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Nagelbettentzündung->OP und kein Ende,

tBestud-oheAr(manxni hat die Diskussion gestartet


Meiner Tochter (8) ist vor ein paar Monaten mal ein schwerer Stein auf den Zeh gefallen, später wölbte sich der Nagel und hatte einen leichten "Knick" in der Mitte. Nach ein paar Wochen wurde es darunter rosa und später hatte sie auch Schmerzen, wenn ihr jemand drauftrat. Sah also aus wie eine Nagelbettentzündung.

Dann sind wir zur Kinderärztin gegangen (Meine Tochter wollte es nicht früher, hat wohl aus Angst die Beschwerden runtergespielt, weil sie Angst vorm Arzt hatte). Die Ärztin versuchte es zunächst konservativ mit Kamillebad und Gentamycin, in der Hoffnung, es zieht unter den Nagel und hilft, die Entzündung zu heilen.

Nach ein paar Wochen ohne großartigen Erfolg hatte ich die Nase voll und stellte ihr meine Tochter wieder vor - da wollte sie uns zum Dermatologen schicken, wohl um dem Kind erstmal den Chirurgen zu ersparen. Wir einigten uns dann aber gleich auf letzteren, um die Sache nicht unnötig zu verlängern.

Die Chirurgin nun sah sich alles genau an, röntgte den Zeh und bestellte uns wieder zur OP. Der Nagel wurde unter lokaler Betäubung extrahiert, was bis auf die Spritzen vorher nicht schlimm war. Mit einem scharfen Löffel hat sie den Entzündungsherd herausgekratzt und dann das Nagelbett "geglättet". Die richtigen Schmerzen kamen erst, nachdem die Betäubung nachlies, am nächsten Tag war meine Tochter aber schon wieder (eigentlich viel zu) mobil. Ein paar Tage lief sie an Krücken, am 5. Tag auf der Fußaußenseite und nach reichlich einer Woche konnte sie schon wieder in die Schule. Wir haben den Fuß zwischenzeitlich 3x täglich in Kaliumpermanganat gebadet und steril verbunden.

Das sah auch anfangs ganz gut aus, doch dann wurde die Wölbung immer größer. Die erneute Vorstellung bei der Kinderärztin (zur Erklärung: diese ist am Wohnort, die Chirurgin in der nächsten Großstadt) bestätigte meine Vermutung, dass es sich wohl um wildes Fleisch handelt. Für die Chirurgin war die Sache ja bereits abgeschlossen, ich sollte bloß Anfang Juli nochmal zur Nachkontrolle. Also hat die Kinderärztin versucht, das wilde Fleisch mit dem Ätzstift (Höllenstein) zu bekämpfen. Das hilft wohl in den meisten Fällen (angeblich).

Bei meiner Tochter wird der Huckel aber jeden Tag größer. Die Oberschicht fällt ab (wie ein Grind) und darunter ist aber immer wieder frisches Gewüchs, ich kann nicht behaupten, dass es weniger wird.

Was könnte das sein? Bzw. was kann man dagegen tun? Nochmal schneiden? Ich bin schon ziemlich entnervt und meine Tochter nicht minder. Es tut zwar nur weh, wenn ihr jemand auf den Zeh tritt (in der Schule leider nicht ganz vermeidlich), doch ist das ja kein Normalzustand, dass man bei diesen Temperaturen wochenlang nicht ins Bad gehen kann. Und dieses ewige Verbinden :-(

Wäre nett, wenn mir jemand einen Rat geben könnte ;-)

Weiß jemand Rat?

Antworten
plhys{alies


hallo...

...habe dir eine etwas längere antwort per e-mail geschrieben. würde mich über kurze rückmeldung freuen :-)

lg

BpimomRuetzxe


Hallo,

ich habe genau das gleiche Problem, meine Nagelwurzen sind mir im Januar diesen Jahres entfernt worden (li Großzehe), danach war bis auf die Schmerzen alles ok. Als das dann verheilt war, kamen aber noch 2 Entzündungen, mien Nagel eitert nun seit 6 Wochen wieder fröhlich vor sich hin. Jetzt fängt diese "wildes - Fleisch - Sache" ach bei mir wieder an...werde zum arzt gehen und gespannt sein, was er mir rät...Ätzstift war bei mir bis jetzt aber immer erfolgreich. Wünsche deiner Tochter alles gute...

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