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Plötzlich starke Erschöpfung aus dem Nichts

MkichxaT hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

seit einigen Wochen plagt mich ein merkwürdiges Phänomen, auf das mir die Ärzte bislang noch keine konkrete Antwort geben konnten.

Beispiel:

Heute war ich ganz normal auf der Arbeit. 8-12 Uhr alles top. 12 Uhr gabs Mittagessen in der Kantine. Ich war gerade am essen als mir auffiel, dass ich müde werde. Kurz darauf bekam ich eine Art Tunnelblick und mir wurde etwas schwindelig. Die Augen fielen zu und wollten nicht auf bleiben. Die Besprechung um 13 Uhr saß ich nur noch auf meinem Stuhl und versuchte mit aller Gewalt die Augen offen zu halten. Um 14 Uhr war es wieder halbwegs normal und erst als ich im Wagen gegen 16:30 heim fuhr, fing die Müdigkeit (so als ob ich eine Nacht gar nicht geschlafen hätte) wieder an.

Das Ganze Prozedere um die Mittagszeit war begleitet von Schweißausbrüchen und Panikattacken, die durch die oben genannten Umstände verursacht wurden. Ich bekomme - wenn es mir unerklärlich schlecht geht - sehr schnell Angst, woran es liegen könnte und ob ich gleich umkippe und all so Sachen. Nach der Arbeit war ich noch schnell einkaufen, was essen, duschen und liege jetzt völlig erschöpft im Bett.

Genau diese Szenarios wie oben beschrieben hatte ich vor gut 14 Tagen bald eine Woche am Stück. Damals hatte ich gerade "Urlaub" (Jobwechsel) und so gab es keine Komplikationen mit dem Beruf. Tagelang wurde ich morgens wach und war genauso erschöpft, antriebslos und kaputt wie am Vorabend (wohlgemerkt voll durchgeschlafen). Deswegen suchte ich den Hausarzt auf. Blutdruck war top, EKG war top, Belastungs-EKG ebenfalls top. Das sei Stress, war die Antwort. Ein anderer Arzt paar Tage später kam zum gleichen Befund. Einige weitere Tage später ging es mir auch wieder gut...bis heute wieder so eiN "Anfall" kam.

Hintergrund:

Ja ich bin stress-empfindlich. Ja ich hatte in den letzten Monaten ziemlich viel Stress. Der alte Job gefiel mir nicht, teilweise Ärger mit dem Chef und so weiter. Ich war sehr viel am Reisen und hatte kaum Wochenenden. Ich habe mein Leben dahin geändert, dass ich nun nicht mehr rumfahren brauche und einen entspannten Bürojob habe, der mir viel Spaß macht. Nette Kollegen, eigentlich jetzt alles Super und kein Stress mehr, zumindest nicht bewusst.

Ich war auch mit meinen 25 Jahren mein Leben lang sehr unsportlich, auch nicht gerade förderlich fürn Körper. Dem steuere ich seit ca. 2 Monaten mit Radfahren (ca. 2x die Woche für ne Stunde) entgegen zusammen mit meiner Verlobten. Auch dieser Faktor sollte positiv sein eigentlich.

Ich rauche nicht, ich trinke kein Alkohol und kein Kaffee. Auf die ernährung versuche ich auch ein klein wenig zu achten, auch wenn es besser sein könnte.

Es macht mir einfach zu schaffen, nicht zu wissen wieso es mir so geht wie ich oben beschrieb. Ich habe mittlerweile dauernd Bammel, dass so ein "Müdigkeits-Erschöpfungs-Schwindel-Anfall" wiedr ganz plötzlich über mich hereinbricht und ich es dann mit der Angst zu tun bekomme, wie es heute mal wieder war.

Hinzu kommt, dass vor genau 1 Woche ein Bekannter von mir von jetzt auf gleich einem Hirninfarkt erlag (kerngesund, alles top zuvor; gut er war Raucher), was mich total geschockt hatte. Seither beschäftigt mich das Thema sehr, so von wegen dass es mir auch passieren könnte. Außerdem verstarb meine Mutter vor 2 Jahren an einem Hirntumor (sehr lange Krankheitsgeschichte über viele Jahrzehnte...). Letztes Jahr lies ich aus Angst ein MRT machen, um sicher zu sein, dass ich keinen Tumor habe, der sich vererbt haben könnte oder so (laut Arzt ist diese Art Tumore nicht vererbbar). Auch diese Angst ist immer noch weiter in mir drin.

Sobald es mir also nicht gut geht, ist gleich Panik da, weil ich mir obiges sofort einbilde und das schlimmste befürchte.

Soviel zu mir.

Was meint ihr, könnten denn die Ursachen für meine Erschöpfungsanfälle sein?

Antworten
sLapphixre


bestimmt deine panik!

MSicAhaT


Die Panik ist eine "Nebenwirkung", aber bestimmt nicht die Ursache. Schliesslich kommt sie erst, wenn sich die Symptome bemerkbar machen.

In der Regel, wenn es mir gut geht und ich beschäftigt bin, denke ich nicht an irgendwelche Krankheiten. Und ich war mittags definitiv mit Arbeit und Mittagessen beschäftigt und hatte eigentlich genug um die Ohren.

s.ee,hundi


Ich würde mal zum Hausarzt gehen und die Sache schildern. Evtl. überweist er Dich zu einem Neurologen um evtl. Panikattacken zu erkennen oder er macht ein Blutbild, vielleicht ist es ja auch was organisches.

M'iHchamT


Ach übrigens, ganz vergessen:

Ich bin empfindlich für unregelmäßige Essenszeiten. Wie soll ichs beschreiben... Wenn ich tagsüber 4 Stunden am Stück nichts zu essen bekomme, macht sich das ebenfalls durch Konzentrationsabnahme und Müdigkeit bemerkbar, ist nach einer Portion Essen nach 15 minuten aber wieder weg. Das ist schon seit Jahren so bei mir. Zuckerprobleme habe ich trotzdem keine. Ich habe in den letzten Monaten mehrfach Blut abnehmen lassen, Zucker war immer ok.

Da ich mich in der Hinsicht kenne, bin ich immer mit ausreichend Essen für zwischendurch ausgestattet. Ich gehe nie ohne Frühstück aus dem Haus, habe ausreichend bananen, Wasser und sonstiges für zwischendurch dabei und nutze es. heute Mittag gabs dazu noch ne Flasche Cola (=Zucker). Ergo kann es keine Unterzuckerung sein.

sfee<hundxi


Nimmst Du irgendwelche Medikamente, die evtl. müde machen?

MqichaxT


nehme keinerlei medikamente.

Rcosastvern


Hallo, dein Beitrag ist zwar schon sehr lange her doch mich interessiert es sehr wie es bei dir weiterging. Ich bin auf deinen Beitrag gestossen, da ich selbst sowas habe wie du hier berichtet hast und mich würde mal interessieren was du alles noch so untersuchen lassen hast und ob die symptomatik aufgehört und wodurch und wenn du es noch hast, was unternimmst du gegen diese Müdigkeit usw... Für eine Antwort wäre ich dir sehr dankbar.

i`bur<gexr


Mir ist als erstes die Narkolepsie, wird auch "Schlafkrankheit" genannt, eingefallen, einfach mal googeln oder auf meinem Blog nachlesen.

Liebe Grüße, Ina

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