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Schlafstörungen und innere Unruhe

S8oundebearx77 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

habe die Nacht mal wieder ganz grässlich geschlafen und nun muss ich doch noch mal hier nachfragen:

Mein Arzt hat bei mir Anfang des Jahres eine Somatoforme Störung festgestellt. Allerdings weiß ich immer noch nicht so recht, ob ich dieser Diagnose trauen soll (obwohl körperlich alles i.O. ist laut Arzt), oder ob ich doch Dinge, wie zB autogenes Training in Angriff nehmen - also psychische Ursachen bekämpfen soll.

Prinzipiell gehts mir eigentlich (überwiegend vor allem tagsüber) ganz gut, wenn da nicht einige Dinge wären, die mich sehr belasten. Hin- und wieder, besonders abends beim "Abschalten" fühle ich innerliche Unruhe, Herzlopfen und leichtes Zittern im Körper. Eher selten habe ich dann spontan zB im Bett komische Hitzewallungen oder auch mal kalte Hände am Tag - die habe ich aber schon seit jeher. Besonders belastend sind aber die Schlafstörungen. Irgendwie sind die fast zyklisch und die Tage vom Wochenende (SA/SO/MO) sind fast immer ganz schlimm, unter der Woche schlafe ich eigentlich sehr gut. Manchmal habe ich das Gefühl, dass der Körper, obwohl ich müde bin (zB gestern, weil auch nicht gut geschlafen), nicht abschaltet im Kopf und auf totaler Bereitschaft steht. Man liegt dann, die Körper ist total ruhig, Puls auch und der Kopf ist hellwach - man kann es schwer erklären. Ich lese öfter abend noch vorm Einschlafen - vor einem viertel Jahr bin ich regelmäßig noch über dem Buch weggenickt, momentan passiert das nicht mehr wirklich.

Ich habe alle Ratschläge vom Arzt befolgt - mehr Ruhe, weniger Stress, Sport treiben. Anfang des Jahres hatte ich mit spontanen Angstattacken zu kämpfen, die aber wieder verschwunden sind. In dieser Zeit hatte ich auch ständig das Gefühl irgend eine Herzkrankheit o.ä. zu haben. EKG etc. war ja alles OK und davon bin ich kopfmäßig auch weg, obwohl ich nach wie vor das Gefühl nicht loswerde, das irgendwas nicht in Ordnung zB event.Schildrüse o.ä., weil das ganze mehr überraschend zum Jahreswechsel kam und ich vorher rein gar nichts hatte und kerngesund war. Ich habe jetzt längere Zeit abends immer Baldrian genommen und dachte mittlerweile, dass es event. davon kommt. Hin und wieder gibt es da ja auch Nebenwirkungen, wie ich erfahren habe. Bisher habe ich aber nach dem Absetzen (seit 3 Tagen) auch nichts gemerkt.

Hat jemand noch den ein oder anderen Ratschlag für mich??

Ich möchte das unbedingt in den Griff bekommen.

Antworten
Sboun*dbear7x7


Habe eben von einem Bekannten die Empfehlung bekommen mal Magnesium einzunehmen, da die Symptome bei einem Mangel ähnlich sind - sprich also die innere Unruhe, Herzklopfen, etc. Schaden kann es ja nicht - was meint Ihr??

Skchl~uckxe007


Schilddrüse würde ich auf jeden Fall mal checken lassen. Magnesium solltest du nur nehmen, wenn du nachts häufig Krämpfe hast. Wenn die SChlafstörungen schon länger als 12 Wochen durchgehend da sind, ist es eine klinisch relevante Schlafstörung. Dann würd ich es erstmal für eine kurze Zeit mit Schlaftabletten versuchen. Wenn körperlich nichts bei dir gefunden wird, dann hol dir eine Überweisung für den Neurologen. Der wird dir dann eventuell ein schlafanstoßendes Medikament verschreiben, was nicht so suchtgefährlich wie Schlaftabletten ist.

SEoundabearx77


Schildrüse hatte bei uns im gesamten Familienstamm noch nie jemand. Das wäre zB schon sehr komisch.

