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Todesangst vor einer Vollnarkose

m:aryxsue


teddy:

bin aus oberbayern. :)z

ja das aufwachen KANN passieren,wenn nicht ausreichend "schlafmittel" gespritzt wurde.das muss der arzt natürlich im auge haben und darauf achten,auch wenn es länger dauert.vorboten gibt es.es macht niemand einfach mal die augen auf und toleriert dabei den rest.man spritzt als sofort nach,wenn sich da was anbahnt oder es eben länger dauert.man kann nicht immer sofort richtig dosieren,denn jeder reagiert anders.

kurz weg gewesen? heisst? das du reanimiert werden musstest? :-o

schön wenn ich dir ein wenig die angst nehmen konnte.das ersetzt aber auf keinen fall ausführliche gespräche mit den ärzten.aber das weisst du ja. ;-)

mimi: du wirst ja noch nachbetreut oder?ich würds bei der nächsten untersuchung einfach mal anbringen.das kann nicht schaden :)z

m2icha_.26x0482


Da habe ich ja ganz schön was losgetretten und ich dachte schon, ich wäre allein mit meiner Angst.

muarys9uxe


ach quatsch.

es haben sehr viele angst davor.ist ja auch klar.man weiss nicht was passiert und wie man es verträgt.

ich hab heut beim zahnarzt gesessen und fast geheult,weil ich angst vorm bohren habe %-| das is schon lächerlicher ,als angst vor ner narkose. :)z

T?a)kka-xTukka


Eine Vollnarkose ist mir auch nicht ganz geheuer.

Sowas habe ich nur einmal erlebt, und bei so einer Mini-OP wäre eine VN gar nicht nötig gewesen.

Hinterher habe ich gemerkt, warum die eine VN gemacht haben:

Damit ich nicht mitkriege, dass man einen Lehrling, oder jedenfalls einen totalen Stümper da hat ranlassen.

So eine beschissene Op hätte ich zehnmal besser selbst hingekriegt.

Und statt "nach 30 Minuten wachen sie wieder auf" sind es 2 Stunden geworden.

Der Kommentar dann: "Seien sie froh, dass sie überhaupt wieder aufgewacht sind.":(v

m6ar*ysuxe


was wurde gemacht?warum hat es länger gedauert?

du weisst aber das hinter jedem medizinstudenten noch jemand steht der ahnung hat?!

wie hat man dir die vollnarkose vor der op begründet?

mDi~chaJ.2t60482


Seien sie froh, dass sie überhaupt wieder aufgewacht sind.

Dem hätt ich was erzählt.

So ein blöder Satz, geht überhaupt nicht.

Das nächste mal, geh wo anders hin. Aber ein gutes Krankenhaus zu finden, ist oft gar nicht so einfach. Idioten, gibt es leider überall.

mTarysxue


um zu beurteilen wie der satz gemeint war, müsste man die geschichte komplett kennen.

vielleicht sind unvorhergesehene komplikationen aufgetreten und es war einfach darauf bezogen,dass es ihr/ihm wirklich sehr schlecht ging.und sie wirklich froh gewesen sind (und auch sie/er es sein kann) das sie wieder aufgewacht ist.

aber... ich will hier nix entschuldigen.die ganze geschichte kenn ich ja nicht.

t>ed4dyham{ster 0x07


Hallo marysue.

Ich glaube mir wurde nur was Gespritzt. Anschliesend hat mir jemand ins Gesicht geschlagen. Und kann mich nur daran erinnern, das ich nur Kurz einen schwarzen Tunnel und dann ein helles Licht gesehen habe. o:)

War ein schönes Gefühl, hatte hinterher totale Angstzustände. Anschliesend noch gleich nen Asthmaanfall!

Wo sie es mitbekommen haben das ich wach war, wurde mir natürlich was nach gespritzt. Habe mitbekommen, wie der Arzt den Stab in meinen Bauchnabel gerammt hat.Das war richtiger Horror. Später wo sie den Nabel zugenäht hatten.

In den Arztbrief wurde noch extra "depressive Störung" mit rein geschrieben!!! Davon wüsste ich aber was. Jeder der mich kennt schüttelt nur mit den Kopf.

Toll, noch jemand aus Oberbayern. 8-) :)_ *:)

m|iGcha.26b048x2


Und kann mich nur daran erinnern, das ich nur Kurz einen schwarzen Tunnel und dann ein helles Licht gesehen habe.

Klingt, als hättest Du eine Nahtoderfahrung gemacht. Da bekomme ich gleich, Haut von Gans.

