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Hepatitis C, Leberzirrhose, wie lange noch?

l<ongwxay hat die Diskussion gestartet


hallo..

es gibt jmd, der an leberzirrhose leidet.

und ich weiss nicht, wei lange er noch zu leben hat.

diagnostiziert wurde es knapp vor einem jahr anfang september. allerdings war es da schon sehr fortgeschritten, mi aszites, der bauchwassersucht und den ödemen an beinen.

ärzte sagten schon, dass r nicht mehr bis ostern lebt, er lebt nun noch, spenderleber möchte er nicht.

er ist sehr abgemagert in der zeit, wiegt trotz duetlich sichtbarem untergewicht (dürre muskelarme rämchen, eingefallene backen) über 90 kilo!

man siet den ganzen abuch wie er raussticht, zum boden hängt, alles voll wasser und die füße und beine sind vollkommen voller wasser, er kommt kaum noch in schuhe hinein!

wenn man mit einer nadel unten hineinsticht läuft auch wasser auf dem bein und beide glänzen sehr, wenn er seine hand nur kurze zeit aufstützt und fortbewegt ist nurnoch eine delle zu sehen. dazu nabel- und leistenbruch an beiden seiten.

wasser in der lunge hatte er auch schon.

er bekommt mittlerweile seit wenigen wochen auch morphiumspritzen.

gibt es klare anzeichen, die mich vorwarnen? ich quäle mich schon seit so langer zeit mit der ganzen situation, es zerreist mich stückweise, da ich nie weiss, wie lange er nun noch lebt oder nicht, oder es auf einmal ganz plötzlich kommen könnte..

kennt sich jmd damit aus und kann mir bitte mehr sagen, vielen dank...

Antworten
m=aiax2


Hallo longway

wie lange so etwas geht kann wahrscheinlich keiner sagen, ich leider auch nicht.

Ich kenne einige die an Leberzirrhose gestorben sind. Allerdings nach einem jahrelangen Krankheitsverlauf.

Wenn der Jemand Glück hat versagen vorher die Nieren, ist auch nicht so schön.

Wenn er Pech hat dann platzt plötzlich eine Aorta, meistens in der Speiseröhre, und dann ist es aus.

Läßt sich denn die/der Jemand nicht behandeln?

Es gibt Kliniken die machen Blutwäsche.

lfonguway


hallo maia, vielen dank für deine antwort!

doch, derjenige hatte schon unzählige krankenhausaufenthalte seit september letzten jahres.

leider ist er viel viel zu spät zum arzt gegangen, man hat schon lange davor erkennen können, dass etwas nicht stimmt (damals hat es damit angefangen, dass "nur" die füße immer dicker wurden, bis sie ncith mehr in den schuh passten) bis sich eben so viel wasser sammelte, dass eine einweisung unumgänglich wurde und da wurden dann die diagnosen gestellt.

bekommt medikamente und mehr.

zur zeit ist es so, dass sich die kammern mit wasser füllen, aber alles voll eiweißfäden ist und die ärzte immer schlechter wasser rausbekommen..

es sieht furchbar aus..

ich dachte die patienten fallen ins leber-koma?

wie lange haben diejenigen gekämpft, die du kanntest, bis es aus war und wie sahen sie aus..

ist ein schweres thema, ich weiss :°(

mSaian2


wie lange haben diejenigen gekämpft, die du kanntest, bis es aus war und wie sahen sie aus..

ist ein schweres thema, ich weiss :°(

longway

am längsten meine Mutter - 10 Jahre.

Sie hatte das Glück und starb an Nierenversagen.

Sie schrumpfte immer mehr zusammen, wurde einfach immer weniger und natürlich war sie Jahrelang ein Pflegefall.

Eine Bekannte von mir bekam zu Hause so einen Aortenriß und fiel dann ins Koma aus dem sie nicht mehr erwachte.

Wie lange sie schon krank war weiß ich nicht, leider hat sie bis fast zum Schluß die Finger nicht vom Alko lassen können.

Meine Mutter hat nie Alko getrunken.

Aber wie du das beschreibst ist es schon schlimm.

Wenn man sich vorstellt was Leber und Nieren leisten müssen dann sind die Auswirkungen klar. Der Körper vergiftet sich immer mehr.

Und Gewebe das unter Wasser steht geht unter, und sowas tut auch furchtbar weh.

Vielleicht schreibt dir h ier noch jemand der sich damit besser auskennt.

l>ongxway


oh maia das tut mir sehr leid wegen diener mutter..

und überhuapt dass du die erfahurng so oft mitmachen musstest.

danke für deine antworten, ich hofef auch, dass mir evtll noch andere etwas dazu schreiben können.

er hat ja hepatitis c, aber auch einen täglichen alkoholkonsum über jahre gehabt. das emint jetzt keine trunkenheit!,

aber dauerhafte mengen alkohol in form von bier, was sicherlich dazu beigetragen hat. das mit dem hepatitis c kam erst später raus.

er meidet den alkohol trotzdem nicht, aber er verzichtet ja auch auf eine spenderleber.

schmerzen hat er auf alle fälle, bekommt deswegen aj auch die schmerzmittel, spritzen.

mHaixa2


Schade daß er nicht vom Bier lassen kann.

Alkohol haut halt direkt rein in die Leber, in die Bauchspeicheldrüse natürlich auch.

Und eine so zerstörte Leber hat nichts mehr entgegen zu setzen.

Ich kann dir nur mal kurz beschreiben wie so ein Blutsturz aussieht.

Es sieht aus wie beim Schlachten. Das Blut spritzt einfach raus aus der geplatzten Aorta.

Selbst wenn das im KH passiert kann man dann nicht mehr helfen.

Wegen hohem Blutverlust.

Tut mir leid für euch, weil du das so hautnah miterleben mußt.

S1tephx-Bouxnty


Uagh - das klingt ja wirklich wie in einer Schlachterei!

Ich denke an Euch beide.

Mein Ex hatte auch Hep C - allerdings konnte er mit einer Interferon-Therapie geheilt werden. Vielleicht sollte er sowas mal lesen, um zu sehen, welchem Schicksal er von der Schippe gesprungen ist...

Viel Kraft schickt Euch

Steph

m<aiax2


Ich weiß ja nicht ob der Jemand Alkoholiker ist.

Dann könnte natürlich ein kalter Entzug schon problematisch werden. Könnte er dann nur unter Aufsicht machen.

Besser würde es ihm aber ohne schon gehen. So eine kranke Leber kann den Alkohol nicht mehr abbauen, also geht er ganz schnell in den Kreislauf über, schon kleine Mengen.

Wahrscheinlich fehlt ihm wegen seines Zustandes aber die Perspektive für etwas Abstinenz.

T@in"chen5x8


Lasst ihm doch jetzt sein Bier. Das klingt zwar bischen verrückt, aber wollt ihr ihm denn jetzt noch diese "letzte Freude" versagen. Ob es der Alkohol war oder die Hepatitis, das kann jetzt eh keiner mehr genau sagen. Es ist so traurig, dass ein Mensch so leiden muss.

s$chn]upfenx08


Meine Oma ist letztes Jahr im Mai an Leberzirrhose verstorben...von diagnose bis zum Tod waren es max 1,5 Jahre denk ich....

Der Körper wurde immer mehr vergiftet, sie war verwirrt und fiel ein paarmal aus dem Bett.

Als sie dann wieder einmal ins Krankenhaus eingeliefert wurde....ist auch noch so eine Ösophagusvarize geplatzt...sie konnten die Blutung wohl durch einen Ballonkatheter stoppen...am nächsten Tag ist sie dann aber eingeschlafen...meine Eltern waren bei ihr und hielten ihr die Hand bis zum Ende...

Der Blutdruck war total niedrig...am ende...sie hat sich aber immer aufgerappelt...bis alle ihre 5 Kinder da waren...

:°_ :°_

mTaiax2


klar Tinchen

ich verstehe was du meinst.

Ob so jemand Alko aus Freude trinkt glaube ich aber jetzt nicht so ganz.

So etwas muß der Patient entscheiden und man muß das auch respektieren.

Derjenigen muß das ja aushalten.

@ schnupfen

woher hatte den deine Omi die Leberzirrhose?

Hatte sie eine OP?

Bei meiner Mutter vermute ich ja daß sie bei einer OP mit der Blutkonserve angesteckt wurde.

Das KH hat das damals verneint.

sMchnYupf>en0x8


sie meinten das es von einer hepatitiserkrankung kam, woher sie die hatte...keine ahnung...

ja sie wurde mal operiert...an den beinen wegen einer verschlusserkrankung

ob sie da eine trasfusion erhielt, kann ich leider nicht sagen

bei unserem letzten besuch, bevor sie gehenmusste, haben wir einen rolli organisiert und sind mit ihr durch den park gefahren...mit ihrem hund, sie war nochmal richitg glücklich....wir mussten in der mittagszeit fahren, weil sie nicht wollte, das sie jeder so sieht aus ihrer nachbarschaft

m6ai{a2


wir mussten in der mittagszeit fahren, weil sie nicht wollte, das sie jeder so sieht aus ihrer nachbarschaft

war bei meiner Mutter genau so, vielleicht noch schlimmer.

Sie ist die letzten Jahre gar nicht mehr raus wegen der Nachbarn. Wollte auch keine Besuche mehr empfangen.

Sie war viele Jahre sehr krank dadurch.

Traurig gell.

Kann schon sein daß sie das bei ihrer OP bekommen hat.

Kann mir nicht vorstellen das deine Oma Drogen genommen hat oder so.

Als meine Mutter operiert wurde da wurden die Blutkonserven nur auf HIV untersucht.

Auf Hep wird erst, so hoffe ich zumindest, erst in letzter Zeit getestet.

Ich trau den Kliniken da gar nicht mehr.

s_chnubpfe n08


ja sie war immer unterwegs, täglich mit ihrem hund...naja, ich würd es glaub ich auch nicht wollen, weil diese krankheit hinterlässt viele hässliche spuren :(v {:(

nein drogen hat sie sicher keine genommen :|N

lIongaway9x0


jetzt bekommt er sogar schon wassereinlagerungen im linken arm ??? OOo !!

zuerst hatte er darin schmerzen und jetzt ist die ganze hand damt arm geschwollen..

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