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Schilddrüsenentzündung und -überfunktion

suusi;a\nxna hat die Diskussion gestartet


Vor ca. 5 Monaten hatte ich plötzlich starke Erkältungssymtome mit Halsschmerzen und Fieber. An einem Tag ging es mir so schlecht, dass ich kaum kriechen konnte, denn auch der Rücken tat furchtbar weh. Die nächsten Tage ging das Fieber zwar wieder runter, aber mir war ständig schwindelig. Der Hausarzt machte daraufhin eine Blutuntersuchung und verschrieb mir erst mal Antibiotika. Er stellte fest, dass die Leukozyten stark erhöht waren, und meinte es wäre eine Entzündung im Körper. Nachdem es mir nach dem ersten Antibiotikum nicht besser ging, war er sehr überrascht und verschrieb mir gleich noch mal ein anderes. Danach hatte ich vorerst das Gefühl, dass es wieder besser wird und ging wieder zur Arbeit. Nach zwei Tagen, mußte ich allerdings feststellen, dass ich nicht in der Lage war, ordentlich meiner Arbeit nachzugehen, da mir wieder dauernd schwindelig und übel war. Er schickte mich noch mal zum Röntgen der Lunge, weil er der Meinung war, es könnte eine atypische Lungenentzündung sein, aber da sagte man mir, mein Herz und meine Lunge seien "wie neu". Danach war der Fall für meinen Hausarzt erledigt. Ich mußte dann wohl gesund sein. Langsam kam ich mir auch ziemlich blöd vor, so als ob ich nur Krankmeldungen von ihm haben wollte.

Ich ging dann zu einem Internisten, der auch meine Hepatitis C kontrolliert und er stellte fest, dass ich eine Schilddrüsenüberfunktion habe. Er verschrieb mir etwas dagegen (Thiamazol) und kontrollierte ständing die Blutwerte. Da trotz des Mittels die Werte immer weiter anstiegen, wurde die Dosis mehrfach erhöht und nach ein paar Wochen schickte er mich zum Nuklearmediziner, der eine Szintigraphie und Ultraschall machen sollte.

Da ich sehr schlechte Venen habe, war leider keine der Helferinnen - und auch der Arzt selber nach mehrmaligen Versuchen nicht - in der Lage, mir diese Spritze mit dem Kontrastmittel zu geben, also fiel die Szintigraphie aus; aber das nur nebenbei bemerkt. (Allerdings gibt sowas stark zu denken, denn was ist denn z.B. wenn ich mal nach einem Unfall oder so gerettet werden muß? Sterbe ich dann eben weil kein Arzt die Vene erwischt)

Es wurde dann noch die Ultraschalluntersuchung gemacht, und er sagte mir, ich hätte nichts ernsthaftes. Nur eine Entzündung der Schilddrüse. Das könne lange dauern. Er setzte die medikameten Dosierung noch mal höher und meinte, eine Szintigraphie wäre dann auch nicht mehr nötig. (Was mich wiederum Fragen läßt: warum wird dann der Ultraschall nicht immer vor der Szintigraphie gemacht? Verdient der Arzt wohl nicht so viel, wenn er dabei feststellt, das andere ist nicht mehr nötig)

Seit dem hole ich mir alle drei Wochen die Rezepte ab, und nehme artig meine Medizin. (Anfangs sollte ich auch noch ein Blutdruckmittel dazu nehmen, weil ja der Herzschlag bei der Überfunktion so beschleunigt ist.)Eine Zeit lang war auch alles ganz ok. Allerdings frage ich mich, wann ist die ganze Sache denn endlich mal vorbei? Wenn es eine Entzündung ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass man nichts dagegen machen kann als nur die Hormonausschüttung zu bremsen. Wieso sollte es denn dann nach so langer Zeit auf einmal weggehen? Werde ich das etwa ewig behalten?

Im Moment geht es mir schon wieder irgendwie komisch ich schlafe z.B. sehr schlecht und habe Probleme überhaupt still zu liegen, weil meine Beine immer so unruhig sind und ich auch keine Wärme mehr an den Füssen ertragen kann. Das ich nun schon wieder mal eine Erkältung habe (das 4. oder 5. Mal dieses Jahr) ist eigentlich auch ungewöhnlich für mich.

Ich würde mich gerne mal mit Leuten austauschen, denen es ähnlich geht oder ergangen ist, speziell auch diese nächtliche Unruhe betreffend, die mich eigentlich am stärksten belastet.

Viele Dank für eure lange Geduld und ich hoffe auf einige Antworten

Susianna

Antworten
d3evi*l-twixn


Ich würde...