Ich komm zwar nicht aus Oberbayern, aber ich bin drei Jahre in München zur Schule gegangen. *:)

Muimi 1990P_Sxuhl


Gibt es den keinen weg sich von so einer angst zu befreien? Ich muss ganz ehrlich sagen das ich nicht so recht einschätzen kann was mir an einer op direkt angst macht, aber ohne das es nötig wäre mach ich sowas nie wieder

cBame=reon


so, dann beteilige ich mich doch auchmal ;-)

jaaa ich leide auch unter dieser wahnsinnigen narkoseangst...

hatte einmal eine magenspiegelung, der arzt war meines erachtens sehr kompetent und hat mich auch gut über eine vollnarkose oder eine örtliche betäubung aufgeklärt.

ebenso hat er mir keinen honig um den mund geschmiert und mir wahrheitsgemäß gesagt, dass die örtliche nicht unbedingt angenehm sein wird...

war sie auch nicht 8-) der würgreiz war pervers!auch die rülpsgeräusche und das ständige aufstoßen von magenflüssigkeit...buuäää da wurde mir dann bewusst, warum ich so einen super latz mit einem riesigen beutel angezogen bekommen hatte und wieso ich mich so seitlich hinlegen musste damit alles schön da rein laufen konnte!

allerdings konnte ich live in meinen magenschauen und selbst die gewebeprobeentnahme war irgendwie spannend :)z schmerzen hatte ich auch nicht wirklich, höchstens ein wenig, dass einzig schlimme war dieses eklige geräusch des würgreizes...

die zweite op war jetzt vor kurzem, da war ich dann auch richtig im krankenhaus. ich hatte einen entzündeten lymphknoten, verdacht auf einen tumor (im endeffekt doch nicht).

habe mich mit händen und füßen gegen die vollnarkose gewehrt und letztendlich hat man mir zugestanden, dass ich dann eine örtliche betäubung bekomme...

der arzt war äußerst unfreundlich, hat mich 1 stunde länger als geplant warten lassen mit den worten "sie brauchen ja nicht denken,d ass wir nichts besseres zu tun hätten" ... dankesehr, seinen namen hab ich dann erst bei der nachsorgeuntersuchung erfahren!

kurz vor der op, im opsaal, hat sich auf einmal der narkosearzt bei mir vorgestellt und wollte mir dann mal schön eine narkose verabreichen...ich war total erschrocken, lag da schon halbnackt und halbgefesselt...der arzt kam mir dann aber netterweise zur hilfe und hat ihn aufgefklärt das ich live im geschehen dabei sein möchte ;-)

dann im op-saal standen plötzlich 10 leute um mich rum...davon haben lediglich 3 leute wirklich was gemacht, 5 standen nur rum und haben geglotzt, die andern zwei haben glaub ich ab und an mal auf ein paar geräte geschaut...ich kam mir vor wie ein schwein auf der schlachtbank...

als es dann losging wurden meine beinfesseln "damit ich mich auch ja nicht bewege" festgeschnurrt, meine arme wurden auch festgemacht und eine ärztin die dem arzt beim schnippeln geholfen hat, meinte dann noch "wenn sie sich bewegen sollten schnallen wir ihren kopf auch noch an, also überlegen sie es sich gut" :|N

dann hat der arzt zu meiner rechten mir die betäubung mehrmals hintereinander in die achsel gehaun, was sakrisch wehgetan hat (allerdings hab ich vor lauter angst, man könnte mir meinen kopf auch noch anschnallen keinen mucks gemacht), zu meiner linken hat dann der narkosearzt den tropf an meiner hand festgemacht...das hat mir so sehr wehgetan das mir tot schlecht wurde...dann wurde geschnippelt, ab und zu hat er arzt mir was vom essen erzählt, dann und wann hat mal jemand gefragt wie schlecht mir denn wäre, dann schleuderte der arzt plötzlich den entnommenen lymphknoten an seiner opzange hängend vor meinen augen hin und her...yaaaamm, gott sei dank bin ich gegen sowas immun und fand es ganz interessant...jemand anderes hätte ordentlich gekotzt...

dann wurde nochschnell genäht und ich bin wieder ins zimmer gekarrt worden...das schlimmste war eigentlich das ich nicht gleich gehen durfte sondern diese blöde flüssigkeit noch durch mich durchpumpen lassen musste, also das am tropf...die nadel in der hand hat nämlich aufs übelste wehgetan...

seitdem überleg ich mir, ob ich das nächste mal nicht doch eine vollnarkose möchte :=o aber wer weiß, wie die mit mir umgegangen wären, wenn ich gepennt hätte...außerdem bin ich ja mittlerweile gut gewappnet ;-)

schönen abend noch zzz

TAakka]-T.ukBkxa


@ cameron

Bist du sicher, dass du dieses Erlebnis in einem "normalen" Krankenhaus hattest und nicht doch in Guantanamo im Folterkeller von George W. Bush warst?

Da wird mir fast vom Lesen schlecht. :(v

Eine Vollnarkose bei einer läppischen Magenspiegelung finde ich aber voll übertrieben.

Sowas hatte ich auch mal - war aber unnötig (wie meistens).

Ich bekam da gar keine narkose, mußte den dicken Schlauch "schlucken" und dann hoffen, dass ich überhaupt noch Luft bekomme.

