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Multiple gesundheitliche Probleme und keine Lösung in Sicht

L3atenJter_Vxamp


@ soundso:

Tja, das war die Kinderpsychosomatik. Ich glaub die anderen stammten eher aus sozial schwachen Familien und / oder hatten wirklich Probleme, mein Bruder schien dort der einzig "normale" zu sein, aber ich haett ihn da am liebsten wieder mitgenommen, das war keine gute Umgebung fuer ihn, zumal wir ihn ne Zeit lang nicht besuchen durften. Ich glaub das war das einzige zusammen mit der Umgebung, was ihn psychisch fertig gemacht hat^^

Und natuerlich unser alter Vater... ;-D

LQateznt9eru_Vawmxp


Hallo Angel! *:)

Lass doch beizeiten mal wieder von dir hoeren, wenn du einen Heilpraktiker oder Aehnliches gefunden hast!!!

Wuerde mich ja sehr interessieren, was der dazu sagt!

Liebe Gruesse

Vampy

JFust_VAKn_Antgexl


So, es gibt neues zu vermelden:

Nachdem ich nunmehr die Hausärztin gewechselt habe, kommt endlich Bewegung in die Sache.

Sie hat, nachdem ich ihr die ganze Geschichte von Anfang an erzählt und die Symptome beschrieben habe, sofort eine eingehende Untersuchung auf MS angeregt, da ihr Art, zeitliches/ursächliches Auftreten und Umfang der Symptome den Verdacht auf MS nahe legten.

Deshalb werde ich mich in den nächsten Tagen zur stationären Behandlung in eine neurologische Klinik begeben, wo man anhand einer Reihe von Tests, Untersuchungen und Gesprächen der Sache auf den Grund gehen wird.

Natürlich hoffe ich, daß sich aus den Untersuchungen ergibt, daß alles nur eine ungünstige Verkettung in sich harmloser Einzelsymptome ist und die massiven Probleme nur daher rühren, daß diese Einzelsymptome nun so geballt auftreten. Genau so gut kann es natürlich auch sein, daß die Untersuchungen den Verdacht bestätigen.

Aber egal, was die Untersuchungen ergeben, ich bin froh, daß endlich Beweguung in die Angelegenheit kommt. Denn es ist ja nicht nur so, daß die Symptome eine körpertliche Belastung darstellen, sondern daß die Ungewissheit, woher diese Sachen rühren auch psychischen Stress verursacht, der sich zusätzlich auf das Gesamtbefinden niederschlägt.

Deshalb kann ich jedem, der sich gesundheitlichen Problemen mit unklarer Diagnostik ausgesetzt sieht, nur raten: geht der Sache energisch nach und habt keine Scheu davor, eurem Arzt zu sagen, daß ihr unzufrieden seid und daß ihr weitere Stochereien im Nebel (etwas Anderes sind diffuse Vermutungen ohne eingehende Untersuchung nicht) nicht mehr akzeptiert. Wechselt gegebenenfalls den Arzt, denn das Verhältnis Arzt/Patient ist ein BEIDERSEITIGES Vertrauensverhältnis. Und wenn ihr euch beim behandelnden Arzt nicht wohl fühlt oder ihr das Gefühl habt, dem Arzt nicht vertrauen zu können, solltet ihr über einen solchen Arztwechsel nachdenken.

Eure Gesundheit ist kein Massenprodukt über das man Handeln kann, wie auf einem Basar, sondern DAS essentielle Grundbedürfnis schlechthin. Und ein Verhandeln darüber sollte nicht akzeptiert werden.

Jnust_LAnx_Angel


Apropós Gesundheit als Massenprodukt.

Nachdem ich meiner neuen Hausärztin die Probleme geschildert hatte, wobei auch zur Sprache kam, daß ich seit Monaten an äußerst hartnäckigen Rücken-, Nacken und Schulterproblemen (Schmerzen in BWS, LWS und NWS, Muskelverhärtungen, Krämpfe, Überlastungszittern durch automatisierte Fehlhaltungen etc) leide, machte sie gleich eine Überweisung zum Orthopäden mit fertig.

Ich ging dann im Anschluß gleich zur orthopädischen Praxis, um mir einen Termin geben zu lassen.

Tja, aber nix war's mit Termin. Folgendes Gespräch trug sich am Empfang zu:

"Also heute wird das nix mehr. Und Termine für Neupatienten vergeben wir frühestens ab 01.07. wieder und dann auch frühestens zum November. Aber Sie können morgen früh kommen, die Schwestern ist ab 06.00 Uhr da. Wir nehmen täglich 5 Neuanmeldungen auf und wer zu erst kommt, malt zu erst."

"Wie bitte? Wo sind wir denn hier? Hallo?! Ich komme nicht aus Jux und Dollerei zu Ihnen, sondern weil ich Schmerzen habe und weil ich mit den Schmerzen kaum arbeitsfähig bin."

"Ja, das glaube ich Ihnen ja gerne und es tut mir auch leid für Sie, aber ich habe nunmal meine Anweisungen. Sie können mir maximal Ihre Telefonnummer hier lassen, mit etwas Glück springt ein Patient von seinem Termin ab, dann rufe ich Sie umgehend an. Ansonsten müsen Sie halt morgen früh hier sein."

Also ging ich zähneknirschend, natürlich bereits im Vorraus wissend, daß niemand anrufen wird.

Am kommenden Morgen war ich punkt 6 Uhr da, in dem Gedanken, einer der Ersten zu sein. Leute, das glaubt ihr nicht, da warteten bereits so um die 10 Leute, von denen der Erste bereits 5 Uhr da war. Und was ich noch bemerkenswert fand, war die Tatsache, daß ich mit meinen 40 Jahren mit Abstand der Jüngste war. Hallo?! Bin ich im verkehrten Film. Lebe ich irgendwo im tiefsten Mittelater, wo sich der Wanderarzt einmal im Jahr in einer Gegend zur Behandlung einfand? Schier unglaublich, was einem Menschen in einem der 8 reichsten und modernsten Industrieländer der Welt passieren kann.

Natürlich waren die bereits Wartenden alle vor mir dran.

Und es kam, wie es kommen musste, ich war Nr 385.455, hatte mich hinten anzustellen und war der Depp, der nicht zu den Fünf auserwählten zählte. "Na prima," dachte ich mir "aber vielleicht zählt es ja, daß du bereits gestern hier warst..."

Also trug ich der, nebenher bemerkt, überaus arroganten und unfeundlichen Dame am Empfang, die mich mit den Worten: "Sie sehen ja was hier los ist, kommen Sie am Montag wieder und seien Sie dann eben etwas eher da, vielleicht haben sie ja Glück..." mein Begehr vor und verwies darauf, daß ich bereits am Vortag mit der Begründung auf fehlende Kapazitäten abgewisen wurde.

Was die Dame mir daraufhin entgegnete, schlug dem Fass den Boden aus:

"Ja und? Ob Sie bereits gestern hier waren oder nicht, tut nichts zur Sache, heute kommen Sie jedenfalls nicht mehr dran. Schmerzen hin oder her, die anderen Leute haben auch Schmerzen. Außerdem, in IHREM Alter kann man noch keine solchen Rückenschmerzen haben, Laufen Sie ein paar Meter oder gehen Sie etwas spazieren, das löst die Schmerzen. Und kommen Sie dann am Montag nochmal, aber diesmal eher, dann sind Sie vielleicht unter den ersten Fünf."

Ihr dürft mir glauben, ich bin eigentlich nicht auf den Mund gefallen, aber da fehlten mir erstmal die Worte und ich musste mit mir kämpfen, nicht über den Tresen zu langen und der Dame ihr Terminbuch rechts und links um die Ohren zu schlagen.

Nein, gewalttätig wurde ich natürlich nicht, aber dafür mehr oder weniger Laut und deutlich. Ich teilte der Dame mit, daß ihr Verhalten definitiv nicht ohne Folgen bleiben würde und daß sie ihren Chef schonmal vorab darüber unterrichten dürfe, daß ihm demnächst eine Anzeige bei der Ärztekammer ins Haus stünde.

Das Einzige, was sie darauf entgegnete, war ein schnippisches "Machen Sie nur, tun Sie, was Sie nicht lassen können. Und nun gehen Sie, sonst rufe ich die Polizei."

Bei soviel Arroganz und Unverfrohrenheit fehlten dann selbst mir die Worte. Im Gehen sah ich dann noch, daß sie im Terminbuch meine Daten in einer gesonderten Spalte notierte und diese mit einem roten Kreuzchen versah.

Tja, und nun bin ich am Überlegen, ob ich eine Anzeige bei der Ärztekammer oder eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung oder beides erstatten soll. Meine Hausärztin meinte, ich solle auf jeden Fall eine Anzeige bei der Ärztekammer erstatten.

W?innine1


Schau bitte in Deine Mail-box

LKate nt^er_V6amp


"Ja und? Ob Sie bereits gestern hier waren oder nicht, tut nichts zur Sache, heute kommen Sie jedenfalls nicht mehr dran. Schmerzen hin oder her, die anderen Leute haben auch Schmerzen. Außerdem, in IHREM Alter kann man noch keine solchen Rückenschmerzen haben, Laufen Sie ein paar Meter oder gehen Sie etwas spazieren, das löst die Schmerzen. Und kommen Sie dann am Montag nochmal, aber diesmal eher, dann sind Sie vielleicht unter den ersten Fünf."

