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Zittern, Kalt, Krämpfe, Anfall?

D!eltaD. hat die Diskussion gestartet


Hi.

Auch auf die Gefahr hin, mal wieder etwas zu fragen wo niemand etwas zu weis, frage ich trotzdem mal.

Also erstmal die Symptome: Es wird einem (plötzlich) Kalt obwohl es warm genug ist. Man zittert am ganzen Körper extrem so das man kaum ein Glas zielgerichtet ergreifen kann und wenn man es hält, würde man wohl alles verschütten weil alles hin und her schwappt.

Hinzu kommen Krämpfe überall. Arme, Bauch, Rücken. Die Beine komischerweise weniger. Manchmal fällt einem das Atmen etwas schwer. Danach dauert es etwas, bis die Krämpfe nachlassen und noch länger bis das Kältegefühl und Zittern aufhört.

Wärme hilft da wohl auch am besten. Wobei es aber nicht daran liegen kann, daß mir kalt wäre. Selbst wenn im Zimmer 20 Grad sind liege ich dann trotzdem zitternd unter zwei Decken (am besten noch ein Heizkissen darunter.

Danach fühlt man sich noch völlig kaputt, wie so eine Art Muskelkater und als wenn man total ausgepowert wäre.

Also sowas hatte ich schon öfter allerdings in sehr großen Abständen, im Durchschnitt vielleicht zweimal im Jahr. Evtl. in den letzten Jahren öfter als früher, da ich darüber kein Buch führe. Die Intensität und Dauer ist auch immer unterschiedlich.

Warum ich aber jetzt hier Frage, obwohl es nichts neues für mich ist? Weil am Freitag Abend dies zum erstmal Tagsüber auftrat von einer Sekunde auf die andere. Sonst hatte ich sowas nur nachts. Meist wurde ich dadurch wach und lag zitternd und verkrampft im Bett.

Wenn sowas aber auch tagsüber auftritt, fände ich das nicht so lustig. Am Freitag war ich zuhause, aber wenn sowas passiert wenn andere dabei sind, die denken dann sicher ich kratze gleich ab und holen schonmal ne Holzkiste.

Ich hatte früher schon einmal einen Arzt gefragt, der konnte damit aber auch nichts anfangen.

Führ mich war das bisher etwas, was eben mal passierte. Naja was solls. Aber wenn es jetzt auch tagsüber passieren kann..... .

Sicher sollte ich meinen Arzt diesbezüglich ansprechen, aber wenn ich bei ihm bin, gibts andere Themen und ich denke dann sicher wieder nicht daran und zweitens kann er dann evtl. auch nichts damit anfangen.

Also frage ich mal bei Med1 nach :)^

Antworten
MxonsBti


Hi Delta,

Dir darauf eine hilfreiche Antwort zu geben, ist aus der Ferne erst recht unmöglich, weil es jede Menge Ursachen für sowas gibt. Es wundert mich, dass Dein Arzt dem nicht nachgeht.

Ich an Deiner Stelle würde den Arzt wechseln, schon um eine Zweitmeinung zu hören.

Alles Gute und liebe Grüße

Angie

MqiriLsfad


Das klingt nicht gerade angenehm :-|.

Ich denke, das wäre auf jeden Fall mal einen Besuch beim Neurologen wert.

Was mir auch einfällt: ob Du evtl. eine starke allergische oder pseudoallergische Reaktion durchmachst, wenn es Dir so dreckig geht?

Oder hast Du schon mal überlegt, ob Du eine Tetanie hast?:

[[http://www.medhost.de/gesundheit-lexikon/tetanie.html]]

*:)

Meo]nsxti


Hallo Mirisfad,

Tetanie ist das eher nicht. Ich hatte früher selbst darunter gelitten. Schüttelfrost und Kältegefühl hatte ich dabei nie. Ich dachte kurzzeitig auch an Unterzuckerung, aber dabei kommt es nicht zum Schüttelfrost/Kältefühl.

Den von Delta beschriebenen Zustand kenne ich nur von meinem Schwiegervater, der einen Port à cath hatte. Kaum hatten wir ihn an die Infusion (parenterale Ernährung) gehängt, ging es los: Er begann urplötzlich am ganzen Körper an zu zittern und zu krampfen, er bekam Schüttelfrost und ihm war eiskalt (ohne Fieber). Bei ihm war eine Port-Infektion die Ursache, und zwar ein Virenbefall. Ich selbst hatte ebenfalls mehrere Jahre einen Port. Ich hatte mehrere bakterielle Infektionen, die sich aber ganz anders auswirkten (plötzlich hohes Fieber, Vereiterung). Krämpfe hatte ich nicht, ich fühlte mich lediglich total im Eimer und bin jedes Mal brav ins KH, wo ich auch sofort operiert wurde.

