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Sie sind ganz schön energielos, antriebslos, undynamisch, faul..

B~-NKomp@anixe hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich schlage mich nicht erst seit letzter Zeit mit einem Problem rum und wollte daher hier mal um Rat fragen.

Also wie man aus der Titelzeile entnehmen kann, werde ich je nach Lage der Dinge von meinen Mitmenschen als undynamisch, energielos, faul oder antriebslos wahrgenommen.

Leider ist es so, dass ich so lange ich zurückdenken kann (bin 25), schon immer über wenig "Lebensenergie" verfügt habe.

Mir ist alles immer zu viel, selbst die kleinsten Dinge. :|N

Wenn ich Hunger habe, bin ich zu antriebslos mir ein Brot zu machen, ich ziehe es vor weiter zu hungern.

Gehe ich am Wochenende für gerade mal vier Stunden auf eine Geburtstagsfeier, brauch im im Grunde ein zweites Wochenende, um mich zu erholen.

Ich gehe nach der Arbeit/Berufsschule so gut wie nie raus was machen, nicht mal mit meinem besten.. und einzigem Freund... es ist mir zu viel.

In den Berichten meines Ausbilders werde ich als undynamisch charakterisiert und meine Lehrer nennen mich energielos. :-/

Früher dachte ich, es wäre ein psychisches Problem und war bei vielen Therapeuten, aber letztendlich hat es nichts geholfen. Ich leide auch nicht an Depressionen, ich bin höchstens frustriert und deprimiert über meine eigene Unfähigkeit. :(v

Weiß jemand rat, woran das liegen könnte, ich weiß ja, dass man durch den Bildschirm keine Diagnose stellen kann, nur wäre es schön mal die Richtung zu kennen, in die es gehen könnte.

Gruß

B-Kompanie

Antworten
f=ischeBrin


Eisenmangel? Hormonprobleme? Hast Du mal ein großes Blutbild machen lassen?

*:)

B1-Kom?panxie


Ja, schon öfters. Ist halt die alte Geschichte: "Ihre Werte sind gut, wir wissen auch nicht warum es ihnen schlecht geht."

fGiLschexrin


Phasenweise fühle ich mich auch so, dann hilft mir immer Sport. Ich muss mich dann meist dazu zwingen, aber es tut mir immer sehr gut. Ich fühl mich dann sozusagen wieder lebendig.

Treibst Du Sport?

Hast Du vielleicht ein Hobby, dass sozusagen die Leidenschaft in Dir weckt?

SEweet \Fan~ny Adanms


eine kollegin von mir hat mir erzählt, dass sie auch immer völlig schlapp, müde, traurig und energielos war bis bei ihr diverse nahrungsmittel-unverträglichkeiten festgestellt wurden.

sie hatte das auch von kindheit an und es kam erst raus als sie schon ende 20 war :-/

seit sie ihre ernährung angepasst hat geht es ihr gut :-)

vielleicht kannst du da mal ein bißchen rumprobieren?

B{-KoImpanxie


@ Fischerin

Leider kann ich mich nicht zum Sport aufraffen. Ich habe früher aber sehr gene Schulsport gemacht, alles was mit rennen zu tun hatte. Allerdings war ich auch trotz des Sportes damals immer antriebslos.

Im Grunde muss man mich zu allem zwingen, bzw. muss ich selber genug Druck aufgebaut haben, um mich zu etwas aufzuraffen. Bei mir ist das auch nicht nur phasenweise so, sondern so bin ich permanent.

Gibt vielleicht ein, zwei Tage im Jahr, wo ich die Energie eines normalen Menschen habe, den Rest der Zeit muss ich mich erholen...und bin trotzdem nie wirklich erholt. zzz

Bp-Kowmpanxie


@ Sweet Fanny Adams

An eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder eine Allergie habe ich auch schon gedacht und werde dass wohl mal testen lassen. Rechne aber schon fest damit mal wieder "Gesund" zu sein... %-|

fCiEschuerixn


Ich kann mir vorstellen, dass Sweet Fanny Adams recht hat. Mir ist eingefallen, dass eine meiner Bekannten eine Weizenintoleranz hatte und sich auch immer schlapp und traurig gefühlt hat bis es entdeckt wurde.

