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Gesammelte Erfahrungen und Fragen zum Thema Anästhesie

HJurnddFnuH


hab nämlich erst jetzt durchs Lesen im Internet erfahren, dass es eben noch andere Arten als diese spinale Anästhesie gibt ;-)

MmonsFti


Hallo Carver,

ich sehe ein, dass Du bei bestimmten Eingriffen eine PDA gegenüber einer Vollnarkose bevorzugst. Ist ja auch irgendwo sinnig. Aber was ist mit den Patienten, bei denen Regionalanästhesien (aber auch die postoperative Schmerztherapie) absolut nicht funktioniert? Zu denen gehöre nämlich ich. All meine OPs unter Regionalanästhesie arteten regelmäßig in eine Katastrophe aus, wie sie nicht wirkten. Ich bin gewiss nicht übermäßig schmerzempfindlich. Aber sowas wie Dormicum (okay, ist kein Schmerzmittel), Tramal, Tramadol oder Tipidolor wirkt bei mir gleich NULL. Nach einer 8-Stunden-Bauch-OP lief ich tagelang mit einer Tipidolor-Schmerzpumpe rum, bis ich den Ärzten sagte, sie möchten mich bitte von diesem Ding befreien, weil es mir gegen die Schmerzen absolut nicht hilft, mich dafür aber mit jedem Bolus schön doof in der Birne macht.

Inzwischen lasse ich selbst kleinere OPs nur noch per Vollnarkose machen, dabei auf jede Vormedikation verzichtend, weil sie eh nix bringt. Voran liegt so etwas? Gibt es sowas häufiger?

Neugierige Grüße

Angie

H&uDnddnuxH


Gut Monsti, dass du das ansprichst...da fällt mir nämlich noch was anderes ein: ist die normale örtliche Betäubung eigentlich auch eine Alternative?

Man hat mir davon etwas abgeraten, da die "Versagensquote" etwas hoch sei, also dass keine gezielte Wirkung des Loaklanästhetikums eintritt, was zu Schmerzen während der OP führt?

Muobnstxi


Eben, eine Regionalanästhesie wirkt bei mir meist ungenügend - entweder stark verzögert, zu kurz oder überhaupt nicht. Und da ich Vollnarkosen gut vertrage, bin ich bei OPs lieber ganz weg. zzz

Hinzu kommt, dass selbst kleinere chirurgische Eingriffe, die unter den sterilen Bedingungen des OP-Saals stattfinden (müssen), auf der unbequemen OP-Pritsche stattfinden. Bis man vollkommen abgedeckt ist, vergehen schon mal rd. 10 min., nochmals 10-15 min. für einen kleinen Eingriff und schließlich noch die Prozedur der Befreiung von all den Tüchern und Folien. Man liegt also rund eine halbe Stunde auf diesem Ding und kann sich nicht rühren, guckt die ganze Zeit gegen das grüne Tuch vor der Nase und zählt zum Schluss die Sekunden. Sagt man zwischendurch, dass die Betäubung nicht richtig wirkt, heißt es: Wir sind auch gleich fertig. Super!

Dieses Spielchen hatte ich dreimal - ein viertes Mal muss nicht unbedingt sein.

Liebe Grüße

Angie

E%rd=beerex23


@ Monsti:

Stimmt, das kann ich auch bestätigen...ich war bei meinen Vollnarkosen schon immer froh, wenn ich endlich schlafen konnte und nix mehr von der unbequemen umgebung mitbekommen habe...

und dormicum wirkt bei mir auch nicht...sollte mal eine magenspiegelung machen bei meiner hausärztin, sie hat gespritzt und gespritzt und es zeigte null wirkung, irgendwann haben wir dann aufgegeben, sie konnte nich glauben, dass ich nicht schlafe, denn bei ihr würde angeblich 1/5 der dosis, die sie mir gespritzt hat, zu schlaf führen...na ja, kann man sich wohl nicht immer drauf verlassen. die örtlichen betäubungen helfen bei mir bereits beim zahnarzt nicht - auch nicht nach dreimaligem nachspritzen, höre mir dann regelmäßig sätze an wie "das können Sie garnicht mehr merken.." usw....wirkt also wohl bei jedem anders und das sollte man berücksichtigen!

l^aurak$iki


Sehe ich auch so.

Lieber ganz weg, als über ne Stunde auf der Pritsche im OP-Saal zu liegen. Absolut stressig. Hatte ich einmal gemacht, und während der OP, musste nochmehr aufgemacht werden. Nach 45min hab ich dann ne Vollnarkose bekommen. Das hätte man oder eher ich mir auch sparen können. T zzz z

tche-%cKav9er


Für den Leistenbruch wird es mit Sicherheit eine spinale: PDA macht man nur, wenn längere Zeiträume abgedeckt werden müssen, weil man da auch ganz gut einen Katheter legen kann, über den man nachinjizieren kann. Bei der OP-Dauer eines Leistenbruchs ist das aber nicht nötig, deswegen macht man die Spinale (einfachere Technik, schnellere Wirkung).

Örtliche Betäubung ist an der Leiste vom Spritzen her unangenehmer und es kann manchmal vorkommen, dass doch Schmerzen auftreten und man dann nachspritzen muss. Ich würde die Spinale nehmen.

