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6 Monate Halschmerzen und nun Schwindel

C-laiMrsMatin


Hallo Leberwurst,

leidest Du unter starken Verspannungen? Das würde mich bei Deiner Geschichte nicht wundern. Verspannungen können sehr unbewusst sein und können viel auslösen, z. B. minimale Blockaden in der Wirbelsäule. Diese Blockaden können üble Symptome verursachen wie z. B. Schwindel durch Blockade in der Halswirbelsäule. Siehe hier:

[[http://www.atlasorthogonal.info/wissen_06.htm]]

Verspannungen stellt ein Orthopäde fest. Sehr gut hilft die Behandlung durch einen Osteopathen. Vielleicht magst Du Dich durch den Link durchklicken:

[[http://www.osteopathie.de/osteopathie.html]]

[[http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/lavita/osteopathie-DID1188595969/index.xml]]

Verspannungen werden oftmals durch seelische und psychische Belastungen ausgelöst. Mir hilft da sehr gut die Psychosomatische Energetik:

[[http://www.drbanis.com/Inhalte.htm]]

[[http://www.rubimed.com/de/produkte/produkte.asp?lang=de&nav=3]]

Bei mir wussten die Ärzte (allerdings mit anderen Symptomen) nicht weiter, deshalb bin ich auf diese beiden Alternativen gekommen und es geht gut bergauf.

Gruß

a%mal


für mich klingt deine geschichte auch nach einer somatisierungsstörung.deine seele macht auf sich aufmerksam.

das heißt nicht,dass du dir alles einbildest sondern nur,dass die heutige medizin irgendwann an ihre grenzen gerät und normale messmethoden die ursache nicht finden können.

sollten keine organischen befunde erhoben werden können, solltest du einfach dein schicksal akzeptieren und keine energie verschwenden um irgendeine ursache zu finden,das ist nämlich schon der erste schritt in die richtige richtung.

mach dir bewusst,dass es millionen menschen gibt,denen es genauso geht wie dir..schwindelattacken,angst,panik,ständiges hinterfragen und das kopfkino läuft 24/7.

du mußt diesen kreislauf durchbrechen,wieder zu dir finden und dir von solchen symptomen keine angst machen lassen-sie sind nur ausdruck eines inneren konfliktes,den du nicht in der lage bist zu erkennen-noch nicht.aber die psychotherapie ist ein guter weg.

ich glaub dir,dass es schwer ist anzunehmen,dass man sich in dem fall nur selbst helfen kann...

Lxeb1erw9urst


ClairMatin und Amal,

danke für Eure Antworten. Ich denke bereits daran dass mir kein Arzt helfen kann. Die Arztrennerei ist nämlich Teil des Teufelskreises und hilft nur soweit, als dass es ein Ausschlußverfahren ist. Dannach weiß man nur was man nicht hat. Der unbestätigte Verdacht auf Herzmuskelentzündung hatte mich ganz kirre gemacht.

Ich warte die OP ab und laufe dann weiter Richtung Psychologe ... bzw. Forsche nach nichtorganischen Ursachen.

Danke

Leberwurst

Jpasi)one


Ich tippe auf die Schilddrüse, bin gespannt auf die Schilddrüsenergebenisse!

L,ebehrwDurst


Ich bin auf das hier gestoßen: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Chronisches_Ersch%C3%B6pfungssyndrom]].

Das paßt wie die Faust auf's Auge. Der Auslöser war ein Infekt, vor 1-2 Monaten ging es los. Ich bin völlig fertig.

LHeRbqerwu+rsgt


Hallo,

ich komme gerade aus dem Krankenhaus, die Mandeln sind draußen. Tut alles noch weh und ich muß noch 'ne knappe Woche mit Nachblutungen rechnen.

Tja, ich traue es mich kaum zu sagen, aber ich glaube meine Probleme sind weg. Zumindest spüre ich eine deutliche Erleichterung und im Moment keine Symptome.

An die plötzliche Gesundung glaube ich allerdings noch nicht. Da müssen jetzt erst mal ein paar Wochen vergehen ohne dass es einen Rückfall gibt.

Auf jedenfall habe ich erstmals wieder Hoffnung. Ich halte Euch auf dem Laufenden und Danke für's Mitlesen und Mitfühlen ...

