeichen von Gewebeveränderung beschrieben (so wie Schwangerschaftsstreifen)...

ccodxy


Hab noch was vergessen: Ich war beim Orthopäden der meinte dass meine Wirbelsäule zwar nicht top ist, röntgen war ich heute früh. In diesem Befund steht, dass alles ok ist. Darauf hatte ich tagelang gehofft, dass etwas mit der HWS ist...

Avic<ha2004


Nochmals zum Thema psychisch: Wie macht denn die Psyche diese Striemen ???

Nein wirklich, Psyche schliesse ich aus. Borreliose kann auch Panikattacken und Depressione und vieles, vielse mehr verursachen.

LG,

Gabrielle

mRicnxa


ja macht die leute mal nicht huschig....

borelliose kann klar sein, sollte auch abgeklärt werden!

aber ich kenne einige Leute mit solchen Syptmomen, und die sind organisch gesund und haben eine ÄrzteOdysse hinter sich.

was es allerdings gibt, sind autonome somatoforme funktionssörungen im Körper. Macht euch mal dazu schlau, ehe die Leute die eh schon Sorgen und Ängste haben, dann noch mit zig Vermutungen zum Doc rennen, das macht dann erst recht noch ein negatives Bild.

Ich habs leider auch am eigenen Leib erfahren.

cQody


Wie sieht es denn eigentlich mit den Antidepressiva aus? Es sind Amitriptylin 25... Ich will die eigentlich ncith nehmen, da ich sicher bin, dass mein Problem nicht nur psychischer Herkunft ist. Andererseits könnten die mir wirklich helfen, nur machen mich die Nebenwirkungen stutzig, denn Muskelzittern, Übelkeit, Schwindel hab ich ja schon. Werden die dadurch nicht verstärkt?

m|icnxa


Ich hab auch schon so ähnliche Mittel genommen, mein Ergebniss war....nachts mit akuter Atemnot ins Krankenhaus, da ich die Tabletten absulut nicht vertragen habe.

Manchen Menschen helfen solche Tabletten sehr gut...

Ich will dir da blos nix ausreden, aber kannst es ja vielleicht erstmal auch mit Johanniskraut versuchen oder Kava-Kava...die sind auch Stimmungsaufhellend.

Sprich sonst mit deinem Arzt nochmal, dass du solche Medikamente nicht möchtest.

pBhy{sal_is


folgendes zu kava-kava

[[http://www.drugcom.de/site/druginfo/druglex/lexikon.php?id=158&was=G-O#1]]

lg

AxDo


Wenn Ärzte nichts finden, vertrau dich einem Arzt, der auch gleichzeitig Naturheilverfahren macht oder einem Heilpraktiker an.

Ich habe auch etwa in deinem Alter mit ganz ähnlichen Symptomen begonnen. Jetzt - 25 Jahre später- weiß ich, dass ich unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten leide, aber trotz Laborbefunden können mir Ärzte immer noch nicht helfen. Halt nur Symptome bekämpfen, was ich aber mittler Weile ablehne.

Was es bei dir ist, kann ich natürlich so auch nicht sagen, aber ich wurde damals auch erst mal zum Therapeuten geschickt :-/

Erst mal alles abchecken lassen ist aber trotzdem ok.

Zu deinen Verspannungen fällt mir noch ein: Frag mal deinen Zahnarzt, ob deine Zähne Zeichen von Abnutzung zeigen, die auf nächtliches Knirschen deuten. Eine Zahnschiene kann dich "über Nacht" dann von Schulter- und Rückenproblemen, sowie Kopfchmerzen befreien.

Zähneknirschen wird üblicher Weise mit psychischem Stress erklärt, aber es ist auich eine Körperreaktion, wenn in der Nacht Giftstoffe verarbeitet und ausgeschieden werden müssen.

Viel Erfolg

ADo

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