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Schwindel, Muskelprobleme, Unwohlsein etc.

SBchwi.ndeflun&dPanxik hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen,

obwohl ich mich in einigen Diskussionsforen in Teilen wiederfinden kann, möchte ich für meine spezifischen Probleme hier noch ein neues eröffnen.

Angefangen hat alles vor ca. 4 Jahren. Ich kam frisch von der Uni und habe in einer Unternehmensberatung angefangen zu arbeiten. Bin dort ziemlich schnell zum Partner geworden und hatte dementsprechend viel um die Ohren. Nach ca. 1 Jahr begann alles mit einem permanenten, über den Tag verteilten Schwindelgefühl (Schwankschwindel). Dieser klang nach Arbeitsende meisten ein wenig ab. Am Anfang hat mir der Schwindel nicht so viel Aufregung gemacht, da ich dachte es hätte vielleicht etwas mit den Augen zu tun, da ich viele Stunden am Tag vor dem PC saß. Ich ließ mich also vom Augenarzt untersuchen: alles ok.

Da es aber nicht besser wurde ließ ich mich nach dem 5., 7. oder 10. Hausarztbesuch (ohne Befund) ins Krankenhauseinweisen und komplett 1 Woche durchchecken (CT, Internist, sämtliche Blutuntersuchungen (auch Boreliose), Orthopäde und und und...). Ergebnis ohne Befund. Vielleicht ein Lagerungsschwindel. Diesen Gedanken packte ich aber ad acta, da sich der Schwindel nicht bei Bewegungen bemerkbar macht, sondern permanent da ist und sich verstärkt, wenn ich z. B. Vorträge halte, mit anderen Essen gehe, auf einer Feier verstärkt Alkohol getrunken habe etc.) Nach 3 weiteren Besuchen bei Neurologen (mitlerweile sagte man mir es sei psychisch) habe ich dann ein Psychotheraoie angefangen. Man sagte ich habe eine Angsstörung mit Panikattacken etc. Nebendem Schwindel kamen nämlich noch folgende Symptome hinzu: Panikattacken, Gelenkknacken am ganzen Körper, teilweise absolute Schwäche, Aufstoßen, Zittern, Herzrasen etc. Habe dann meinen Beruf als Unternehmensberater aufgegeben und habe in leitender Funktion bei einer anderen Firma angefangen (weniger Reisen, generell etwas ruhiger). Die Symptome sind vielleicht etwas besser geworden im Grunde aber gleich geblieben. Verschlechtert hat es sich im Laufe der letzten Jahre nicht. Ein ständiges auf und ab. Die Psychotherapie (mitlerweile meine 2. Therapeutin) wegen den Umzugs läuft seit knapp 1 Jahr.

Ich bin noch nie ohnmächtig geworden, umgefallen oder ähnliches aber die Symptome sind fast immer da. Manchmal gibt es Minuten oder Stunden wo alles verschwunden ist und dann ist es plötzlich wieder da. Durch die Verhaltentherapie habe ich gelernt mit diesem ganzen Mist umzugehen aber die Symptome werde ich nicht los.

Die letzte Blutuntersuchung liegt ca. ein halbes Jahr zurück: ohne Befund. Soll ich nochmals eine Komplettuntersuchung machen lassen oder muß ich mich mit der Diagnose: psychisch beding endgültig abfinden.

Für Ratschläge, Lösungsmöglichkeiten etc. wäre ich Euch allen mehr als dankbar!

Liebe Grüße

Antworten
r5in!chexn


hallo,

Die letzte Blutuntersuchung liegt ca. ein halbes Jahr zurück: ohne Befund. Soll ich nochmals eine Komplettuntersuchung machen lassen oder muß ich mich mit der Diagnose: psychisch beding endgültig abfinden.

