» »

Schwindel, Benommenheit - alles nur Einbildung?

cshrNissix 2 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe bereits seit etwa einem halben Jahr oft das Gefühl von Schwindel und Benommenheit. Seit 1 Woche ist es sehr stark, hinzu kommen noch häufige Kopfschmerzen. Da ich an sich sehr sportlich bin, habe ich zuerst immer versucht, mich mit Sport oder Bewegung aufzubauen - das hilft jetzt auch nicht mehr, denn beim Joggen muss ich immer wieder Gehpausen einlegen.

Auch wenn ich mich andauernd furchtbar müde fühle, schlafe ich nicht gut und wache nachts oft auf.

Da ich schon gestern auf der Arbeit zu keinem klaren Gedanken mehr fähig war, bin ich heute zum Arzt. Der schrieb mich für die ganze Woche krank, ordnete Blutbild, EKG, Schilddrüse an.

Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen dabei, denn ich liege ja nicht richtig im Bett. Mein Vater meinte: das ist sicher nur psychisch: Du bist vor ein paar Monaten noch Marathon gelaufen, da musst Du körperlich gesund sein. Lass Dich nicht so hängen!

Meine Mutter meinte, es läge daran, dass ich die Pille seit 6 Monaten nicht mehr nehme (die Hormonumstellung). Seitdem hatte ich übrigens noch keine Periode (schwanger bin ich aber auch nicht).

Ich fühle mich total mies - vielleicht bilde ich mir ja wirklich alles nur ein.

Über Antworten freue ich mich!!

Chrissi

Antworten
Lzupo6049


...vielleicht bilde ich mir ja wirklich alles nur ein.

Hallo Chrissi,

selbst wenn die Symptome durch die Psyche ausgelöst werden, sie sind nicht eingebildet, sondern wirklich da.

Ansonsten lass jetzt halt erst mal alles abchecken.

Gäbe es denn irgendwelche Anhaltspunkte Richtung Psyche ?

Viel Grüsse

Lupo

Dzynamaikxer


Hallo Chrissi2, lupo049 hat schon Recht. Lass dich von deinen Eltern nicht stressen (dein Vater scheint ja ganz schön Druck auszuüben!?). Warte mal alle Untersuchungen ab und wenn es dir im Moment nicht gut geht, dann ist das eben so. Kein Mensch kann dauernd leistungsfähig sein und funktionieren, du bist ja schließlich keine Maschine.

Versuche, deine Woche Krankenstand dazu zu nutzen, dich trotz der Untersuchungen möglichst zu entspannen und dir zu sagen, dass das in Ordnung ist, ganz egal ob nun bei den Untersuchungen was raus kommt. Überleg dir mal, was dir so richtig gut tun könnte - einfach nur so da liegen und deinen Gedanken nachgehen - einfach deine Ruhe haben - etwas lesen, das dich ablenkt - besonders gute Dinge essen, auf die du Lust hast.

Krankenstand ist dazu da, damit man sich ausruhen und erholen kann und in Ruhe krank sein darf!!!

Gruß {:( :-) :)^

cwhri@ss`ix 2


Zu: Psyche als Grund?

Erstmal Danke für die aufbauenden Worte. Meinen Vater habe ich wohl in einem etwas ungünstigen Moment erwischt, denn er hat später nochmal angerufen und sich ganz eingehend nach allem erkundigt und auch nach möglichen Erklärungen gesucht.

Gründe für die Psyche gibt es sicher auch. Ich kämpfe schon seit einiger Zeit mit immer wiederkehrenden Angstgefühlen (bezüglich Partnerschaft, Zukunft, etc.). Auch bin ich permanent unter Stress (den ich mir zugegeben auch selbst auferlege). Der Tag muss für mich von morgens bis abends mit "sinnvollen" Dingen ohne Verschnaufpause ausgefüllt sein. Deshalb fällt mir das "Kranksein" auch besonders schwer. Ich hasse es, wenn ich nicht aktiv bin!!

Dass diese Erschöpfung und Benommenheit so plötzlich ohne erkennbaren Grund stärker wird, spricht eher gegen einen Zusammenhang, oder?

Gruß

Chrissi

DNynam.iker


Hallo, du hast ja geschrieben, dass du schon seit einem halben Jahr Probleme hast und sie jetzt seit einer Woche heftiger geworden sind. Solche Erschöpfungszustände bauen sich oft über längere Zeit auf, weil der Körper ja einiges aushält, bis er Alarm schlägt.

