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Bisher nicht ergründete Ursache für Muskelschmerzen

GIorxi hat die Diskussion gestartet


Ich habe seit Juni 2002 Muskelschmerzen die die Gliedmaßen und deren Ansatzbereichen wie Gesäß, Schultergürtel und große Brustmuskel betreffen. Aber auch in der hinteren Halsmuskulatur. Diese Schmerzempfindung und Erscheinungsform sind mit denen bei Muskelkater vergleichbar. D.h., bei Druck auf Muskelpartien. So auch bei Händedruck, Hände falten und Druckausübung, punkförmiger Druck auf den Bizeps, Waden- und Schienbeinmuskel, Gr. Brustmuskel, Schultergürtel und Schmerzempfindung an den Fußsohlen beim morgendlichen Aufstehen.

Stärke und Ausbreitung der Schmerzempfindung ist Schwankungen unterworfen. In stärkeren Phasen tritt auch ein spürbarer Ruhe-Schmerz in den bezeichneten Muskelpartien auf. In dieser Phase treten auch einen spürbaren Schmerz beim Schlucken von "größeren" Brocken im rechten Brustmuskel nahe dem Brustbein auf. Die Speiseröhre ist bereits bei der Gastroskopie untersucht worden und ohne Befund. In den stärkeren Phasen verspüre ich auch eine Leistungseinschränkung der Muskulatur. Allgemein weniger. Schmerzen in Gelenken treten nicht auf.

Zur Ermittlung von rheumatische Erkrankungen, Myalgien, sowie entzündliche Herde usw. wurden umfangreiche Untersuchungen (auch CT und PET) (diverse Ergebnisse sind protokolliert, auch inaktive Reste des Coxeckivirus wurden gefunden) in zwei Etappen im Rheumazentrum Treuenbrietzen unter Mitwirkung des Prof. Gräfenstein, sowie im Januar 2006 im Klinikum Frankfurt (Oder) (Abteilung für Rheumatologie) durchgeführt und diese Erkrankungen ausgeschlossen. Leider wurde aber auch keine andere Schmerz-Ursache ermittelt.

Ich hatte mich bei Beginn des Auftretens (ca. nach 5 Monaten) der Schmerzen in den Tropen aufgehalten. Einige Untersuchen durch einen Tropenarzt hatten jedoch auch nicht zur Identifikation der Schmerzursachen geführt.

Weitere Beschwerden, deren Auftreten zeitlich mit dem Beginn der Muskelschmerzen zusammenfallen sind: Tinnitus rechtsseitig und Brennen in den Augen (bisher auch noch nicht eindeutig diagnostiziert).

Z.Z. werden die Schmerzen durch das Medikament Beofenac gedämpft, was während der stärkeren Phase kaum wirkt.

???

Antworten
LdittleO5ne3x0


Mehrere Möglichkeiten

Hallo Gori,

habe ähnliche Probleme mit der Muskulatur, nur dazu noch erhöhte Temperatur (37,5 - 38), und mich daher schon ziemlich genau über die Problematik informiert.

Wenn das mit den Tropen zusammengefallen ist, könnte natürlich ein Virus oder Parasit in Betracht gezogen werden. Ich würde mich mal an Deiner Stelle nochmal vom Tropenarzt auf Parasiten untersuchen lassen.

Die dritte Möglichkeit währe noch Fibromyalgie (eine rheumatische Erkrankung, deren Ursprung man aber nicht weiß und wogegen man wohl auch nicht viel tun kann).

Ich warte jetzt zwar noch auf die Ergebnisse vom Rheumatologen, werde aber danach auf jeden Fall eine Mikroimmuntherapie machen!

Viele Muskelbeschwerden kommen nach einem Virusinfekt, der sich dann im Körper verselbständigt und vom Immunsystem offensichtlich nicht richtig platt gemacht werden kann. Daher macht eine spezielle, individuelle Stärkung des Immunsystems Sinn. Das machen viele Leute nach Krebserkrankungen, Strahlentherapien, Rheumatiker und Virusleidende.

Stell Deinen Bericht doch mal in einen anderen Teil des Forums "Rheuma" und "EBV und andere Virusinfektionen". Vielleicht bekommst Du da noch mehr Tipps.

Cheers

MjiriAsfaKd


Was ist denn eine Mikroimmuntherapie?

???

*:)

Lri=ttPleOne3x0


Das ist eine homöopathische Therapie zur Regulation des Immunsystems. Check das doch mal im Internet....

jcackxo007


diese sogenannte "Therapie"

hilft mit Sicherheit demjenigen der sie verkauft...

L{ittl^eOnxe30


Die Mikroimmuntherpie ist eine angesehen und ...

.. wirksame Methode zur Besserung der Immunabwehr.

