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Künstliches Koma

M~onWsti


Hallo zusammen,

auch ich war schon im künstlichen Tiefschlaf. Was ich da alles angestellt hatte, weiß ich nicht. Sicher war ich ganz brav. ;-D Und nein, ich hatte zum Glück keine Alpträume, jedenfalls kann ich mich an solche nicht erinnern. Allerdings erinnere ich mich in den wacheren Phasen an eine ältere Frau im Nebenbett, die im Koma wilde Flüche ausstieß. Sie hatte es dabei besonders auf mich abgesehen und bezeichnete mich als "alte Drecksau", "peinliche Hure", "lästiger Blutegel" und ähnlich Nettes. Sie war aber wirklich komplett weg, und die Pflegekräfte sagten nur, ich solle einfach weghören, die Frau wisse nichts davon.

Dabei auch eine süße Begebenheit in einer meiner sog. wachen Momente. Mein Mann hatte auf der ITS angerufen, und da ich gerade wach war, hielt man mir das Handy ans Ohr. Ich muss ziemlichen Blödsinn gequasselt haben, und irgendwann hörte ich im Hintergrund: "Lass' es, sie ist wieder eingeschlafen." Daraufhin hatte ich wohl energisch protestiert und erklärt, dass ich IMMER mit geschlossenen Augen zu telefonieren pflege. Naja, ich erinnere mich nur noch daran, dass man mir fieserweise unterstellte, ich würde schon wieder schlafen. Übrigens telefoniere ich immer mit offenen Augen. ;-D

Damit will ich sagen, dass man in dieser Situation zwar ernstgenommen werden sollte, aber eben nur eingeschränkt. Ich merkte die ruhige Stimme eines Pflegers und fand es angenehm. Ich hörte ein liebes Wort von der Schwester und fand es angenehm. Ich kann nicht sagen, wann das alles war. Zeit und Raum haben in einem solchen Zustand keinerlei Bedeutung.

Liebe Grüße

Angie

ZIilxl


Koma

Hallo,

danke für eure Infos zu dem Thema, es baut mich wirklich auf weil ich sehe, dass ich nicht alleine mit solchen Problemen darstehe.

Ich war gestern wieder bei meinem Freund. Er wird für die nächsten zwei Wochen noch im Koma bleiben. Aber er hatte kein Fieber mehr, schläft ruhig und macht einen entspannten Eindruck. Ich denke, es ist besser so, so kann sich sein Körper in Ruhe erholen, auch wenn das Koma trotzdem eine Belastung darstellt.

Leider sieht seine Familie das anders, aber schließlich bin ich diejenige, die ihn täglich besucht und täglich mit den Ärzten spricht. Und es war höllisch zu sehen, wie er sich gequält hat in den letzten Tagen.

Ich bin mir sicher, dass die Ärzte alles tun werden um ihm zu helfen und nicht um ihm zu schaden. Man darf die Hoffnung einfach nie aufgeben, damit tut man niemandem einen Gefallen.

Ich freue mich im Moment nur sehr darauf, dass es ihm endlich besser geht und er irgendwann wieder nach Hause kommt...

TQige?rofNi!ghtx5


Hey,

wie fange ich mal hier an, ich weiß noch nicht wie ich es beschreiben soll oder wie ich es am besten schreibe.

Fange einfach mal an.

Ich habe eine schwere OP gehabt und würde danach in das Künstlich Koma gelegt war mit der auf Wachzeit fast 4 Wochen weg.

( eigentlich weg war ich nicht weil meine träume oder wie am es nennen möchte schon sehr real waren )

Seit ich wieder richtig bei mir bin und alles jetzt nach und nach realisiert habe ist sehr seltsam für mich. Mach mal denke ich ( wie soll ich es beschreiben) das ich nicht hier her gehöre und das mir alles so fremd is. Ich versuche über die Zeit in der ich weg war nachzudenken aber ich stoße immer wieder vor verschlossen Türen wenn ich nach denke. Es ist alles so komisch eben das ich es nur schwer beschreiben kann und keiner versteht mich so richtig.

Weiß einer wie lange der zustand dauert?

Kann mir einer sagen wann es sich legt?

Oder kann mir einer sag ob es bei ihm auch so war?

Und wie er es geschafft hat wieder in das richtig leben ein zu tauchen.

( ich hoffe hier könnt es verstehen was ich meine)

Zu denn Albträume die meisten haben gehabt haben wie auch immer die habe ich auch ich schlafe sehr unriug ich wache auf bin schweiß gebadet und habe einfach nur angst.

