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Körperliche Beschwerden nach Kaffeegenuß

s(chna8tter?gusche


Ist das auch Deine Meinung, klingt eher so allgemein gehalten? Wer genau sieht denn Asthma als psychosomatisch an?

Eine eigene Meinung habe ich dazu gar nicht. Ich bin weder betroffen noch Arzt. Aber ich lese medizinische Veröffentlichungen. Der Zusammenhang von Asthma mit psychischen Belastungen ist seit vielen Jahren bekannt. Andere so deutliche Zusammenhänge sind dagegen nicht bekannt. Das heißt für mich aber nicht, daß sie deshalb nicht existieren können.

Es gibt meines Wissens echte Heilmethoden, die nur von unseren Kassen noch nicht anerkannt wurden. Denn an symptomlindernden Medikamenten läßt sich besser verdienen als an wirklicher Genesung. Und unser Kassensystem ist bekanntlich der über die Politik verlängerte Arm der Pharmaindustrie.

Du hast Recht. Das Thema Asthma paßt nicht unbedingt zu Beschwerden nach Kaffeegenuß. Den Zusammenhang kann man erst herstellen, wenn man den Menschen als Gesamtsystem betrachten will. Aber die holistische Medizin wird nicht immer als gut und richtig dargestellt.

sychn:atterQguxsche


Kaffee enthält Nickel?!?!?! Also ich habe eine ziemlich böse Nickelallergie, das würde einiges erklären

Die Kaffeebohnen enthalten viele Mineralien. Der Nickelanteil kommt aber hauptsächlich durch die Mahlwerke.

CCat tPowexr


@ Schnattergusche:

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Kaffee und Asthma. Ich fand Latent Vamps Beitrag dazu sehr interessant und passend. Meine Schwester ist Asthmatiker und hat Probleme mit Kaffee. Es ist schon was anderes selber betroffen zu sein, als nur darüber gelesen zu haben. Das Geschriebene und das Erlebte sind eben doch zwei verschiedene Dinge. ;-)

swchn%at_tLergusqcxhe


Wahrscheinlich habe ich mich nicht verständlich ausgedrückt. Ich sehe den Zusammenhang zwischen Asthma und Problemen nach Kaffeegenuß. Allerdings bin ich vorsichtig mit unbegründeten Verallgemeinerungen. Ich hatte selbst negative Reaktionen auf Kaffee, ohne unter Asthma zu leiden. Eine Bekannte von mir ist Asthmatikerin, und hat keine Probleme mit Kaffee. Auch das sind erlebte Dinge, und kein angelesenes Wissen. Der erste Anschein ist nicht immer die Wahrheit. Der Zusammenhang kann also bestehen, muß aber nicht. Es kann sein, daß beide Beeinträchtigungen ähnliche oder sogar eine gleiche Ursache haben.

C{at IPower


Der Zusammenhang kann also bestehen, muß aber nicht.

Wohl wahr :)z

LG

L!atnentber_Vka^mp


zu sagen "es gibt keine psychischen probleme" ist an sich schon pathologisch ;-D

Psychische Probleme, die über Jahre hinweg, unabhängig von der Lebenssituation seit dem Kleinkindalter bestehen? :-/

und jeder mediziner zieht bei therapieresistentem asthma auch mal ne psychologische intervention in betracht.

Ist bei mir jedenfalls noch nicht vorgekommen und das bei drei bis vier verschiedenen Ärzten (die allesamt nach allem, was ich weiß, Koriphäen sind). Was genau heißt denn Therapieresitent? Wie gesagt, habe jetzt zwei Jahre lang ohne Medikamente und bestimmt ein Jahr lang ohne Asthmaanfall gelebt. Jetzt erst haben sich die Werte verschlechtert, aber das ist mit ziemlicher Sicherheit auf die Temperaturen zu schieben. Außerdem ist das hier luftmäßig nicht die beste Umgebung für mich. Ich bin ziemlich sicher, dass ich mich wesentlich fitter fühlen werde, wenn ich wieder zurück gen Norden ziehe. Bin ja in ner ziemlichen Luxusluft aufgewachsen. Eine gute Bekannte von mir, die wegen ihres starken Asthmas letztes Jahr zweimal in Lebensgefahr war, hat es mir in Bezug auf bestimmte Orte auch bestätigt, wo es ihr ähnlich erging... z.B. in Brandenburg (also die Stadt, nicht das Land), da schnürte es mir regelrecht die Kehle zu beim normalen Gehen. Sie war etwa zum gleichen Zeitpunkt in Brandenburg (ohne dass wir voneinander wussten) und sie sieht das mit der Luft genauso.