Wie alt bist Du denn?

Hast Du einen intakten Freundeskreis?

Und eine Beziehung? Hast Du Kontakt zu Deiner Familie?

Bu-Ko}m=panixe


Bin 25 Jahre alt - Freundeskreis beschränkt sich auf einen Freund, mit dem ich ab und zu (alle 3-4 Wochen) was mache. Beziehung hatte ich noch nie und wohne noch zu Hause... alles halt meiener Antrieblosigkeit geschuldet, da man mich meist sehr sympathisch findet, aber denkt, dass ich niemanden mag, weil ich nirgenswohin mitgehe.

LEydiIa7x7


Hallo B Kompanie,

lies doch mal meinen Beitrag in dem Thread weiter unten "extreme Müdigkeit, Abgeschlagenheit..." auf der letzten Seite. Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen.

Liebe aufmunternde Grüße,

Lydia

K(atUlyn


Hallo B-Kompanie,

wurde Deine Schilddrüse schon einmal untersucht? Das wird im großen Blutbild nicht mitgemacht. Die Schilddrüse wird beim Nuklearmediziner oder Endokrinologen untersucht. Es sollten folgende Werte gemacht werden:

TSH (neue Normwertobergrenze liegt bei 2,5)

fT3

fT4

TPO-AK

TR-AK

TG-AK

Sonogramm zur Untersuchung der Gewebestruktur und des Volumens der Schilddrüse.

Ich vermute, dass Du Dich in einer Unterfunktion befindest. Da kann man sich zu nichts aufraffen und muß sich zu allem zwingen.

LG

B*-K8ompxanie


@ Lydia77

Ich hoffe dir geht es jetzt, nachdem dieses chronische Erschöpfungssyndrom bei dir entdeckt wurde wieder besser und du wirst entsprechend behandelt.

Leider kann jetzt nicht sagen, ob die Symptome habe, weil ich im Grunde seit meiner Pubertät (so ca. 13 Jahre her) so antriebsschwach bin, vielleicht auch schon früher. Ich kann auch nur so in etwa erahnen, wie es wohl ist ein bißchen mehr Energie und Kraft zu haben. Du wirst mir das sicher gut nachempfinden können.

@ Katlyn

Schilddrüse wurde mal bei mir vor ein paar Jahren untersucht. Ich glaube mein Arzt hat mir an den Hals gefasst, ob was geschwollen ist und meine Blutwerte angeschaut, aber dann gemeint, dass da keine Unter- oder Überfunktion ist.

oJrko~ausdAemzaubeyrlanxd


für mich klingt das nach hormondings. schilddrüse (oder testosteron vielleicht) würde ziemlich gut passen. würde da nachbohren. du leidest ja schon ziemlich drunter.

G'oUldexngel


Hallo B-Kompanie,

die Frage ist, ob der Arzt, der damals deine Schilddrüse untersucht hat, auch wirklich alle Werte gemacht hat. Viele Ärzte richten sich nur nach dem TSH, was jedoch nicht ausreicht. Dabei wenden sie meistens noch die veraltete Normobergrenze des TSH mit 4,0 an. Diese Obergrenze ist aber schon längst überholt!!! Die neue Obergrenze liegt bei 2,5. Gute Ärzte behandeln sogar schon bei 2,0. Ich würde dir raten, noch einmal aktuelle Schilddrüsenwerte machen zu lassen (die Werte hat dir Katlyn oben ja schon angegeben, wichtig wären aber auf jeden Fall TSH, fT3 und fT4). Danach kannst du dir eine Kopie der Werte geben lassen und gerne einmal hier einstellen.

Wie Orkoausdemzauberland schon sagte, können bei Schilddrüsenerkrankungen auch immer noch andere Hormone mit hineingezogen werden. Das sollte vielleicht auch bei einem Endokrinologen einmal untersucht werden. Aber ich persönlich würde mit der Schilddrüse anfangen.

Gruß

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