» »

Alternative zu Diazepam

tTinkeQrbell8x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hoffe mir kann jemand einen guten Rat geben.

Vor 4 Wochen, nach einem Krankenhausaufenthalt, mit Verdacht auf eine Herzkrankheit und Anriss der Aorta, bekam ich Diazepam 5mg - 20 Tabletten verschrieben.

Seitdem habe ich davon 16, in runregeömäßigen Abständen genommen.

Ich habe teilweise so eine starke Angst und konnte nur damit aus dem Haus, zum Arzt usw.

jetzt weiss ich nicht mehr was ich tun soll. Habe noch 4 Tabletten.

Aber mein Arzt wird es mir auch nicht weiter verschreiben, zu Recht.

Jedenfalls wollte ich fragen, ob es irgend eine gute Alternative, ggf ein Angsthemmer gibt, der mir hilft, den Tag zu überstehen.

Mein Kardiologe verschrieb mir letzte Woche Insidon (was ich vor Jahren schonmal nahm,aber nur müde wurde,ohne weiteren Erfolg) ,er will auch nicht, dass ich das Diazepam weiternehme, wg der Suchtgefahr. Aber derzeit ist es das Einzigste was beruhigt :(

Hat jemand einen Tipp?

LG

Antworten
Svilbxer


Auf Dauer wäre es wichtig, wenn du was in Richtung Therapie machen würdest, damit du lernst, nicht-medikamentös mit Panikattacken umzugehen (noch besser wäre natürlich, wenn sie verschwinden würden).

Wegen der Alternative: Insidon war an sich gar nicht so schlecht; wenn es dir aber damals nicht geholfen hat und nur müde gemacht hat, könnte man auf ein anderes Antidepressivum umsteigen. Citalopram ist bewährt bei Angst/Panikattacken und es macht nicht müde. Das Problem ist halt, dass es nicht sofort wirkt. Eventuell wäre es möglich, bis zum Wirkungseintritt weiter Diazepam zu nehmen, aber nur im Notfall und nur eine begrenzte Menge - reduziert die Suchtgefahr. Das müsstest du mit deinem Arzt besprechen - wobei ich mich frage, ob es nicht sinnvoller wäre, zu einem Psychiater zu gehen oder allenfalls zum Neurologen. Ist ja eigentlich nicht das Fachgebiet des Neurologen.

Aber wie gesagt - selbst wenn du z.B. ein Antidepressivum bekommen würdest und es würde dir helfen - es löst das Problem nicht.

Kennst du diesen Thread hier schon? Vielleicht findest du darin was hilfreiches:

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/378883/]]

t,inkeIrbelxl84


:( Weiss auch nicht,an wen ich mich weiter wenden soll.

Angefangen hat es wie gesagt, mit der Krankenhaussache : Mein Hausarzt machte ein Belastungs-EKG, dass St-Senkungen zeigte und riet mir eine Herzkatheter-Untersuchung zu machen. Mein behandelnder Kardiologen, bei dem ich seit 4 Jahren bin riet mir davon ab, ein zweiter ebenso.

Aber da war die Psyche richtig am Ende.

Letzte Woche wurde sogar ein CT gemacht, nix gefunden.

Und ich finde keine Ruhe.

Ich könnte nur noch weinen,ich belaste meinen Freund damit und alle um mich herum.

Wenn ich das Diazepam nehme ist das Gefühl ja nicht ganz weg,aber ich bin nicht ganz so nervös.

Ich möchte doch nur wieder zurechtkommen.

Nach dem Dilemma vor 2 Monaten, nachdem das Belastungs-EKG schlecht ausgefallen war, brach ich meine Ausbildung ab...Ich stehe quasi vor dem Nix :(

LG

Ssean1et7oxr


Du brauchst sehr wahrschienlich eine Therapie um mit deiner Situtation zurechtzukommen. Das Abrutschen in eine Depression oder eine depressive Angststörung ist sehr leicht. Such dir rechtzeitig Hilfe (auch dabei kann dein Arzt helfen, aber nur, wenn du ihn darum bittest)

Gruß

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Diverse Erkrankungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH