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Gallensteine: Gallenblasen-OP

s7weet[_juUlie86 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle!

Also, ich möchte euch gern meine Geschichte der Galle erzählen und damit einigen die angst vor der op nehmen.

bei mir fing alles 2007 an im september nach einem fruchtquark bekam ich ultra starke bauchschmerzen ich wusste nicht woher und überhaupt es war schlimm.

ein paar tage später nach einem kfc menü gibgs los erbrechen bauchkrämpfe 8 stunden lang!

als dann endlich der arzt eintraf bekam ich ne spritze und wenns nicht innerhalb einr stunde besser iwrd sollte ich in die klinik, was ich auch tat. es war echt scheisse ich wusste nicht woher diese fast nicht mehr auszuhaltenden schmerzen kamen...allerdings waren gallensteine bzw gallenkolik die diagnose des nachtdienst arztes.

mein hausarzt stellte bei ner routine untersuchung bereits vor dem jahr verdacht auf steine fest.

im klinikum konnten meine schmerzen nach eineinhalb infusionen gestillt werden und der verdacht bestätigte sich schnell!

6 Koliken hab ich mitgemacht sechsmal klinikum immer nachts die krassen bauchschmerzen immer diese weite weg ins klinikum ich konnt fast nicht mehr antmen vor schmerz ich schrie vor schmerz

es war nicht auszuhalten.

nach dem ersten krankenhausaufenthalt versuchte ich es über den heilpraktiker die steine aufzulösen aber ich war zu blöd die medikamente regelmäßig einzunehmen.

jedesmal hatte ich panik eine kolik im urlaub zu bekommeb.

die koliken schränkten mein leben ein.

es war einfach scheisse nach den Infusionen ist man ne woche fertig lustlos schlapp.

nach der 6.Kolik und der Diagnose meinen Heilpraktikers (Vergrößerte Leber und Milz) musste die blase raus und da ich keinen BOck hatte ne NotOp zu sein beschloss ich den schritt zu wagen.

gespräch mit professor einer klinik ausgemcht und OPTermin vereinbart.

so schnell wie möglih!

VOr 2 Wochen war es nun soweit ich wurde um 17:15 operiert...das warten war echt scheisse.

ich hatte voll schiss war meine erste OP

Aber ich kann jedem dazu raten ich hab mich so verrückt gemacht weil ich überall drüber nachgelesen habe und es ist wiirklich nicht schlimm.bei denvoruntersuchugen einen Tag vor der OP im krankenhaus bin ich fast umgekippt als ich die risiken erfahren hab aber das müssen die ärzte halt sagen.

okay der Tag der op ne stunde vorher zieht man die sexy strümpfe und das hemdchen an bekommt ne beruhigungs tablette jo meine zimmerkolleginnen sind davon eingeschlafen ich ned ich hatte voll panik dann wurd ich i mOp geschoben die anesthesistin war voll witzig hat mich abgelenkt von was ich träumen will was se einstellen soll...von sexy männern...sie hat mich op fertig gemacht hab ich alles mitbekommen und dann auf einmal filmriss...

weil mich was an der nase gektzelt hat bin ich aufgewacht in dem aufwachraum ein netter pfleger kam zu mir hat mich schmerzmittelgespritzt und mit mri gesprochen muss zu geben bin schnell wach geworden

Op hat 45min gedauert und ich war echt fit danach.

um 20h wurd ich aufs Zimmer geschoben alle waren überrascht wie fit ich war

ich hatte keine schmerzen

bloß diese scheiss drainage die hat mjich so genervt die hat mich gestochen hab dann am nächsten morgen gleich die pfleger genervt dass die des rausmachen!

schmerzen hat ich keine laufen ging ein bisschen im schneckentempo und husten und lachen war a bissi blöd aber echt ein witz gegen die kolik.

hab mich noch so fertig gemacht weil die mir während der Op ne schlaub bis im magen gelegt haben wegen dem gas dass keine magenflüssigkeit bzw inhalt in die luftröhre bzw lunge kommt.

davon kriegt ma nix mit bloß a biss husten hat ma danach aber nur wenn man hustet.

zum frühstück bekam ich zitronenschokokuchen nach der OP.

muss zugeben dass am abend also einen Tag nach der Op hat ich blähungen und mir war schlecht.

viel Tee trinken damit gehts weg.

am sa wurd ich entlassen und bin danach schon auf ein weinfest gegangen..sitzen war a bissi blöd stehen okay...

vom liegen kriegt man rückenschmerzen

von tag zu tag wirds besser.

sex kann man auch haben =)

also echt ned schlimm.

ich ess alles trink alles

narben sind mega klein!!!

ab un zu bissi durchfall aber ned mehr als normal.

ich hatte 8 steine zahngroß!

