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Bauchdeckenbruch - OP?

M7efdus"a6x66 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

1986 wurde bei mir ein Bauchdeckenbruch in der Mitte des Brustkorbes (ungefähr dort, wo sich der Magen befindet) operiert.

Nun habe ich seit Monaten Beschwerden in diesem Bereich, stechende Schmerzen, die mittlerweile sehr stark sind und bis in den Rücken ausstrahlen.

Da ich dachte, es sei der Magen, wurde nach einem befundlosen Ultraschall eine Magenspiegelung gemacht, es war aber alles in Ordnung. Der Laktoseintoleranz-Test war auch negativ, d. h., ich vertrage Milchprodukte. Der Orthopäde meinte, am Rücken könne es auch nicht liegen.

Heute war ich - da die Schmerzen bisweilen unerträglich sind und ich nur noch mit Wärmflasche liege - erneut bei meinem Internisten. Der äußerte nun letztendlich den Verdacht auf rezidiven Bauchdeckenbruch, d. h., daß an der Narbenstelle erneut die Bauchdecke gebrochen ist.

Er gab mir eine Überweisung zum Chirurgen, den ich auch sofort aufsuchte. Dieser drückte und fühlte und meinte, er hätte ebenfalls den Verdacht eines erneuten Bauchdeckenbruchs. Wie mir vor 21 Jahren - und heute erneut - gesagt wurde, läßt sich dies nur durch eine "Operation auf Verdacht" feststellen.

Diese OP möchte ich natürlich gern vermeiden, zumal die erste OP mit einer schlechten Wundheilung, sprich Entzündung der Narbe, verbunden war.

Jetzt meine Frage: Kann ein Bauchdeckenbruch vorab wirklich nicht DEFINITV festgestellt bzw. dargestellt werden, sei es durch CT, Ultraschall, MRT oder ähnliches? Zu denken gibt mir auch, daß man keinen typischen "Knubbel" bzw. eine Ausstülpung an der betreffenden Stelle fühlen kann, dort befindet sich halt nur die Narbe. Auch die starken Schmerzen hatte ich bei dem ersten Bruch nicht.

Wer weiß Rat? Bitte Hilfe, ich bin in der Zwickmühle: Die Schmerzen sind schlimm, operieren lassen möchte ich mich aber nicht unbedingt.

Danke und LG,

Medusa666

Antworten
vHifzaxck


Ich hatte einige Leistenbrüche und Schenkelhernien. Und die waren mit gar nichts diagnostizierbar. Nicht zu sehen im CT, nicht mit Kernspinn etc.

So eine Hernie kann sich abklemmen und dann kann es zum Darmverschluß kommen. Das kann lebensgefährlich werden.

Die beste Diagnostik bei Hernien gibt es überhaupt in der Uniklinik Aachen. Die einzige wirklich spezialisierte Uni. Da ist ein Professor, der sieht auf Ultraschallbildern den kleinsten Furz. Dort wurde bei mir auch endlich die richtige Diagnose gestellt. Und die sind auch mit Op's sehr kompetent. Ich bin extra aus HH da angereist und dort auch operiert worden.

Vifzack

TWho0rkxild


Sollte es ein Hernienrezidiv sein, ist das eine OP Indikation, es könnte sich dabei aber auch um Verwachsungen des Peritoneums (bauchfell) handeln, die von der damailigen Leisten Op herrühren. In jedem Fall kannst du aber davon ausgehen, daß vorrausgesetzt es handelt sich tatsächlich um etwas derartiges, es sich nicht wieder von selbst zurückbildet. D.h. operieren muß man.

Jedoch bedenke bitte zweierlei: Erstens, eine derartige Diagnose lässt sich über das Internet nicht stellen, der Chirurg vor Ort ist in jedem Fall die sichere Seite.

Zweitens: Die Operationsmethoden haben sich in den letzten 21 Jahren doch sehr verbessert. Vielfach wird wenn möglich endoskopisch, d.h. minimalinvasiv operiert. Drei etwa 0,5 - 1,0 cm große Schnitte sind dann das Einzige was äußerlich gemacht wird. Aber auch darüber wird dir ein Chirurg gerne auch bildliche Informationen geben.

Kopf hoch und es ist besser rechtzeitig sich behandeln zu lassen als es darauf ankommen zu lassen, eine OP kommt dann in jedem Fall, nur kann sie dann u.U. schlimmer sein.

Lg, Thorkild

T-hor3kvild


@vifzack

Spezialisten sind ja eine schöne Sache, besonders bei seltenen Erkrankungen oder Operationsmethoden.

Eine Hernie oder auch Verwachsungen und deren Diagnose, gehören jedoch zum chirurgischen Alltag in allen Allgemeinchirurgischen Abteilungen der Kliniken.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich wegen einem Hernienrezidiv eine Fahrt quer durch Deutschland rentiert.

v]ifzaEck


Eine Hernie oder auch Verwachsungen und deren Diagnose, gehören jedoch zum chirurgischen Alltag in allen Allgemeinchirurgischen Abteilungen der Kliniken

Sollte man meinen. Bei Frauen ist die Diagnose offensichtlich nicht so einfach. Nach mehrjähriger Odyssee wegen Nichterkennens und dann auch noch Pfusch bin ich da ein sehr gebranntes Kind. Mit den Folgen, jetzt berentet zu sein.

vifzack

fiüchswleixn


Grillenzirpen im Kopf

Sobald ich auch nur eine Minute geschlafen habe, ist ein Grillenzirpen in meinem Kopf vorhanden. Tinnitus ist es nicht, das ist abgeklärt. Der Arzt sagt, irgendwelche Durchblutungsstörungen. Von dem gegebenen Medikament (Allopathie) wurde es besser, aber ich wurde aggressiv gegen meinen Partner, wollte ihn am liebsten hauen " Sofort abgesetzt. Was kann man da machen? Ist das was sehr Seltenes?

Füchslein

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