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Gesammelte Erfahrungen und Fragen zum Thema Anästhesie

S-arahv Lina


also häät da mal ne frage wen man ne ambulante knie op griegt was kriegt man dan für ne narkose

MWonsthi


Ein guter Freund von mir hatte im Dezember eine ambulante Knie-OP und bekam eine Vollnarkose. Nach ca. 4 Stunden war er wieder zu Hause. Bei einem Nachbarn von uns erfolgte die Knie-OP mittels sog. "Kreuzstich", d.h. er war dabei munter, nur ab Mitte Oberkörper gefühllos. Danach blieb er noch für eine Nacht im KH.

LG Angie

TWannyX01x0


@ sarah lina

eine Knie OP von mir wurde ambulant gemacht da hatte ich ne vollnarkose, war morgens um 7 im krankenhaus, nach der OP schlief ich noch die narkose aus, dann durfte ich abends wieder nach hause.

MrellQima:us


Mein Papa wurde auch zwei mal am Knie operiert. Jeweils mit Vollnarkose. Hab ihn immer so nach 4 h wieder abholen können.

msu9ck#y2


Dringende Anfrage

Hallo Leute,

vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen. Meine Mutter soll am Handgelenk operiert werden. Sie hat einen Herzschrittmacher, und muß gegen Herzrythmusstörungen Codarex nehmen. Marcumar wurde jetzt abgesetzt, damit sie operiert werden kann. Ist die Narkose mit einem Herzschrittmacher gefährlicher? Muß er ausgeschaltet werden? Vielleicht könnte mir ja bald jemand Antwort geben.

Vielen Dank

M(onstai


Hallo mucky,

vor jeder Narkose findet ein ausführliches Vorgespräch statt, so dass selbstverständlich auch der Herzschrittmacher berücksichtigt wird.

Ich kenne etliche Leute mit Herzschrittmacher, die unter Vollnarkose operiert wurden. Da hatte niemand Probleme deswegen.

Deiner Mutter für die OP alles Gute!

LG Angie

X%sw{eethIasixX


Hey, ich schreib einfach mal hier rein und hoffe, dass ich hier richtig bin. ich war heute beim HNO. Hab irgendwas am Ohr, was weggeschnitten werden muss. Dabei wird das Ohr gleich noch bissl mit angelegt. da dass mit dem anlegen schon 3 mal versucht und das erste mal mächtig verpfuscht wurde ist in dem ohr jetzt seit 7 jahren ein faden drin, und der hat sich eingekapselt und das muss raus. Er meint, dadurch, dass das alles so vernarbt ist, reicht eine lokale betäubung nicht... deswegen soll ich eine vollnakrose bekommen und dabei auch intubiert werden. Davor habe ich natürlich wahnsinnig bammel. Ich hatte letztens ne weisheitszahn-OP unter narkose und da hab ich nur ne spritze bekommen und wurde nicht intubiert...Auf jeden fall hab ich wahnsinnig angst, weil ja meine atmung ausgesetzt wird. :/ Ich hatte schon 3 Vollnarkosen. Aber die sind schon 13, 10 und 7 jahre her. Hab wahnsinnig angst und zweifle nun daran, ob ich die OP nicht lieber sein lassen soll. Ich würde nach 3 Stunden nach der OP dann auch wieder nach Hause gehen können. Hoff ihr könnt mir ein wenig die Angst nehmen.

LG

Hasi

WkolVff


Hallo Hasi,

klar, daß der Gedanke an die Intubation und künstliche Beatmung während der Narkose etwas unheimlich ist und du dich davor fürchtest.

Aber zunächst kriegst du davon ja ohnehin nichts mit, wie du wohl von deinen früheren Narkosen weißt und weiterhin ist die Intubation vom medizinischen Standpunkt her sicherer als die nicht-Intubation.

Intubiert muss während einer Narkose werden, um die Atemwege zu sichern. D.h. Da während der Betäubung die Schutzreflexe, die den Zugang zur Luftröhre vor Fremdkörpern sichern (Schluck- und Hustenreflex) aufgehoben sind, besteht die Gefahr, daß da was eindringen kann(Erbrochenes etwa) und das kann, wenn nicht zum Ersticken, dann doch später zu einer Lungenentzündung oder so führen. Schon allein deshalb ist die Intubation sicherer.