Über Krämpfe kann ich eigentlich nicht klagen. Naja, das Magnesium kann ja in normal dosierter Form ja nur zum Wohlbefinden beitragen und ist ja nicht schädlich und soll zur inneren Ruhe und Muskelentspannung beitragen. Hin und wieder habe ich auch einen verspannten Rücken und komische Zuckungen im Oberschenkel. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass irgendwie mein ganzer Unterbauch leicht verkrampft/angespannt ist. Vielleicht hilfts ja irgendwie.

Die Schalfstörungen treten ja eben nur an 1-2 Tagen in der Woche auf - sonst kann ich ja recht gut schlafen. Wenn es schlimmer werden sollte, werde ich sicherlich einen Arzt aufsuchen. Das Problem ist, dass die Symptome ja zig Krankheiten zugeordnet werden können, ob psychisch oder organisch. Auf Betablocker und den ganzen Kram möchte ich aber mit 30 Jahren wirklich verzichten.

S'ound9bexar77


Vielleicht noch als Nachtrag. Letztes Blutbild vom Januar diesen Jahres hatte einen TSH-Wert von 2,7. Kann damit zwar nix anfangen, liegt aber im Referenzbereich, wie auch alle anderen Werte. Magnesium ist leider nicht aufgeführt. Wie gesagt, ich versteh es selbst nicht!

Hat jemand noch einen Ratschlag, wo die Ursachen liegen??

_hSolixna_


Bei den Ursachen kann ich dir leider nicht helfen.

Aber vielleicht bei der 'Therapie'.

Mir hilft ein beruhigender Tee ca. eine halbe Stunde vor dem Schlafen. Diese Tees heißen meist Nerven& Beruhingstee oder ähnlich.

Außerdem hilft es mir, reines Lavendelöl neben das Kissen zu tröpfeln.

Was auch hilfreich sein kann ist, sich abends die stressenden/belastenden Gedanken aufzuschreiben und sich damit zu befassen und sie dann nicht mit ins Bett zu nehmen.

Außerdem könntest du es mit Ruheatmung versuchen, d.h. du konzentrierst dich im Bett nur auf deinen eigenen Atem und atmest dabei durch die Nase ein und durch den Mund aus und verlangsamst den Atemrhythmus damit kontinuierlich.

Mag alles banal klingen, bei mir hilft es in den meisten Fällen sehr gut.

SQoundbe6arx77


Naja, ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass ich groß etwas aus dem Alltag mit ins Bett nehme - hier gibts ja selten bedrückendes. Allerdings kreisen die Gedanken dann immer um die ganze Schlafgeschichte und die Unruhe. Wahrscheinlich ist das ganze ein Teufelskreis. Wird vielleicht doch Zeit sich das autogene Training mal anzuschauen.

m1anueela-xmuc


Ich würde unbeding die SD durchchecken lassen

Von da kommen viele Symptome her,ich hatte es auch nicht geglaubt,vor 2 Jahren ist bei mir MB Diagnostiziert worden,und in unserer Fam.hat das auch niemand

Sjou5ndbeaxr77


Wenn die Schalfstörungen weiter anhalten werde ich das auch in Betracht ziehen. TSH 2,7 würde allenfalls eine leichte Unterfunktion bedeuten, wobei ich jedoch alle Symptome einer Überfunktion an mir merke - bin halt nicht entspannt, sondern eher aufgedreht, wenn ich schlafen möchte. Man liegt dann ewig lange wach. Mittlerweile denke ich, dass da auch die Psyche eine entscheidene Rolle spielt.

Ist gerade halt sehr anstrengend und ich hoffe, dass sich es wieder gibt - so übel war es noch nie :°(

Ich versteh es selber nicht und bin ständig damit beschäftigt mich wieder positiv zu stimmen.

mfanue[la8-muc


Schilddrüse und Psyche sind nicht weit weg voneinender,such mal über Google und gib die 2 Begriffe ein,oder lese dich da mal durch

[[http://www.ht-mb.de/forum/index.php]]

Ich hoffe dass Dir bald geholfen werden kann,bis dahin Gute Besserung

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