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Impfung + Mandelentzündung + Antibiotikum

ATlcaxZhar hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich habe folgende Frage, die ich auch schon meinem Arzt stellte. Irgendwie stellt mich im Nachhinein die Antwort aber nicht zufrieden.

Gestern war ich bei meinem Arzt, da ich seit einer Woche Halsschmerzen habe und das untersuchen lassen wollte. Es wurde eine akute Mandelentzündung festgestellt, die nun mit einem Antibiotikum behandelt wird. So weit so gut. Vor einigen Wochen hatte mein Arzt aber festgestellt, dass ich mal wieder nachgeimpft werden müsse. Hab ich grundsätzlich auch nichts gegen. Mein Arzt wollte gestern dann auch sofort die erste Impfung setzten (Kombi Tetanus und Diphterie). Auf meine Frage, ob das nicht zu Komplikationen wegen der Mandelentzündung und der Antibiotika-Behandlung führen könne, sagte mein Arzt, dass das heute kein Problem mehr darstelle. Somit habe ich mich impfen lassen.

Nur kommen jetzt gerade wieder Zweifel auf. Eine solche Impfung unter Antibiotikaeinfluss kann doch theoretisch gar nicht richtig anschlagen oder irre ich mich? Ist es richtig, dass eine Impfung keine negativen Effekte hat, obwohl ich ja bereits eine Infektion im Körper habe?

Im Endeffekt kann ich jetzt eh nichts mehr ändern. Interessieren tut es mich aber schon. Muss ja wissen, inwieweit mein Arzt kompetente Aussagen getroffen hat.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen

mit vielen Grüßen

AlcaZhar

Antworten
AvlcalZhar


Ist das hier der falsche Bereich oder hat niemand eine Idee / Meinung? *:)

Hnarry351x3


Hallo!

Sofern nicht zwingende Gründe dafür bestehen, sollte man nicht während einer bestehenden Infektion impfen, weil dadurch das Immunsystem - welches ja aktuell zur Bekämpfung des Infektes benötigt wird - zusätzlich beansprucht wird. Bei intaktem Immunsystem wird zwar in der Regel nichts passieren, aber im Einzelfall - insbesondere bei Menschen mit immunsupprimierenden Begleiterkrankungen - könnte es zu einer Verschlimmerung der Infektion (zumindest einer verzögerten Rekonvalensenz) oder aber zu einer verminderten Immunantwort auf die Impfung kommen.

Beides ist natürlich unerwünscht, wobei letzteres nicht einmal auffällt, wenn nicht eine AK-Kontrolle erfolgt. Meiner Meinung nach sollte man daher reine Auffrischimpfungen ohne dringliche Indikation verschieben!

Viele Grüße,

EBhemaligjer Nutqz!er (#3525x731)


Ja der Meinung bin ich auch, Sowas macht man in einer Intervall in dem keine Infektion vorliegt und man sich gesund und fit fühlt

A<lcZaZxhar


Hmm....wie ärgerlich. Dann hat mein Arzt wohl Mist erzählt. Wie sieht es denn mit der Wirksamkeit einer solchen Impfung aus bei Antibiotikaeinnahme?

Danke schonmal für die Antworten.

T3rinxi24


[[http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/attachments/1/4/0/CH0780/CMS1038913010412/impfplan_2009_final.pdf Österreichischer Impfplan 2009]]

-> Kontraindikationen

-> Irrtümlicherweise als Kontraindikation angesehene Umstände

A3l4caIZhxar


Danke, die Infos haben mir echt geholfen. @:)

H!arrjy51x3


Wie sieht es denn mit der Wirksamkeit einer solchen Impfung aus bei Antibiotikaeinnahme?

Die Antibiotikaeinnahme hat keinen Einfluss auf den Impferfolg, als Kontrainidikation wäre höchstens der bakterielle Infekt anzusehen gewesen...

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