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Schwellung am unteren Rippenbogen rechts

TLony7Alme]ixda hat die Diskussion gestartet


Hallo alle zusammen,

ich bin 26 Jahre alt und habe seit nunmehr 2 Jahren eine Schwellung am unteren Rippenbogen auf der rechten Seite und habe mich bisher diversen Untersuchungen unterzogen, welche alle keinen Ansatz zur Klärung geben konnten.

Es fing an mit einer kleinen, jedoch sichtbaren Schwellung am unteren Rippenbogen auf der rechten Seite. Man konnte die Schwellung schon leicht spüren und deutlich sehen. Mein damaliger Hausarzt verordnete mir Voltaren Schmerzgel zur Behandlung. Diese habe ich 2 Wochen lang benutzt ohne dass auch nur ein Hauch von Besserung eintrat.

Mein Hausarzt überwies mich dann an eine Röntgenpraxis, um schäden der Rippen ausschließen zu können. Mit den Rippen ist laut Röntenbefund alles in Ordnung.

Danach wurden meine Organe sonografiert, auch dies gab kein neues Ergebnis. Eine Rippenfellentzündung wurde ebenfalls ausgeschlossen.

Ein halbes Jahr verging und ich bin dann zu einem anderen Arzt gegangen, ein Chiropraktiker, welcher daraufhin ein Tietze-Syndrom diagnostizierte. Er sagte, dass dies normalerweise etwas weiter oben und vor allem mittiger liegen würde, er aber dennoch an seiner Diagnose festhalten würde, da ich auch enorme Haltungsprobleme hätte (kein aufrechtes Sitzen, nach vorn gebeugt und beim Sitzen die Schultern leicht vorn zusammen). Er sagt mir aber gleich, dass dies nicht behandelbar wäre und dass die Schwellung auch nicht mehr weggehen würde (komisch?). Ich bekam trotzdem ein Lokalanästähtikum gespritzt, um zu sehen, ob es davon erträglicher wurde. Zu diesem Zeitpunkt war die Schwellung nun schon größer geworden und misst ca. 10cm in der Breite und 2-3cm in der Höhe.

Auf der Höhe der Schwellung ist die gesamte Seite extrem Druckempfindlich, auch an den Rippen, wahrscheinlich dadurch, dass die Schwellung die Nerven abquetscht.

Eine Blutuntersuchung brachte ebenfalls keine neuen Aufschlüsse.

Ich wandte mich dann an einen Orthopäden, welcher daraufhin eine Szintigrafie anordnete und etwas Gefährliches auszuschließen so sagte man mir. Auch diese Untersuchung gab keinerlei Aufschluss und er verwies mich an einen Psychotherapeuten um eventuelle psychische Verbindungen abzuklären. Auch dies war erfolglos (denn soetwas bilde ich mir ja auch nicht ein, es ist deutlich st- und fühlbar und schmerzt).

Ich ging also wieder zu dem Chiropraktiker und er ordnete Ein CT des Bereichs an - ebenfalls: kein Ergebnis, alles sei normal.

Ein anderer Arzt sah es sich dann auch noch an und ordnete Ein MRT dieser stelle an - ebenfalls: kein Ergebnis, nichts gefährliches.

Mittlerweile lebe ich täglich mit dieser Schwellung und sie schränkt meinen Bewegungsapparat enorm ein, ich kann nicht einmal mehr auf dem Bauch liegen, da dann der Druck auf dieser Schwellung lastet. Mehrmals am Tag sticht es dort hinein und ich muss einige kmische Bewegungen machen, damit der Schmerz wieder aufhört.

Jegliche Schmerztabletten sind übrigens wirkungslos, Ibuprofen, Diclo hohen Dosierungen, Novaminsulfon - bringt alles nichts - aber eigentlich sind die Schmerzen auch das kleine Übel - die Schwellung ansich ist das Problem, welches mich enorm einschränkt und meine Lebensqualität mittlerweile doch schon ziemlich mindert.

Eventuell hat ja noch jemand einen anderen Ansatz - ich habe weder einen Arzt, der noch eine Idee hätte, noch habe ich Therapieansätze. Das Letzte was bliebe wäre ein Chirurg, der "auf gut Glück" herumschnibbelt - und das möchte ich eigentlich vermeiden.

:(v

Viele Grüße, Sebastian

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