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Gesammelte Erfahrungen und Fragen zum Thema Anästhesie

pOetrac1959


@ marysue

eine zweite Messung habe ich nicht mehr mitbekommen, wurde dann schon ins Reich der Träume geschickt ;-)

m$arys}uxe


dacht ich mir schon.wird aber ganz sicher wiederholt worden sein.wie gesagt ne nachbesprechung is ganz sinnvoll.vor allem wenn jemand viele fragen hat und wie sich bei dir z.b. das gefühl breit macht das da evtl nicht ganz richtig lief und du grenzwertige bis hohe werte hattest.

aber ruhig blut... das wird schon klar gegangen sein ;-) *:)

TTurhnsc4hEuhmaus


Hallo Petra!

Einen Narkoseausweis gibts automatisch wenns "grössere" Probleme bei der Narkose gab,wie. z.B. wenn der Pat. nur schwer intubiert werden konnte oder wenn aussergewöhnliche Herz-Kreislaufprobleme aufgetreten sind.Übelkeit ist gerade bei Frauen nichts aussergewöhnliches.

Am besten besorgst Du dir alle deine Narkoseberichte und lässt Dir anhand der Daten von einem Anästhesisten einen Narkosepass ausstellen.

Auf jeden Fall solltest beim nächsten mal auf eine TIVA bestehen,da die meisten Gase in Verdacht stehen Übelkeit zu verursachen.Ich persönlich habe mit Übelkeit nach der Narkose noch nie Probleme gehabt,obwohl ich die Narkose am liebsten mit Gas eingeleitet bekomme.

Deine Blutdruckprobleme können tätsächlich von der "rosa Tablette" kommen,normalerweise soll der Pat. dadurch ruhiger und entspannter werden,einige schlafen davon auch schon ein.Es gibt auch Pat. die davon richtig aufgedreht werden so als wären sie auf LSD oder so.Aber das solltest du bei dem Gespräch mit dem Anästhesisten auch erwähnen.

p;etra@195x9


Ich glaube Übelkeit und Erbrechen werden von Anästhesisten nicht als "grössere Probleme" eingestuft und somit auch keinen Anästhesieausweis wert. Die wissen glaube ich garnicht wie unangenehm das ist. :(v

Außerdem wurde ich nicht vor Ort operiert und da ist es nicht ganz einfach an die Anästhesieprotokolle zu kommen.

EthemaliGger Nu^tzeqr (?#3257x31)


Ich würde vor der nächsten OP immer wieder dem Anästhesisten sagen das du da sehr empfndlich bist, es gibt sehr starke Medikamente, die man eigentlich nur z.B. bei Chemos gibt. Diese kann man dir durchaus im AWR zugestehen ... vermutlich hast du nur das 0815 Zeug bekommen und das scheint bei dir nicht zu helfen ...

Ich selber habe da auch noch nie Probleme mit gehabt, mir war noch nie shclecht nach einer Narkose

pSetra1395x9


Ich würde vor der nächsten OP immer wieder dem Anästhesisten sagen das du da sehr empfndlich bist

Habe ich vor jeder Nakrose gesagt.

es gibt sehr starke Medikamente, die man eigentlich nur z.B. bei Chemos gibt. Diese kann man dir durchaus im AWR zugestehen

Habe ich auch schon bekommen (z.B.mit Zofran gings mir gut nach ner OP)aber die rücken das Zeug anscheineind ungern raus - wahrscheinlich zu teuer.

Ich hoffe dass ich nicht so schnell wieder eine Narkose brauche.

E{hemalig|e1r N'utzer: (#32q5731x)


Na ja aber wenn du weißt das Zofran hilft dann besteh da drauf das zu bekommen ...

MMo'rxr


Hallo !

Ich bin ja etwas entsetzt, dass Ihr Eure Anästhesieprobleme scheinbar kaum mit den Anästhesisten besprecht, da hier ja offensichtlich einige ganz große Missverständnisse bestehen.

