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Emmertplastik

kTrank0e Schwe!ster hat die Diskussion gestartet


Habe mir heute eine Emmertplastik an der rechten Großzehe machen lassen, nachdem ich jetzt fast ein Jahr mit einem chronischen Panaritium rumgelaufen bin.

Auch wenn das Thema schon mehrfach zur Sprache kam, sind noch ein paar Fragen offen bzw. hoffe ich auf "Erfahrungswerte"

Die "Op" war überraschenderweise recht schmerzarm - hatte tierisch schiss vor der örtlichen Betäubung im Zehengelenk - aber war gut zu verkraften.

Allerdings hab ich seit 6 Stunden zunehmende Schmerzen, die nur mäßig mit Schmerzmittel einzudämmen (will mich nicht ganz abschießen)

Kann schon bald nicht mehr liegen, weiß nicht wie ich meinen Fuß lagern soll, so recht.

* Wie lange ist man arbeitsunfähig? (Meine Chefin ist mir grad nicht so freudlich gesinnt, bei "angedrohten" Krankenschein)

* Sind Krücken übertrieben und ich furchtbar wehleidig?

* Wann wieder voll belastbar - Duschen - schwimmen - joggen?

* was für Komplikationen sind zu erwarten (hab immer das Glück und nehm alles mit - damit ich weiß worauf ich mich einstellen kann)

Für eure Hilfe schon mal ***dankeschön***@:)

Antworten
MEellim^auxs


Ich hatte die OP vor ich glaube 3 oder 4 Jahren. Ich hhatte nachdem idie Betäubung aus war tierishe Schmerzen.

Ich hab keine Schmzermittel bekommen, sollte Paracetamol nehmen. Hat auch gut geholfen. Fuss hochlagern hilft gut.

Ich sollte jeden Tag den Fuss baden, ansonsten wurde regelmäßig verbunden. Ich war 2 Wochen krank geschrieben, da ich in der Krankenpflege arbeite und Angst hatte das mir iner auf den Fuss tritt. Zieh dir Sanndalen an, damit kann man besser laufen. Morgen ist das schlimmste überstanden

D)orarlina


Hallo kranke schwester!

Ich hatte im März auch ne Emmertplastik und die Op ist wirklich nicht angehnehm, aber man überlebt es. Ich bin eine Woche an krüken gelaufen und das war auch gut so, denn der Fuß sollte am Anfang nicht so stark belastet werden. Die schmerzen merkst du so 2 bis 3 Wochen, kommt auch darauf an, wie deine Wundheilung ist, aber nur am Anfang so stark! Ich hab damals Ibuprofen genommen, hat gut geholfen!

so richtig belasten konnte ich ihn nach knapp 3 Wochen wieder.

Arbeitsunfähig war ich einje Woche, aber das kommt auch auf den beruf und auf deinen zeh an!

Komplikationen hatte ich keine! ist nur wichtig, dass du das bein viel hochlegst, wenig läufst, barfuss-keine Socken und der Verband gewechselt wird. Natürlich kann die Wunde sich entzünden, aber da du ja nach der Op noch einige Male zum Verbandswechsel zum Chirugen musst, wird er/sie das schon kontrollieren!

gebadet habe ich ihn erst nach ca, 2 einhalb Wochen, solange hab ich Sitzdusching gemacht!

habe schon Übung darin, denn jetzt habe ich das gleiche am gleichen Zeh, nur die andere seite. lasse mich aber im Moment von meiner neuen hausärztin behandeln, will die Op vermeiden!

LG @:)

WMeid[enfexe


Huhu :-) Brauch grad etwas Trost in der gleichen Sache :°(

Hab gerade das gleiche Problem und bin tierisch fertig. Ich wurde vor knapp 8 Jahren (mit 10 oder so) schonmal per EmmertPlastik operiert. Damals war es echt die Hölle, die örtliche Betäubung hat bei mir nämlich nicht gewirkt - was man mir nicht geglaubt hat. Getreu dem Motto "Ja, das Kind steigert sich nur rein" wurde ich einfach von zwei Leuten festgehalten -.- Wundheilung war damals aber gut, es gibt auch keine Folgeschäden, ausser dass es nicht sonderlich schön aussieht.

Naja. Ich hab das Problem quasi ständig, weil die Nägel meiner Großzehen zu breit sind, um richtig über den Nagelwall zu wachsen, an den Seiten. Letztes Jahr hab ich allen Mut zusammen genommen, und wollte auch die rechte Seite operieren lassen. War aber so panisch (einfach die pure Angst, dass die Narkose nicht wirkt), dass es nicht gemacht wurde. Ich sollte zum Chirurgen und das im Dämmerschlaf machen lassen.

Naja, so weit so gut, ich depperle bastel ja dann lieber selber dran rum - und habs auch soweit weg gekriegt (Zumindest die Sympthome - der Nagel wächst ja weiter und somit auch wieder ein). Jetzt hab ich es wieder und hab wieder allen Mut zusammen genommen.

Mein Hausarz wollte es zuerst mit Silbernitrat versuchen, mein Vater (ganz Rabiat) meinte dann aber, ich solle es operieren lassen, dann hab ichs hinter mir.

Also war ich eben beim Chirurgen und ich dachte echt ich spinne. Sowas unfreundliches. Hat mich erstmal tierisch fertig gemacht, warum ich damit zum Hausarzt gehe - damit geht man sofort zum Chirurgen! Und das Silbernitrat - Schwachsinn, davon hol ich mir nur ne Blutvergiftung. Naja. Als ich gefragt habe, wie er operiert meinte er Emmert - mit nähen. Ich hatte damals schon keine Nähte und fragte, ob es auch anders ginge. Ab da war Polen offen. Der hat mich zamgeschrien wie nochwas, ich solle ihm nicht ins Handwerk pfuschen, ich hab ja keine Ahnung und die ganzen "Quacksalber" die das anders machen, verstehen ja eh nix. Naja, die Sache mit dem Dämmerschlaf - brauch ich gar nicht erwähnen, wie er reagiert hat.

Zu guter Letzt meinte ich, dass ich es mir dann nochmal überlegen muss, weil ich eigentlich schon weiß, dass es andere Alternativen gibt (ohne Nähen) und es lieber anders probieren würde. Da meinte er doch echt, dass er mich ja dann wiedersieht, wenns schlimmer ist, ich ne Blutvergiftung hab und er mir die Zehe abnehmen darf.

Naja. Und jetzt bin ich am heulen und schaff es nicht mich zu beruhigen...

M2ell^imaxus


Also ich geb dir mal einen Rat als Krankenschwester. Bei sowas muss man sich wehren und vor allem mal Tacheles reden. Wir leben in einem freien Land und dem Mann hätte ich gesagt das hier auch zm Glück freie Arztwahl herrscht.

Ich sag meinen Patieten auch immer wenn ise wegen ner bescheidenen Frage in der Visite angepfiffen werden, das sie siech wehren sollen. Nur weil der Mensch nen weißen Kittel trägt heißt es nicht das er sich jede UNverschämtheit erlauben darf.

Zu deinem Problem - es geht sehr wohl ohne Nähen. Bei mir wurde das vor 4 Jahren auch nicht genäht. Ich hatte einen sehr netten und einfühlsamen Chirurgen. Zu dem werde ich auch wieder gehen wenn die Geschichte mit der Gallenblase beeendet ist. Ich hab nämlich auch noch den rechten Zeh im Angebot und wenn das erst mal enztündet ist :-/

Also such dir nen anderen Chirurgen. Die meisten sind da sehr nett und verständnisvoll.

W"eide;nfee


Danke, das macht etwas Mut. Im Moment bin ich echt fertig. Egal was ich gesagt hab - er hat es immer als Unsinn abgetan (Ich soll mich nicht einmischen, ich hab ja keine Ahnung, er ist der Fachmann).

Auf meine Angst oder die verpfuschte OP damals ist er gar nicht eingegangen, den Dämmerschlaf kannte er nicht - aber er würde ihn nie machen, das ist ja alles Unsinn, entweder ganz oder gar nicht und mit sowas fängt er gar nicht erst an, wenn er immer auf seine Patienten hören würde, dann wäre er ja der "Sozialdoktor" vom Dienst... und so weiter.

Und ständig dieses Angst machen, ala "Wir sehen uns wieder, wenn ich die Zehe dann abnehmen darf" - ich bin echt heulend nach Hause gekommen.

MTellixmaus


Also dem hätte ich gegeben ... wir sehen uns wieder wenn ich die Zehe abnehmen dar. Was bildet der sich denn ein? Man kann einem Patienten doch sowas nicht an den Kopf knallen, zumal das ja nun mal nicht eintreten wird ...

Das mit dem Dämmerschlaf ist ganz einfach durchführbar, ich weiß nur nicht ob die Praxen das machen. Sonst wende dich mal an eine chirurgische Ambulanz in einem KH. Du bekommst dann zusätzlich zu der Betäubung im Zeh Dormicum gespritzt, so das du schläfst und um dich herum kaum mehr was wahrnimmst. Ist kein großer Aufwand, wird bei anderen Untersuchungen und bei kleinen Kindern manchmal auc gemacht.

Tu mir nur den Gefallen und geh schnell woanders hin. Denn mit einer chrinoschen Entzüdung ist nicht zu spassen.

Wohnst du zufällig in NRW im Ruhrgebiet? Dann könnte ich dir meinen Chirurgen empfehlen ...