Leberwurst :-) (lacht mal wieder)

L"upo~049


Hallo Leberwurst,

als ich den Anfang Deiner Geschichte gelesen hatte (leider erst heute), war ich mir ziemlich sicher, dass der überwiegende Teil Deiner Misere einen psychosomatischen Hintergrund hat.

Eigentlich ist der klassische Verlauf - viel Verdrängung, dauerhafter Stress, Druck (eigener) in Kombination mit der grossen Angst, das mühsam erreichte könnte nicht von Dauer sein.

Das alles kann irgendwann mal die von Dir beschriebenen körperlichen Symptome auslösen. Schwindel ist das typische Angstsymptom und übrigens auch die Halsschmerzen - auch wenn es diesbezüglich Befunde gab, haben Halsprobleme von solch langer Dauer fast immer eine psychosomatische Komponente.

Ich kann Dir nur zu einer geeigneten Psychotherapie raten, das lässt sich - zumal mit einem guten sonstigen Umfeld - langsam aber sicher wieder in den Griff kriegen.

Zunächst mal Alles Gute & Grüsse !

Lupo

L\eber3wurst


Hallo Lupo,

ja, ich war gerade beim Psychologen und psychosomatische Störung ist nun eine weitere Diagnose. Auch wenn die chronisch entzündeten Mandeln sicher ein Faktor waren, ich mache mir da gar nichts vor. Meine Psyche hat auch ein Problem und ich werde mich darauf einlassen.

Aktuell muß ich nicht mehr mit Nachblutungen rechnen, die Wunde tut aber immer noch höllisch weh und ich jammere wie es sich für einen echten Kerl gehört ;-) Aber ansonsten geht es mir gut und meine Kinder haben bestätigt, dass ich wieder angefangen habe Scherze zu machen.

Leider habe ich für Euch eine traurige Nachricht. Der Psychologe hat mir geraten nicht mehr im Internet über Krankheitsthemen zu informieren, so dass ich mich weniger mit der Krankheit beschäftige. Das heißt auch ich werde diesem Forum den Rücken kehren. Erstmal. In ~6 Monaten werde ich mich wieder melden.

Ich danke Euch allen die sich mit meiner Geschichte und mir beschäftigt haben.

Leberwurst

@ Jasione:

Die Schilddrüse ist ok, Danke Dir extra.

L eber*wu=rsxt


*:) Hallihallo *:)

seit dem Sommer ist Zeit vergangen. Ich bin wieder kerngesund :-D

Um anderen Hoffnung zu geben will ich die Auflösung der Geschichte nicht vorenthalten. Meine Krankheit war eine Pseudomonas-Infektion, welche die Mandeln befallen hatte und die durch eine Mandeloperation geheilt wurde. Im Verlauf hatte ich erstmal ein halbes Jahr lang Halsschmerzen, die zu einem körperlichen und psychischen Abbau geführt haben. Das ganze war mit einem Ärztemarathon verbunden (Antibiotika ohne Ende, verdacht auf Krebs, Herz ... das volle Diagnoseprogramm und alles ohne Ergebnis).

Mitte des Jahres ist die Krankheit eskaliert. Physisch bekam ich noch nie dagewesenen Schwindel, Kopfschmerzen, Sprachprobleme und ein Krankheitsgefühl als müßte ich sterben. Psychisch bin ich in eine heftige Depression gerutscht. Man kann das alles in diesem Thread nachlesen.

Was hat geholfen?

- Mein Hausarzt hat den Pseudomonas zufällig entdeckt, ihn aber mit Antibiotika ohne Erfolg behandelt.

- Ein HNO Arzt hat dann zur OP geraten.

- OP.

- Ein Psychater hat mir über die Depression weg geholfen.

- Weniger arbeiten.

- Sport.

- Meine Familie.

Was hat nicht geholfen?

- Selbstdiagnose per Google und Internet.

- Kein Sport mehr zu treiben.

- Sich ins Bett zu legen.

Für meine Familie und mich war das eine harte Zeit. Dabei haben wir gelernt was es heißt, wenn Menschen aus ihrem Leben gerissen werden. Und das Hoffnung etwas extrem Wichtiges ist, dass nicht verloren gehen darf.

Allen noch ein schönes Leben

Leberwurst

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