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Diabetes mellitus Typ 1 seit 3 Wochen

K{.-L.H


@ praxa :

sprizte jetzt mehr insulin als vorhern nicht weniger.

Meine Einheiten liegen so um 25-36 kurzzeitinsulin. und langzeitinsulin auf 18 einheiten pro tag.

Aber erst mal danke werde schon was finden damit die kilo´s wieder weg gehen ;-D

pVraxxa


Das ist aber gar nicht so viel, was du spritzt. Das hat sich so angehört, dass du wesentlich mehr spritzen müsstest.

Bei dem schlechten HbA1c, könnte man sich eventuell sogar noch Gedanken machen, etwas mehr Basal zu spritzten oder halt mehr "kurzes". Ich weiss jetzt ja nicht, wie deine Werte nach dem Essen sind.

Wo liegt den dein Problem, mit dem hohen Zucker?

Mehr nach dem Essen oder eher in den "Nüchternphasen"?

Das deine Gewichtszunahme vom Insulin kommt, denke ich jetzt eher nicht mehr, zumindest nicht alleine vom Insulin.

Bei welchem Arzt bist du den?

Bei einem "normalen" Arzt oder einem Diabetologen?

Wie sind den deine Triglyceride?

Hast du vielleicht doch etwas an deiner Lebensweise oder deine Ernährung geändert?

Manchmal bekommt man das, gar nicht so bewusst mit. Hier mal ein bisschen mehr und da noch etwas und irgendwann gewöhnt man sich dran.

Kq.6Lx.H


Bin bei einem Diabetologen

Was sind den Triglyceride ???,

Die probleme liegen in der nacht,schlafe mit recht guten werte ein, und stehe mit schlechten werten auf. Aber eigentlich liegen die probleme bei den nüchternphasen.

War davor bei einem anderen arzt, der sagte ich soll das langzeitinsulin ( Lantus ) in der früh nehmen,

Und die im krankenhaus stellten es um auf abends das lantuns, nach dem vorfall. von 26 auf 18 einheiten , die meinten es wäre zuviel

Weiss jetzt auch nicht so recht wer jetzt recht hat ???. Jeder sagt was anderes.

An der lebensweise hab ich nicht viel geändert, ich esse jetzt nur weniger zuckerhaltiges essen.

pQraxWa


Triglyceride sind Blutfette, welche zb., bei einer schlecht eingestellten Diabetes erhöht sind.

Die probleme liegen in der nacht,schlafe mit recht guten werte ein, und stehe mit schlechten werten auf.

Willkommen in Club. :-D

Du hast, das so genannte Dawn-Phänomen, dadurch steigt der Blutzuckerspiegel in den Morgenstunden.

Das ist anversich ganz normal und hat auch ein Nicht-Diabetiker, nur da wird es durch das eigene Insulin ausgeglichen.

Da gibt es auch nicht viele Möglichkeiten, etwas dagegen zu machen.

Eine Möglichkeit ist, dass du abends weniger KH isst, auch Eiweiß solltest du abends wenig zu dir nehmen, dieses wird nachts auch zu Zucker umgewandelt.

Die zweite Möglichkeit wäre, dass du das Lantus aufteilst. Gehen wir mal von 26 Einheiten am Tag aus. Dann spritzt du Morgens 16 Einheiten und bevor du in´s Bett gehst die restlichen 10. Damit kannst du die Zuckerspitzen morgens etwas senken. Das ist jetzt nur ein Beispiel und muss bei dir eventuell anders aufgeteilt werden.

Dies dauert auch ein paar Tage, bis sich was ändert.

Die dritte Möglichkeit wäre eine Insulinpumpe, dass ist aber nicht jedermanns Sache. Ich persönlich, bin kein großer Fan, von Insulinpumpen.

Was sagt den dein Diabetologe dazu, dass das KH dein Lantus verringert hat?

Wenn du in den Nüchternphasen Probleme mit dem Zucker hast, dann ist dies doch unlogisch, dass du weniger Lantus spritzen sollst.

Gehe am besten mal zu deinem Diabetologen und rede mit ihm darüber, spreche ihn auch mal auf die Aufteilung wegen des Lantus an. Das kann zwar etwas dauern, bis eine für dich, optimale Einstellung gefunden wird, aber dies sollte dir deine Gesundheit wert sein.