*umfall*

Okay, dann weiß ich jetzt, dass ich halluziniere oder simuliere oder was auch immer - meine Verspannungen und Rückenschmerzen durch die ich mich mit meinen gerade mal 20 Jahren oft kaum bewegen kann, sind also pure Einbildung und ich brauche bloß spazieren zu gehn! Hey, das ist ne tolle Neuigkeit!

b,adunerink1


Hi , also in die orthopädische Praxis würde ich keinen Fuß mehr setzen...Und Anzeige bei der Ärztekammer machen.

Weißt du inzwischen was neues bezüglich MS?

Und bist du schon mal auf Borreliose getestet worden?

Alles Gute !

M1iriwsfaxd


Borreliose ist mir auch eingefallen. Das wird oft mit MS verwechselt, ebenso wie übrigens Schwermetallvergiftungen durch Amalgam und andere Metalle.

Das sollte auf jeden Fall abgeklärt werden.

Und: eine Liquoruntersuchung bei Borreliose ist nicht eindeutig!

*:)

WVinniRex1


@ Mirisfad,

ich wollte Dir eine PN schicken, kam leider zurück, Deine Mail-box ist voll.

L@atente.r_Vaxmp


ja, bin auch mal gespannt, was bei der Untersuchung rauskommt. Ich hoffe natürlich für dich, Angel, dass es keine MS ist

bpadn1erxin1


Hi , Angel , gibts was neues?

Jjust)_An_Anxgel


So,

da bin ich wieder, es gibt etwas Neues, ob das allerdings so erfreulich ist, ich bin mir da nicht so sicher.

Die Tage in der Neurologischen Klinik waren auf jeden Fall sinnvoll und wichtig. Es wurden eine Reihe neuronaler und andere, eher allgemeinmedizinischer bzw orthopädischer Tests durchgeführt.

U.a. wurde eine Lumbalpunktion, sowie SEP-, MEP- und VEP-Tests durchgeführt. Der Verdacht auf MS konnte insbesondere durch die Lumbalpunktion ausgeräumt werden. VEP und MEP blieben ebenfalls ohne Befund.

Jedoch brachte der SEP-Test einen Befund zu Tage, der mir nun ein wenig Sorge bereitet. Es konnten keine Kortexpotentiale erhalten werden und es wurde dringend ein MRT angeraten, welches in 14 Tagen gemacht wird (leider war kein früherer Termin zu bekommen).

Was immer das mit den Kortexpotentialen wirklich heißen mag, es bereitet mir sorgen, da der Neurologe im Abschlussgespräch im Zusammenhang damit von einem unklaren Befund bezüglich Innenohr und Stammhirn sprach was nach siner Einschätzung durch ein MRT dringend abzuklären sei. Leider ist meine Hausärztin derzeit im Urlaub, so daß ich zunächst erstmal noch im Dunkel tappe, weil ich eigentlich gern mit ihr darüber reden würde, was die Diagnose denn nun genau meint. Die Überweisung zum MRT, die sie mir schnell noch ausgestellt hat, spricht von einer Läsion des Stammhirns, was immer das sein soll.

Weiterhin brachten die Untersuchungen, speziell die orthopädische Untersuchung, die man gleich mit durchgeführt hatte, weil ich auch die ständigen Rücken- und Nackenschmerzen mit angegeben hatte, zu Tage daß ich an einer irreparablen Steilstellung der HWS leide sowie, daß eine Bandscheibendegeneration an C5/6 voliegt.

Meine Hoffnung, die ich nun habe, ist die, daß Probleme möglicherweise durch die WS-Fehlstellungen bzw die Bandscheibendefekt/-e hervorgerufen werden. An alles andere mag ich jetzt gar nicht denken, da wachsen meine Sorgen gleich noch weiter.

Aber was auch immer rauskommen wird, ich bin ganz froh drüber, jetzt zumindest den Beweis (wenn auch kein sehr schöner) zu haben, daß ich kein Simulant oder Hypochonder bin. Was mich aber auchgleich wieder etwas wütend macht, weil ich in den Jahren zuvor immer und immer wieder auf diese Probleme hingewisen hatte und nie ernst genommen wurde. Mit dem Ergebnis, daß jetzt das Kind vielleicht im Brunnen liegt, wohingegen bei rechtzeitiger Diagnose (ich hatte schon mehrfach um eine Überweisung zum CT bzw MRT gebeten) vielleicht alles noch hätte rechtzeitig abgebogen werden können. Doch jetzt habe ich den Salat und muss damit leben, ganz großes Tennis.

L|aten=terx_Vamp


Das tut mir leid, Angel, aber wollen wir hoffen, dass wirklich die HWS verantwortlich ist.

Dennoch: Man kann über die Inkompetenz mancher Ärtze manchmal nur den Kopf schütteln.... und das kommt dann dabei raus. Und man fühlt sich selbst schon fast verrückt, weil alle einem einreden, dass man nichts hat, das kenn ich selbst nur zu gut.

LAate.nterk_Vaxmp


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