"psychisch bedingt" ist oft genug eine verlegenheitsdiagnose der ärzte, weil sie keine lösung für die beschwerden des patienten finden. und dir hat man das ja, wie mir scheint, auch wunderbar einreden können oder hättest du auch von dir aus eine psychotherapie begonnen?

stress ist natürlich ein nicht zu unterschätzender faktor, allerdings hätten sich deine beschwerden mit der zeit durch die stressabnahme wieder bessern sollen und du schreibst ja, dass sie im grund gleichgeblieben sind. deshalb kann man da doch sagen, dass durch die starke belastung oder auch "einfach so" eine erkrankung/erkrankungen aufgetreten ist/sind. vermutlich weniger dramatisch, aber eben chronisch.

schwierig wird es nun, deine angegeben beschwerden irgendetwas zuzuordnen, weil auf-den-ganzen-körper-bezogene beschwerden bei so vielen erkrankungen auftauchen. vielleicht kannst du deine beschwerdeliste ja noch etwas ausweiten (welche beschwerden sind am dominierensten?), wodurch man dann evtl. eher eine zuordnung treffen kann. eine weitere blutuntersuchung bringt vermutlich weniger, wenn der arzt sowieso nicht weiß wo ansetzen. wie umfassend war die untersuchung? wurden nur einige wenige blutwerte untersucht?

beziehen sich deine psychischen probleme "nur" auf die panikattacken?

gruß

rinchen

F)rida


ich kenne diese Symptome,sie traten bei mir das erste mal auf als ich Schwierigkeiten bei einer Arbeitsstelle hatte (Mobbing).Über die Jahre war es mal besser mal schlimmer.

Ich konnte manchmal nicht S-Bahn fahren,musste aussteigen,was große Probleme machte da ich ja meine Kids pünktlich aus der Kita holen musste.

Ich habe die Arbeitsstelle gewechselt,da war es eine Weile besser.Tritt aber heute immer mal wieder als Panikattacke auf zb.in großen Menschenansammlungen (Demos,Konzerten usw).

Eine Therapie habe ich nie gemachte denn ich weiss das es psychosomatisch ist.

Ich kann ganz gut damit umgehen.Ohnmächtig bin ich übrigens auch noch nie geworden obwohl ich sehr oft das Gefühl hatte kurz davor zu sein.

Wenn solch eine Attacke auftritt,versuche ich eine Sitzgelegenheit zu ergattern,trinke etwas,lenke mich ab und dann geht s meist auch wieder.

Ich denke du solltest deinen Körper nicht schon wieder mit einer Untersuchung strapazieren.Nimm dich an so wie du bist,mit deinen Panikattacken......

Ich wünsch dir alles Gute!

Du schaffst das auch! *:)

S0chwiCndeluqndP~anixk


Vielen Dank für die Antworten

Hallo Zusammen,

vielen Dank für Eure Antworten.

Mein Hauptproblem ist einfach, daß ich mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen kann, daß die ganze Latte unterschiedlichster Symptome (die ja alle keine Schmerzen verursachen, jedoch auf ihre Art und Weise einfach schrecklich für mich sind) wirklich psychischer Natur sind. Mir bescheinigen dies zwar alle Ärzte, aber gerade wenn die Symptome in ihrer intensivsten Form auftreten kann ich nicht einfach sagen "egal, ist ja doch "nur" psychisch".

Antidepressiva ist mir auch schon verschrieben worden (Paroxetin und Insidon), aber ich hab´ mich nicht getraut diese zu nehmen.

Liebe Grüße,

B.eLatCh


Hallo Schwindel und Panik

Das es eine psychhische komponetne hat, hast Du ja selber gemerkt. Aber ich bin auch der meinung, dass dies nicht der einzige Grund ist.

Um Dir allenfalls einen konkreteren tip geben zu können, solltest Du hinschreiben, welche Abnormalitäten" du sonst noch hast. Es können nur kleine Sachen sein, wie zb bleiche gesichtsfarbe, trockene Haut oder Haare, weicher oder abnormaler stuhlgan, ausgefranste Nägel, gewisse nahrungsvorlieben oder Ablehnung, etc etc

Ausserdem ob bever es anfuing Du krannk warst, Medi nahmst bei Zahnarzt warst, Wohnort gewechselt hast, oder sonst etwas in deinem Leben geändert hat.

Nach den bisherigen Infos würde ich auf eine Quecksilberbelastung tippen und noch was dazu, welches ich eben noch nicht eingrenzen kann.

Gruss

beat

S+chwilndelu7ndPanixk


Abnormalitäten

Hallo Beat CH,

außergewöhnliche Dinge bevor das Ganze eingetreten ist gab es im Grunde nicht.