W*eid"enfexe


Danke dir, du machst mir wirklich Mut @:) Bin die letzten Stunden so zwischen Verzweiflung und Angst geschwebt. Mir war schon klar, dass der da nur übertrieben hat, aber trotzdem macht man sich ja so seine Gedanken...

Ich hab für Dienstag schonmal einen Termin bei meinem Hausarzt, der will erstmal die "Notfallversorgung" machen. Er weiß leider auch keinen guten Chirurgen für sowas, er hielt den jetzigen eigentlich immer für kompetent (hat seine Meinung nun aber auch geändert)..

Ich wohn in Bayern (Franken) - hier scheinen gute (verständnisvolle) Chirurgen wohl leider Mangelware zu sein :-(

MIellixmaus


Frag doch mal in deinem Bekanntenkreis. Viele kennen Cjriruegn aus eigener Erfahrung.

Sonst geh einfach nochmal irgendwo hin. Wenn er dir unsympathisch ist geh halt wieder, ist dein gutes Recht.

Manche Ärzte, speziell Chirurgen, sind manchmal ewas schroff und komisch. Besondern bei den KH Ärzten fällt mir das öfter wieder auf, da denk ich mir gut das die ihre Patienten meist in Narkose behandeln, ist dann für beide Seiten besser ...

Aber das war bestimmt eine Ausnahme das du an so einen geraten bist. Beim nächsten wird bestimmt alles anders.

Was bei mir im Akutfall immer gut hilft, ist an der Seite also am Nagelwall mit einer Nagelpfeile ein Stück Taschentuch zwischen Ngel und Nagelwall zu fädeln. Tut zwar etwas weh das da reinzubekommen, aber danach ist der Druck weg und es geht dir wesentlich besser

Wee;idxenfee


Danke für den Tipp, aber irgendwie komm ich da nicht ran.... bin ja eigenltich in der Beziehung an sowas selbst rumzubasteln nicht zimperlich, aber ich schaffs irgendwie nicht, da hinzukommen...

Hab eben nochmal mit meinem Hausarzt telefoniert. Er will jetzt erstmal die Silbernitrat-Behandlung fortsetzen (Haben sie für den Chirurgen unterbrochen - hat aber gut angeschlagen), damit das wilde Fleisch weggeht und mich dann bei einem guten Chirurgen oder einem Podologen sehen (Hat mir schon einen empfohlen).

Er meinte ich könnte dort die Spangentechnik ausprobieren. Eigentlich hört sich das für mich ganz gut an... vielleicht schaff ichs so nochmal um die OP rum...

MDell0imaus


Ja die Spangentechnik nutzen die Podologen. Chirurgen machen das nicht, die wollen lieber schneiden.

Probiere es aus, wenn es nicht hilft kann man immer noch schneiden.

Bei mir wurde damals keine komplette Emmert gemacht sondern nur die Wachstumszone des Nagels entfernt. Daurch wächst der Nagel schmal nach und kann nicht mehr einwachsen und es ist noch so invasiv wie eine richtige Emmert ...

Vieleicht wäre das auch eine Möglichkeit bei dri

Wre iden8fee


Das hört sich auch gut an... schonmal etwas "netter" zumindest als so eine echte Emmert ;-)

Werd ich am Dienstag mal mit meinem Arzt besprechen, mal sehen, was er mir letztlich rät. Bin jetz dann schonmal froh, wenn das mit dem Silbernitrat so klappt - und dann mal weitersehen. Vielleicht klappt das mit der Spange ja, ansonsten hört sich deine Version eindeutig humaner an ;-D Und wenn ich dann noch einen Chirurgen finde der sich erbarmt das ganze im Dämmerschlaf zu machen bin ich glücklich...

Vielen Vielen Dank für die ganz liebe Hilfe @:)

MSeFlli#mauxs


Kein Thema. Berichte mal wie es gelaufen ist und was gemacht wurde :-)

WHeiJdenfxee


Klar mach ich @:)

k6r"anke S_chwesxter


War heute zur Tamponadenentfernung wieder in der Klinik ... autsch.

Aber der Zeh schaut den Umständen entsprechend gut aus.

Schmerzen sind gut auszuhalten, gut wenn man mich humpeln sieht, meint man sonst was, aber über die Krücken fall ich ständig drüber oder trete schmerzhafterweise richtig auf.

Krankenschein hab ich bis zum 11.6. krass - hätte ich nie gedacht, dachte in drei Tagen ist das gegessen ... ein bisschen Schmerz kann man ja ertragen.

Meine Chefin ist natürlich alles andere als begeistert.

Mittwoch geht´s zum Fädenziehen. Schmerzmittel hab ich außer 2 Tabletten (Diclo 50) am OP-Tag keine gebraucht.

Wenn´s so weitergeht - vorallem wenn ich dann Ruhe hab - bin ich zufrieden.

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