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Sehr starke Schmerzen im Oberbauch

RBeHaxli


Achja ein Leberbiopsie wurde auch gemacht, habe ich ja ganz vergessen gehabt zu schreiben.

Werde Morgen erst mal meinen Gastroentologen sagen , dass ich schnellst möglich ein CT meines Oberbauches machen möchte! Weiß gar nicht, wie ich dass mit der Arbeit und Allem anderen noch schaffen soll :°(

Hab jetzt erst mal Enzyme (Lipase,Amylase,etc..) vom Arzt bekommen welche mir bei der Verdaunung helfen sollen! bis jetzt ohne irgend welchen Erfolg.

Auch die stärksten Schmerzmittel, wie Novalgin von 40 Tropfen helfen keines wegs!

Mein Leberwerte,

Sind auch mal wieder gestiegen

GOT : (Norm 10-50) ca. 200

GPT : (Norm 10-50) 194

G-GT: (Norm <66) 383

Gruß Reali

MYiriNsfxad


Gibt es in Dir oder in Deinem Umfeld evtl. etwas, was lebertoxisch wirkt in Form von Umweltgiften?:

[[http://www.free.de/WiLa/derik/EXISTHUM.html]]

MCarti0n-Di9etexr


Hallo,

ich habe dieses interessante Forum gerade entdeckt und mich frisch angemeldet.

Die Beschreibung am Anfang in diesem Thread passt genau zu den Symtomen, die meine Frau hat.

Meine Frau ( 49J. ) hat seit fast zwei Monaten regelmäßige Bauchschmerzen, verschieden stark.

Nach dem Essen waren sie häufig stärker, sodaß sie weniger aß und auch deutlich abnahm.

Sie war beim Hausarzt und bei einem Internisten.

Diagnose Hausarzt: Vielleicht ein Infekt, aber nichts Schlimmes.

Hat erst mal Antibiotika Tabletten verschrieben, worauf es schlimmer wurde. Dann

mögl. Diagnose Magenschleimhaut-Reizung. Andere Tabletten, die aber auch nicht anschlugen.

Auf die Frage meiner Frau nach einer gemauen Untersuchung mit Ultraschall etc. wurde ein Termin für eine Gastroskopie bei einer anderen Praxis vereinbart in 6 WOCHEN !

Meine Frau ging deshalb erst nochmal zu einen Internisten aufzusuchen, der erst mal

gründlich alles per Ultraschall untersuchte und Gallensteine diagnostizierte.

Er vereinbarte einen Termin für ein CT für nur 5 Tage später.

Dort wurden die Steine genau lokalisiert

und es wurden geringfügige, gutartige Leberzysten festgestellt, die aber schon bei einer Untersuchung vor mehr als 20 Jahren auch schon da waren und sich nicht nachteilig bemerkbar machten.

Der Internist empfahl darauf hin eine Gallen OP.

Am 23. März erfolgte die OP in einem Krankenhaus und verlief problemlos.

Die Galle wurde entfernt.

Am nächsten Tag waren leichte gleichmäßige Schmerzen da, meine Frau konnte einen Zwieback und etwas Tee zu sich nehmen.

Am nächsten Tag wurden die Schmerzen etwas stärker, kamen aber nur 2 - 3 Mal am Tag.

Der Dr. meinte, daß es normale Wundschmerzen durch die OP sind und entließ meine Frau am 3. Tag. Sie sollte bei Bedarf Schmerztabletten nehmen.

Zuhause kamen nach 3 Stunden plötzlich die Schmerzen so stark, daß meine Frau fast keine Luft mehr bekam und nicht mehr wollte.

Ich rief einen Notarzt, der aber erst am Nachmittag kommen wollte, wenn er seine normale Patientenrunde durch habe !

Meine Tochter hatte Gott sei Dank die Nummer vom ASB direkt und der Rettungswagen war keine 10 Min später da.

Nach Untersuchung nahmen Sie meine Frau mit, die wieder stationär aufgenommen wurde.

Die dortige Untersuchung ergab - absolut nichts.

Weiche Bauchdecke - keine Krämpfe.

Sie bekam eine Infusion mit Schmerzmittel, die zunächst half.

Man führte die Schmerzen auf postoperative Schmerzen zurück.

Ganz weg gingen die Schmerzen trotzdem nicht.

Heute, am 29. wurde eine Gastroskopie gemacht:

Ergebnis: keine Magenschleimhautentzündung.

Absolut nichts auffalliges.

Umstellung auf Schmerztabletten, damit sie bald nach Hause kommt.

Jetzt am Nachmittag werden die Schmerzschübe immer stärker,

sodaß sie es kaum noch aushält.

Wir wissen nicht mehr weiter.

Ich lasse jetzt alles stehen und liegen und fahre zu ihr ins Krankenhaus.

MyartMin-Dxieter


Heute, am 30. wurde im Krankenhaus Wasserlos noch mal ein Ultraschall gemacht, diesmal von einem Internisten.

Hurra - er hat noch einen Stein gefunden, der den Gallengang blockiert.

Deshalb die erhöhten Leberwerte und die Koliken.

Nach dem Durchsehen der Krankenakte stellte der Arzt fest, daß das ja bereits bei Einlieferung vor OP bereits diagnostiziert wurde. (Steine in der Galle und im Gallengang).

Hätte ich doch bloß mal die Krankenakte verlangt !

Na ja, danach wurde noch eine Magnetresonanztomografie gemacht. Jetzt haben wir wunderbare Bilder vom blockierenden Stein, aber dieser ist immer noch schmerzhaft da.

Ich habe es jetzt durchsetzten können, daß meine Frau in das Klinikum Aschaffenburg verlegt wird, wo es Spezialisten für so etwas gibt und wo man ein ERCP durchführen kann.

Das ist eine endoskopische Untersuchung (ähnlich Magenspiegelung), wobei man mit einem kleinen Greifer und einem Messerchen direkt Steinchen entfernen kann.

Ich werde bei Gelegenheit noch berichten, ob die Beschwerden damit weg gehen.

tzishaxna


oh je, das tut mir ja leid.... man hätte doch Deiner Frau eine Menge ersparen können, wenn man gleich in einer OP alles gemacht hätte - hoffentlich war´s das jetzt wirklich mit den Steinen und Deine Frau erholt sich gut! Gute Besserung!:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

MiartAin-NDieter


Danke Tishana für Deine Anteilnahme *:)

Es hat geholfen. Gleich bei der ERCP konnten ohne OP eine Gruppe von Steinchen aus dem Gallengang entfernt werden. Auf dem Bild sah es aus, wie ein Stein.

Schon wenige Stunden nach der Narkose wurde mein Frau wieder langsam Munter und die Schmerzen sind total, wie weggeblasen !

Jetzt hat Sie ein paar Tage Kostaufbau überstanden, kann wieder fast Alles Essen und hat keine Beschwerden mehr.

Mein Tipp.

Ärzte können auch mal was übersehen. Wenn ein Arzt nicht helfen kann, sollte man sich zu einem anderen Facharzt überweisen lassen oder auch mal selbst Ursachen eingrenzen oder ausschließen. Ruhig mal die Krankenakte bzw. den Arztbrief selber lesen.

Aber man muß die Grenze finden, um sich selber bzw. den Patienten nicht verrückt zu machen.

Liebe Grüße und Gesundheit für alle im Forum :=o

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