Ich bin mein Leben lang immer gesund gewesen, d. h. Krankheiten (welcher Art auch immer) waren ein Fremdwort für mich. Bin auch immer schon sehr ehrgeizig gewesen.

Nach Arbeitsbeginn ca. 1/2 Jahr danach hat das ganze so langsam und allmählich begonnen.

Trockene Haut habe ich schon einmal aber nichts außergewöhnliches. Bleiche Gesichtsfarbe,trockene Haare etc. aber überhaupt nicht.

Bin Raucher (3 - 5 Zigaretten am Tag) und trinke abends schon mal ein Glas Wein.

Trinke ich auf einer Party mal mehr Alkohol, d. h. mehr als 2 Glas Wein oder 5 Glas Bier habe ich am nächsten Tag einen riesigen Kater (mit allem drum und dran). Alkohol in erhöhter Dosis vertrage ich also überhaupt nicht.

Essen tue ich sehr viel (2x am Tag warm) plus Frühstück und Kleinigkeiten zwischendurch. Bin sehr groß und dabei schlank.

Quecksilberbelastung ? Woher bitte soll die rühren (habe z. B. keine Plomben).

Gruß,

Tja Beat CH, kannst Du mir jetzt vielleicht etwas mehr sagen.

r;incxhen


@ schwindelundpanik

anhand deiner wenigen geschilderten beschwerden, lässt sich so kein wirklich nachvollziehbarer weiterer ansatzpunkt geben.

ich meine, ich könnte hier natürlich mal wieder mit meinem üblichen: schilddrüse, nährstoffmängel,... kommen. aber einndeutige hinweise lassen sich so nicht finden, wobei jeder 3. eine schilddrüsenerkrankung hat und damit die chance keine zu haben doch recht gering liegt.

es wäre hier eben die frage, was schon vorher alles beim arzt abgetestet worden ist und in wie weit da evtl. auch etwas übersehen wurde.

auf meine anderen fragen bist du dann ja nicht weiter eingegangen.

@ beatch

stimmt es, dass man auch quecksilber im körper haben kann, dass während der schwangerschaft von der mutter auf das kind übertragen wurde?

gruß

rinchen

Bjea#tCxh


Hallo schwindelundpanik

Hat es an Deinem Arbeitsplatz eventuell schimmel? Dunkle stellen an der Aussenwand, Ecken?

Dein Stuhlgang ist fest und Du bist auch kaum verstopft?

Wenn Du den Alkohol schlecht verträgst, ist das ein zeichen, dass der Darm durchlässig ist und das ist ein Zeichen, dass Du eine Nahrungsunverträglichkeit hast. Lies das Buch "Ist das Ihr Kind?" von Prof Rapp. Dort steht mehr drinn als ich schreiben kann. Auch wie Du prüfen kannst, ob die Vermutung zutrifft.

Schildrüse würde ich auch abklären alssen, wenn noch nicght gemacht.

schwindelundpanik und Rinchen

Die Mutter überträgt Belastungen, insbesondere Hg auf den Fötus und während des Stillens leider via Milch noch mehr, wenn sie belastet ist.

Andere Quellen nebst amalgan:

Impfungen

Grossfische insbesonder Thunfisch

zerbrochene Thermometer

Dazu haben einige Menschen eine^n genetischen defekt, der es Ihnen nicht erlaubt Hg auszuscheiden, so dass bei denen sich hg immer mehr kumuliert

Gruss

Beat

MRacby23


hypochondrie?

War im Oktober wegen Verdachtg auf Nierenaterienstenose im Krankenhaus. Da ist nichts rausgekommen, außer Bluthochdruck. Das ist noch kein Drama, aber seitdem habe ich regelrecht Panikattacken. Ich entdecke Symptome an mir die ich früher nicht hatte und weiß nicht was von den Tabletten CONCOR kommen kann und was nicht.

Seit Wochen habe ich jetzt die zusätzliche Angst mich vor einem halben Jahr mit Hepatitis C angesteckt zu haben. Ich habe mit jemanden den Nagelzwicker geteilt. Ist das möglich?