LASST EUCH DIE SCHEISS BLASE ENTFERNEN!!!

ich nehm etz vom heilpraktiker Tropfen und Tabletten,dass sich keine Steine mehr bilden und der Gallensaft a wenbg verstärkt wird!

Antworten
E|hefmaligerd NutzeIr (#32x5731)


ich kann dem nur zustimmen, meine OP ist jetzt fast 2 Jahr her. Mir geht es seitdem gut, die OP war bei mir in 1,5h gegessen, nach 3 Tagen bin ich entlassen worden.

Alles in allem halb so wild.

S"heeNp


Kann auch nur jedem zu einer OP raten. Ich hatte nach der OP nur das Problem, dass ich 2-3 Tage lang nur gekotzt habe. Das war unschön...

Nach der Entfernung der Gallenblase kann man auch wieder alles essen. Nur bei so blähenden Sachen wie z.B. Kohl muss man ein bissl aufpassen. Ich hab festgestellt, dass das bei mir nicht mehr so gut verdaut wird wie vorher. Aber da reagiert auch jeder anders. Ich kenne auch jemanden, der keine Gurken mehr essen kann, weil er diese einfach nicht mehr verträgt.

szweet_ju>lie86


ich musste kein einziges mal kotzen wenn ma beim narkosegespräch bescheid sagt geben die was damit man ned kotzen muss.

ich fress alles kohl gurken krautsalat probiert alles aus!

E'hemali`g=er Nutzer6 (#3325731x)


Ich musste mich auch nicht übergeben oder hatte Übelheit, habe sofort im Aufwachraum eine Infusion mit 2 Ampullen Vomex bekommen :-)

Ich esse mittlerweile wieder alles. Am Anfang war ich noch vorsichtig, weil bei mir auch noch eine chronische Gastritis dazu gekommen ist, die durch rückfließende Galle in den Magen ausgelöst wird. Daher ist mir auch heute ab und an nach dem Essen noch übel, aber ich bekomme immer MCP Tabletten verschrieben, wenn ich die nehme ist alles wieder schnell gut.

Ich esse trotzdem alles, für Übelkeit gibt es nachher dann ne tablette ;-)

Svhe}ep


@ sweet_julie86

Bei mir kam das Kotzen auch nicht von der Narkose sondern von der Entfernung der Gallenblase. Anfangs kam jede halbe Stunde, dann stündlich (die Abstände wurden zum Glück nach und nach größer) Gallenflüssigkeit hoch. Die Ärzte konnten sich das auch nicht erklären (vor allem, weil es auch so lange anhielt) und waren auch etwas hilflos, da bei mir auch die Medikamente gegen die Übelkeit gar nicht oder nur bedingt geholfen haben.

Eklig auch immer dieser gallige Geschmack im Mund. Abgesehen davon waren auch noch meine Zähne total gelb verfärbt. Ich hatte lange Zeit damit zu kämpfen diesen unschönen geleben Belag wieder weg zu bekommen.

sLchna6ttergauschxe


LASST EUCH DIE SCHEISS BLASE ENTFERNEN!!!

Diese "Scheiß Blase" ist ein Teil unseres Körpers! Ich habe in einem praktischen Jahr in einem chirurgischen OP gearbeitet, und durfte fast täglich Gallenblasen sehen. Fein säuberlich entnommen lagen sie in der Schale, damit die Steine nochmal begutachtet werden konnten. Aber die Gallenblase ist kein überflüssiges Organ, das nur Schmerzen verursacht. Sie ist ein Teil unseres Verdauungssystems. Die Steine haben eine Ursache. Sie sind unterschiedlich zusammengesetzt. Wenn dem Körper bestimmte Mineralien in der täglichen Ernährung fehlen, versucht er davon Depots anzulegen, wenn er sie zufällig mal bekommt.

Deshalb möchte ich Deinen verständlicherweise wütenden Ausruf abändern: Achtet auf ausgewogene und gesunde Ernährung! Dann habt Ihr auch eine größere Chance, diese "Scheiß Blase" behalten zu können, damit sie bei der Verdauung ihre natürliche Rolle wahrnehmen kann.

Siheexp


Wenn man aber erblich stark vorbelastet ist, hilft mit unter selbst die beste Ernährung nicht viel :=o

sRch0nattAerTguschxe


Was als erbliche Vorbelastung erscheint, erweist sich oft als anerzogene Ernährungsgewohnheit. Aber natürlich hast Du recht, es können auch vererbte hormonelle Ursachen vorliegen. Dann wäre eine Gallenentfernung nur die halbe Miete. Man würde die Störung ja sehr wahrscheinlich an die Kinder weitergeben.