Hallo,also Du solltest vielleicht mal deinen Arzt fragen,ob er dir nicht raten würde,die schilddrüse entfernen zu lassen!

Ich würde auch mal denn Arzt wechseln,um andere meinungen einzuholen,kann ja nicht schlimmer werden!

Ich selber hatte soetwas änliches auch,bei mir war es so das ich nur am übergeben war,nicht laufen konnte,ich habe nur noch im bett gelegen und ich hatte herzrasen wie verrückt,dachte ich muss sterben.

Jetzt ist meine schilddrüse raus und es geht mir sehr gut!

Mein Arzt hat auch nichts gefunden,das ging eine ganze zeitlang so bis ich bei ihm auf dem tisch lag und er mich ins krankenhaus bringen lassen hat,naja jetzt ist ja alles wieder gut und es läuft klasse,auch ohne schilddrüse :-D

Nein,echt,wechsle mal deinen doc!

Du musst noch der OP zwar immer tabletten nehmen,hormone,aber das ist nicht schlimm!

Wünsche dir alles gute und das es dir bald besser geht

s*usiiaLnnxa


Re: ich würde...

Vielen Dank, devil-twin für deinen Beitrag.

Mein Arzt hatte auch schon mal davon gespochen, dass es im schlimmsten Fall zu einer Entfernung der SD kommen könnte. Allerding hat es mich ja glücklicherweise nicht ganz so schlimm erwischt, wie dich deshalb habe ich immer noch Hoffnung, dass es irgendwann wieder weggeht. Ich weiß aber gar nicht, ob das überhaupt möglich ist. An anderer Stelle schrieb mir jemand, dass solche Autoimmunerkrankungen nicht heilbar sind. Mein Arzt sagte anfangs, er rechne etwa mit einen halben Jahr Behandlung, es könne aber auch für immer bleiben. Einen Spezialisten für sowas (Endokrinologen) zu finden ist gar nicht so einfach. Ich möchte auch ungern zum Arzt-Hopper werden, da ich auch noch mit anderen Erkrankungen zu diversen Ärzten muß, komme ich mir schon langsam doof vor, denn ich habe auch schon mal den einen oder anderen gewechselt weil er mir einfach zu wenig gemacht hat. Es gibt einfach keinen Arzt, der alles was ich sonst noch so habe mal Ganzheitlich sieht, obwohl ich überzeugt bin, dass es alles irgendwie zusammenhängt.

Wie lange hat es denn bei dir bis zu der Entscheidung zur Entfernung der SD gedauert? Ging es dir nach der OP lange schlecht? Mit den Medikamenten, die ich nehmen muß ging es mir ja leidlich gut bis vor kurzem, aber ob man die für ewig nehmen sollte weiß ich nicht. Nach einer Entfernung immer Hormontabletten nehmen zu müssen, ist aber auch keine schöne Vorstellung.

Was mich am meisten an deiner Antwort überrascht hat, ist dass auch du von Überkeit sprichst. Denn Übelkeit und Schwindel waren auch bei mir die schlimmsten Symtome. Wenn man aber von SD-Überfunktion liest, steht davon nie etwas da.

Susianna

A_msxel


Habe ähnliche Odyssee hinter mir...

Hallo Susianna,

bei mir war es auch nicht so einfach, den Hausarzt davon zu überzeugen, dass es keine Feld-wald-und-Wiesen Herzbeschwerden sind, die mir seit etwa zwei Jahren das Leben zur Hölle machten: Ich ging wegen Herzrasen und Zittern/Schweißausbrüchen, Schwindel und auch Übelkeit (ich hatte verstärkt heftige Migräneanfälle, die sind jetzt auch wieder weg!)Arthrose in Händen und Füßen, Atemnot, Nervosität etc.... zum Hausarzt und der wollte mir allen Ernstes Beta-blocker verschreiben. Ich habe mich geweigert, die zu nehmen und darauf bestanden, die Ursache und nicht die Symptome zu bekämpfen, da ich ahnte, dass was anderes nicht stimmt. Schließlich hat er doch eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt und dabei festgestellt, dass ich ein Autoimmunthyreoiditis habe, meine Schilddrüse sich selber bekämpft und schon fast nicht mehr da war. Jetzt, nach einem Jahr Therapie mit Carbimazol war ich endlich mal beim Nuklearmediziner und der hat Basedow diagnostiziert und mir empfohlen,die Schilddrüse mit der Radio-Jod-Therapie zu entfernen. Also keine OP, sondern mittels radioaktivem Ichweißnichgenauwas...Ich freue mich wie blöd auf diese Entfernung, weil ich mir davon verspreche, endlich wieder alles in den Griff zu bekommen. Klar, kann auch was schiefgehen, aber das ist dann wohl eine Frage der Hormoneinstellung. Es soll ein dreiviertel Jahr dauern, bis wieder alles OK ist, aber immer noch besser, als ewig mit Carbimazol rumzuexperimentieren.

