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Multiple gesundheitliche Probleme und keine Lösung in Sicht

J?ujst_DAn_Anmgxel hat die Diskussion gestartet


Ich bin heute 40 Jahre alt und habe, trotz der Tatsache, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen, erhebliche gesundheitliche Probleme.

Aber ich fange am Besten wohl mal ganz von vorn an:

Part 1:

Angefangen hat der ganze Mist bereits vor einigen Jahren (so ca um '97/'98).

Ich arbeitete damals bei einer Firma als Auslieferungsfahrer (von irgendwas muss die Familie ja leben). Irgendwann in dieser Zeit saß ich mit einem Kollegen beim Frühstück, als ich plötzlich und völlig aus "dem Kalten" nach vorn fiel und beinahe mit dem Gesicht auf dem Tisch aufschlug (es gab wie gesagt KEINE Vorwarnung).

Ich war sichtlich erschrocken darüber und verfiel regelrecht in Panik (was vielleicht auch verständlich erscheint, wenn man bedenkt, daß es vorher keinerlei Anzeichen für eine Krankheit oder ähnliches gab), mit dem Ergebnis, daß ich wegen Hyperventilation einen Kreislaufkollaps erlitt. Die Diagnose im Krankenhaus lautete: "STRESS".

Ich muss vielleicht dazu sagen, daß es in meiner damaligen Beziehung bereits heftig krieselte, was, verbunden mit einer bösen Erfahrung aus meiner Scheidung (etwa 10 Jahre vorher), u.A. auch zu massiven Verlustängsten bezüglich meiner Tochter führte. Hinzu kamen Probleme am Arbeitsplatz (beinahe unerträgliche Arbeitszeiten, morgens 03.30 bis nahezu täglich 1600; täglich Stress durch das Fahren im Terminfrachtdienst, einen Chef, der ständig nur am nörgeln und nerven war; etc pp). Kurzum, es wurde alles etwas viel.

Körperlich fühlte ich mich zu der Zeit allerdings topfit, ich trieb regelmäßig Sport (aktiver Fußballer und einmal pro Woche Lauftraining) und war ansonsten weitestgehend austrainiert.

Nach diesem Anfall und dem anschließenden Krankenhausaufenthalt schien es jedoch wieder zu gehen, jedenfalls hatte ich erstmal keine Probleme mehr.

Jedoch habe ich mir wohl durch die Arbeit einen Schaden an der Wirbelsäule zugezogen, was sich im späteren Verlauf vor Allem darin zeigte, daß ich besonders im Bereich HWS und BWS Schmerzen hatte und regelrechte Blockaden spürte, daß mir immer öfter schwindelig wurde, daß ich bei bestimmten Kopfhaltungen plötzlich Sterne vor den Augen sah usw.

Also ging ich wieder zum Arzt, der mir jedoch mitteilte, daß mit meiner Wirbelsäule alles ok sei und daß ich mich mal etwas zur Ruhe setzen solle, weil Auslöser wohl Stress und innere Unruhe seien. "Doof" wie ich war, habe ich mir das angenommen und tat wie mir geheißen.

Das Erste was ich machte, war Ordnung in meinem persönlichen Umfeld zu schaffen, indem ich die Probleme in meiner Beziehung suchte und weitestgehend aus der Welt schaffte.

Diese Maßnahmen führten dann auch (zumindest kurzfristig) zu mehr innerer Ruhe und Ausgeglichenheit.

Jedoch lösten sich die Wirbelsäulenprobleme dadurch auch nicht in Luft auf, was dann Anfang '99 dazu führte, daß ich meinen geliebten Fußball aufgeben musste, nachdem ich auf dem Spielfeld stehend urplötzlich massive Sehstörungen bekam, die sich in einem Teilausfall des Sehfeldes mit vorher gehendem Corona-ähnlichen Flimmern äußerten.

Wieder zum Arzt. Wieder bekam ich den Rat, mich etwas mehr zur Ruhe zu setzen (wie viel Ruhe sollte ich mir eigentlich noch gönnen? Hielt ich doch schon sämtliche Stressauslöser weitestgehend von mir fern. Was, da ich mich nicht mehr mit jedem kleinen "Problem" befasste, bei meiner damaligen Frau dazu führte, daß sie mir irgendwann vorwarf, mir sei alles Sch...egal.)

Mitte '99 kam es dann zum Supergau:

Ich verursachte, genervt und gestresst durch einen SEHR anstrengenden Chef einen schweren Verkehrsunfall (der eigentlich eh nur eine Frage der Zeit war. Wer die Situationen im Terminfrachgewerbe kennt, wird wissen, was ich meine).

Ich wechselte daraufhin sofort die Arbeitsstelle, einfach weil der Unfall für mich die Initialzündung war, die mir sagte: "ES REICHT !".

Neue Arbeitsstelle (Montagetätigkeit), neues Glück und die Wirbelsäulenprobleme wurden auch zusehends besser (offenbar tat mir die Bewegung an meiner neuen Arbeitsstelle gut). Aber dafür wieder massive Probleme in der Beziehung, weil meine Frau mit der Situation nicht zurechtkam, daß sie unter der Woche allein mit unserer Tochter war. Ich bekam zu hören, daß es mir ja sicher gut ginge, so ständig unterwegs zu sein. Sie dagegen würde ständig allein zu Hause hängen und mit allen Problemen allein zurecht kommen müssen etc. Kurzum: sie hat geklammert und mir das Leben schwer gemacht.

Anfang 2000 bekam ich auf meiner neuen Arbeitsstelle wegen Stellenabbau die Kündigung.

Von da an ging es erstmal rasant bergab:

meine Beziehung ging entgültig den Bach runter, ich stand erstmal ohne Existenz da usw usf (nein, ich nahm keine Drogen, ich tank keinen Alkohol usw, sondern ich "lebte" einfach so plan- und ziellos vor mich hin).

Da ich jedoch ein relativ starker Charakter bin, rappelte ich mich wieder auf und nahm fortan mein Leben wieder ganz allein und selber in die Hand. Die vergangenen Monate hatten mich vor allem eines gelehrt: "Niemand ist vor dem Absturz sicher" UND "Jeder ist für sich und sein Schicksal selbst verantwortlich". Also zog ich mich wieder hoch und nahm das Heft wieder fest in die Hand.

Als erstes löste ich mich von sämtlichen Fesseln, die mich bis dahin offenbar daran hinderten, mein Leben so zu gestalten, wie ich es wollte. Ich trennte mich von falschen Freunden, löste mich von inneren Zwängen und schaffte Platz in meinem Leben, Platz für neue Dinge, Platz für Fehler (ja, ich hatte gelernt, mir Fehler zuzugestehen und diese Fehler als Bestandteil meiner selbst zu erkennen --> "Jeder Mensch macht auch Fehler"), Platz für Genüsse (wann habe ich eigentlich zum letzten Mal so richtig aus vollen Zügen genossen), Platz für Lust, Platz für Bedürfnisse etc pp.

Meiner Seele ging es so gut wie selten zuvor. Ich hatte so viel Spass am Leben, einfach deshalb, weil es wieder vorwärts ging, weil ich sah, daß es MEIN Leben war und dass ICH es in der Hand hatte, wohin mein Leben mich führt usw.

Ende 2000 hatte ich dann auch wieder eine neue Arbeit, die mich voll ausfüllte und an der ich sehr viel Freude hatte. Einziges Problem war mein Chef, der leider nur sehr unregelmäßig zahlte, was für mich zu neuen, massiven Problemen und, verbunden damit, zu neuem seelischen Stress führte, da ich keine Rechnung pünktlich bezahlen konnte, da mein Finanzhaushalt nicht planbar war usw. Nachdem ich meinem Chef mehrmals klar gemacht hatte, daß es so nicht geht, bekam ich Ende 2002 die Kündigung (mein Chef schuldete mir zu der Zeit bereits ca Fünf volle Monatsgehälter).

Jedoch hatte ich in dieser Zeit keinerlei gesundheitliche Probleme, was aber anders herum darauf hinweist, daß die bisher von den Ärzten geäußerte Stresstheorie offenbar doch nicht so ganz stimmen konnte. Denn trotz erheblichem seelischen Stress ging es mir ansonsten gut: keine Kreislaufprobleme, keine Sehstörungen, keine Schwindelanfälle etc.

Da es ja trotz (oder gerade wegen) der Kündigung weitergehen musste, suchte ich nach neuen Wegen. Ich bekam die Chance, mir einen beruflichen Wunsch zu erfüllen und drückte ab 2003 nochmal die Schulbank.

Während dieser Zeit lernte ich auch die (heute bin ich mir da sicher ;-) ) Frau meines Lebens kennen. Wie sind, bis auf meine gesundheitlichen Probleme, miteinander mehr als glücklich, stehen kurz vor der Hochzeit und arbeiten derzeit am Bau unseres Hauses.

Auch beruflich hat sich mittlerweile alles soweit zum Guten gefügt: ich betreibe ein kleines Unternehmen, welches uns zwar nicht reich macht aber mich und meine Frau ungemein bereichert. Ich freue mich jeden Tag auf den nächsten Arbeitstag, einfach deshalb, weil mir meine Arbeit Spass macht und die Resonanz der Kunden mir zeigt, daß ich auf dem richtigen Weg bin.

Doch seit ca 2003 begannen auch wieder die gesundheitlichen Probleme, die seither kein Ende nahmen:

die Sehstörungen waren plötzlich wieder da, mir wurde wieder regelmäßig schwindelig und übel, die Wirbelsäule machte wieder massiv Probleme und es kamen neue Sachen hinzu, wie Kribbeln in den Fingerspitzen, Herzrasen, Muskel- und Kopfschmerzen, teilweise Krämpfe, Atemstörungen. Seit einiger Zeit habe ich immer mal wieder Krämpfe im Kehlkopf (wenn ich dann den Kehlkopf mit den Fingern erfasse und kurz hin und her schiebe/drücke, gibt es ein leichtes Knacken und der Krampf löst sich) und seit Ende vergangenen Jahres produzieren offenbar meine Kungen massiv so richtig festzitzenden zähen Schleim, der sich nur sehr schwer abhusten lässt.

Ich habe seitdem eine Odysee durch alle möglichen Fachärztlichen Bereiche hinter mir. Immer wieder bekam ich zu hören, Auslöser es sei lediglich Stress und ich solle mal etwas kürzer treten. Daß ich keinen Stress habe, weil ich im Lauf der Jahre gelernt habe, mich innerlich zur Ruhe zu setzen und weil ich mit meiner Frau eine sehr glückliche und vor Allem ausgeglichene Beziehung führe, hat die Ärzte bisher nicht davon abgebracht, an ihrer Stresstheorie festzuhalten. Ich komme mir langsam aber sicher wie ein Hypochonder vor, der sich mangels Anerkennung von einer Krankheit zur Nächsten angelt.

Das führte sogar soweit, daß ich mir von meiner jetzt ehemaligen Hausärztin anhören musste, sie hätte keine Zeit, sich mit meinen stetig wechselnden, eigentlich nicht vorhandenen, Problemen zu beschäftigen und ich solle doch bitte aufhören, ihre Zeit mit Sachen zu stehlen, die es nicht gibt. Abschließend besaß sie gar die Frechheit, mich an einen Psychologen zu verweisen, der mir helfen könne, den Stress abzubauen und mir Stressbewältigungsstrategien vermitteln könne.

Antworten
J7ust_Anp_Anxgel


Part 2:

Hallo!? Ich habe keinen Stress, zumindest keinen, der diese massiven gesundheitlichen Probleme auslösen könnte. Der einzige Stress, den ich habe, entsteht, weil ich mich von den Ärzten verar$cht (sorry) und nicht ernst genommen fühle.

Der Einzige, der die Sachen ernst genommen hatte, war ein Neurologe, den ich zur Klärung ewtl bestehender noronaler Ursachen hinzugezogen hatte. Er hatte Schädel-CT und Sehnerventest gemacht, was aber (einerseits zum Glück, andererseits auch leider) ohne Befund blieb. Zum Glück, weil ich jetzt weiß daß zumindest von daher nix vorliegt. Leider, weil so die Odysee weiter geht.

Auf meine Frage, ob diese Sachen ewtl von einer Beschädigung des Rückenmarks (in Folge der Wirbelsäulenprobleme) oder einer Allergie ausgelöst werden können, erntete ich bisher von allen Ärzten (mit Ausnahme des Neurologen, der mich wenigstens einigermaßen ernst nahm) von abwinkenden Handbewegungen bis zum barschen "Nein, sowas gibt es nicht!" so ziemlich die ganze Palette an Ratlosigkeit und Ablehnung.


Einige werden sich jetzt vieleicht fragen, warum ich das jetzt alles so ausführlich geschrieben habe. Aber mir geht es einfach auf den Zeiger, mich in meiner Lebensqualität so eingeschränkt zu fühlen und mich der offenbaren Rat- oder Hilflosigkeit der Schulmedizin gegenüber zu sehen und damit Außenstehende meine Lage beurteilen können hielt ich es für angebracht, die Situation von Anfang an zu schildern.

Ich möchte Antworten und Lösungen (nein nicht unbedingt hier, aber von den Ärzten) und ich möchte einen Arzt, der so energisch und verbissen wie Doc.House ist (ist vielleicht ein blödes Beispiel, da der ja ein Fernseh-Doc ist, aber House ist mir sympatisch, weil er nicht locker lässt, bis er eine Diagnose hat).

Nochmal, ich will nicht krank sein (kann ich mir auch nicht leisten), ich bin auch kein Hypochonder der sich und sein Seelenheil, um Anerkennung heischend, selbst auf diverse Krankheiten projeziert.

Aber ich will, daß die Ursachen für meine Probleme gesucht und gefunden werden. Und zwar mit der Option "Stress als alleiniger Auslöser" als LETZTE Möglichkeit, NACHDEM ALLE organischen und orthopädischen Ursachen definitiv ausgeschlossen wurden.

Vielleicht finde ich ja hier Lösungsvorschläge, Gedankanansätze und Optionen.

skoun;dsxo


stehend urplötzlich massive Sehstörungen bekam, die sich in einem Teilausfall des Sehfeldes mit vorher gehendem Corona-ähnlichen Flimmern äußerten.

Hört sich für mich nach Migräne an.

Das habe ich auch.

[[http://www.migraine-aura.org/DE/Visuelle_Aura.html]]

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Migr%C3%A4ne]]

Ich würde nochmal zum Neurologen gehen und in gezielt darauf ansprechen.

Gruß Soundso

F-emhinxa


Und wenn dir die Schulmedizin nicht hilft, dann geh entweder zu einem naturheilkundlich orientierten Arzt oder einem Heilpraktiker.

Noch was, früherer Stress und Erlebnisse können sich auch auf das Heute auswirken, auch wenn dein Leben gerade harmonisch verläuft. Warum nicht einen Versuch mit einem Psychologen wagen?

Liaten?te5r_Vxamp


Also helfen kann ich dir leider nicht, weil ich diese Symptome nicht kenne. Aber erstmal wollte ich dir mein Kompliment aussprechen, dass du dich nach so vielen Tiefschlaegen wieder hochgearbeitet hast und da stehst (abgesehen von den koerperlichen Problemen), wo du stehst. Erinnert mich ein bisschen an meinen Verlobten, aber die Probleme die er hatte waren anderer Art. Jedenfalls zeugt das von unheimlicher Kraft und Charakterstaerke.

Grundsaetzlich wuerd ich auch sagen, wage doch mal den Versuch mit dem Psychologen, denn da hin zu gehen, heisst ja nicht, dass du voellig plem plem bist.

Allerdings nehme ich bei dir eher nicht an, dass es psychosomatische Probleme sind (schon weil ich selbst einige Beschwerden hab, die normalerweise mit der Psyche in Verbindung stehen, ich aber sicher bin, dass es damit nichts zu tun haben kann).