Dann kann auch noch besser beatmet, bzw. die Atmung unterstützt werden.

Während einer Narkose werden in der Regel drei Arten von Medikamenten gegeben, jedes schränkt die Atmung ein.

Zunächst einmal das eigentliche Narkosemittel, das den Narkoseschlaf herbeiführt. Es führt unmittelbar nach der Injektion zum Verlust des Bewusstseins und kann zu einem Atemstillstand führen. Deshalb wird noch vor dem Einschlafen oder auch unmittelbar darauf auch die Atemmaske aufgesetzt. Mit dieser Atemmaske kann dieser Atemstillstand überbrückt werden.

Dann wird auch ein sogenanntes Relaxans gespritzt, das den Körper für ein paar Minuten entspannt und damit auch die Atmung aufhebt, wie du schon geschrieben hast. Das Relaxans muss in der Regel gespritzt werden, um gute Intubationsbedingungen herbeizuführen. Nach einiger Zeit ( einige Minuten) lässt aber die Wirkung auch wieder nach und die Atmung setzt eigentlich wieder ein. Notfalls kann dieses Mittel sogar mit Gegenmitteln antagonisiert, d.h. in seiner Wirkung aufgehoben werden.

Dann gibt es noch die Schmerzmittel, die während der OP verabreicht werden und zwar in einer Dosis, daß die Atmung abgeschwächt wird. Deshalb muss während der Narkose dann die Atmung unterstützt werden. Das geht dann mit dem Schlauch in der Luftröhre einfacher und sicherer als mit einer Atemmaske.

Das wird wohl bei dir so gemacht werden.

Wichtig ist, daß während der OP und Narkose dadurch alles unter Kontrolle ist und du eigentlich keine Angst haben musst. Ab und an kommt es vor, daß Muskelrelaxantien und Schmerzmittel in ihrer atemschwächenden Wirkung über das Aufwachen der Patienten hinauswirken. Dann werden die Patienten nach der Extubation noch mit einer Maske beatmet und aufgefordert, selber zu atmen.

Hoffe, das konnte dir etwas Aufklärung verschaffen und deine Angst mindern.

V,ierteClnachAcxht


Dann frage ich auch gleich mal.

Ich möchte mir Warzen unter Narkose entfernen lassen. Allerdings fürchte ich, dass ich am Anästesisten scheitern könnte. Ich habe eine chronische Sinnusitis, eine Schlafapnoe, ein schwaches Immunsystem und Asthma. Außerdem Verdacht auf Bluthochdruck.

Wie stehen nun meine Chancen auf eine Narkose?

Xfsweet]hasigX


So morgen gehts los und mir schlottern jetzt schon die Knie. Ich hab so Angst... :( auch vor den Schmerzen nach der Op und an den folgenden tagen...

E:hemyaliger ;Nutzter (#3257x31)


Ich drück dir die Daumen und denke an dich. Viel Erfolg - du schaffst das :)^

XGswe+ethasxiX


So ich hab es gestern gut überstanden. einschlafen war super und aufwachen war wie nachm schlafen in der Nacht. Leider konnte der Eingriff nicht komplett so vorgenommen werden, wie ich es mir gewünscht hätte. Warum erfahre ich heute, wenn ich zur Kontrolle fahre. sonst ist mir meine angst vor der Narkose aber ein wenig genommen, denn alle waren dort sehr lieb und fürsorglich. :) Mal sehen, wie lange dieses positive Gefühl anhält. ^^ Bin wahrscheinlich was Narkosen angeht bissl angeknakst, weil ich als ich 5 war eine sehr schlechte Erfahrung in einem krankhaus gemacht hab...

EOhemalige@r Nutzer? (#3257x31)


Ja schön das du es überstanden hast und schnell wieder nach Hause konntest :)^

p$eytr a19x59


Hallo,

ich hätte auch ein paar Erfahrungen und Fragen zu dem Thema.

Leider gehöre ich zu den Menschen die unter postoperativem Erbrechen leiden.

Meine ersten beiden OP's(Laparoskopie + lap.Cholecystektomie) liegen schon ein paar Jahre zurück und es war jedesmal ein Drama. Bis zu 24 Std. nach der Narkose musste ich mich übergeben, und konnte nichts trinken u. essen. Ich bekam damals MCP/Paspertin und Vomex, was beides keine Wirkung zeigte.