Im Krankenhaus waren allerdings meine Leberwerte normal. Ich habe nachgesehen. Kann es trotzdem sein, dass ich mich infiziert haben. Ebenfalls Angst habe ich vor Diabethes wegen Durchfällen, Brechreiz, Schwindel, Angstzuständen, Muskelzucken, Gelenksschmerzen, Kloß im Hals, Lympfknotenschwllung. Aber auch die Zuckerwerte waren im LKH einmal normal, einmal hoch. Der Artz meinte, dass der hoche Wert kein Nüchternwert sein kann, aber ich bin mir nicht so sicher. Außerdem leide ich an Mundtrockenheit, extremen Juckreiz und ständigen Scheidenpilzinfektionen. Ich kann doch nicht alles haben. Bitte helft mir. Heute beispielsweise hat mir eine in der Klasse erzählt, dass ihre Schwester das pfeiferische Drüsenfieber hat und jetzt habe ich Fieber bekommen. Kann man sich das alles einbilden? Soll ich mich nochmal durchchecken lassen?

m+ag`ique


Panikattacken

An Schwindelundpanik

Kann dein Problem nachvollziehen, hab es selber.

Hat angefangen vor drei Jahren, war zum Arzt, nichts.

Dann sagte man mir es sei eine Phobie (panikattacken) bekam Medikamente.Xanax.Wusste nicht das man abhängig davon werden könnte aber als ich es merkte das es so war,da hab ich selbst alles drangesetzt um aufzuhören.Es ging mir ziemlich schlecht am Anfang da ich diese Medikamente genommen habe.Erst waren es 1mg, dann hab ich sie selbst herabgesetzt auf 0,50 und dann auf 0,25 dann nur noch alle 2 bis3 Tage.Der Arzt wollte nicht das ich so schnell die Medikamente absetzte er dachte ich solle sie noch ein Jahr lang nehmen.Aber ich hab es geschafft.Denn niemand versteht wie schlecht man sich fühlt.Sogar der Psychologe konnte mir da nicht helfen.

Jetzt nehme ich homeophatische Tropfen weiss nicht ob sie wirklich helfen aber ich fühl mich viel besser.Man muss nur daran glauben.

Hab mir selbst Briefe geschrieben(ein bisschen verrückt)hab aber gemerkt das alles angefangen hat als meine Oma gestorben ist.

Muss loslassen, aber leichter gesagt als getan.

Geh selbst in dich und versuch rauszufinden was für dich am besten ist.

Wünsch dir viel Glück.

Tschüss

NVolaxn


Ein paar Gedanken.

Hallo SchwindelundPanik,

ich habe Deine Probleme auch, leider. Bin aber schon etwas weiter (so hoffe ich) was das Bewerten der ganzen Angelegenheit angeht.

1. Wenn Du glaubst es könne was mit Quecksilber zu tun haben geh halt zu einem Alternativmediziner der eine "Ausleitung" macht.

Angeblich kann man das mit homöopathischen Mitteln hinkriegen.

2. Den Begriff "psychisch bedingt" verstehen die meisten falsch.

Wenn man umgangssprachlich von psychisch spricht meint man,

dass jemand falsch reagiert. Beispiel: Flugangst. Man kann völlig runter mit den Nerven sein, während der Nachbar vollkommen entspannt in seinem Sessel sitzt. Das ist dann die Phobie. Aber mit dem Begriff "Psychosomatik" meint man, dass eine lang andauernde Nervenanspannung zu körperlichen Symptomen führt. Und dabei ist nichts "verrücktes". Wer beruflich stark angespannt ist, und das über Monate/Jahre wird sicher irgendwann körperliche Symptome entwickeln, und ist dabei nicht im Mindesten verrückt. In diesem Sinne sollte man mal den Hinweis des Arztes verstehen, es könne psychisch bedingt sein. Der hat nicht von Verrückten gesprochen.

3. Man kann den Schwindel trainieren. Körperliches Fitnesstraining

kann etwas bewirken.

4. Mein Rat: kauf Dir mal rezeptfrei Sedariston Konzentrat Kapseln

in der Apo.

5. Wenn irgend eine Untersuchung z.B. Schilddrüse noch nicht gemacht wurde, lass es halt machen. Ob die Ärzte glauben es mit einem Hypochonder zu tun zu haben ist doch wurscht...

gute Besserung

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