Ich glaube, es ist hundertmal besser, die Hormone einzunehmen, die ja der Körper auch sonst mit einer intakten SD selbst produziert, als ein Leben lang irgendwelche Medikamente einzunehmen, was auch gar nicht unbegrenzt lange geht, wenn ich das richtig mitbekommen habe.

Du solltest auf jeden Fall dranbleiben und beim Nuklearmediziner abchecken lassen, ob eine Entfernung für Dich in Frage kommt. Und wenn die es nicht schaffen, Deine Venen zu finden, dann such Dir jemand, der das kann. Es muß doch eine Möglichkeit geben! Wo kommst Du denn her? es gibt in Jülich in der Kernforschungsanlage eine Nuklearmedizinische Abteilung, die machten mir einen guten Eindruck.

Ich wünsch Dir Viel Glück und Gute Besserung Deiner Beschwerden, Amsel

Avmsexl


Noch was...

Ich habe zwei Tanten, die auf diese Weise ihre SD losgeworden sind und denen gehts bestens! außerdem lernt man, wenn man sich diesbezüglich outet, viele Menschen kennen, die ohne Schilddrüse problemlos leben. Ich hatte deswegen keine Angst, mich zur Entfernung zu entscheiden, wo mir sowieso keine Wahl bleibt, wie der Doc in Jülich mir gesagt hat. Nochmals Grüße und Alles GUte, Amsel

Rxe|n:i1


Hilfe, ich lebe mit Morbus Basedow

Ich bin 48 Jahre alt.Im Februar 2002 hatte ich meine letzte grosse Grippe, dass war die 4 seit Oktober, die ganze Zeit ging ich zum Arzt weil ich mich nicht gut fühlte auch abnahm und Durchfall hatte, aber er reagierte nicht.Dann begannen die Augen plötzlich zu schmerzen.In der Nacht stechende Augenschmerzen,Schweissausbrüche unruhige Beine. Also ging ich zuerst zum Augenarzt, der sagte trockene Augen und sie stehen so komisch hervor, dass sei kein Augenproblem ich solle zu einem Nasen, Hals-Ohren Spezialist, wass ich auch tat, der machte ein ZT von Kopf, fand natürlich auch nichts raus. Also befeuchtete ich meine Augen aber es nützte alles nichts. Dann an einem Sonntag Morgen musste ich Notfall weill das Auge so stark schmerzte, die Sache dauerte 3 Minuten, eine Wimper hätte mein Auge verletzt sonst hätte ich nichts.So wechselte ich den Augenarzt, dieser sagte mir dann dass sei eindeutig Morbus Basedow verursacht durch eine Überfunktion der Schilddrüse und schickte mich sofort zum Hausarzt. Der meinte, dass der Augenarzt bestätige was er schon lange vermutet hätte! Nur reagiert hat er nicht, also ging dann alles plötzlich.Bluttest was bestätigte dass es so ist,ich war gar nicht mehr zu messen so tief war der Wert unter die 4 gegangen.Dann kam ich ins Spital, Zyntigramm und röntgen u.s.w.die ganze Odysse. Operation käme für mich nicht in frage, weil die Schilddrüse zu klein war, also bekam ich Radiojodbestrahlung und Tabletten auch mir wollten sie Betablocker geben was ich nicht nahm hatte noch mehr Herzrasen.Inzwischen sollte ich gut eingestellt sein mit Euthyrox 25 habe aber noch die gleichen Augenprobleme, Schwellung am Augapfel, trockenes Auge, geschwollene Lider dass einzige was nicht mehr so schlimm ist,ist das Hervorquellen von den Augen. Die Augen bestimmen meinen Tagesablauf, das fängt Morgens an mit Befeuchten Augentrostumschläge,Nachts Vitamin A Creme ins Auge und Augenbinde über Nacht. Ich bin soweit, dass ich Abends nichts mehr abmachen kann, weil meine Augen vom Tagesablauf müde, geschwollen und trocken sind. Wer kann mir Rat geben um das Augenproblem zu lindern

R+osxe


Habe Hashimoto Thyreoiditis

es vor 4wochen erfahren und kann damit garnicht umgehen.