Meine Empfehlung ist auch: Wende dich an einen Heilpraktiker, denn damit habe ich schon sehr gute Erfahrung gemacht, bzw mein ganze Familie.

Um es kurz zu schildern: Mein Bruder war im Alter von etwa 14 Jahren sehr krank, so dass er ins Krankenhaus kam. Die Aerzte machten alle moeglichen Tests, aber fanden nichts und ihm ging es immer schlimmer. Sein Blutdruck war so niedrig, dass er mit den Geraeten nicht mehr messbar war und der Puls schoss in die Hoehe, sobald er nur den kleinen Finger bewegte. Da die Aerzte ratlos blieben, verlegten sie ihn auf die Psychosomatik, wo ein neunmalkluger Psychologe auf die Idee kam, es laege daran, dass mein Bruder (und so natuerlich auch ich) einen relativ alten Vater hat, der nie mit ihm Fussball spielen war. Zu meiner Mutter sagte er, sie solle ihn mal ordentlich ueber den Sportplatz jagen, dann wird das schon wieder - dabei trieb mein Bruder ohnehin schon immer viel Sport.

Ein Heilpraktiker der Augendiagnostik, den wir als letztes Ziel aufsuchten, erklaerte dann, dass alle Krankheiten, die mein Bruder schon gehabt hatte, wie z.B. Lungenentzuendung, Pfeiffersches Druesenfieber etc. zusammenwirkten und so den Koerper sehr geschwaecht haetten. Er verordnete Eiweissarme Ernaehrung, keinen raffinierten Zucker und ein wenig Medizin und vor allem viiel Ruhe - wuerde er sich nun anstrengen, wie es der Psychologe angeordnet hatte, bekaeme er einen Herzfehler.

Ich kann nur sagen, heute geht es meinem Bruder wieder gut, er treibt viel Sport, ist gut in der Schule (macht bald Abi) und ist froehlich. Deshalb halte ich seit damals viel von der alternativen Medizin, die oft weiterhilft, wenn die Schulmedizin versagt.

iyrelaxnd


Hallo just an angel

Tipps geben und helfen kann ich dir leider nicht, aber ich kann dir sagen, dass ich mit dir fühle. Mir geht es genauso. Immer wird alles auf den Stress geschoben. Dabei habe ich kaum Stress. Arbeit ist ok und macht Spass, hab ne super Familie und super Freunde. Also alles in Butter....Ausser mein Körper selbst :°(

Bei mir muss ich dazu sagen, dass ich allergisch darauf reagiere, wenn mir jemand ein psychisches Problem andrehen will. Das hatte mein Hausarzt mit mir 3 Jahre so gemacht. Ich war jede Woche dort, hab ihm mittgeteilt, dass ich sehr schwach bin, beim Autofahren sogar schon eingenickt bin, bei der kleinsten Anstrengung bein Puls auf 140 ist und ich manchmal schweißgebadet war.

Erst nach 3 Jahren (ich war am Ende meiner Kräfte) kam zufällig heraus, dass ich einen gutartigen Nebennierentumor habe, der so riesig war, dass es meine Bauchschlagader abdrückte und mein Herz sich fast zu Tode gepumt hat.

Jetzt trau ich mich kaum noch zum Arzt, weil ich Angst habe, dass alle Probleme wieder auf die Psyche geschoben werden. Kann dich sehr gut verstehen. Alles Gute

aygnlexs


Kribbeln in den Fingerspitzen, Herzrasen, Muskel- und Kopfschmerzen, teilweise Krämpfe, Atemstörungen. Seit einiger Zeit habe ich immer mal wieder Krämpfe im Kehlkopf

Wenn die Symptome typisch fuer eine psychosomatische Stoerung sind, waere es aerztliches Versagen, keine Psychotherapie zu empfehlen.

ilrVel2a,nd


zu allererst ist es die Pflicht eines Arztes, den Patienten ernst zu nehmen und alle körperlichen Krankheiten auszuschließen. Tut er das nicht, handelt er fahrlässig. Da kenn ich genügend Vorfälle im Umkreis, wo der Arzt die Leute nach Hause geschickt hat, ohne groß zu untersuchen und am Ende kam heraus, dass die Leute teilweise sogar etwas Schlimmes hatten. Leider passiert das ständig. Erst wenn alles Organische ausgeschlossen wird, darf man auf psychische Probleme tippen. Meistens werden die Menschen aber von Anfang an nicht ernst genommen und trauen sich anschließend gar nicht mehr zum Arzt. Und das finde ich traurig.

s*ounxdso


@ ireland

:)^ :)^ :)^

LYate]ntQer_Vamxp


:)^ :)^ :)^

aCgwnes


Wißt Ihr, womit die meisten Diagnosen gestellt werden?