Da kann natürlich schon ein Zusammenhang mit deiner Lebenssituation bestehen. Vermutlich hast du deinen Körper schon seit Jahren mit den hohen Anforderungen an die dauernde Aktivität überfordert und zu sehr belastet. Es kann schon sein, dass er jetzt einfach mal schlapp macht, ohne dass eine gravierende Krankheit schuld sein muss. Das werden aber die Untersuchungen zeigen.

Also in diesem Sinne, nochmals - versuch, dich so gut es geht zu entspannen und die Untersuchungen abzuwarten. Auch wenn es im Moment für dich hart ist "zum Nichtstun verdammt" zu sein, ist es sicher gut für deinen Körper, mal "runter zu schalten".

Gruß

:)D

Lpup"o04_9


Dass diese Erschöpfung und Benommenheit so plötzlich ohne erkennbaren Grund stärker wird, spricht eher gegen einen Zusammenhang, oder?

Hm, das würde ich nicht sagen.

Gerade bei latenten Ängsten muss es keinen unmittelbaren Auslöser geben, um irgendwann "einzubrechen" und dann zu einer Pause gezwungen zu sein.

Selbst auferlegter Druck und Stress, ein Hang zum Perfektionismus, hohe Ansprüche an das eigene Leistungsvermögen - das sind schon Eigenschaften, die in diese Richtung deuten können, die Symptome übrigens auch.

Aber eins nach dem anderen, jetzt erst mal einen Gang runter und zum Arzt, vielleicht wird dann schon besser.

Viele Grüsse

Lupo

VNoicdeSix2


Hormonumstellung.......

Hi Du!

Die Sache mit dem Absetzen der Pille vor einem halben Jahr klingt sehr interessant!!

Man soll die Hormonumstellung nämlich nicht unterschätzen. Ich habe ähnliche Probleme, hatte seit dem Absetzen der Pille im Februar 2005 nur eine einzige reguläre Periode und hab auch ständig diese Schwindelgefühle (hatte noch sehr heftige andere Symptome, weswegen ich auch die Pille absetzen musste... Hatte nach 5 Jahren plötzlich sehr starke Nebenwirkungen...). Versuch doch mal zu beobachten, ob die Schwindelgefühle bzw. die Ängste irgendwie regelmäßig schlimmer und besser werden... (Zyklus(Zyklus). Bei mir ist das momentan so. Alle paar Wochen geht's mir ganz gut und dann genauso wieder plötzlich schlechter.</p>
<p>Jedenfalls kann es nach dem Absetzen der Pille bei manchen Frauen (wie lange hast Du die Pille genommen)) 1 Jahr und länger dauern, bis die Hormone sich wieder eingependelt haben, auch wenn viele Frauenärzte das abstreiten (mir haben sozusagen mitterweile 4 Ärzte 4 unterschiedliche Meinungen diesbezüglich mitgeteilt...). Da Du ja auch schreibst, dass Deine Tage nicht vorhanden sind, spricht das übrigens auch wieder für Probleme in dieser Richtung. Warst Du deshalb schon mal beim Frauenarzt (Hormonstatus bestimmen lassen)??

Auch die Angstgefühle können übrigens hormonbedingt sein.

Klar, man soll und darf sicher nicht alles darauf schieben, aber ich habe viele Frauen in letzter Zeit kennen gerlernt, die diese Probleme nach dem Absetzen der Pille hatten (einschließlich mir...) und denen es nach der Hormonumstellung (bei manchen nach einem halben bei anderen nach einem ganzen Jahr oder sogar länger...) dann wieder gut ging!! Auch diese Müdigkeit und Erschöpfung von der Du schreibst, kenn ich übrigens leider nur zu gut!!

Wenn Du evtl. ganz gut englisch verstehst schau doch mal hier rein: [[http://www.medications.com]] unter "Yasmin". Dort geht's zwar in der Hauptsache um Nebenwirkungen der Pille Yasmin, aber es posten auch sehr viele Frauen, die eben nach dem Absetzen solche Probleme hatten wie Du bzw. ich. Deshalb schau ich dort auch jeden Tag rein.

Ich hoffe, das hilft Dir vielleicht ein bisschen weiter.

Meld Dich doch mal, wie's Dir ergeht!!

Alles Liebe!!

Silke

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH