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Darmvorfall bei künstlichem Darmausgang

T-räumerrSin77 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich weiß nicht, ob ich hier bei Euch richtig bin, wenn nicht bitte in den richtig Faden verschieben! *:)

Meine Mama hat seit Januar einen künstlichen Darmausgang auf dem Bauch, da sie Darmkrebs hatte. Die erste Zeit ging auch alles einigermaßen gut. Aber innerhalb der letzten 3 Wochen ist 4mal der Darm in den Beutel rausgefallen. Sie hat dann geblutet wie nicht was und musste in die Notaufnahme, damit dort der Darm wieder reingedrückt wurde. Am Montag ist es wieder passiert. In der Notaufnahme haben 4 Doktoren fast 2 Stunden versucht, den Darm wieder reinzudrücken. Erst nach 2 Stunden ist es geglückt. Die Ärzte sagen nicht viel, woher das kommt und ob das normal ist.

Könnt Ihr mir vielleicht sagen, ob das "normal" ist und woher sowas kommt? Ich habe Angst, dass da mehr hinter steckt, als einfacher Zufall. Könnte evtl. ein neuer Tumor Schuld sein, dass der Darm immer wieder rausfällt?

Antworten
Myonstxi


Hallo,

sowas kommt durchaus öfters vor. Lies u.a. mal hier: [[http://www.stoma-welt.de/leben-mit-stoma/prolaps-darmvorfall/]]

Liebe Grüße

Angie

f~robsch/13


hallo träumerin *:)

meine mutter hat ihren künstlichen darmausgang morgen seit 30 !!!! jahren.

was deine mutter hat, ist ein prollaps...eigendlich eine atr bindegewebsschwäche,die auch durch das noch ungewohnte irigieren kommen könnte. der darm muss sich auch erst daran gewöhnen, dass er mit wasser gefüllt wird. meine mutter wurde im letzten jahr an sowas operiert. der darm hat an dieser stelle einfach eine schwäche, sodass das jederzeit wieder passieren kann. ihr wurde dann zusätzlich ein netz eingesetzt, wie sie auch bei bauchdeckenbrüchen verwendet werden.

ich könnte mir nicht vorstellen, das ein neuer tumor damit zu tun haben sollte...leider gibt es nicht so viele kliniken, die sich gut auskennen...meine mutter hat glück, eine zu haben, die schon immer vorreiter auf diesem gebiet waren

wenn du noch fragen hast, einfach melden

TQräume3rin7x7


@:) Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.

Das hat mich doch ein wenig beruhigt. Ich habe halt so schreckliche Angst um meine Mama. Als Ende letzten Jahres das Grauen erneut anfing und meine Mama dann 12 Stunden operiert wurde, hatte ich so schreckliche Angst, dass sie es nicht schafft.

Jetzt ist sie in der Chemo und hat immer wieder diese Darmvorfälle. Gestern sagte der Arzt zu mir und meinem Papa, dass sie in etwa 2 - 3 Monaten den Darm wieder zurückverlegen wollen.

Mein Onkel hatte auch Darmkrebs, nach 1 Jahr haben sie den Darm wieder zurückverlegt, 2 Monate später war er tot. Der Krebs war durch die OP wiedergekommen.

Jetzt habe ich Angst, dass das bei meiner Mama auch so sein wird!

:°( :°(

f*rosuchx13


ich kenne die angst...und sie wird bleiben....aber ich darf sie schon seit 30 jahren haben und das, obwohl meiner mutter gesagt wurde, dass sie sicher daran sterben müsste....du siehst, es kann auch anders audgehen, wie bei deinem onkel und darmkrebs ist zum glück eine der sorten, die gute heilungschancen haben. aber es ist komisch, ich hab schon öfter gehört, dass männer es nicht schaffen ???

T"räumerZin77


Meine Mama und mein Papa haben auch die Hoffnung aufgegeben. Ich will aber nicht aufgeben!

Wie kann ich lernen mit der Angst zu leben?

Mdonxsti


Hallo Träumerin,

Du kannst es lernen, indem Du akzeptierst, dass die Dauer unseres Lebens nicht von uns bestimmt wird. Es kommt, wie es kommen muss.

Darmkrebs im Anfangsstadium (meist bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt) ist sehr oft gut zu therapieren. Schwieriger wird es, wenn man erst dann operiert wurde, wenn schon erste Beschwerden da waren und man wegen diesen endlich mal zum Arzt ging. Da ich selbst ein Dünndarmstoma für immer habe, bin ich im Kontakt mit vielen anderen Stomaträgern. Einige von diesen sind mittlerweile verstorben. Teilweise waren es Menschen unter 40 mit noch minderjährigen Kindern. Das Stoma selbst ist nichts, was einen im Alltag besonders einschränkt. Auch ein Prolaps ist nichts Wildes. Die Begleiterkrankungen können aber Zeitbomben sein. Nimm es so hin, denn sowas gehört zu unserem Leben - leider.

Liebe Grüße

Angie

frro\scth1x3


hab einfach vertrauen in das leben...unsere ängste stehen uns viel zu oft im weg :)*

TlryäumePrin7x7


Im Moment machen mich meine Ängste um eine Mama fertig. Gestern ist sie aus dem Krankenhaus gekommen. Ich hoffe, dass es jetzt erst einmal gut bleibt.

:°(

fRrosVch1x3


auch, wenn monsti recht hat und unsere wege sicher bestimmt sind darfst du nicht vergessen, dass es auch manchmal einfach schwierige zeiten gibt, die auf diesem weg sein sollen....die nicht mit dem tod enden , sondern einfach da sind um uns näher zu bringen, werte aufzuzeigen, um daran zu wachsen und zu vertrauen. versuch nicht zu verzweifeln, damit du hoffnung geben kannst :°_ :)*

Tqräukmerinx77


:°(

Meine Mama wird morgen wieder operiert und der Darm verlegt. Sie war die letzten 2 Wochen 15 mal im Krankenhaus wegen einem Darmvorfall, an einem Tag sogar 3 mal. Da hat der Arzt gesagt, so ginge es nicht weiter.

Jetzt habe ich Angst um sie. Ich kenn nur die Geschichte von meinem Onkel. Als man bei ihm den Darm zurückverlegt hat, ist der Krebs erneut ausgebrochen und ein halbes Jahr später war er gestorben.

Ich habe solche Angst. :°( :°( :°( :°( :°(

feroPschx13


he...das ist nicht dein onkel :|N

sie wird operiert, damit ihr geholfen wird...und gaaaanz ehrlich, der krebs ist nicht " wieder gekommen " durch die op bei deinem onkel-der war einfach noch nicht komplett entfernt.

dieser ständige krankenhausterror soll für deine mama doch auch aufhören....es ist gut, wenn sie operiert wird-so kann ihr geholfen werden...sie brauch doch endlich wieder lebenqualität :)* :)* :)* :)*

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