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Schmerzen und Blockade in der Leiste

d/ans<k hat die Diskussion gestartet


Hallo

Seit November 2007 habe ich Schmerzen in der linken Leiste. Wenn ich aus dem Sitzen aufstehen möchte, geht die Streckung von 90° auf 180° nur unter Schmerzen. Manchmal blockiert es auch, so dass es einen Moment dauert, bis ich mich aufrichten kann.

Ich war deswegen schon öfters beim Hausarzt. Er meinte, dass vielleicht beim Kaiserschnitt ein Muskel verletzt worden ist und er verschrieb mir immer nur ein Schmerzmittel. Mit diesem Mittel war es erträglicher, aber nicht weg. Die Blockade blieb.

Weil ich starke Rückenschmerzen hatte, war ich bei einem Neurochirurg und ihm sagte ich auch, dass ich da Probleme habe. Aber es kam kein Bandscheibenvorfall raus (was der erste Verdacht war), sondern eine Fehlbildung der Wirbelsäule. Diese hat aber nix mit den Leistenschmerzen zu tun. Also verwies er mich an einen anderen Arzt (für Weichteile).

Dieser untersuchte die Leiste intensiv - auch mit Ultraschall - konnte aber einen Leistenbruch nicht eindeutig feststellen. Die Symtome passen, aber er kann nix ertasten und auch der Ultraschall zeigt nix. Jetzt muss ich im April nochmal in die Röhre.

Klingt das wirklich nach Leistenbruch? Und kann der dann noch operiert werden, wenn er schon so alt ist? Was könnte diese Beschwerden noch verursachen?

Danke schonmal vorab.

Antworten
Zewackm44


Hüftgelenksprobleme können zu Leistenschmerzen führen > Orthopäde?

LJilxa


Falls es wirklich ein Leistenbrich sein sollte, kann man den auch noch operieren (wird heutzutage meist mit Laparoskopie gemacht, kleiner Eingriff).

Ammelyb79


liebe Dansk!!!

Ich grüß dich erstmal ganz lieb und freu mich beinahe, dass es auch noch andere Leute gibt, die Leistenschmerzen haben und die Ärzte nix finden. :)_ :)_

ich erzähl dir mal im Schnelldurchlauf meine "Geschichte".

Im August 2006 hatte ich einen Kaiserschnitt.

Hatte nie Probleme damit. Von außen sieht sie auch echt gut aus.

Im Oktober 2008 (also letztes jahr) war ich mit meiner Tochter zur Kur. Dort trug ich sie recht häufig, weil sie immer zu faul zu laufen war :-/.

Dort begannen dann meine Rückenschmerzen und so ziemlich zeitgleich bekam ich ein Ziehen in der rechten Leiste.

Dieses Ziehen hatte (hab ich immer noch) ich täglich...es ist ein wellenartiger ziehender Schmerz, absolutr bewegungsUNabhängig...

Ich fuhr dann heim und schlief die erste Nacht wieder in meinem Bett. Morgens kam ich nimmer aus dem Bett- voll den Hexenschuss!!!!

Mit Spritzen und Schmerzmitteln gings dann wieder halbwegs.

Das ziehen in der Leiste blieb.

Ich ging wieder zum Hausarzt., der machte Blutbild ( war OK) und der schickte mich zum Gyn.

Dieser machte US und fand nix. Er unterspritzte die Narbe...und äußerte den Verdacht - Verwachsungen vom KS.

Überwies mich aber noch zum Urologen. Der machte auch US von Nieren und Blase...alles OK.

Aufgrund der immernoch anhaltenden Rückenschmerzen ging ich im Januar zum MRT von der Wirbelsäule. Es wurde ein Bandscheibenvorfall 8L5/S1) festgestellt.

das Ziehen in der Leiste blieb!!!!

Also zum Orthopäden...dieser sagte, der Bandscheibenvorfall in dem Bereich kann NICHT in die Leiste ausstrahlen.....

Hausarzt schickt zum Chirurgen - wegen Leistenbruch. Dieser tastet und macht US ---- KEIN Leistenbruch.

