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Angst vorm Schlucken (Lebensmittel)

CvarmLensFreFundixn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Freundin hat seit ca. einem halben Jahr Probleme mit dem Essen. Das fing mit einer Paracetamol Tablette an, die im Hals hängen blieb. Von da an schluckte sie keine Tabletten mehr, löste sie nur noch in Wasser auf. Anschließend griff das aufs Essen über. Sie hatte stets Angst ihr bliebe etwas im Hals hängen, bzw. "verschluckt" sich und es kommt etwas in die Luftröhre. Eine Zeitlang war es wieder gut. Nun geht das seit einigen Wochen wieder los, sodass ihr Schluckakt gehindert ist, bzw. sie glaubt, er funktioniere nicht mehr und das Essen oder Trinken bliebe dort stecken.

Wer kann ihr "helfen"? Bzw. wer hat solche Probleme ebenfalls und was kann sie dagegen am besten machen? (außer Psychotherapeut, dort steht sie auf der Terminliste).

Antworten
H&asex1011


Na wunderbar, dass sie zum Psychotherapeut geht. Wenn ihr jemand helfen kann, dann nur ein Fachmann. Meine Freundin hat das gleiche Problem, aber sie ist so neurotisch, dass sie auch nichts vom Psychologen annimmt.

d6en*i!seo7x7


hat sie den evtl. ein Kloßgefühl im Hals?

PoikkduhiWrixi


ich hatte das gleiche ..

jedoch nur über ein paar Wochen.. Ich hatte Schluckbeschwerden und konnte auch keine Tabletten mehr zu mir nehmen.

Es kann sein dass sie einfach eine (Lebensmittel-)allergie hat.

Ich habe damals ein Allergiker-Nasenspray benutzt und schon wenige Tage später konnte ich wieder schlucken.

Es hat zwar ne Zeit gedauert bis ich wieder "Vertrauen" bekommen habe aber mittlerweile ist wieder alles in Ordnung.

Vielleicht sollte sie einen Allergietest machen (Wobei ich jetzt nicht ausschließen kann dass es doch nur etwas mit der Psyche zu tun hat)

Wenn ihr Hals durch eine Allergie geschwollen war ist die Paracetamol-Tablette deswegen hängengeblieben.

Ich wünsch euch alles Gute und viel Erfolg!

KDangxa


Geht mir manchma au so

wenn ich ne bockwurst esse!!! seitdem ich gehört hab das mein neffe wo er mal klein war sich an ner bockwurst verschluckt und kaum noch luft gekriegt hat, krieg ich das auch ganz schlecht runter. Meine oma hatt ihm damals richtig auf dem rücken geschlagen und alles kam heraus, ich kann große sachen nur schlecht runterkriegen. Ich rat dir man braucht nicht immer einen Psychotherapeuth, ich habs so gemacht erstmal wässrige sachen gegessen und dabei immer luft angehalten das hat mir gezeit dass man alles herunterkriegt. Deine Freundin sollte das so machen dass sie ihre spuke schluckt und dabei merkt dass diese klappe die luftröhre schützt, dann kann sie flüssige sachen essen und trinken auch ruhig mit mini bananenstücken probieren (aber sie soll sich nicht verrückt machen sonst bringt das gar nix). Wenns klappt auch kleine scheiben brot geben und einfach probieren!!! Ich verschluck mich heute noch an so nem scheiß brotkrümel oder an wasser wenn ich luft hole, wenn sowas passiert musst du sie beruhigen und auch mal auf den rücken klopfen dann geht es wieder weg. Die Bockwurst ess ich jetzt noch nich gern aber ich bekomm sie besser hinter, und immer dran denken nicht schlingen richtig kauen!!! Viel Glück

CJarmenNsF2reuWndixn


Danke erst mal an alle,

konnte leider nicht vorher antworten.

Also eine Allergie ist das nicht. Ihr Hals wird dabei nicht dick, wenn sie schlucken soll. Es ist der Schluckakt der ihr da die Probleme macht. Sie kaut und kaut das essen, traut es sich nicht zu schlucken, weil sie meint der Schluckakt funktioniert nicht mehr. Sie sagt es würde im Hals stecken bleiben und dann muss sie selbst "nachschlucken", damit es rutscht. Das hat sich eigentlich gesteigert. Sie fing an damit, dass sie Angst hatte sich zu verschlucken. Das etwas in die Luftröhre kommt. Und mittlerweile ist es der reine Schluckakt, von dem sie glaubt, dass dieser Reflex manchmal nicht ausgelöst wird. Leider ist das auch beim Trinken so und bei ihrer eigenen Spucke. Anfangs konnte ich ja gut helfen mit reden, aber inzwischen scheint das nichts mehr zu helfen. Sie hat auch keine Lust mehr zu leben und wenn ihre Kinder nicht wäre, dann hätte sie bestimmt schon eine Dummheit gemacht.

w;eiFhnachtspPlät8zchen


na, dann aber ab zum therapeuten mit ihr!

lg,

G`ynäuka


Warum...

unbedingt Psychotherapeut?