Die Mittel wirken sehr sicher, vorausgesetzt, sie kommen auch genau dahin, wo sie hin sollen. Das ist eben der Vorteil der Spinalanästhesie: Es gibt eine 100%ige Kontrolle der korrekten Nadellage (wenn Nervenwasser kommt) und deswegen auch praktisch keine Versager. Bei der PDA muss man nach Gefühl stechen, da kann es schon mal vorkommen, dass der Katheter letzlich woanders liegt als man eigentlich dachte. Auch bei anderen Regionalanästhesien gibt es in der Regel keine 100%ige Kontrolle der korrekten Nadel- oder Katheterlage, deswegen immer auch eine gewisse Versagensquote.

Grüße

HNunWddnAuH


Heute ist es soweit...ich berichte euch im Nachhinein wie es abgelaufen ist *:)

Mkon&sxti


Wünsche Dir alles Gute und den Dottores güldene Hände!

*:) Angie

H=unddnxuH


So - ich bin wieder zuhause - es hat alles super geklappt - ich bin erleichtert :-)

Also alles halb so schlimm, die Ärzte und die Schwestern waren lustig und nett, das hat mir sehr geholfen!

Die Spinalanästhesie hab ich nach einer kurzen örtlichen Betäubung bekommen...vom Einstich der Spinalanästhesie hab ich nix gespürt! Dann hat es ein bisschen gedauert...auf einmal wurde die Beine bisschen kribbelig und irgendwann war ich dann bis ungefähr zum Bauchnabel untenrum betäubt. Mir gings super - nur während dem Vorbeugen bei der Betäubung wurde mir ein bisschen schlecht, keine Ahnung warum...vielleicht weil ich nüchtern war, ich durfte ja ne Zeit lang vor der OP nix essen und trinken...jedoch hab ich ja ne Infusion bekommen ;-)

Die OP selbst (zur Erinnerung: Behebung eines Leistenbruchs auf der linken Seite nach Shouldice) dauerte feast genau eine Stunde...ich durfte Radio über Kopfhörer hören...die Stunde ging erstaunlicherweise ziemlich schnell vorbei, das hat mich gewundert. Also gut, nach einer Stunde war die OP dann vorbei und ich wurde in den Aufwachraum gebracht...zuerst bekam ich wieder ganz wenig Gefühl in den Beinen, aber das hat gedauert...und bis meine Unterkörper wieder vollständig wach war, dauerte es glaub circa 10 Stunden...der Bereich um mein Becken war am längsten taub...unter anderem auch "mein kleiner Freund" ;-) Deswegen sollte ich auch vorsichtshalber eine Nacht im Krankenhaus verbringen, weil falls es Probleme mit dem Wasserlassen gegeben hätte, dann hätte man mir ohne Probleme einen Katheter setzen können. Das passierte nicht, denn ich habe vor der OP noch schnell das letzte mal Wasser gelassen und dann bis zu 4 Stunden nach der OP nix getrunken...also war fast gar nix in meiner Blase ;-)

Alles in allem bin ich froh, dass das so toll geklappt hat und ich hoffe aber auch, dass ich nicht mehr so schnell in ein Krankenhaus muss.

Viele Grüße und ein herzliches Dankeschön an euch für eure Antworten (besonders an the-caver)

:-)

HkunddInuH


Sorry für die Rechtschreibfehler, hab das zu schnell getippt ;-) ^^

EerdbCeere2x3


Super, dass alles gut geklappt hat! Siehst du, du hast es geschafft!

Jetzt ruh dich aber nochmal eine Weile aus, war ja eine OP.

nVillos


hi ihr

habe mal ein paar fragen :)^ ich hatte no nie a op aber ich frage mich scho sehr lange wie is des wenn ma unters messer muss?

ich meine mit der narkose ich bin ein kleiner aber wirklich ein kleiner schisser wenn es um nadeln geht da frage ich mir macht man auch noch bei ältern 20 jahre no a masken narkose und wie ist des wenn ma die narkose bekommt mi interesiert au wie es is wenn ma die narkose per spritze bekommt kann mir jemand davon berichten wäre echt toll

i bedanke mi scho a mal

M`e*llipmauxs


Na ja um den venösen Zugang, sprich die Nadel kommst du egal bei welcher Nrkoseform nicht drum herum. Den Zugang braucht man ja zum einen für die Medikamente, aber auch zur Sicherheit damit man im Notfall schnell reagieren kann.

Der Pieks ist unangenehm und kann auch manchmal richtig weh tun, je nach Innendurchmesser der Nadel und nach Punktionsstelle. Aber das sind nur ein paar Sekunden und dann ist es vorbei.

Ja wie ist das wenn man eine Narkose bekommt? Von der letzten habe ich nicht viel mitbekommen. Ging alles sehr schnell. Mir wurde was gespritzt und plötzlich war ich weg. Bei manchen kribbelt es oder brennt ein bischen. Ist ganz unterschiedlich.

n.iloxs


Hi Mellimaus

danke deas du mir ne antowort gegeben hast.

ist es wirklich so schnell gegeangen mit der narkose ?

ich kann mir des garnet vorstellen das ma da so schnell ein schläft.

aso mit dem pickser da dürften die sich was einfallen lassen i ka rassent tun :-)

neija ich werde hoffentlich no it so schnell unters messer müssen :-^

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