Hausarzt schickt mich zum US des Bauches.... ---- alles OK.

Hausarzt schickt mich zur Darmspiegelung....----- alles OK.

Ziehen in der Leiste nach wie vor!!!!

Hausarzt schickt mich zum Neurologen....alles OK...jedoch besteht die Neurologin auf ein MRT des kleinen Beckens.

Den Termin dafür hab ich nächsten Freitag!

Langsam bin ich mit den Nerven total am Ende.

der Verdacht der Verwachsungen steht nach wie vor im Raum.....aber so richtig wissen tut kein Arzt was es ist....

Ich kann dir also total nachfühlen,d enn mir gehts nicht anders :°_ :°_ :°_

S(ilSliehB


Bei einem Leistenbruch hast Du in der Leiste eine "Beule". Ich hatte sie rechts und

habe es operieren lassen. Hinterher viel Schonung sonst platz, wie bei mir, es und

der Leistenbruch ist wieder da.

Die von dir genannte Schmerzen kann auch Arthrose sein. Habe die gleichen

Schmerzen - war jetzt beim Orthopäden. Der hat meine Hüfte geröntgt und fortgeschrittene Arthrose festgestellt.

Vielleicht kann bei Dir der Orthopäde was feststellen.

mciniaonan#axs


Hallo Amely und Dansk,

wenn ich Eure Beiträge so lese, das kommt mir alles so bekannt vor...

Zwack44 hat Euch das richtige Forum genannt - Orthopädie.

Bei unserer Tochter wurde auch erst nach 1 Jahr die Diagnose gestellt (auch sie hatte starke Leistenschmerzen, konnte nicht lange Sitzen und nicht lange Gehen - schmerzfrei war sie nie).

Sie hat das Hüftimpingement.

@ Amely

Was meint Dein Orthopäde zum MRT vom Becken? Unser Orthopäde hatte eigentlich immer einen Muskel (Sehne zu kurz) in Verdacht. Physiotherapie hat alles nur verschlimmert.

Mittlerweile wissen wir warum.

Wird Dein MRT mit Kontrastmittel gemacht?

Wenn im normalen MRT nichts zu sehen ist (hat auch seine Vorteile), kann ein Arthro-MRT der Hüfte bei der Diagnose helfen. Das MRT sollte eine höhere Auflösung haben und die Sequenzen stimmen.

Beim Arthro-MRT vor einem Jahr sah man nicht viel (unsere Tochter war auch nur 10 Minuten im MRT drin - die Aufnahmen waren zu grob geschnitten worden). Beim diesjährigen Arthro-MRT - das 40 Minuten dauerte - sah man alles genauer.

Unsere Tochter hatte in diesem 1 Jahr Ungewissheit insgesamt 4 normale MRT´s und ein Arthro-MRT.

Darmspiegelung hatte sie auch. Aber auch hier hieß es, dass kann keine Leistenschmerzen verursachen.

Ich wünsche Euch alles Gute

Martina

A/meDly7x9


Unser Orthopäde hatte eigentlich immer einen Muskel (Sehne zu kurz) in Verdacht. Physiotherapie hat alles nur verschlimmert.

Mittlerweile wissen wir warum.

welchen Muskel denn? Und was meinst du mit: mittlerweile wissen wir warum?

Ob mein MRT mit oder ohne Kontrastmittel gemacht wird, weiß ich leider nicht. Kann ich dir aber nächsten Freitag sagen :)*

Darf ich fragen, was deine Tochter nun letztlich hat? Also was die Ursache für die Leistenschmerzen war?

Mein Orthopäde weiß noch nix vom MRT- aldiweil- ich erst am Dienstag zu ihm geh und ich den Termin gestern bekommen hab von einer Neurologin.

Inzwischen zieh ich mich an jedem Strohhalm auf....

Wie geht es deiner Tochter nun?

Physiotherapie bringt bei mir weder Besserung noch wirds schlimmer...

mpiniVa%nanas


Ist das Ziehen ín der Leiste erträglich?

Bei unserer Tochter war es ein dauerndes Stechen. Hast Du es auch im Ruhezustand - z. B. nachts?

Oder nur bei Belastung?