Wer kennt sich damit aus und gibt mir ein paar Tips u. Erfahrungsberichte, denn ich habe das Medikament L-Thyroxin Henning bekommen und noch nicht genommen weil ich nicht so recht weiß.

Soll wohl dann auch ein paar Pfund abnehmen (was dringend'st nötig ist) ich auch unbedingt schon lange will.     Bin aber total verunsichert weil ich alles nicht so recht einordnen kann.

Wär echt supergut Infos und ein bisschen unterstüzung zu bekommen. :-)

K[irfstexn


Re: Habe Hashimoto

Hi Rose,

ich habe auch Hashimoto. Es wurde vor einigen Jahren mehr so als Zufallsbefund entdeckt. Ich nehme seitdem auch Thyroxin- und das ist auch gut so! Wenn ich es mal etwas verschlampt habe das Zeig zu schlucken, merke ich es irgendwann- werde sehr schnell müde.

Ich muß sagen es geht mir mit Thyroxin wirklich besser. Also keine Scheu und weg damit ;-)

Du wirst merken- Du wirst wieder aktiver.

Ich nehme übrigens 175mg, was sollst Du nehmen?

Wenn die Schilddrüse sich irgendwnn mal komplett verabschiedet hat ist das auch kein Drama- man kommt auch gut ohne sie aus.

Also Kopf hoch

Liebe GRüße

SLannxe


Schilddrüse/Hashimoto usw.

Hallo Ihr Alle,

also ich kann Euch nur Lesematerial empfehlen und nehmt nicht alles ein was Euch die lieben Doktoren so verschreiben.

Es ist nämlich so, dass manche Medikamente Krankheitssymptome aufrecht erhalten oder auch verschlimmern, daher immer kritisch bleiben. Medikamente enthalten viele verschiedene Stoffe, unter anderem Enzyme (Mykotoxine) die aus Schimmelpilzen gewonnen werden(ist nicht deklariert).

Wenn ein Mensch an einer unerkannten Schimmelpilzproblematik leidet, dann arbeitet er mit diesen Medikamenten alles in die Höhe.

Also lest mal alle in Ruhe diese Seiten und last Euch Infomaterial unverbindlich zuschicken.

Bin selber betroffen!

Liebe Grüße und alles Gute

Sanne

SOannxe


Vergessen!

Hallo,

habe vergessen die Seite anzugeben, die ich Euch zukommen lassen möchte.

[[http://www.kunden.www]]-pool. de/cfs+mcs - berlin/cfs.html

Gruß Sanne

A1lessa 2Hiller


Re: Hashimoto?

Hallo!

Bei mir wurde vor zwei Wochen eine Schilddrüsenentzünding diagnostiziert. Ob es Hashimoto ist, weiß ich nicht. Aber ich soll L-Thyroxin und Prednisolon nehmen und gehe davon aus. Allerdings gibt es drei Dinge, die mir echt Sorgen machen und vielleicht findet sich ja jemand, der Lust hat, mich etwas seelisch wieder aufzubauen.

Zum einen wurde gleichzeitig eine leichte Unterfunktion festgestellt. Das wäre nicht so schlimm, wenn ich nicht schon bei 1,73 m Körpergröße nur 53 kg wiegen würde. Kann ich davon ausgehen, durch das Thyroxin weiter abzunehmen? Dann wäre da noch ein wohl "Kalter Knoten" auf der rechten Schilddrüsenseite. Der wächst nach wie vor. Was tun? Ach und die körperlichen Symptome sind ja der Hammer: Rücken-und Gelenkschmerzen, Schmerzen auf der rechten Bauchseite bis zur Leiste, Nervenschmerzen bzw. "picksende" Schmerzen fast am ganzen Körper, nicht zu vergessen die "depressiven Verstimmungen" und die Müdigkeit (nicht immer). Interessant dabei ist, das die rechte Körperseite davon viel stärker betroffen ist.

Seid Ihr sicher, dass das alles von der Schilddrüse kommen kann ???

Wie wären denn die Aussichten? Bis jetzt geht es mir trotz der Medikamente immer schlechter...