Es ist ok, wenn Du, Jacko007, das nicht tun willst. Aber bevor Du diese Therapie als "Witz" abtust, informiere Dich bitte erstmal!

Link: [[http://www.serafin.ch/serafin/naturheilpraxis/therapie/mikroimmuntherapie/]]

By the way - mein Spruch ist: was heilt hat recht!

Cheers.

W;innixe1


Hallo LittleOne,

mach Dir nichts daraus, jacko007 hat keinerlei Hintergrundwissen ist aber immer im Vordergrund, wenn es um Beurteilung geht.

Laß Dich nicht verunsichern.

Ich wünsche alles Gute

jcacJko00x7


Sorry, kein Witz

Ich habe durchaus genug Hintergrundwissen zu diesem Thema. Und die Mikroimmuntherapie hat nun mal keinerlei wissenschaftlich nachgewiesenen Nutzen. Dass sie aber demjenigen hilft der sie verkauft steht ja wohl ausser Frage, oder? Ich kann nur sagen: Lasst euch nicht vera....

Wzin1niex1


Hallo LittleOne,

nochmals, laß Dich nicht verunsichern, auch ich bin der Meinung, wer heilt hat Recht.

@ jacko007

Der Verkauf von Medikamenten hilft auch überwiegend dem Arzt und dem Apotheker sowie der Pharma-Industrie und hin und wieder auch den Patienten.

j&ackCo^00r7


Klar hat Recht wer heilt.

Die meisten Medikamente heilen nachgewiesenermassen. Ob die Immuntherape heilt ist unbekannt. Zumindest gibt es keinen vernünftigen Grund zu glauben dass sie heilen könnte, von einem entsprechenden Nachweis ganz zu schweigen.

Im übrigen hat der Arzt gar nichts davon wenn er Medikamente verschreibt, denn dadurch verdient er nix.

WOin2niex1


@ jacko007,

auch die Wissenschaft mußte immer dazulernen und wird auch in den nachfolgenden Jahren dazulernen müssen.

Man kann nicht generell für viele Menschen erfolgreiche Alternativen von vornherein ablehnen (so wie Du das machst), nur weil die Wissenschaft im Moment noch nicht in der Lage ist, diese zu beweisen.

Klar gibt es schwarze Schafe, doch wo gibt es die nicht.

Diese Diskussion ist für mich hier beendet.

jRacVko00x7


Man

muss eben zwischen Wunsch und Wirklichkeit unterscheiden können. Klar wäre es schön wenn homöopathische Mittel wirkten. Aber nur weil es so schön wäre wenn sogenannte natürliche Mittel heilende Wirkung hätten tun sie es leider noch lange nicht. Ohne stichhaltige Beweise muss man sie leider als unwirksam bewerten, alles andere wäre fahrlässig und unverantwortlich.

GBorxi


Wie schon am Anfag beschrieben, habe ich schon viele Untersuchungen hinter mir, um die Schmerzursache zu ergründen. Es ist jedoch alles fehlgeschlagen. Parallel habe ich noch mit dem Tinnitus zu kämpfen, der sich zum gleichen Zeitpunkt, wie die Muskelschmerzen einstellte.

Ich bin ja der Meinung, dass eine eindeutige Diagnose der Ursachen nur zu einer Terapie führen kann. Bei vielen Erkrankungen wird relativ blind an Erscheinungen nicht an den Wurzel der Ursache therapiert. Das Internet und auch im Med1-Forum stößt man auf Werbubg von Kliniken, die förmlich Wunder versprechen. Ich selbst habe schon versucht über die Krankenkasse an eine Spezialklinik zu kommen, die ersteinmal diagnostiziert. Es scheitert aber an der deutschen Bürokratie und den Sparwillen der Kassen. :-)

LKittl'eOine30


Hallo Winnie1,

danke für Deine konstruktive Unterstützung. Ich laß mich auch nicht verunsichern. Finde es nur schade, wenn jemand wie jack so und so andere mit seinem arg wissenschaftlichen und für mich antiken Ansichten den Welt ANDERE verunsichert.

Ich sehe das Forum ja als Möglichkeit sich selbst und anderen irgendwie zu helfen, und zwar dort wo eben Ärzte und Kliniken nicht mehr helfen - trotz wissenschaftlich fundierter Erkenntnisse.

However - jeder muß natürlich selbst für sich entscheiden was er ausprobieren möchte und was nicht.

Cheers.

Littel One

Mviri@sfasd


Ich habe nicht die ganze Diskussion gelesen. - ABER:Tinnitus und Gelenkschmerzen können auch die Folge von Nahrungsmittel-Allergien bzw. - Intoleranzen sein. Falls Du also merkst, daß es nach bestimmten Nahrungsmitteln (wie sieht es z.B. nach Käse und Alkohol aus?) schlimmer wird, solltest Du Dich in der Richtung informieren.

*:)

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