Nun hatte ich im vergangenen Jahr eine Darmspiegelung mit Sedierung (Dormicum 5 mg + Dolantin 50mg). Mir ging es danach gut ich war schnell wieder wach, aber am Nachmittag ging es mir dann total schlecht (Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Benommenheit,Zittern, lichtstarre Pupillen). Mein Hausarzt der mich dann besuchte sagte ich schaue aus als ob ich auf einem Tripp ;-) wäre. Auch am nächsten Tag stand ich immer noch total neben mir. Bei einer Gallenkolik bekam ich 2 Amp. Tramal 100 gespritz und ich hatte danach ähnliche Beschwerden.

So nun die 1. Frage: Daraufhin habe ich natürlich im Internet unter Medikamentenunverträglichkeit nachgelesen und bin auf einen Artikel gestoßen über verminderte Entgiftngsfunktion (Cytochrom P-450). Kann das sein dass das bei mir zutrifft?

So nun hatte ich im vergangen 1/2 Jahr 3 OP's mit unterschiedlichen Narkosen.

Im Dez. hatte ich eine ambulante Laparoskopie (war zuerst als diagnostische geplant wurde aber eine operative) in Vollnarkose. Ich habe beim Gespräch mit dem Anästhesisten meine Übelkeit angesprochen und der hat dann gesagt da kiegen sie gleich zur Narkoseeinleitung was und wir lassen das Lachgas weg. Habe ich auch bekommen und zwar vorher eine Amp. Zofran und im Aufwachzimmer auch nochmal 1 Amp. Nach dieser Narkose ging es mir gut aber ich habe den ganzen Tag verschlafen und war etwas neben mir als ich am Abend dann nach Hause durfte.

Im Januar wurde ich dann am Daumen mit axialer Plexusanästhesie operiert. Ich bekam Fentanyl, Zofran und noch irgend was und dann wurde mit der Regionalanästhesie begonnen. Auch danach ging es mir von Seiten der Übelkeit gut, ich hab nur ziemlich gefroren. Ich fand es angenehm dass der Arm auch nach der OP noch für eine ganze Weile betäubt war so hatte ich keine Schmerzen.

Im Mai wurde ich dann an der Schulter operiert. Ich hatte eine Kombinationsnarkose (interskalenäre Plexusanästhesie + Vollnarkose) der Plexuskatheter verblieb für die Schmerzbehandlung nach der OP. Auch diesem Narkosearzt habe ich von meinem Problem erzählt. Der meinte dann nur dass er die Narkose ganz ohne Gas machen wolle - ich glaube mit Propofol - und dass man dann keine Übelkeit habe. Das war aber nicht so, im Aufwachzimmer ging es mir noch ganz gut aber als ich dann auf Station war gings los - sie hatten mir also nicht vorsorglich was gegeben! Ich bekam dann Navoban in die Infusion und darauf ging es mir besser.

So nun meine 2. Frage: Warum bekommen solche Patienten nicht auch eine Art Narkoseausweis wo drinsteht was man nicht verträgt? Denn jeder probiert wieder auf's Neue und weiss nicht was schon alles auspobiert wurde, und als Patient weiss man das ja schließlich auch nicht Einzelheiten.

Bei der letzten OP hatte ich bei Einleitung der Narkose einen hohen Blutdruck (200/100) obwohl ich total ruhig war und sonst eher niedrigen Blutdruck habe.

3: Frage: Kann das von der Praemedikation (weiss nicht was ich da für eine Tablette hatte) kommen?

Ich hoffe dass ich so schnell keine Narkose mehr brauche, solange ich noch mit dem Anästhesisten vorher sprechen kann ist es ja einigermaßen ok da kann man darauf hinweisen aber falls man mal einen Unfall hat und man bewustlos ist oder es muß schnell gehen ist das für mich eine Horrorvorstellung. Nichts ist schlimmer - auch keine Schmerzen - als wenn man sich nach einer Op die Seele aus dem Leib ko-----:(v.

pjetrZaM19x59


Hallo keiner da der sich das mal durchlesen möchte und vielleicht antworten ??? ??? ?

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