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Alkoholvergiftung - Zahlt die Krankenkasse?

ADnaiBon hat die Diskussion gestartet


Hiho!

Am Wochenede hab ich einen über den Durst getrunken. An sich nich so schlimm, hab ein paar mal gekotzt, wurd von Freunden schlafen gelegt. Ich hab auf dem Sofa wo ich lag, angefangen zu hyperventilieren... Freunde haben Angst bekommen und Krankenwagen gerufen.

Als Rettungsdienst kam, gings mir eigentlich relativ gut. Ich konnte "klar" sprechen, hab Witze gerissen, mir selbst die Schuhe angezogen, gebunden, und wurd ins Krankenhaus gefahren.

Dort angekommen wurd mir ne Infusion gegeben, und wurde normal schlafen gelegt, nach etwas Small-Talk mit dem Arzt oder Pfleger oder was das war.

Im Brief den ich am nächsten Morgen bekommen hab steht folgendens:

Herr XXXX wurde von Notarzt alkoholisiert in die Notaufnahme gebracht. Der Notarzt sei von Freunden auf einer Party gerufen worden, da Herr XXX mehrfach erbrochen und hyperventiliert habe.

In der Notaufnahme wacher, orientierter Patient, adäquate Reaktion. Er klagte über Sodbrennen und leiche Übelkeit, ansonsten keinerlei beschwerden.

Keine Vorerkrankung bekannt. Unauffällige Allergieanamnese auf Haselnussallergie. Körperliche Untersuchungsbefund unauffällig.

Ansonsten wurd in meinem Blut ein um 100 zu hoher CK Wert festgestellt, 0.8 mmol/l zuviel Lactat, sowie etwas zu niedrige Hämoglobin und Hämatokritwerte... und 1,2 Promille Alk.

Am nächsten Morgen bin ich ncht mal mit nem Kater aufgewacht.

Die haben mir n kleins Frühstück gegeben, und ich durft nach Hause.

Meine Frage: Mit welchen Kosten kann ich rechnen? Ich bin bei der AOK Familienmitversichert, aber volljährig.

Der Arzt/Beträuer der mir die Infusion gegeben hat, hat gemeint die Kankenkasse übernimmt. Freunde haben heute gemeint das ich mit ner hochen Dreistelligen wenn nicht sogar kleinen 4stelligen Summe rechnen kann.

Hab total Schiß davor, weil ich kaum meine Studiengebühren pro Semster zahlen kann... :°_

Weiß einer von euch wie das wirklich ist?

Hab mal gegoogelt, und finde keinen ähnlichen fall. Mir wurde nicht der Magen ausgepumpt, und ich war net Intensiv.

Hab teilweise gelesen das die Krankenkasse, die erste Alkoholvergiftung zahlt. Wobei man bei mir nichtmal von Alkoholvergiftung reden kann, da die wohl erst offiziell ab 1,4 Promille anfängt.

Kennt sich da einer wirkich aus? Bitte um Antwort!

LG

Anaion

Antworten
D%ieMelRanie


Normalerweise musst du eine Beteiligung fuer den Krankenwagen und 10 Euro pro Tag fuers Krankenhaus zahlen. Ich hatte das mal wegen einer anderen Sache, also Krankenwagen, eine Nacht im Krankenhaus, und meine, es waeren so 50 Eur fuer den Sanka und 10 Euro pro KH-Tag gewesen. Stress dich nicht, das uebernimmt die Kasse im Regelfall...

(alles natuerlich ohne Gewaehr, aber ich habe noch nie gehoert dass man sowas selbst zalen muss.)

D~ie\MelNanie


Normalerweise musst du eine Beteiligung fuer den Krankenwagen und 10 Euro pro Tag fuers Krankenhaus zahlen. Ich hatte das mal wegen einer anderen Sache, also Krankenwagen, eine Nacht im Krankenhaus, und meine, es waeren so 50 Eur fuer den Sanka und 10 Euro pro KH-Tag gewesen. Stress dich nicht, das uebernimmt die Kasse im Regelfall...

(alles natuerlich ohne Gewaehr, aber ich habe noch nie gehoert dass man sowas selbst zalen muss.)

msa6as/axi


Die Krankenkasse bezahlt !

Es wird zwar Entwicklungen geben in die von dir befürchtete Richtung (schlimm genug) aber noch ist es nicht soweit. Mich würde interessieren, welches Krankenhaus deinen Alkoholspiegel bestimmt hat.

Grüsse vom Maasai

A_n3ahion


Ich bin erstmal beruhigt. :)^ Ufff. Das waren schwere letzte Stunden voller Bangen, aber das ist schon die zweite Antwort in der es heißt das ich nur eigenanteil zahlen muss.

Die Würzburger Uniklinik hat mir den Blutspiegel nachgewiesen :X

Wieso stimmt damit was nicht?

mza:asxai


Na ja

ich sehe keine medizinische Indikation, bei einem Patienten, welcher ansprechbar und hinreichend orientiert ist, den Blutalkoholspiegel zu messen-das kann man auch billiger durch Anamnese herauskriegen. Das ganze geht imo schon in diese Richtung-"der war ja soundso besoffen und ist selbst schuld etc" Zweifellos gibt es inkorporierte Substanzen, welche zu wissen durchaus im Interesse des Patienten sind-Äthylalkohol riecht jeder Laie auch so.

Grüsse vom Maasai

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