Weithin unbekannt ist, dass die Logopädie sich mit Schluckproblematik intensiv beschäftigt.

Einige Schulen haben Schluckstörungen sogar als Schwerpunkt.

w(eihnQach#tspläxtzchen


vermutlich, weil die freundin wohl auch an depressionen leidet?! Das ist doch ziemlich deutlich ein psychisches problem...

CHarmqensFrNeunxdin


Ob Carmen an Depressionen leidet weiß ich nicht so genau. Das kann ich nur schwer beurteilen. Vielleicht hat sie ja eine latente Depression. Aber wie kann man das so als Laie unterscheiden ob sie eine Depression hat, aus der diese Schluckstörung resultiert oder ob die Depression Folge dieser Problematik ist? Normal wenn man lange genug unter etwas körperlich leidet, dass dann die Psyche auch irgendwann mal reagiert. Ob mit Depression oder Angst vor dieser Situation.

Sie glaubt ja selbst, dass sie es ist. Nicht das sie ein körperliches Problem hat und es organisch sei. Nur ist es extrem schwer sich dagegen zu "wehren". Sie hat schon ordentlich deswegen abgenommen, ohne es zu wollen.

Zum Therapeuten will sie ja. Sie steht auf der Liste, weil keine Therapieplätze frei sind.

wReihn6achts1plgätzcxhen


das mit den therapieplätzen ist wirklich fies. hatte ich auch schon. sag ihr mal, sie soll bei ihrer krankenkasse anrufen. die leiten sie dann an eine stelle weiter, die eine liste mit therepeuten führt, die noch plätze frei haben. ich weiss, etwas kompliziert, aber so gehts wirklich schneller. und du hast oben selbst geschrieben, sie wär schon öfters davor gewesen, eine dummheit bezüglich ihres lebens zu begehen... von daher würde ich eine depression (egal welcher art) vermuten, die behandelt werden muss.

viel glück,

CHarmVensF4reundixn


Sie möchte gerne zu dem speziellen Therapeuten gehen, weil er ihr wärmstens empfohlen wurde. Ich riet ihr ihn noch mal anzurufen und von der Dringlichkeit zu berichten.

Bezüglich der Depression, bzw. der Äußerung am liebsten würde sie nicht mehr leben, wenn ihre Kinder nicht wären, sie würde diese Äußerung nie tätigen, wären diese Schluckprobleme nicht, die sie am essen hindern. In der Öffentlichkeit gehts gar nicht mehr. Auch trinken mittlerweile nicht mehr. Sie fürchtet wohl das es jemand mitbekäme. Ihrem Mann sagte sie bisher auch noch nichts davon. Ich sags mal so salop, wenn sie das Schluckproblem nicht hätte, dann gings ihr gut. So empfindet sie das auch. Ich denke eher die Depression resultiert aus dem Schluckproblem.

w ei7hnavchts)plBätzxchen


und über kurz oder lang wird auch ihr körper versagen! Ich hatte damals auch eine bestimmte empfehlung für eine therapeutin, wo ich hin wollte. aber wenn es so akut ist, wie bei ihr, dann sollte sie überhaupt zu irgendeinem therapeuten gehen. Ich weiss, das klingt blöd, aber was soll denn bitte aus ihr werden, wenn sie nichts mehr isst?!

CRarme)nZsFr0eundxin


weihnachtsplätzchen,

gingst du dann zu einem anderen Therapeuten? Wie lange hat das bei dir gedauert und was war denn der Grund, dass du zur Therapie gingst? Auch Schluckprobleme?

Myiri<sfxad


Was ich spontan gedacht habe: sie mag einfach nichts mehr schlucken :°(. Da das aber nicht erkannt wird oder nicht wirklich möglich ist, verlagert sich das ganze eben auf den wirklichen Schluckvorgang....

Also wirklich: schnell zum Therapeuten. Manchmal passt nämlich auch ein sehr empfohlener nicht und es ist gut, daß man bei jemand andrem landet.

*:)

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