Außerdem finde ich Asthma als rein psychosomatisch einzustufen wirklich total verfehlt. :)z

Ich auch :|N Also wenn alle Leute mit Asthma oder ähnlichen Erkrankungen, die ich kenne, das psychosomatisch hätten..... na Hallelujah. :-/

Kaffee enthält Nickel ... der aus der Maschine mehr als der handgefilterte ... wenn jemand eine ausgeprägte Nickelallergie hat, kann es sein, dass er auch auf Kaffee reagiert

Das ist ja interessant... naja ne ausgeprägte Nickelallergie habe ich nicht, aber früher war ich teilweise etwas empfindlich bei diesem Modeschmuck.

Wenn Du Tee gut verträgst, reagierst Du schon mal nicht negativ auf das Koffein im Kaffee. Das "Teein" ist nämlich auch Koffein.

Ja das weiß ich, aber wie du schon richtig sagst:

Die Begleitsubstanzen sind im Tee aber anders als im Kaffee.

Ich bin ja Ostfriesenteetrinkerin - also mit Kluntje und Sahne. Trinke ich schon seit dem Kleinkindalter. Zwar seit ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne nur noch sehr selten, aber dafür so oft wie möglich, wenn ich sie besuche. Als ich noch da wohnte, haben wir zweimal täglich Tee getrunken, dabei hatte ich jeweils bis zu drei Tassen (also natürlich die kleinen Ostfriesenteetassen ;-D). Es ist jetzt nicht gerade so der Energiekick schlecht hin, aber, wie meine Mutter zu sagen pflegt: "Tee entknittert." Morgens nach dem Aufwachen wenn man noch müde ist fühlt man sich (oder ich zumindest) eben nicht mehr so ganz zerknautscht. Aber ich halte es mit dem Tee auch nicht so wie viele beim Kaffee, die dann sagen, sie bräuchten ihre Kanne Kaffee am Tag... süchtig bin ich danach definitiv nicht, sonst würd ichs nicht so lange Zeit ohne aushalten. ;-D

Psychosomatische Störungen sind aber nicht unbedingt an bewußte psychische Ursachen geknüpft.

Ja, das ist mir auch klar, aber wie gesagt: Wenn ich mir mein Leben so betrachte, gibts da nix, was schon immer da war...finde mein Leben von heute an rückblickend betrachtet, auch wenn es noch nichtmal ein viertel Jahrhundert war, sehr positiv! :-)

Es kann sich um Stress provozierende Glaubenssätze handeln, die in der Erziehung innerhalb einer Familie von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Um Himmels Willen! *lach*... Ne also ich bin zwar gläubig (hattest du das jetzt überhaupt auf die Religion bezogen gemeint? :-/), aber eher so auf die Art: "Gott ist mein Freund und findet das gut, was ich mache. Sünde gibt es nicht, Gott will doch auch, dass wir glücklich sind und Spaß haben am Leben!" Hab mal so ein Erlebnis gehabt, dass ne Bekannte in der Kirche auf mich zukam und meinte sie müsse mich mal ansprechen um mit mir über Jesus zu reden. :-/ Als ich das meiner Mutter erzählte (die gerade in der Bibel las! ;-D), sagte sie nur: "Halt dich um Gottes Willen bloß von diesem Weibsstück fern!" ;-D Ne.... also ich glaube ne bessere Familie als meine kann man sich nicht wünschen... unglaublich starker Zusammenhalt, einer kann sich auf den anderen verlassen, jeder wird unterstützt und keiner für irgendwas verurteilt. Alles ganz locker bei uns! :-)

Ich sehe allerdings, daß Du immer noch an Asthma leidest, und das von der Natur nicht als Normalzustand vorgesehen ist.