Weh tat es, als der Doc zweimal eine Gewebeprobe nahm.: >:(

m"arys%uxe


cameron:

hat mich 1 stunde länger als geplant warten lassen

naja,...der op-plan wird öfter umgestellt, so das man eher oder eben später dran kommt.es ist wirklich so, das niemand das vorhersehen kann und dann die patienten die gelackmeierten sind.

wollte mir dann mal schön eine narkose verabreichen.

wird sehr wahrscheinlich so im plan gestanden sein.der kann es dann wirklich nicht besser wissen.kommt mal vor,wenn es kurz vorher anders entschieden wird.ist aber sicherlich erstmal erschreckend für den patienten.

halbnackt und halbgefesselt

jep,... weil man ja einiges an kabelzeugs anbringen muss und eben im norfall kein hemd im weg ist.decke muss natürlich drüber.die hände werden oftmals zur narkoseeinleitung leicht fixiert,damit sie nicht runter fallen (beim einschlafen).manchmal treten auch unkontrollierte bewegungen auf.eben um selbstverletzung oder auch behinderung der arbeit zu vermeiden, wird das gemacht.is aber wirklich nicht angenehm,stimmt.

10 leute um mich rum.

1 ota der assistiert,ein ota-springer,ein arzt (oft noch ein assistent),ein anästhesist,eine anästhesiepflegekraft.da wären ma schon bei 6.dann vielleicht noch ein schüler,ein pj-ler oder famulant.oder eben einfach jemand der zufällig im saal stand.war wohl ein lehrkrankenhaus ;-)

wenn sie sich bewegen sollten schnallen wir ihren kopf auch noch an, also überlegen sie es sich gut"

hätte man auch wesentlich netter formulieren können. :|N :-o

mir die betäubung mehrmals hintereinander in die achsel gehaun

das lässt sich leider kaum schmerzfrei bewerkstelligen.es muss ja betäubt werden.

das schlimmste war eigentlich das ich nicht gleich gehen durfte sondern diese blöde flüssigkeit noch durch mich durchpumpen lassen musste,

für deinen kreislauf ne sehr gute sache ;-)

bis auf dumme kommentare die überflüssig waren,kann ich da nix besonderes dran erkennen.es verschiebt sich alt mal die op-zeit,und das fixieren ist leider nötig.

hättest du eine vollnarkose gehabt, wären ebenfalls arme und beide fixiert worden.das muss eben leider sein.allerdings hättest du dann den lympfknoten nicht gesehen, aber du wärest von den vielen leuten nicht irritiert gewesen und du hättest keine blöden kommentare hören müssen.das sind wohl die einzigen dinge die negativ waren.

manchmal brennt der zugang und das stechen leider. ich bin da auch sehr empfindlich un könnte die ohrfeigen,schon bei ner blutabnahme.

takka-tucka

Eine Vollnarkose bei einer läppischen Magenspiegelung finde ich aber voll übertrieben

nicht in jedem fall.es gibt einige die einfach brutal erbrechen müssen und erstickungsängste bekommen.es gibt welche die massive panik davor haben und es gibt welche die einfach wirklich nicht still liegen können.da ist es dann schon angebracht.

mbino8x7


Hallo,

ich hatte ja nun auch schon 6 mal eine Regional-Anästhesie und hab alles mitbekommen.

Aber ich muss sagen, dass alle sehr bemüht waren, mir die Angst zu nehmen. Ich wurde zwischen durch immer wieder gefragt, ob alles in Ordnung ist. Als die Knochensägerei losging, hat der Narkosearzt auch nochmal gefragt, ob das OK ist, oder ob er lieber ein Schlafmittel geben soll. Die waren alle total lieb, und ich hab mich jedes Mal gut aufgehoben gefühlt. Dumme Sprüche hat nie einer gemacht. Und so Sachen wie Fixieren wurden vorher angekündigt. (Z.B. "Ich mache Ihren Arm mal hier fest, damit er nacher nicht runterfällt") Ich denke mal, für das Anästhesie-Personal ist es bestimmt einfacher, wenn der Patient schläft. Aber in den drei Krankenhäusern, wo ich bisher war, haben sich alle die größte Mühe gegeben, mir die Sache so angenehm wie möglich zu machen. Das "Halbnackt"-Sein ist ja nun mal nötig. Ich bin aber immer schön mit angewärmten Tüchern zugedeckt worden. Letztes Mal guckte nur noch das Gesicht raus. ;-D Aber durch das lange Liegen (letztes Mal fast 3 Std.) kühlt man ja auch ganz schön aus, ist ja immer recht frisch im OP.

Also, von mir ein Lob an die Anästhesie.

LG

mino

aOnncheRn32


ich hatte auch ziemlich angst vor einer vollnarkose, obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, daß was passiert (ist natürlich auch nicht). was vielleicht helfen kann: rescue tropfen aus der apotheke. das sind bachblüten, und die können einen wirklich sehr beruhigen. es gibt auch einzelmittel: aspen ist gegen diffuse ängste, mimulus gegen konkrete ängste.

wenn es sehr schlimm wird, dann geh doch zu einem psaychiater und laß dir ein mittel gegen ängste verschreiben. da gibt es sachen, die wirklich zuverlässig helfen. viel glück!

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