Wie schon gesagt, würde ich mir von einem anderen Arzt (fähiger Internist!!!) eine zweite Meinung einholen.

Liebe Grüße

Angie

A7ndyx200


Wasserkonsum?

Wenn Wasser fehlt, klappt es mit der Wärmeregulierung nicht so gut.

Kann sich in Schwitzen oder Frieren äußern.

30-40ml pro kg Körpergewicht Wasser sollten es täglich sein.

Bei 75kg waren das 2 1/4 - 3 Liter täglich.

Im Wachstum, während der Schwangerschaft, bei Körperlicher betätigung und über 30 Grad müssen es mehr sein.

D2elt~aT.


Hi.

Also mittlerweile habe ich auch andere Ärzte. Auch beim Neurologen bin ich mittlerweile Regelmäßig. Allerdings muß ich zugeben, daß ich nicht immer alles erzähle und meist geht es um andere Probleme. Vorallem denke ich dann nicht daran.

Eine Tetanie oder Port ist es sicher nicht.

Bei dem Wassermangel dürfte sich das doch erst wieder legen, wenn Flüssigkeit zugeführt wurde, oder? Also auf 3 Liter am Tag komme ich wohl eher selten. Wie sehe es dann mit der Häufigkeit der Symptome aus?

Dachte, daß evtl. andere sowas auch kennen. Scheint ja wiedermal was eher seltenes zu sein. Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt ein Mensch bin :-/

Mein Neurologe will mich auch nächstes Jahr in eine Reha-Klinik schicken. Naja, ich weis nicht was das bringen soll.

Das beschrieben ist ja auch nichts, was einem im täglichen Leben einschränkt.

Aber danke für eure Mühe.

Aundyx200


Trockener Schwamm braucht lange

bis er ganz durchgefeuchtet ist.

Also schon mal anfangen, regelmäßig mehr Wasser zu trinken.

Interessant ist, daß viele Leute der Meinung sind, daß es daran nicht liegen kann, obwohl sie zu wenig Wasser trinken.

Der Körper besteht normalerweise zu 75% aus Wasser. Man verliert bei jedem Atemzug Wasser. Und bei der Verdauung wird Wasser benötigt, um die Nahrung aufzuspalten, also Kohlenhydrate -> Glukose, Fette -> Fettsäuren, Eiweiße -> Aminosäuren.

Aminosäuren sind nicht nur notwendig, um Muskeln aufzubauen, sondern vor allem, um Enzyme, Hormone und Abwehrkörper herzustellen, sowie Zellkerne bzw. Erbgut. Fettsäuren braucht man um Zellwände herzustellen u.a., das Gehirn kann nur Glukose verarbeiten.

s3milie-4x-me


Andy

Warum weißt du so gut darüber Bescheid bezüglich Trinken und gesundheitlichen Zusammenhängen? :-)

Ich trinke Zeit meines Lebens viel zu wenig, ich bin nicht stolz drauf und weiß, dass es scheiße ist. Im Schnitt trinke ich zwischen 0,5 und 1 Liter am Tag. Wobei 1 Liter eher die Ausnahme ist.

Nun hab ich gleich zwei Hormonprobleme. Zuviele Androgene und zu wenig Schilddrüsenhormone bzw. ich bin am Beginn von Hashi. Kann das was damit zu tun haben, mal ganz blöd gefragt?

mka0us0207x5


@delta

hallo delta,

in erster linie würde ich dir raten zum arzt zu gehen und alles organische abgklären zu lassen. vielleicht solltest du alles aufschreiben (oder einfach das verfasste anzudrucken) und dem arzt schildern.

ich will hier nicht von mir auf dich schließen. aber es könnte auch eine panikstörung sein und deswegen kann man nicht "abkratzen". ;-D

schau mal hier rein. vielleicht kommt dir das ein oder ander bekann vor:

[[http://www.panikattacken.at/panikstoerung/panikstoerung.htm]]

aber vorrangig wäre wohl ein arztbesuch nötig ;-)

l*g*

maus :-D

MSonsKti


Hallo Maus,

auch ich habe Erfahrungen mit Panikattacken, aber dabei war mir eigentlich nie wirklich kalt, obwohl ich jedes Mal wie Espenlaub gezittert hatte. Außerdem bahnten sie sich regelmäßig an, entweder durch auffällige Aggression oder durch eine ebenso auffällige Depression. Auch bin ich noch niemals aufgrund einer Panikattacke aufgewacht, allenfalls wegen eines üblen Alptraums. Ich glaube deshalb weniger, dass es bei Delta eine Panikattacke ist, lass' mich aber gerne eines Besseren belehren. Gemäß meiner eigenen Erfahrungen passen die beschriebenen Symtome nicht dazu.

Liebe Grüße

Angie

m8aus0\075


nun, wenn du bedenken hast. laß meinen beitrag vom administrator löschen..

MJirizsfaxd


Die Diagnose "beginnender Hashimoto" kommt mir ziemlich ungenau vor :(v. Das ist wie "ein bißchen schwanger". Vielleicht könntest Du Deine Schilddrüsenwerte mal hierher stellen. Da gibt es bestimmt Spezialisten, die etwas dazu sagen können.

Unterzucker (Hypoglykämie) wäre auch möglich. Da gibt es so viele Symptome:

[[http://www.sanitamed.de/Diabetes/6.htm]]

*:)

mjausF007x5


so ist es wohl..

aber vorrangig wäre wohl ein arztbesuch nötig

l*g*

maus :-D

ALndyL2x00


Warum weißt du so gut darüber Bescheid bezüglich Trinken und gesundheitlichen Zusammenhängen?

Viele Symptome kenne ich aus eigenem Erleben. Dazu noch die Arztbesuche, und daß jeder Arzt mir beste Gesundheit bescheinigte, dazu Hinweise auf Panikattacken und Neurologische Störungen, Psychosomatische Dinge, usw.

Ich hab durch Zufall mal was über Wasser gelesen, es aufgrund vieler negativer Kritiken weiter recherchiert und ausprobiert.

Als Kind hab ich viel getrunken, dies liess aber immer mehr nach. Und irgendwie fiel mir dann nach der Lektuere auf, dass mein Wasserkonsum mit unter einem Liter pro Tag nicht ausreichend ist. (nebst Kaffee, Milch, Obst und Bier).

Und wenn ich jetzt bewusst dran denke und mehr Wasser trinke, geht's mir besser.

Auf dem Weihnachtsmarkt hab ich mir jetzt ein Biologielexikon vom Troedler gekauft, da stand das mit dem Wasser und der Kaelte- bzw. Waermeregulierung drin.

Heute wieder eine passende Anzeige in der Zeitung:

"Ihr Gehirn besteht zu 75% aus Wasser, sehen Sie zu, dass es so bleibt." (Die Anzeige war von einem Wasserverkaeufer.)

Auch passend:

Gestern stand in der Zeitung, dass es einen Zusammenhang zwischen starken Rauchern und Diabetes gib.

In der Wasserlektuere stand drin, dass Diabetes Typ 2 eine Wassermangelkrankheit sein koennte.

Bei meinen Recherchen bin ich auf wissenschaftliche Untersuchungen gestossen, dass Nikotin auf das Dopamin wirkt, und der Dopaminmangel die Sucht nach der naechsten Zigarette ausloesen koennte.

Dopamin wird auch ausgestossen, wenn man genug gegessen oder getrunken hat.

Demzufolge koennte es auch sein, dass Wassermangel die Zigarettensucht foerdert UND Diabetes, weswegen man auch einen Zusammenhang zwischen Rauchern und Diabetikern feststellen kann.

In dem Wasserbuch stand auch drin, dass Wassermangel die Ursache fuer Obesity und Infektanfaelligkeit ist.

Gestern stand in der Zeitung, dass Forscher einen Zusammenhang zwischen Obesity und Infektanfaelligkeit gefunden haben - Dicke sind oefter krank.

Also, Infos findet man auf Schritt und Tritt.

A9ndyS200


Nun hab ich gleich zwei Hormonprobleme. Zuviele Androgene und zu wenig Schilddrüsenhormone bzw. ich bin am Beginn von Hashi. Kann das was damit zu tun haben, mal ganz blöd gefragt?

Da kann ich Dir keine Antwort geben. Das solltest Du mit einem Endokrinologen besprechen.

Nur so als Hinweis: chemische Reaktionen im Koerper laufen so ab, dass Chemikalien an bestimmten Stellen von Proteinen andocken. Und Proteine sehen so aus wie ne Kreuzung von Battleship Galaktika und dem Wurzelgeflecht eines Baumes - es gibt viele Ein- und Ausbuchtungen. Aber nur eine passt.

d.h. fuer erfolgreiche Reaktionen muessen von beiden Ausgangsstoffen genuegend vorhanden sein, damit die Chance groesser ist, dass die richtige Einbuchtung getroffen wird. Und die Stoffe muessen die Gelegenheit haben, sich zu drehen und zu wenden ohne irgendwo haengen zu bleiben. Im Fluessigen geht das besser als auf dem Trockenen.

Und alle diese chemischen Reaktionen laufen nur durch Zufall ab, also nur durch Vorhandensein der Ausgangsstoffe in der richtigen Konzentration am richtigen Ort.

Enzyme wirken als Katalysatoren und senken die notwendige Reaktionstemperatur herab.

Hormone und Enzyme werden aus Eiweissen hergestellt.

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