Scheue dich auch nicht, notfalls die Meinung eines weiteren Arztes einzuholen, wenn du der Meinung bist, dein Arzt geht nicht vernünftig auf dich ein. Denn nicht der Arzt muss unter den Spätfolgen leiden, sondern du. ;-)

K_.xL.H


Ja Danke , kanns ja mal meinem arzt vorschlagen .das mit dem lantus.

warum kennst du dich so gut aus mit dem thema @praxa ???

selber betroffen ??? oder bist du ein arzt.

pzraWxa


Nein, aber nach über 10 Jahren Diabetes, sammelt man halt so seine Erfahrungen, wenn man sich mit der Krankheit intensiver beschäftigt.

Ich wundere mich auch etwas, dass du das nicht alles selber weisst. Du bist doch auch schon 12 Jahre Diabetikerin.

Wurdest du nicht mal geschult?

Kg.LY.H


Doch schon ist aber lange her,

Hab mich immer auf die anderen verlassen ich jahr noch recht jung als ich es bekommen habe, da war das interresse nie so groß, sich damit zubeschäftigen, und jetzt hat sich das in mein alltag so eingelebt das es nebenbei soläuft alles, und es funktioniert ganz gut.

pRraxxa


Ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber "funktioniert ganz gut" ist was anderes.

Einen HbA1c zwischen 10.8 und 7,5 ist, kann man wirklich nicht als gut bezeichnen. Bei 10,8 bewegt du dich im Mittelwert, um die 260mg/dl und bei 7,5 bist du bei ca. 160mg/dl im Durchschnitt.

Das heißt, dass du dich meiste Zeit wahrscheinlich um die 200mg/dl bewegst, also auf jeden Fall im Bereich der Nierenschwelle. Die Nierenschwelle ist der Punkt, wo die Niere Zucker ausscheidet, weil zuviel Zucker im Blut ist und liegt ca. bei 180mg/dl. Solch hohe Werte sind weder für die Nieren gut, noch für den restlichen Körper.

Du schreibst, du warst recht jung, als du Diabetes bekommen hast, also kann man davon ausgehen, dass du nicht so alt bist.

Darf ich fragen, wie alt du bist?

Das Problem ist, wenn du noch relativ jung bist, dann ist die Gefahr durch eine schlecht eingestellte Diabetes, Spätfolgen zu bekommen, natürlich noch höher, als sie eh schon ist.

Ich möchte dir keine Vorschriften machen, dies steht mir auch gar nicht zu, aber ich kann dir wenigstens empfehlen, dass du dir mal Gedanken machen solltest. Du musst jetzt ja keine Medizin studieren, aber dich durch Schulungen oder auch Diabetikervereine mal auf den neuesten Stand zu bringen, kann bestimmt nicht schaden.

Nach 12 Jahren hat sich nämlich schon einiges verändert. ;-)

x{yzk-juxhee


Das Problem ist, wenn du noch relativ jung bist, dann ist die Gefahr durch eine schlecht eingestellte Diabetes, Spätfolgen zu bekommen, natürlich noch höher, als sie eh schon ist.

Da kann ich praxa nur recht geben, ich arbeite in einer diabetologisch qualifizierten Praxis.

Ab einem BZ vom 160mg/dl musst du auf lange Sicht mit Spätfolgen (Augen, Gefäße, Nerven, Nieren) rechnen.

Da Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden ist bei einem schlecht eingestellten Diabetiker sogar um 50% erhöht.

Du musst jetzt ja keine Medizin studieren, aber dich durch Schulungen oder auch Diabetikervereine mal auf den neuesten Stand zu bringen, kann bestimmt nicht schaden.

Es ist sehr wichtig dass man sich über seine Krankheit informiert und sich damit auseinandersetzt.

Kt.L.DH


Ja ich weiss ,ihr habt alle recht was das angeht, mit den spätfolgen.

Ich war zehn als ich bekommen habe, bin jetzt 22 . Ich weiss auch mit dem alter von 22 jahren sollte man besser auf seinen Körper aufpassen. Und die verantwortung übernehmen was man tut. Und im moment bin ich weit davon entfernt . Als ich kleiner war hat alles gut funktioniert , gute werte und alles, bin mit 16 dann von zu hause raus, und seit dem klappt es nicht mehr so gut, wie schon gesagt es läuft so neben bei.......

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