Tja und ich sehe, dass mein Großvater, dessen größtes Lebensglück seine 10jährige Tochter war, leider bereits im Alter von 63 Jahren am Astha verstarb. War das von der Natur vor gesehen? :|N Ich glaube kaum, dass er irgendwelche negativen Glaubenssätze weiter geben konnte, nachdem ihm nach 53 Lebensjahren der Irrglaube zeugungsunfähig zu sein bewiesen wurde und sich sein größter Wunsch in Form meiner Mutter erfüllte. Ähnlich übrigens bei meinem Vater, der auch Lungentechnisch eingeschränkt ist und der nach längeren Versuchen mit 47 Jahren mein Vater wurde (und zwei Jahre später noch der meines Bruders).

Ich würde mal sagen, dass wir in unserer Familie von Natur aus eher positiv eingestellt sind (und damit meine ich nicht euphemistisch). Ich sehe das wie bei anderen Erkrankungen auch: Meine Großmutter war auf einem Ohr schwerhörig, ich bins auch. Mein Großvater hatte Asthma, ich auch. Meine Eltern und mein Bruder sind zwar sehr groß gewachsen, ich hingegen sehr klein - dieses Gen hat sogar drei Generationen übersprungen. Man erbt nunmal vieles von Eltern und Großeltern, teilweise auch "negatives", aber damit kann man leben, schließlich gibts noch andere, wie mein Bekannte, denen es tausendmal schlechter geht.

Und genaugenommen ist doch keine Krankheit von der Natur vorgesehen, eigentlich sollten wir alle gesund auf die Welt kommen. Somit müssten ja sämtliche Krankheiten psychosomatisch sein.

Es gibt meines Wissens echte Heilmethoden,

Zum Beispiel?

Allerdings bin ich vorsichtig mit unbegründeten Verallgemeinerungen. Ich hatte selbst negative Reaktionen auf Kaffee, ohne unter Asthma zu leiden.

Ich hoffe das kam jetzt nicht falsch an. Ich wollte nicht das Asthma verantworlich machen für sämtliche Probleme, die einige Menschen nach Kaffeekonsum bekommen. Ich wollte es bloß als eine Möglichkeit aufgezeigt haben.

@ CatPower:

Entschuldige, ich wollte deinen Faden nicht sprengen mit meiner allzu ausführlichen Antwort. Allerdings wollte ich die Dinge auch nicht im luftleeren Raum stehen lassen, ohne geantwortet zu haben und die letzten Tage hatte ich keine Zeit dazu. Bitte entschuldige! @:)

C?at /Poqw`exr


@ Latenter Vamp

Ich wollte nicht das Asthma verantworlich machen für sämtliche Probleme, die einige Menschen nach Kaffeekonsum bekommen. Ich wollte es bloß als eine Möglichkeit aufgezeigt haben.

So habe ich es gar nicht empfunden. Diese Möglichkeit halte ich durchaus für erwähnenswert und nicht unerheblich. *:)

L*atenvteIr_Vxamp


Jo, habe den Beitrag auch nicht auf dich bezogen, sondern auf schnattergusche! Aber gut, wenn wir uns einig sind! @:)

CSat# Powexr


@ Pflegetussi:

Wollte Dir noch auf den Nickel im Kaffee-Hinweis antworten. Das hat mir auch schwer zu denken gegeben. Wurde auf Nickel zwar nicht getestet, reagiere aber auf Modeschmuck. Sollte beim nächsten Kaffee-Einkauf vielleicht darauf achten. Kaffee von Gepa Fair Handel stand in einer Nickel-Liste drin. Hab von der Firma immer die Schonkaffeevariante gekauft :-o

C[a}t Ppowexr


;-D Oh mann, hättest Du mir das nicht früher sagen können, jetzt habe ich vorhin Deinen ganzen Block runtergelesen. :-x

L!ate0nDter_VXamp


tut mir leid... :=o Aber dein Name stand doch erst ganz unten! ;-D

s7chnatPtZergusxche


@ Latenter_Vamp

Ich versuche es mal etwas zusammenzufassen. Wenn ich auf die Uhr sehe, bleibt mir keine Zeit für eine längere Antwort. :-D

Kluntje und Sahne sind irgendwie auch Begleitsubstanzen im Tee, wenn man ihn friesisch trinkt. Aber unabhängig davon enthält jeder schwarze (und grüne) Tee Gerbstoffe. Die werden nicht so schnell aus den getrockneten und fermentierten Blättern gelöst wie das Koffein. Deshalb schmeckt ein 3-5-Minuten-Tee sanfter, hat aber eine stärker belebende Wirkung als 10-15-Minuten-Tee, der dafür bitterer schmeckt. Da wurden mehr Gerbstoffe gelöst, die die Wirkung des Koffeins hemmen, aber den bitteren Geschmack bringen. Für mich ist das dann ein gutes Schlafmittel.