Eine Regionalanästhesie (Spinale, PDA oder sonstige örtliche Betäubungen) haben nix mit Dormicum, Dipidolor oder Tramadol zu tun. Wirksamkeit und Nebenwirkungen sind häufig mit der verabreichten Dosis verbunden, manche brauchen eben mehr. Eine Lokalanästhesie verhindert die Reizweiterleitung am Nerven, Opiate (wie Tramadol und Dipidolor) wirken hauptsächlich im zentral Gehirn. Dormicum ist ein Beruhigungsmittel.

Die Einleitung der Narkose über Maske ist prinzipiell in jedem Alter möglich, jedoch ist ein venöser Zugang immer ein wichtiger Sicherheitsfaktor. Im Fall des Falles können hier nämlich schnell Notfallmedikamente gegeben werden. Bei der Maskeneinleitung ist das Risiko des Einatmens von Magensaft größer als bei der Einleitung über die Vene.

Bei Problemen mit Übelkeit und Erbrechen sind 4mg Fortecortin sehr wirksam... jetzt werden die Kortisongegner wieder meckern %-|.

:)D

Gruß

tbhe-c)avexr


Fortecortin wirkt allerdings ziemlich langsam - sollte man schon vor OP geben und auch dann wirkt es wahrscheinlich eher gegen *späte* Übelkeit.

Zofran ist übrigens für postoperative Übelkeit bei weitem nicht das "Wundermittel", das in der Chemotherapie ist (die Übelkeit basiert ja aucf einem anderen Mechanismus). Andere Substanzen derselben Gruppe sind genausogut wirksam (teilweise auch wesentlich länger), eine davon ist wesentlich preisgünstiger (Anemet 12,5mg i.v.). Genauso wirksam sind aber kleine Dosierungen von Droperidol (1,25mg) oder Haloperidol (1mg) - in dieser Dosis fast nebenwirkungsfrei und vor allem sehr schnell wirksam.

Grüße

pjetra1y95x9


@ morr

Ich bin ja etwas entsetzt, dass Ihr Eure Anästhesieprobleme scheinbar kaum mit den Anästhesisten besprecht, da hier ja offensichtlich einige ganz große Missverständnisse bestehen.

Meinst du ich habe gesagt dass ich die vorhergehenden Narkosen super vertragen habe? ;-) Ich habe sehr wohl darauf hingewiesen dass ich mir nach Narkosen die Seele aus dem Leib ko...... %-| darauf kann ich nämlich verzichten. Mir geht es auch nach stärkeren Schmerzmitteln (z.B. Tramal, Dolantin) so.

@ the caver

Anemet habe ich auch einmal bekommen - war aber auch nicht so der Hit. Am besten half mir Zofran/Ondansetron und Navoban.

Droperidol ist ein Neuroleptikum, das aufgrund seiner Nebenwirkungen in der Vergangenheit in Deutschland sehr umstritten war. Und Haloderidol ist doch gegen Psychosen und Schizophrie.

Toll...... und mit solchen Mittelchen wird man dann vollgestopft? Ist schon beängstigend wie man da ausgeliefert ist.

Ich muß meine Nieren (Mikrohaematurie seit längerer Zeit, MDRD-Clearance erniedrigt und z.Zt. hoher Blutdruck) beim Nephrologen abklären lassen. Könnte die Übelkeit nach Narkosen oder Schmerzmitteln damit zusammen hängen?

t&he-ca]v5er


Droperidol ist ein Neuroleptikum, das aufgrund seiner Nebenwirkungen in der Vergangenheit in Deutschland sehr umstritten war. Und Haloderidol ist doch gegen Psychosen und Schizophrie.

Unsinn - alles eine Frage der Dosis! Die Dosierungen gegen Übelkeit liegen um den Faktor 10 und mehr unter den Dosierungen, die für Neuroleptanästhesie (Droperidol) bzw. Psychosen (Haloperidol) verwendet wurden/werden. Es ist nun mal Tatsache, das bei Übelkeit nach Narkose Dopamin als Botenstoff entscheidend beteiligt ist (im Gegensatz zur Chemo-Übelkeit) und deswegen Dopaminantagonisten sehr gut wirksam sind (praktisch alle Studien besgen: 1,225mg Droperidol sind genausogut wie 4 - 8mg Zofran). Haloperidol z.B. hat in der richtigen Dosierung ein deutlich beseres Wirkungs-Nebenwirkungsverhältnis als das massenhaft angewendete Metoclopramid (MCP, Paspertin u.s.w.). Es hat schon seinen Grund, dass Haloperidol in der Therapie von Opioid-bedingter Übelkeit das weltweit meistverwendete Mittel ist...