S5hxeep


Ich weiß nur, dass meine Oma schon in jungen Jahren Gallensteine hatte. Dann mein Vater mit 20. Dann mein Bruder mit 6 und dann ich mit 21 Jahren. Mein Bruder (heute 35 Jahre) ist sowieso ein Sonderfall. Er leidet immer noch unter Gallensteinen. So sehr, dass jetzt prophylaktisch alle 1-2 Jahre eine nichtoperative Gallensteinentfernung durchgeführt wird. Ich weiß aber nicht, wie das Verfahren heißt. Man geht davon aus, dass bei ihm ein Gendefekt vorliegt. Wird aber noch untersucht.

Es stimmt aber schon, dass Ernährung und Bewegung eine Gallensteinbildung verhindern können. Aber alle in meiner Famile die unter Gallensteinen litten waren bis zu dem Zeitpunkt der Gallenblasenentfernung weder übergewichtig noch unsportlich. Abgesehen davon auch sehr jung. Ich denke mal bei uns hat das Erbgut doch eine größere Rolle gespielt.

E@hemajliger NZutzerV (#3-2x5731)


@ Sheep

Vermutlich eine ERCP? also Endoskopie, die ähnlich einer Magenspiegelung ist und bei der man aus dem Gallengang die Steine rausholt ...

S#hqeep


Vermutlich eine ERCP?

Ja, genau ^^

AKlmunebcaxr


Schön, dass mal jemand einen Beitrag wie diesen anhängt. Kürzlich war ich in der Apotheke und traf auf eine Frau mit fürchterlichen Gallenkoliken. Der Apotheker schickte sie zum Arzt: Antwort von der Frau: Der kann mir nicht helfen. Da habe ich mir die Frau gekrallt und ihr gesagt:

Die Entfernung der Gallenblase ist ein lockerer Spaziergang im Gegensatz zu dem, was sie hier alleine in der Apotheke für Anstrengungen anstellen, um an Schmerzmittel zu kommen. Ich habe mir Gott sei Dank die Gallenblase entfernen lassen und mein Leben wieder bekommen.

Vollkommen geschockt schaute mich die Dame an und gab Gas in Richtung Ausgang. So schnell, wie die weggelaufen ist - so schnell ist kein Formel-Eins-Auto! Die hatte so ne Panik und wahrscheinlich vielleicht auch nur davor, dass die Möglichkeit zu 100 % besteht ne Spritze zu bekommen, wenn sie ins Krankenhaus geht oder zum Arzt (der sie gleich eingewiesen hätte).

Der Apotheker dankte mir, denn er schien mit seinem Latein am Ende zu sein. Er sagte mir aber dennoch, dass es solche Fälle doch sehr häufig gäbe!

Mein Aufruf an alle mit Gallenkoliken: Nicht warten, handeln. Ihr tut euch keinen Gefallen damit zu zappeln, bis es nicht mehr geht. Diese Mist Blase mit Steinen kann Euch das ganze Leben vermiesen. Ich war 3 Tage nach der OP wieder zuhause. Klar, Seilchen springen ging noch nicht - war ja auch nicht notwendig. Die Narben - da muss ich selbst genau hinsehen. Aber - wenn ihr zappelt und es zu doll treibt, kann die Narbe recht groß ausfallen. Also - habt den Hintern in der Hose und laßt es machen. Ihr werdet euch ewig dafür selbst dankbar sein und euch selbst in den Allerwertesten treten, solange gewartet zu haben.

Nun aber gute Besserung und viel Mut an alle Betroffenen :)*

Almunecar

AKlmKunecDaxr


Noch was vergessen! Ich mußte seit meiner Gallenblasen-OP im Jahr 2002 nicht einmal kotzen! Auch nicht nach der OP oder in diesem ganzen Drama rundherum. Ich esse alles, sei es noch so fettig. Einen kleinen Manko hat es wohl - wenn ich mal einen Tag zu wenig oder gar nichts gegessen habe (kann ja mal vorkommen), dann bekomme ich Durchfall der doch recht gelblich ist und fürchterlich riecht. Aber das ist egal, das erledigt die Toiletten-Spülung und das offene Fenster und basta. Außerdem habe ich das selbst in der Hand!

Sahexep


Ihr tut euch keinen Gefallen damit zu zappeln, bis es nicht mehr geht. Diese Mist Blase mit Steinen kann Euch das ganze Leben vermiesen.

Nicht nur das, man kann sogar an den Koliken sterben wenn da was verstopft und die Gallenflüssigkeit nicht mehr abfließen kann. Also wenn man gelbe Augen bzw. ein gelbes Gesicht bekommt, dann auf alle Fälle ab ins Krankenhaus!!!

Als ich meine erste Kolik hatte bin ich erst mal zur Nachbarin "gekrochen" und dann mit ihr auf die Straße und dann haben wir ein Auto angehalten ;-D Der Mann im Auto hat fix reagiert und mich ins Krankenhaus gefahren :)

Am nächsten Tag lag ich auch schon auf dem OP-Tisch. So schnell kann es gehen *g* Also ich hätte mich echt kein Tag länger mit den Dingern herum plagen wollen.

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