Glaubenssätze haben absolut nichts mit Kirchenglauben zu tun. (Und Kirche in meinen Augen nichts mit Religion im eigentlichen Sinne. Aber das gehört nicht hierher.) Nur mal ein Beispiel, ohne es auf eine bestimmte Person zu münzen. Mancher wurde dazu erzogen, beim Verlassen der Wohnung immer die Gardinen gleichmäßig zu zupfen, damit es für die Leute auf der Straße ordentlich aussieht. Das hat die Mutter schon so gemacht, beide Großmütter, und auch deren Vorfahren legten bereits Wert darauf. "Das macht man so!" Aus irgendwelchen Gründen sieht diese Person es nun anders. Aber... man macht es eben so. Das führt zu einem Konflikt, der meistens unbewußt bleibt, denn man macht es eben so, wie man erzogen wurde. Ich will jetzt natürlich nicht sagen, daß man davon gleich Asthma bekommt oder keinen Kaffee verträgt. Damit möchte ich Dir nur ein lapidares Beispiel dafür geben, was Glaubenssätze sind. Gleichzeitig ist es ein Hinweis, welcher Art durchaus auch psychische Probleme sein können, die "über Jahre hinweg, unabhängig von der Lebenssituation, seit dem Kleinkindalter bestehen". Jedenfalls, solange man Gardinen hat. :=o

Übrigens, therapieresistente Menschen sind diejenigen, die auf eine erprobte Therapie nicht ansprechen. Ich halte nicht viel von diesem Ausdruck. In meinen Augen liegt das nicht an dem Patienten, sondern an der nicht zu ihm passenden Therapie. Zum einen sind wir alle Individuen, und zum anderen kann auch mal eine Diagnose falsch oder auch nur unvollständig sein. Das darf auch Koryphäen gelegentlich passieren. Nur Götter sind da ausgenommen. ]:D

Es gibt meines Wissens echte Heilmethoden,

Zum Beispiel?

Echte Heilmethoden sind die, die tatsächlich helfen. Das ist individuell festzustellen. Die Palette derer, die von den Kassen nicht anerkannt werden, reicht von Methoden der TCM, Meditation, Schamanismus und ähnlichen bis hin zu Gesprächen mit anderen Betroffenen. In unserer modernen Welt wird das oft belächelt, oder besser: begrinst. Da nehme ich mich nicht unbedingt aus. Aber mancher klammert sich in seiner Not an das, was wir für Unsinn halten, und wird tatsächlich gesund. In der Medizin heißt das dann Spontanheilung. Seit einigen Jahren müssen die Kassen deshalb auch alternative Verfahren nach Wahl des Patienten bezahlen, wenn die Schulmedizin "austherapiert" sagt, und die Krankheit zu einem frühen Tod führen wird.

C+at ,Powexr


@ Latenter Vamp:

eben drum, war dann schon zu spät :-D

d:afinRe1


Hallo Cat Power,

habe vor ca. 10 Jahren festgestellt, daß mir Coffein nicht bekommt. Wenn ich eine Tasse Kaffee getrunken hatte, ging es mir wie Dir, eine halbe Stunde später bekam ich Herzrasen, Druck hinter der Stirn, nach ca 1 Stunde ist alles wieder normal. Als ich nicht wußte, daß in Tiramisu Kaffee ist und ich eine Stück gegessen hatte, bekam ich die Symptome. Bin sofort zum Arzt, wegen Angst vor Herzinfakt, der fragte, was ich gegessen oder getrunken hätte und sagte mir dann , daß in Tiramisu Kaffee sei. Das ist alles schon wie gesagt lange her, aber seitdem paß ich auf, was ich trinke oder esse. Aber letztens, nach Genuss von Mousse au Chocolate wieder Probleme. Sofort gelesen, was drin ist und es war wieder Kaffee. Seitdem schau ich, bevor ich etwas esse, was ich nicht genau kenne, immer erst in der Beschreibung nach.

Hoffe, daß ich Dir helfen konnte.

Gruß

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