Grüße

T'urns!chuhmxaus


Ich finds aber schön,das dieser Faden inzischen so gut angenommen wird.

Obwohl ich immer noch der Meinung bin,dass ein (Unter-)Forum zum Thema Anästhesie besser wär,aber diese Diskussion hatten wir ja schonmal.

TTurns7chuhxmaus


Ich habe letztens einen Bericht über ein Krankenhaus in Amerika gesehen.

Dort wurden die Patienten vor den Operationen mit etwas Lachgas "bedudelt",also nicht wie man hierzulande eine Tablette oder eine Beruhigungsspritze bekommt.Die eigentliche Narkose wurde mit Propofol eingeleitet.

Wäre sowas in Deutschland auch möglich?

VlikNt3oriaa_2x6


Hallo,

wollte mal schauen, ob man dieses Forum wieder beleben könnte?

Ich werde vermutlich bald operiert werden (den Termin kann ich ungünstigerweise selbst festlegen) und habe total Angst vor der Vollnarkose. Ich hab selber schon im OP gearbeitet, kenne also "von aussen" den Ablauf gut - und finde ihn extrem gruselig. Ich kann es mir aber eben schlecht vorstellen, wie es ist, wenn man da liegt, ohne sich regen oder atmen zu können. Meine Mutter ist während einer Magendurchbruch-OP zwischendrin aufgewacht, konnte sich aber natürlich nicht äussern. Vor so einer Erfahrung habe ich jetzt auch riesige Angst.

Und weiss jemand, wie man die Narkoseeinleitung macht bei Propofol-Allergie? Hoffentlich nicht mit Dormicum? Davon wird mir immer total übel, ich krieg davon tierisch Kopfschmerzen und ausserdem bekommt man darunter ja noch total viel mit, finde ich (kenne das nur von Magenspiegelungen).

Und wie ist das mit der Übelkeit? Wie gesagt, nach Dormicum war mir immer schlecht, eine Vollnarkose hatte ich aber noch nie. Ein Anästhesist meinte mal zu mir, man könne nach der OP immer noch schnell genug auf Übelkeit reagieren. Aber ich werde an der Speiseröhre bzw. am Magen operiert, da wäre es ja denkbar ungünstig, wenn ich gleich erbrechen müsste, oder? Kann man da schon während der OP z.B. Ondansetron geben oder ist das zu teuer oder so?

Und noch ein letztes: Merkt man den Tubus sehr beim Aufwachen? Von aussen ist das immer gruselig, wie die PAtienten dann rumwürgen usw. Tatsächlich bekommen die meisten das aber glaube ich gar nicht mit.

Freue mich über (beruhigende :-) ) Antworten

Viele Grüsse,

Viktoria

pkeps


Hallo Viktoria, ich glaube je mehr Ahnung und Erfahrungen man mit Narkose und OP hat, desto größer ist das Problem für einen selbst, da man ja weiß was alles passieren kann. ;-)

Lass dir von jemanden der PONV ausgiebig schon genossen hat sagen, dass das alles vermeidbar ist wenn du vorher mit dem Anästhesisten ausgiebig darüber sprichst. Seit ich das immer erwähne, dass ich bis zum nächsten Tag erbrechen muss, hatte ich kein Problem mehr mit PONV.

Außerdem denke ich dass bei einem Eingriff an Magen/Speiseröhre besonders darauf geachtet wird, dass du nach der OP nicht "würgst".

Und noch ein letztes: Merkt man den Tubus sehr beim Aufwachen? Von aussen ist das immer gruselig, wie die PAtienten dann rumwürgen usw. Tatsächlich bekommen die meisten das aber glaube ich gar nicht mit.

Ich kann dir nur sagen, dass ich das nie gemerkt habe, wie das für andere aussah weiß ich nicht. ;-)

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