Das war's erstmal für den Anfang! Dank an alle, die sich melden! Herzlichst Eure

Alessa

R}eniF1


Re: Alessa Hiller

Liebe Alessa, es wundert mich, dass Du in Unterfunktion bist mit Deinem Gewicht. Ich bin 1.62 und wog 43 Kilo und war in der Unterfunktion. Wurde zuerst auch mit Thyroxin behandelt und nachher bestrahlt bis die Schilddrüse vernichtet war, mein Problem es hat mir auf die Augen geschlagen und das bringe ich nicht weg. Ich muss jetzt eltroxin nehmen. Körperlich fühle ich mich gut. Mein Rat ich ging erst jetzt zu einer Endokrinologin, die mir sagte, dass ich operiert werden sollte. Also gehe zu einer Endokrinologin, lasse Dich nochmals untersuchen und beraten.Wenn nötig hol Dir noch eine weitere Meinung! Viel Glück und lass wieder von Dir hören.

s teijncheQn1x1


Hi,

ich habe ebenfalls eine Schilddrüsenerkrankung. Die Entzündung kommt immer mal wieder in Schüben: Sieht aus wie Erkältung oder Grippe, Antibiotika oder ähnliches bringt nicht viel. Nach ein paar Wochen läßt die Entzündung nach, dafür bleiben immer wieder zusätzlich andere Symptome übrig oder werden verstärkt. Ansonsten habe ich "nur" eine Unterfunktion.

Meine Symptome gingen von Migräne, über Gelenkschmerzen, permanenten Erkältungserscheinungen, Gesichts- und Körperschwellung, "Allergie"=immer wider auftretende rote Flecken im Gesicht, sporadisches nächtliches Klatsch-nass-geschwitz-sein, extrem trockene Haut, Herzschmerzen, morgendlicher Husten, ausgetrocknete Schleimhäut (Zunge geschwollen, klebte fast schon grds. morgens am Gaumen), Halsschmerzen, geschwollene Lymphkoten, Augenflimmern, .....

Im Feb./März kam dann mal wieder meine regelmäßig auftretende "Erkältung", wo Antibiotika usw. mal wieder nichts gebracht hat. Ich habe dann meinen Internisten gebeten, einen komplett Körpercheck zu machen. Lt. Internist bin ich völlig gesund, habe lediglich eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse. Woher die Entzündungswerte kommen - keine Ahnung.

Mit der Diagnose "Unterfunktion" und meinen Symptomen habe ich mich auf die Suche gemacht. Und bin fündig geworden unter [[http://www.hashimoto-thyreoiditis.de]]

Daraufhin habe ich mir einen der wenigen Endokriologen gesucht, die sich damit auskennen. Jetzt bin ich in der Uniklinik Frankfurt in Behandlung:

Ich nehme Thyroxin, Zink (20mg/Tag), Selen (200µg/Tag) (wie auf o.g. Seite beschrieben) und zusätzlich Vitamin D.

Seit dem sind fast alle Symptome gänzlich verschwunden ! Selbst die Lymphknoten, die bei mir seit über einem JAhr geschwollen waren sind abgeklungen.

Mir geht es heute - 3 Monate nach Beginn der Behandlung - so gut wie seit Jahren nicht mehr.

Übrigens meinte mein Endokrinologe, Selen sei noch ein "Geheimtipp". Ich gehe also davon aus, dass die wenigsten Endos damit behandeln.

Meine Endo hat mir übrigens auch gesagt, dass man heute die Schilddrüse nicht mehr entfernt, es sei denn sie wuchert oder hat Knoten, die entfernt werden müssen. Die Medikamente Zink und Selen dämpfen oder bringen die Symptome zum Verschwinden - etwas, dass ich in meinem Fall durchaus bestätigen kann.

Vielleicht hilft Euch die Seite [[http://www.hashimoto-thyreoiditis.de]] ja auch weiter. Mir jedenfalls hat sie sehr geholfen. :-D

SVteffris1igylinxg


Hashimoto

Hallo,

auch bei mir wurde vor ein paar Wochen Hashimoto festgestellt. Ich habe innerhalb kürzester Zeit 11 Kilo zugenommen und es geht immer weiter. Ich fühle mich schrecklich! Wann kann man denn mit einer Besserung rechnen nach Beginn der Einnahme von Euthyrox 50?

???

Wer hat hier Erfahrung?

aVgnexs


Klarstellung

das scheint hier einigen entgangen zu sein: Thyroxin ist das Hormon, das die Schilddrüse herstellt. Wenn sie es aus diversen Gründen nicht mehr tut, muß man es eben als Tablette nehemn, um sich wohlzufühlen und den Dingen vorzubeugen, die man bei Mangel kriegt (Gewichtszunahme, strohige, dünne Haare, dicke Beine, tiefe Stimme, Anämie, Kältegefühl usw). Wenn man einen Magel lange genug aufrechterhält, wird man ernsthaft krank. NAtürlich muß man die richtige Dosis nehmen, die für jeden angepaßt werden muß, zuviel ist auch nicht gut. Aber generell ist es eben ein Ersatz für etwas, das nicht funktioniert, kein ganz fürchterlich gefährlches Gift.

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