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Narkose-Schock

S(unweay hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vielleicht kann mir jemand helfen.

Habe heute erfahren, dass mein Opa ein Narkose-Schock erlitten hat.

Mich beunruhigt das sehr. Im Internet kann ich darüber nichts finden außer in der Tiermedizin und das passt ganz und gar nicht zu seiner Situation. Hat damit schon jemand mit Erfahrung gemacht oder kann mir eine was genaueres dazu schreiben?

Vielen lieben Dank

Sunway

:-(

Antworten
tahe-?c-avexr


Hallo Sunway,

den Begriff "Narkoseschock" gibt es in der medizinischen Fachsprache nicht. Üblicherweise verwendet man das als umgangssprachlichen Ausdruck für eine allergische Reaktion auf eines der verwendeten Medikamente, es kann aber auch sein, dass jemand irgendeine andere Komplikation damit umschrieben hat.

Ohne nähere Infos wird Dir dazu niemand was fundiertes sagen können. Was wurde denn gemacht und wie geht es ihm jetzt?

Grüße

S*u]nway


Hallo Caver,

Danke, dass Du geantwortet hast. Beim Besuch seines Hausarztes ist er zusammen gebrochen und das war evtl. sein Glück, obwohl ich mir darüber jetzt nicht mehr so sicher bin. Im Krankenhaus sagte man uns, dass mein Opa ein Riss in der Aorta hatte und auch erfolgreich operiert worden ist. Das war vorletzte Woche Mittwoch. Am Freitag ist er von der Intensivstation auf der Zwischen intensiv verlegt worden und gegen Mittag bekam er einen Herzanfall und ist wieder auf der Intensivstation gebracht worden. Seit dem ist er am Bett gefesselt und kann auch durch dem Tubus nicht sprechen. Er erkennt auch keinen mehr. Vielleicht liegt das auch an dem Valium was er wohl bekommt, damit er ruhig ist und schläft. Die Ärzte in dem Krankenhaus können uns auch nicht sagen, ob er wieder gesund wird oder nicht. Angeblich wissen die das nicht aber wenn man schon solange auf der Intensiv liegt...ich weiß es nicht. Die Ärzte wollen meinem Opa den Tubus entfernen und einen Luftröhrenschnitt machen und dort einen Schlauch legen - dafür musste meine Oma eine Unterschrift geben und nun warten sie auf die Antwort vom Gericht. Ich hoffe, dass in Kaufbäuren das Krankenhaus gut ist und ihn nicht unnötig quälen. Das dumme ist, er ist soweit weg, da ich in Düsseldorf lebe. Meine Mutter ist letzte Woche zu ihm hin geflogen und berichtet mir jeden Tag seinen Zustand aber keine Veränderung weder gut noch schlecht. Ich habe das Gefühl, dass er nicht wieder gesund wird bzw. das Krankenhaus lebend verlassen wird.

Viele Grüße

Sunway

t`hLe-cKaver


Deine Befürchtungen sind leider nicht völlig unbegründet - ein Riß der Aorta ist immer lebensgefährlich, im höheren Alter natürlich besonders. Die Operation ist wegen des Blutverlusts und der Herz- und Nierenbelastung durch schwankende Blutdrücke auch nicht ganz ohne, da kommt es häufiger mal danach zu Komplikationen. Aber immerhin scheint ja die Schlagader nicht im Brustbereich betroffen gewesen zu sein, wenn er in Kaufbeuren operiert wurde (die haben ja soweit ich weiß keine Herzchirurgie).

Die Eintscheidung zum Luftröhrenschnitt zeigt, dass die Kollegen dort mit einer längerdauernden Entwöhnung vom Beatmungsgerät rechnen - dann ist das schonender als mit dem Tubus im Mund.

Näheres kann man jetzt nicht sagen, ohne die näheren Umstände zu kennen - Deine Großmutter kann ja mal näher nachfragen und sich auch die medizinischen Fachbegriffe nennen lassen, dann kann man vielleicht mehr sagen.

Viele GRüße

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