Unsere Tochter hat das CAM-Impingement - eine OP macht man aber nur, wenn es nicht anders geht. Da sie nicht lange sitzen konnte, blieb ihr nur die OP.

Schau mal hier rein und sprich mit Deinem Orthopäden darüber. Anhand der Hüftbewegungen kann er beurteilen, ob Du das Hüftimpingement hast.

[[http://www.hueftimpingement.de/willkommen-hueftimpingement_s01_a0.html]]

Bei ihr kamen 4 Orthopäden und eine orthopädische Klinik nicht auf die Diagnose bzw. vielleicht wollten sie ihr eine frühzeitige OP ersparen - kann auch sein. Aber, wenn man ca. wöchentlich als Notfall beim Orthopäden ist, weil man nicht Sitzen und Gehen kann - dann sollte es nicht immer heißen "So einen Fall haben wir noch nie gehabt", sondern endlich gehandelt werden. Sie kam sich wie eine Simulantin vor.

Ausgerechnet ihr Gynäkologe gab den entscheidenden Tipp zur Diagnose. Ihr schnappte es auch beim Gehen in der Leiste. Ein eindeutiges Zeichen dafür und trotzdem "wussten" es die Ärzte angeblich nicht. Ich kam damals auch über das Googlen "Schnappen in der Leiste" auch auf eine Seite, bei der es hieß, dass es das Hüftimpingement wäre.

Momentan würde ich sagen, Du bist besser beim Orthopäden aufgehoben, als bei der Neurologin - aber das kann Dir der Orthopäde dann genau sagen.

Wenn die Physiotherapie es nicht schlimmer bei Dir macht - das ist schon mal gut. Bei unserer Tochter versuchten alle den "Muskel" zu dehnen - zogen das angezogene Bein immer in die Leiste, drückten stark auf die schmerzende Stelle - mit dem Erfolg, dass es ihr hinterher extrem schlecht ging.

Bin gespannt, was Dein Orthopäde sagt. Manche Ärzte mögen es nicht, wenn die Patienten es besser wissen. Unser Orthopäde stimmte sofort zu, als wir ihm vom Hüftimpingement erzählten - ein anderer Orthopäde hatte sofort abgewehrt- er bestand als Ursache auf dem Darm.

Würde mich freuen, wenn Du Dich meldest, wenn Du beim Orthopäden warst. Das andere MRT "Arthro-MRT" würde ich nur machen lassen, wenn Deine Schmerzen stark sind.

Alles Gute

AMmfelyx79


ich muss am Dienstag zum Orthopäden und kann dir dann schreiben, was er sagt.

Meine Schmerzen sind erträglich- sie sind nur nervig- so nach 6 Monaten und täglichem Schmerz möcht ich einfach nur wissen, WAS ich habe.

Diese Ungewissheit macht mir viel mehr zu schaffen, wie der Schmerz ansich.

Es ist ein Ziehen in der Leiste...manchmal denk ich schon,dass es von der Hüfte kommt- ein anderes mal- denk ich es wieder nicht. Ich kann es auch nicht punktgenau lokalisieren :|N irgendwo da - wo die KSnarbe aufhört und dem Oberschenkelknochen.

In der Nacht hab ich es eigentlich nicht und auch nicht, wenn ich liege...am meisten, wenn ich laufe/stehe - aber auch im Sitzen.

m*iniabnanas


Dein Orthopäde wird Dich sicher zuerst röntgen. Vielleicht sieht man hier schon etwas.

So war es bei meiner Kollegin. Sie hat eine Abnutzung und ebenfalls nur Schmerzen bei Bewegung und im Sitzen.

Zu ihr meinte der Orthopäde, dass man vorerst nichts machen kann und sie bei Bedarf Schmerztabletten nehmen soll. Eine OP wird nur dann gemacht, wenn es schlimmer bei ihr wird.

Ajmelxy79


hallo Miniananas!

Also der Orthopäde meint, es kommt definitiv nicht vom Rücken und nicht von der Hüfte. Also kein orthopädisches Problem :-/

Nun bin so ratlos wie vorher :=o :(v

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