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Haarausfall evtl. wegen zu hoher Prolaktinwerte

C\ybekrangie hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin 33 Jahre alt und verliere meine Haare seit dem 18. Lebensjahr. Mittlerweile trage ich ein Haarteil. Die Ärzte konnten bei mir nie eine Ursache für den Haarausfall finden bis mein Gynäkologe auf Prolaktinüberschuss kam. Da ich aber meine Periode immer sehr regelmäßig bekomme, hat er die Diagnose mittlerweile zurückgenommen. Vorsichtshalber hat er deswegen einen neuen Bluttest gemacht. Das Ergebnis habe ich hier mal eingetragen. Vielleicht kann mir jemand was dazu sagen. Und ob es vielleicht noch Ideen gibt:

luteinsierendes Hormon 0,261 Referenzwert Follikelphase 2,4 -12,6

Ovulation 14,0-95,6

Lutealphase 1,0 -11,4

Postmenopause7,7-58,5

follikelstim.Hormon 1,19 Referenzwert Follikelphase 3,5-12,5

Ovulation 4,7 -21,5

Lutealphase 1,7-7,7

Postmenopause25,8-134,8

LH/FSH-Quotient 0,22 Referenzwert PCO >2-3

normal >1,0

perimenopause <1,0 -1,0

postmenopause < 1,0

17-ß-Östradiol 14,07 Referenzwert Follikelphase 12,5 -166

Ovulationsphase 85,8 -498

Lutealphase 43,8 - 211

Postmenopause <5,0 - 54,7

1. Trimester 215- >4300

Progesteron 0,697 Referenzwert Follikelphase 0,2 - 1,5

Ovulationsphase 0,8 -3,0

Lutealphase 1,7 - 27

Postmenophase 0,1 -0,8

Prolaktin 53,24 Referenzwert Frauen 6,0 - 29,9

Männer 4,6 -21-4

Testosteron 0,408 Referenzwert Frauen 0,06 -0,82

Männer 2,8 - 8,0

Dehydroepiandrosteronsulfat 2,88 Referenz. Frauen 0,1 - 4,1

Männer 0,2 -4,9

TSH-1 1,69 Referenzwert 0,27 - 4,2

Als Diagnose stand dann noch darunter:

Es findet sich ein hypogonadotroper (sekundärer) Hypogonadismus. Eine Lutealfunktion ist derzeit nicht nachweisbar. Die Konstellation ist vereinbar mit OH-Einnahme, GnRHA-Anwendung, präpubertärer Situation, allen Formen des Hypopituitarismus etc. Es besteht eine milde Hyperprolaktinämie. Es bestehe eine Normoandrogenämie mit normaler ovarieller und adrenaler Androgensynthese. Es besteht eine Euthyreose. Empf.: Fortsetzung Juliette, zusätzl. lokale Maßnahmen wie z.B. Regaine.

Antworten
r9incyh8en


hallo,

LH und FSH sind unter pilleneinnahme überflüssig, weil sie sowieso erniedrigt sind.

die pille führt zu einem mangel an 17-ß-östradiol und das ist dann auch nicht gut für haare und haut.

prolaktin ist ganz klar zu hoch. wo liegt die ursache? das muss auf jedenfall geklärt werden. das gehört in die hände eines endokrinologen (spezialist für hormon- und stoffwechselstörungen).

über die funktion der nebennieren (denn auch da kann die ursache für den haarausfall liegen) wird hier leider gar nichts ausgesagt. da fehlen entsprechende blutwerte.

der TSH-wert reicht zur schilddrüsendiagnostik nicht aus! wird zwar oft nur so gemacht, aber man kann alleine damit nicht über normale oder krankhafte schilddrüsenfunktion entscheiden.

warum nimmst du die pille? sind bei dir damals erhöhte androgene festgestellt worden, aufgrund dessen du diese bekommen hast?

hier liegen eine menge unklarheiten und eine lückenhafte ursachenforschung zugrunde. dein arzt ist also definitiv nicht der richtige für dich!

hast du diffusen haarausfall oder verläuft dieser nach einem bestimmten muster (scheitelbereich usw.)?

gruß

rinchen

CZybserangzie


@rinchen

Mein Frauenarzt hat den Test eigentlich nur wegen dem Prolaktin gemacht, weil ich keinerlei Störungen bei meiner Periode habe.

Ich habe mir vorhin einen Termin bei einem Endokrinologen gemacht. Ich werde die Testergebnisse dahin mitnehmen und auch die Vorschläge, die schon in einem anderen Forum gemacht wurden. Dieser Endokrinologe soll einen sehr guten Ruf haben. Ich werde mal sehen, was der dazu sagt.

Warum ich die Pille genommen gekriegt habe? Eigentlich zur Verhütung. Es war auch die Micropille. Ich habe dann die Diane 35 bekommen, wegen dem Verdacht auf Prolaktinüberschuß. Ich bin zu dem Re-Importprodukt Juliette gewechselt.

Mein Haarausfall hat beim Scheitel angefangen. Der wurde immer breiter, aber mittlerweile ist der HA über den ganzen Kopf gegangen. Es ist also nicht nur eine Stelle.

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