JSust_AnG_Anxgel


@ soundso

den Verdacht auf Migräne hatte der Neurologe auch, deshalb hatte er ein CT durchführen lassen, welches jedoch ohne Befund blieb.

Auch MS konnte ausgeschlossen werden.

Meine Hausärztin hatte im Herbst vergangenen Jahres eine Blutuntersuchung durchführen lassen, bei der herauskam, daß ich einen erhöhten Leukozytenwert (heißt das so?) hätte, der auf eine größere Entzündung hinweisen würde. Aber anstatt eine weitergehende Untersuchung durchzuführen, die die Ursache der vermuteten Entzündung bzw ihre Lage klären könnte, riet sie mir, ich solle mir doch in der Apotheke ein paar Heilbäder, Tee usw holen um die Entzündung (von der sie nichtmal wusste ob es sie tatsächlich gibt und wo bzw was überhaupt entzündet ist) zu behandeln und mich insgesamt mal etwas zurücknehmen da ich ihrer Ansicht nach einfach nur überarbeitet sei.


Ansonsten erstmal danke für eure Ratschläge, die haben mir schon etwas geholfen. Ich werde in den kommenden Tagen mal versuchen, einen Heilpraktiker ausfindig zu machen und diesen aufsuchen.

Übrigens finde ich es seitens der Krankenkassen eine Frechheit, die Heilpraktiker sozusagen aus dem Leistungskatalog auszuklammern und ihnen unter Verweis auf die Schulmedizin die Anerkennung zu verwehren.

F^eminxa


Es gibt auch eine sog. Stress-Leukozytose, d. h. dass unter Stress und psychischer Belastung die Leukozyten auch ansteigen können, ohne dass eine Entzündung vorliegt.

Aber eine sog. Herdsuche sollte man schon einmal machen. Erkundige dich nach Heilpraktikern, die das durchführen können. Vielleicht hängt es auch mit den Zähnen zusammen.

Alles Gute!

L<atebnteer_V_amp


Das die Krankenkassen das nicht uebernehmen, finde ich ebenso eine Frechheit - als waeren das keine richtigen Aerzte, dabei sitzen sie ja nicht mit nem Pendel da und sagen "Alles wird wieder gut", sondern das hat wirklich Hand und Fuss, was sie machen.

Viel Glueck bei der Suche!

sGoundWsko


wo ein neunmalkluger Psychologe auf die Idee kam, es laege daran, dass mein Bruder (und so natuerlich auch ich) einen relativ alten Vater hat, der nie mit ihm Fussball spielen war.

Was war denn das für ein Depp :(v

Ist ja wohl typisch.

Der könnte sofort als Drehbuchschreiber beim Film anfangen, weil er eine so blühende Fantansie hat.

Ich war auch mal als Notfall in einem Krankenhaus, das psychosomatisch orientiert war.

Da war ein Arzt, den hätte man sofort in der Psychiatrie aufgenommen.

den Verdacht auf Migräne hatte der Neurologe auch, deshalb hatte er ein CT durchführen lassen, welches jedoch ohne Befund blieb.

Ich habe schon seit über 30 Jahren Migräne.

Beim CT usw. kann das nicht nachgewiesen werden.

Ich hatte am Anfang das Glück, dass der damalige Arzt sofort anhand der von mir geschilderten Symptome Migräne diagnostiziert hat. Denn die Symptome machten mir Anfangs ziemlich Angst.

Hast du die Links schon angeschaut und kennst du die dort beschriebenen Symptome?

Gruß Soundso

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