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Tränenkanal-OP nach Toti - Soll ich es tun?

Djamve18x8 hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum,

mir wurde vor kurzem eine Tränenwegs-OP nach Toti empfohlen. Ich bin mir jedoch nicht sicher ob ich sie wirklich durchführen lassen soll da meiner Meinung nach keine fundierte Untersuchung durchgeführt wurde.

Kurz zur Vorgeschichte:

Im November 2008 wurde meine Nasenscheidewand operativ begradigt und die Zugänge zu den Nebenhöhlen vergrößert. OP und Heilung verliefen sehr gut - es gab keine Komplikationen. Einziges Problem was ich schon 2-3 Tage nach der OP bemerkte war ein leicht tränendes rechtes Auge.

Dieses Tränen tritt mal stärker mal weniger stärker auf. Gerade in den kalten Monaten nach der OP hatte ich das eine oder andere mal mit kleineren Entzündungen Bereich Tränenpunkt / Tränensack zu kämpfen weil die Tränen nicht mehr richtig ablaufen konnten, sich sammelten und so zu Entzündungen führten.

Ich sucht Anfang Februar diesbezüglich zum ersten mal einen Arzt auf:

1) HNO-Arzt -> alles OK nur leichte Entzündung im Bereich der oberen Nebenhöhlen feststellbar -> leichtes Antibiotika verschrieben

2) Augenarzt (Mitte Februar) -> antibiotische Augentropfen verschrieben bekommen, keine Seh-Schwierigkeiten feststellbar jedoch Entzündung in Tränenpunkt / Tränensack festgestellt. Tränenkanal war nicht durchlässig und konnte nicht gespült werden.

3) Augenarzt (Anfang März) -> weiterer Termin da Augentropfen nur vorübergehend Besserung gebracht haben, bei Druck (z.B. vorsichtig mit dem Finger) auf den Bereich zwischen Nase und Augen (unter dem Tränenpunkt) tritt ein Sekret - mal mit mehr - mal mit weniger Eiter aus dem Tränenpunkt. Dies sind in der Regel 1-4 kleine Tröpfchen. Nach dem Ausdrücken war der Tränenkanal so halbwegs frei und konnte gespült werden. Ich habe ein weiteres Antibiotikum mit breiterem Spektrum verschrieben bekommen und eine Überweisung ins Virchow Klinikum Berlin da vermutet wird das der Tränenkanal durch die OP vernarbt bzw. zugewachsen ist.

Generell hat sich die Situation durch Medikamente nicht verbessert. Das Auge tränt an einigen Tagen gar nicht, an anderen mal mehr mal weniger.

4) Virchow Klinikum Berlin (Mitte April) -> es wurden die normalen Untersuchungen am Auge durchgeführt. Ich habe dem zuständigen Augenarzt dann die Vorgeschichte gesdchildert. Er meinte das es nicht unüblich nach Nasenscheidewand-OPs sei das die Tränenkanäle vernarben oder zuwachsen und das eine OP nach "Toti" das beste wäre um das tränende Auge in den Griff zu kriegen. Weitere Untersuchungen wurde nicht durchgeführt und ich sollte mir telefonisch einen Termin für die OP holen was mich - im Nachhinein - sehr stutzig machte. Wenn ich mich erneut unters Messer lege möchte ich schon eine fundierte Begründung für die OP haben. Meiner Meinung nach wurde die Entscheidung zu schnell und vielleicht sogar unfundiert gefällt.

Was sagt Ihr dazu? Sollte ich mich noch weitergehend untersuchen lassen oder ist die OP unkritisch?

Vielen Dank schonmal im Vorraus für eure Antworten. Ich bin langsam wirklich am verzweifeln... :|N

Gruß,

David

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