Was ich in der Zeit alles erlebt habe würde hier viel zulange dauern bis ich alles aufgeschrieben hätte darum lass ich das mal weg aber wenn ihr es wissen möchtet kann ich das auch mal hier rein schreiben.

Aber was eben wichtiger is das ich verstehen kann was wirklich los war in der Zeit mit mir weil ich kann eben nicht richtig trüber nach denken oder es realisieren bis jetzt weil ich mich hier sehr fremd fühle.

Hoffe es versteht einer was ich meine

M0ar!iay Garxcia


Hallo!

Also vor einem Jahr lag auch ich im künstlichen Tiefschlaf, allerdings nur für ein paar Tage. Aber auch nach so kurzer Zeit fühle ich mich komisch. Bin auch nicht mit dem Datum und Tagen so klar gekommen. War auch genau während meiner Matura (Abitur), also zwischen meiner schriftlichen und mündlichen, und das war irgendwie noch verwirrender für mich.

So richtig "normal" habe ich mich erst nach ca. 2 Monaten gefühlt. Kann mir gut vorstellen dass es dann in deinem Fall vielleicht länger dauert, wenn du ja 4 Wochen im Tiefschlaf lagst. Aber vielleicht ist das auch von Mensch zu Mensch verschieden? ich weiß es nicht so genau, aber so war es eben bei mir..

Wünsche dir alles Gute!

TOigerFofN ightx5


!!!!2 Monate!!!! Ich halte diesen zustand nicht solange aus da drehe ich ja noch mehr durch als ich es ja jetzt schon tute. Aber danke dir für die Information

MAariam Garxcia


Wie gesagt, ich kann jetzt nicht behaupten, dass es bei jedem so ist. Das Problem bei mir ist dass ich irgendwie immer damit konfrontiert wurde. Stand in den Zeitungen und so und ich hatte nie richtig Zeit alleine zu sein und das irgendwie zu verarbeiten. Wusstest du eigentlich vor der OP dass sie dich ein künstliches Koma versetzen werden?

Bei mir war das nämlich nicht so. War duschen, wurde bewusstlos und bin dann einige Tage später im Krankenhaus aufgewacht. Das hat mich wohl zusätzlich noch verwirrt.

Vielleicht hörst du ja noch von mehreren die in einer ähnlichen Situation waren. Muss ja nicht bei jedem so sein wie bei mir, ich wünsche dir auf jeden fall dass es bald aufhört :)*

TVigesrofNrigxht5


Nein ich wusste nur das ich eine OP bekomme und dann würde ich aber in denn Tiefschlaf gelegt die Ärzte fanden es besser weil es doch ein paar Komplikation gab und es für mich besser sein sollte und mir helfen sollte. Ich denke aber es war ein fehler so wie ich mich jetzt fühle, sagt ja is alles sehr komisch im Moment für mich.

Aber wie soll eben ein 17 jähriger junge damit um gehen von heute auf morgen.

Ich kann es nicht auch wenn ich es versuche und immer alle sagen das legt sich mit der zeit ich kann es mir echt nicht vorstellen das alles wieder so wird wie es mal war.

l.g Phil

M?ariaL Garcxia


Hast du auch schon mit den Ärzten gesprochen? Vielleicht gibt es für sowas eine entsprechende Behandlung? Ich selber kenne mich da leider nicht so gut aus, aber du könntest ja mal fragen, wen es dich ja echt so fertig macht. Mit 17 ist das alles sicher nicht so toll.. Ich war damals 20.

T9igeroMfNbightx5


Nein es ist echt nicht toll Voralleen die träume die ich jetzt habe machen mich fertig und sie werden immer schlimmer ich träume nur noch ein scheiß. Die Ärzte sagen nur es brauch seine zeit bis sich der Köper erholt und es vorbei geht es wäre normal aber was is bitte normal ? selbst da fällt mir nix zu ein was normal sein soll. Na ja mache ich das beste eben raus und schaue wie es mir in ein paar Wochen geht.

l.g Phil

MAo[nstxi


Hallo zusammen,

in meinem künstlichen Tiefschlaf hatte ich rein gar nichts geträumt, jedenfalls soweit ich weiß. Das erste, woran ich mich erinnere, war ein Telefonat mit meinem Mann. Irgendwer hatte mir einen Telefonhörer ans Ohr gehalten, und ich quatschte drauf los. Plötzlich hörte ich von einer Schwester: "Sie schläft doch schon wieder." Daraufhin sagte ich wohl recht energisch: "Ich schlafe nicht, ich telefoniere immer mit geschlossenen Augen." ;-D Naja, tue ich natürlich nicht, und außerdem erinnere ich mich nicht mehr ans Ende des Telefonats. Eine Schwester erzählte es mir anschließend.

Mir ist das alles heute wurscht. Ich bin froh, dass ich das damalige Desaster überlebt habe.

Liebe Grüße

Angie

MKaria GarXcixa


;-D ;-D ;-D

Also als ich so halb wach wurde war meine Mutter und eine Kollegin da. Das erste was ich meine Mutter fragte war: "Sterbe ich jetzt?" :=o

Ja und dann gab sie mir mein Handy und ich antwortete auf eine SMS die ich wohl schon 2 Tage vorher bekommen hatte. Aber dann war ich wieder weg... Irgendwann später wachte ich Nachts dann in der Intensivstation auf. Es war dunkel, da waren komische Geräte um mich herum und ich war allein. Oh das war gruselig :-/

T{iger-ofNiguhxt5


Das erste was ich gefragt habe als ich langsam wieder Wach würde war ob mein Freunde hier is das zweite war klaube ich ,ich habe Hunger auf Pizza bis dann gemerkt habe wo ich bin.

Ich dachte ja erst ok ich die OP is gut verlaufen bis ich dann nach und nach mitbekommen habe das ich fast 4 Wochen geschlafen habe und meine arme kaum bewegen könnte und meine Beine und mein kopf gebrummt hat und ich erst sehr Licht empfindlich war meine Augen brannten wie Feuer wo es so hell war. Und die Sprach autourig ging auch noch nicht so richtig habe am fang viel komische Satze gesprochen oder besser laute von mir gegeben und das ganze ich Englisch Deutsch ( jetzt fragen sich einige bestimmt warum Englisch ganz einfach lebe zur zeit in Miami Florida USA )

l.g Phil.

M`aria G9arcxia


Phil na wie läufts so? Seit wann bist du denn nun eigentlich schon raus aus dem Krankenhaus?

kfrautkoNpfkon4ney


Anscheinend ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass man nach einem Koma unter Angszuständen leidet. Ich konnte sein Verhalten nicht verstehen, es hat mir wirklich Angst gemacht.

Nach Unfällen, OP's etc leiden viel Menschen unter unterschiedlich stark ausgeprägten Posttraumatischen Beschwerden. Das Gehirn kann erlebten Schmerz nicht schnell genug verarbeiten. Dazu kommen Bewusstseinsverändernde Medikamente, wie starke Schmerzmittel, die dem Betroffenen die Kontrolle über seinen Geist und Körper nehmen können.

Die Aufwachphase sollte im Idealfall höchstens 2-3 Tage dauern. Damit sind nicht nur Dinge wie Lichtgewöhnung, Warnehmung und Körpergefühl, sondern vor allem auch die psyschische Komponente gemeint. Wichtig ist dabei, das vor allem Angehörige wissen, dass die Reaktionen des Betroffenen in dieser Zeit nicht "seine eigenen" sind.

Zum Thema Träume: Alles was während eben dieser Zeit wargenommen wird, wird Unterbewusst verarbeitet. D.h. nicht von der eigentlichen Persönlichkeit, nicht so wie man entscheiden würde, wenn man klar und wach ist, sondern wie im Traum. Hier wird, um es einfach zu sagen im Unterbewusstsein "Schmerzen der OP/des Unfalls" + "Bsp: Waschung durch Pfleger" ==> "Vergewaltigung". Der Unterschied zu einem echten Traum liegt also in der zusätzlichen Realen Komponente.

Ich hoffe ich konnte einiges Erklären.

Beste Grüße, Konstantin

T`igeropfNightx5


Ja danke das konntest du mir damit vielen dank, krautkopfkonney

Wer sagt das ich aus dem Krankenhaus bin, Ich bin noch drine hier und es wird auch noch etwas dauern sagen die Ärzte bis hier raus komme bin nur froh das ich mein Leppi habe und damit auch ins Internet gehen kann sonst würde ich sterben hier Vorlangeweile glaube ich.

Ich muß später noch zur Reha bis ich wieder Fit bin werden wohl 6 bis 8 Monate vergehen aber die Chancen das alles wieder gut wird liegt bei 80% aber da ich ja in letzter zeit nur Pech habe denke ich mal gehöre ich zu denn restlich 20% wie immer wenn es einen trifft dann immer ein Phil.

Ich nehme alles mit was ich nur bekommen kann an Pech.

Jepp so is es bei mir zur Zeit und posi denke geht eben im Moment mal garnix von. Aber möchte jetzt nix rum heulen hier habe ich schon in denn letzten Nächten mehr als genug gemacht.

l.g Phil

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